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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und selbsttätigem Gebührendruck
In Fernsprechanlagen ist es bekannt, Einrichtungen zum selbsttätigen Gebührendruck einer Verbin- dungseinrichtung, z. B. einer Teilnehmerleitung, einer Amtsübertragung in Nebenstellenanlagen od. dgl. fesL zuzuordnen. Als Druckeinrichtungen werden vielfach Kartenlocher, Hell-Schreiber od. dgl. verwen- det, die den sonst üblichen Zähldruckwerken mit Zahlentrommeln bezüglich der einfachen Auswertbar- keit überlegen sind. Derartige Druckeinrichtungen erfordern jedoch eine Einrichtung, die die zu drucken- den Werte in eine für den Druck geeignete Form umwandelt.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden die zu druckenden Werte - Wahlstromstossreihen und Zählimpulse-in getrennten Speichern fest- gehalten, zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Ausspeicherschaltmittel in die für den Druck geeignete
Form gebracht und anschliessend der Druckeinrichtung zugeführt.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufwand der genannten bekannten Anordnungen herabzusetzen.
Erreicht wird dies dadurch, dass der der Zwischenspeicherung und gleichzeitigen Umwandlung von zu druckenden Werten dienende Speicher durch Relais, welche sowohl der Aufnahme von Wählzeichen in
Form von Stromstossreihen als auch der Aufnahme von einlaufenden Zählimpulsen dienen, beeinflussbar ist.
Mit der Erfindung werden nicht nur getrennte Speicher für Wahlstromstossreihen und Zählimpulse vermieden, sondern auch besondere Schaltmittel zur Ausspeicherung der Umwandlung der gespeicherten
Werte eingespart. Ein einziger Speicher dient sowohl zur Aufnahme von Wahlstromstossreihen als auch zur Aufnahme der Zählimpulse und zur Umwandlung der gespeicherten Werte in eine für den Druck ge- eignete Form. Als Schaltmittel können alle für den Zweck der Speicherung und Umwandlung geeigneten
Schaltmittel, z. B. Relais, Wähler, Röhren, Transistoren od. dgl., Verwendung finden.
Bei Verwendung von durch Impulsrelais beeinflussbaren Speichern, z. B. Relalswählem, Drehwählern od. dgl., kann das Impulsrelais unter den Einfluss der die Wählzeichen bzw. die Zählimpulse aufneh- menden Schaltmittel gestellt werden. Es ist jedoch auch möglich, den Speicher unmittelbar durch die die zu druckenden Werte aufnehmenden Relais zu steuern.
Besonders bevorrechteten Teilnehmern, für die im allgemeinen eine Zählung von Gebühren für Gespräche, die sie zu führen berechtigt sind, erforderlich wird, ist vielfach ein Wählautomat, ein Zahlengeber, ein Anrufwiederholer od. dgl. zugeordnet. Die für diese Einrichtungen erforderlichen Speicher lassen sich besonders zweckmässig für die Speicherung und Umwandlung zu druckender Werte mit ausnutzen, so dass die Zwischenspeicherung und Umwandlung überhaupt keine zusätzlichen Schaltmittel erfordert. Die Druckeinrichtung kann dann direkt an die genannten Einrichtungen angeschaltet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den Fig. 1 und 2 dargestellt ; gezeigt sind nur die für die Erfindung wesentlichen Schaltelemente. So wurde z. B. auf die Darstellung der Druckeinrichtung verzichtet.
In der Zeichnung ist ein Teil der Schaltmittel gestrichelt gezeichnet, ein anderer Teil der Schaltmittel in punktierten Linien dargestellt. Bei Verwendung der gezeigten Einrichtung an einer Teilnehmerleitung in öffentlichen Ämtern gelten, abgesehen von den in vollgezeichneten Linien dargestellten Schaltelementen, nur die punktiert gezeichneten Schaltelemente. Bei Verwendung der erfindungsgemä- ssen Anordnung in Verbindung mit einer Teilnehmerleitung einer Nebenstellenanlage dagegen gelten an Stelle der punktiert gezeichneten die gestrichelt gezeichneten Schaltelemente.
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Nachstehend soll an Hand der Zeichnung zunächst die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Anord- nung bei Verwendung an einer Teilnehmerleitung in öffentlichen Ämtern beschrieben werden.
Beim Abheben des Handapparates an der Teilnehmerstelle spricht das in der Teilnehmerschleife an- geordnete Relais A des der Teilnehmerleitung fest zugeordneten Speichers Sp an. Mit dem Kontakt la wird ein Stromkreis für das Belegungsrelais C2 des Speichers geschlossen :
1) Erde, la, C2,-.
Das Relais C2 schaltet sich selbst durch Schliessen seines Kontaktes 2c2 abfallverzögert. Wie aus der
Fig. 1 zu ersehen ist, wird am Kontakt 3c2 ein Ladestromkreis für den Kondensator 4 unterbrochen und am Kontakt 2c2 der Kondensator 4 parallel zum Relais C2 geschaltet. Beim Öffnen des Kontaktes la wird der Abfall des Relais C2 somit durch Entladung des Kondensators 4 über die Wicklung des Relais C2 und den Widerstand 5 verzögert. Solange jedoch das Relais A angezogen ist, bleibt der parallel zum Relais C2
EMI2.1
EMI2.2
EMI2.3
:seinem Kontakt 7c2 (Fig. 2) die Druckeinrichtung DE. z. B. einen Hell-Schreiber, über die zu diesem Zweck vorgesehene Anlassader 8 an :-
3) Erde, 9m, 7c2, 8...., - (in der Druckeinrichtung DE).
Wählt der Teilnehmer, dem die Speichereinrichtung Sp und die Druckeinrichtung DE zugeordnet ist, die erste Ziffer einer Rufnummer, so fällt das Relais A bei jeder Schleifenunterbrechung ab und fuhrt somit die vom Teilnehmer gegebenen Stromstösse dem Speicher Sp zu. Bei jedem Abfall des Relais A wird am Kontakt 10a das Impulsrelais J eingeschaltet :
4) Erde, 10a, 6c2, 11fil, I J, 12m, -.
Beim ersten Anzug des Relais J wird tiber den Kontakt 13i ein Relais V eingeschaltet :
5) Erde, 13i, I V, II V,-.
Das Relais V spricht an, schliesst seinen Kontakt 14v und schaltet sich damit durch Kurzschluss seiner Wicklung I abfallverzögert, so dass es bis zum Ende der ersten vom Teilnehmer gegebenen Stromstossreihe angezogen bleibt.
Am Kontakt 15v (Fig. 2) verhindert das Relais V die Abgabe der Synchronisierungsimpulse von der Druckeinrichtung DE über die Ader 16 an den Speicher, bevor die der ersten vom Teilnehmer gewählten Ziffer entsprechende Zahl von Stromstössen in dem Speicher gespeichert. ist.
Entsprechend der gewählten Ziffer werden in der Zählkette des Speichers Sp (Fig. 2), bestehend aus den Relais El-ES und U, Stromstösse gespeichert. Die Kettenrelais werden durch den Entladestromkreis eines im Ruhezustand des Relais J Über den Kontakt 17i und die Widerstände 18, 19 geladenen Kondensator 20 nacheinander erregt. Beim ersten Ansprechen des Relais J wird am Kontakt 21i ein Stromkreis für das Relais U geschlossen :
EMI2.4
Das Relais U spricht an und bereitet an seinem Kontakt 28u einen Stromkreis für ein Relais F1 vor.
Am Kontakt 30u des Relais U wird gleichzeitig das Relais EI der Kette eingeschaltet :
7) Erde, 31c2, H, 32k3, 33k2, 34e5, 35e4. I F1, 36e3, 37e2, 30u. II EI, -.
Das Relais EI spricht an, schliesst seine Kontakte 38el - 41el und öffnet seine Kontakte 23el, 42el und 43el. Am Kontakt 38el bereitet es einen Ansprechstromkreis für das Kettenrelais E2 vor, über Kontakt 39el schaltet es den Widerstand 44 parallel zu seiner Wicklung 1, so dass es bei seiner Ausschaltung mit geringer Verzögerung abfällt, und am Kontakt 40el schliesst es einen vom Kontakt 30u unabhängigen Haltestromkreis. Das am Kontakt 23el ausgeschaltet Relais U hält sich weiter in einem über den Kontakt 46u verlaufenden Stromkreis :
EMI2.5
U, -.Im Stromkreis 7) waren in Reihe mit dem Relais El die Relais F1 und H eingeschaltet worden. Beim Ansprechen des Relais Fl wird am Kontakt 11fil (Fig. l), der Stromkreis für das Relais J unterbrochen.
Während der ersten Unterbrechung der Teilnehmerschleife hält sich jedoch das Relais J weiter über den Kontakt 47v und wird über diesen Kontakt auch während der folgenden vom Teilnehmer durch Unterbrechung der Teilnehmerschleife gegebenen Stromstösse wirksam. Während der ersten Impulspause (Teilnehmerschleife geschlossen, Relais A erregt, Relais J aberregt) wird über Kontakt 17i (Fig. 2) und die Widerstände 18 und 19 erneut der Kondensator 20 geladen.
Beim erneuten Ansprechen des Relais J wird am Kontakt 21i das Relais E2 eingeschaltet :
9) Erde, 20, 19, 21i, 22e5,38el, I E2, Erde.
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Das Relais E2 spricht an, schliesst seine Kontakte 48e2 - 50e2 und öffnet seine Kontakte 24e2 und
37e2. Am Kontakt 48e2 wird ein Stromkreis für das Kettenrelais E3 vorbereitet. Am Kontakt 49e2 wird der Widerstand 44 parallel zu seiner Wicklung I gelegt, am Kontakt 47e2 der Haltestromkreis für das
Relais EI unterbrochen und am Kontakt 50e2 ein Selbsthaltestromkreis geschlossen : 10) Erde, 31c2, H, 32k3,33k2, 34e5, 35e4, I Fl, 36e3,50e2, II E2, -.
Das Relais EI fällt verzögert ab und führt seine Kontakte in die Ruhelage zurück. Das Relais U hält sich weiter in einem über den Kontakt 43el verlaufenden Stromkreis :
11) Erde, 31c2, H, 32k3,33k2, 43el, 46u, II U,-.
Beim dritten Impuls, gegeben durch das vom Schleifenrelais A abhängige Impulsrelais J, wird durch den Entladestromkreis des Kondensators 20 das Kettenrelais E3, beim vierten Impuls das Kettenrelais E4 und beim fünften Impuls das Kettenrelais E5 eingeschaltet. Das jeweils ansprechende Kettenrelais schal- tet das in der Kette vorgeordnete Relais aus, sich selbst abfallverzögert, legt sich in einen Selbsthalte- stromkreis und bereitet den Ansprechstromkreis für das in der Kette nachgeordnete Relais vor.
So ist z. B. nach Ansprechen des Relais ES der über die Haltewicklung II des Relais E4 verlaufende
Stromkreis am Kontakt 34e5 unterbrochen, während am Kontakt 51e5 der Widerstand 44 parallel zur
Wicklung I des Relais E5 geschaltet ist. Über Kontakt 52e5 wird ein Haltestromkreis für das Relais E5 wirksam :
12) Erde, 31c2, H, 32k3,33k2, 43el, 52e5, II E5, -.
Am Kontakt 53e5 ist ein neuer Ansprechstromkreis für das Relais EI vorbereitet, das beim sechsten
Impuls durch den Entladestromkreis des Kondensators 20 erneut zum Ansprechen gebracht wird :
13) Erde, 20,19, 21i, 322e5,24e2, 25e3,26e4, 53e5,54u, I El, Erde.
Am Kontakt 43el wird beim erneuten Ansprechen des Relais EI das Relais U ausgeschaltet. Damit ist eine Unterscheidung zwischen der Ziffer 1 und 6 und weiter zwischen den Ziffern 2 und 7,3 und 8 usw. möglich.
An Hand der nachstehenden Tabelle ist zu ersehen, welches der Kettenrelais bei den einzelnen Im- pulsen bzw. nach den einzelnen Impulsen erregt wird bzw. ist.
Tabelle
EMI3.1
<tb>
<tb> Impuls <SEP> Impulspause <SEP> Kettenrelais <SEP> Hilfsrelais
<tb> 1.............................. <SEP> U. <SEP> Fl... <SEP>
<tb>
.......... <SEP> l....... <SEP> El........... <SEP> U. <SEP> Fl... <SEP>
<tb>
2................ <SEP> E2.......... <SEP> U <SEP> . <SEP> Fl...
<tb>
.........2.......E2.......... <SEP> U <SEP> . <SEP> Fl...
<tb>
3.................... <SEP> E3........ <SEP> U. <SEP> Fl... <SEP>
<tb>
.......... <SEP> 3.......... <SEP> E3........ <SEP> U. <SEP> Fl...
<tb>
4..................... <SEP> E4...... <SEP> U. <SEP> (Fl).. <SEP>
<tb>
.......... <SEP> 4........... <SEP> E4...... <SEP> U. <SEP> (F1)..
<tb>
5....................... <SEP> E5..... <SEP> U. <SEP> (Fl).. <SEP>
<tb>
.......... <SEP> 5............. <SEP> E5..... <SEP> U. <SEP> (Fl)..
<tb>
6................. <SEP> El.............. <SEP> Fl... <SEP>
<tb>
..........6.....E1 <SEP> .............. <SEP> Fl...
<tb>
7.................. <SEP> E2 <SEP> ........... <SEP> Fl...
<tb>
.......... <SEP> 7........ <SEP> E2............ <SEP> Fl...
<tb>
8.'11................... <SEP> E3........... <SEP> Fl...
<tb>
.......... <SEP> 8.......... <SEP> E3........... <SEP> Fl...
<tb>
9..................... <SEP> E4.............. <SEP>
<tb>
.......... <SEP> 9........... <SEP> E4..............
<tb>
10....................... <SEP> E5............. <SEP>
<tb>
......... <SEP> 10............. <SEP> E5.............
<tb>
Das Hilfsrelais U dient, wie bereits beschrieben, zur Unterscheidung der Speicherung des ersten bis fünften Impulses von der des sechsten bis zehnten Impulses. Das Hilfsrelais Fl dient zur Unterscheidung von Orts- und Ferngesprächen. Wird beispielsweise als erste Ziffer eine 1, 2,3 oder eine 6,7, 8 ge-
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wählt, so hält sich das Relais Fl in den Stromkreisen der Kettenrelais El, E2, ES. Wird dagegen eine der
Ziffern 4 oder 5 gewählt, so spricht das Relais F1 nach Abfall des Relais V in einem tiber den Kontakt 77v verlaufenden Stromkreis an (Fig. l) :
14) Erde, 29m, 77v, II Fl, 28u, -.
Bei allen durch die Anfangsziffern 1-8 einer Rufnummer gekennzeichneten Ortsverbindungen ist also das Relais F1 vor Einleitung des Druckvorganges erregt, während es nach der Wahl der Ziffer 9 und 0 we-
EMI4.1
kreis 14) ansprechen kann.
Unabhängig davon, ob als erste Ziffer einer Rufnummer eine 1 - 8 (Ortsgespräch) oder eine 9 bzw. 0 (Ferngespräch) gewählt wurde, wird nach Abfall des Relais V am Kontakt 15v ein Stromkreis für das Re- lais S geschlossen, das bei Abgabe eines Synchronisierungsimpulses von der Druckeinrichtung DE an den Speicher Sp in diesem Stromkreis anspricht (Fig. 2) :
15) Erde (in der Druckeinrichtung DE),..., S, 60h, 15v, 61m, -.
Das Relais S schliesst unter anderem seinen Kontakt 62s und damit einen Stromkreis für ein Relais Kl einer aus den Relais Kl und K2 bestehenden Taktschaltung (Fig. l) :
16) Erde, 63h, 62s, 64k2, Kl,-.
Das Relais Kl spricht an und bereitet durch Schliessen seines Kontaktes 65kl einen von dem Kontakt 62s unabhängigen Haltestromkreis vor, der bei Beendigung des ersten Synchronisierimpulses wirksam wird :
64k2 17) Erde, 63h, 65kl, I K2, -, Kl, -.
76s
In diesem Haltestromkreis für das Relais Kl spricht auch das Relais K2 der Taktschaltung an, das unter anderem seinen Kontakt 64k2 öffnet und seinen Kontakt 80k2 schliesst. Damit ist ein neuer Halte- stromkreis für die Relais Kl und K2 wirksam :
EMI4.2
Aus diesem Haltestromkreis wird bei Eintreffen des folgenden, über die Ader 16 gegebenen, vom Relais S aufgenommenen Synchronisierungsimpulses die Wicklung des Relais K1 am Kontakt 76s ausgeschaltet, so dass das Relais Kl bei dem zweiten Synchronisierungsimpuls zum Abfall kommt.
Für die Einleitung des Druckvorganges ist nun zunächst das Schliessen der Kontakte 66kl und 68kl (Fig. 2) bei Ansprechen des Relais K1 in Auswirkung des ersten Synchronisierungsimpulses von Bedeutung. Am Kontakt 66kl wird über die Ader 67 ein Kupplungsmagnet eingeschaltet, der die Druckeinrichtung zum Anlaufen bringt und über Kontakt 68kl den an die Ader 69 angeschalteten Schreibmagneten der Druckeinrichtung sowie über eine der Adern n+, n-, nkz, nl - nO wird dann der eigentliche Druckvorgang ausgelöst. Über die Adern n werden entsprechend den zu druckenden Werten Schreibnocken ausge-
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Ader 69 mit der Ader n-ein Strich, bei Verbindung der Ader 69 mit der Ader nkz ein Kennzeichen für ein Ortsgespräch und bei Verbindung der Ader 69 mit einer der Adern n1 - nO die entsprechende Zahl zum Abdruck gebracht.
War als erste Ziffer einer Rufnummer eine der Ziffern 1-8 (Ortsgespräch) gewählt worden, so sind nach Wirksamwerden des ersten Synchronisierungsimpulses die Relais Kl und Fl erregt. Für den Abdruck des Ortskennzeichens ist damit der folgende Stromkreis geschlossen :
19) Erde (in der Druckeinrichtung DE),..., nkz, 78fl, 72st, 71n, 70gl, 68kl, 69,..., - (in der
Druckeinrichtung DE).
Nach Wirksamwerden des zweiten Synchronisierungsimpulses und Anzug des Relais K2 sowie Abfall des Relais K1 ist das Relais H und das angesprochene Kettenrelais, die sich nach Ansprechen des Relais K2 vor Abfall des Relais Kl vorübergehend noch in einem über den Kontakt 81kl verlaufenden Stromkreis gehalten hatten, abgefallen. Das Relais Fl dagegen hält sich weiter in einem über seinen Kontakt 82fl verlaufenden Haltestromkreis (Fig. l) :
20) Erde, 29m, 77v, II Fl, 82fl, -.
Zu Beginn des zweiten Synchronisierungsimpulses wird mit Abfall des Relais Kl ferner ein Relais K3 eingeschaltet :
21) Erde, 83fl, 84k2, 85kl, I K3, -.
Das Relais K3 spricht an, hält durch Schliessen seines Kontaktes 86k3 (Fig. 2) den Anlassanreiz über die Ader 8 zur Druckeinrichtung unabhängig von den Relais C und H weiter aufrecht, bewirkt an seinem Kontakt 87k3 die weitere Einschaltung des Kupplungsmagneten der Druckeinrichtung über die Ader 67 unabhängig vom Kontakt 66kl und legt sich in einen über seinen Kontakt 88k3 verlaufenden Haltestromkreis (Fig. l) :
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22) Erde, 89m, 88k3, I K3, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 90k3 wird ferner ein Relais St eingeschaltet :
23) Erde, 90k3,91fl, 92gl, 193s, II St, -.
Das Relais St spricht an und leitet durch Öffnen seines Kontaktes 72st (Fig. 2) und Schliessen seines Kontaktes 93st den Abdruck eines Striches in der Druckeinrichtung DE ein. Da der Kontakt 94k3 geschlossen ist, kann erneut ein Synchronisierungsimpuls von der Druckeinrichtung an den Speicher abgegeben werden. Beim Ansprechen des Relais S während des über die Ader gegebenen Synchronisierungsimpulses wird ein neuer Stromkreis für das Relais Kl wirksam (Fig. l) :
24) Erde, 95k3,62s, 64k2, Kl,-.
Nach Ansprechen des Relais Kl sind über die Kontakte 68kl (Fig. 2) und 93kl die Adern 69 und nzur Druckeinrichtung miteinander verbunden. In der Druckeinrichtung wird somit der Abdruck eines Striches bzw. Minuszeichens veranlasst.
Zu Beginn des folgenden vierten Synchronisierungsimpulses fällt das Relais Kl erneut ab, während das sich am Ende des dritten Synchronisierungsimpulses angesprochene Relais K2 weiterhält (Fig. l) :
25) Erde, 95k3,62s, 80k2, II K2, -.
Mit Abfall des Relais Kl Wird am Kontakt 96kl ein Stromkreis für ein Relais M geschlossen :
26) Erde, 97st, 195s, 194fl, IM, 98k2, 96kas, -.
Das Relais M spricht an und öffnet unter anderem seinen Kontakt 29m. Das Relais F1 hält sich vor- übergehend noch in einem über den Kontakt 99k3 verlaufenden Haltestromkreis :
27) Erde, 100m, 99k3, II F1, 82f1, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 101m wird ein Selbsthaltestromkreis für das Relais M wirksam :
28) Erde, 101m, 102c2, II M,-.
Durch Öffnen des Kontaktes 89m wird der Haltestromkreis des Relais K3 unterbrochen, so dass dieses nach Abfall des Relais K2 am Ende des vierten Synchronisierungsimpulses selbst abfällt, an seinem Kontakt 99k3 den Haltestromkreis 27) für das Relais F1 und an seinem Kontakt 90k3 den Stromkreis 23) für das Relais St unterbricht.
Die Druckeinrichtung DE (Fig. 2) ist während des weiteren Verbindungsaufbaus für eine Ortsverbindung und während des Bestehen dieser Ortsverbindung durch Abschaltung des Anlassanreizes an den Kontakten 9m und 86k3 stillgesetzt. Nach Beendigung der Ortsverbindung fällt das Schleifenrelais A und von diesem ausgeschaltet das Belegungsrelais C des Speichers Sp ab. Damit ist auch das Relais M des Speichers ausgeschaltet.
War als erste Ziffer an Stelle einer der Ziffern 1 - 8 die Ziffer 9 bzw. 0 (Ferngespräch) gewählt worden, so ist nach Wirksamwerden des ersten Synchronisierungsimpulses nur das Relais Kl und das der Ziffer, z. B. 0, entsprechende Kettenrelais E5, nicht aber das Relais Fl angezogen. Für den Abdruck der
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- (in der Druckeinrichtung DE).
Nach Wirksamwerden des zweiten Synchronisierungsimpulses und Anzug des Relais K2 sowie Abfall des Relais Kl sind die Relais H und E5 abgefallen. Das Relais K3 kann, da das Relais Fl nicht angesprochen ist, nicht wirksam werden, so dass die weitere Abgabe von Synchronisierungsimpulsen über die Ader 16 am Kontakt 60h bzw. am Kontakt 94k3 unterbunden wird bzw. bleibt. Die Speichereinrichtung Sp steht bereit zur Aufnahme der folgenden vom Teilnehmer zu wählende Ziffern bzw. Stromstossreihen.
Zwecks Verhinderung der erneuten Einschaltung des Relais F1 bei Einlaufen der zweiten und folgenden Stromstossreihe war am Kontakt 105s bei Eintreffen des zweiten Synchronisierungsimpulses ein Relais F2 eingeschaltet worden (Fig. l) :
30) Erde, 105s, 106k2, F2, -.
Das Relais F2 hält sich nach seinem Ansprechen in einem über seinen Kontakt 107f2 verlaufenden Haltestromkreis :
31) Erde, 107f2, 108c2, F2, -.
An seinem Kontakt 109f2 schliesst es die Wicklung I des Relais F1 kurz, so dass letzteres während der Einspeicherung weiterer Ziffern nicht erneut erregt werden kann.
Die Einspeicherung der auf die erste Ziffer folgenden Ziffern in die Speichereinrichtung und die Übergabe der gespeicherten Ziffern an die Druckeinrichtung erfolgt bei einem Ferngespräch in der für die erste Ziffer beschriebenen Weise. Die Übergabe an die Druckeinrichtung erfolgt entsprechend der jeweils gewählten Ziffer über den Kontakt 110u (Fig. 2) und einen der Kontakte l11el - 115e5 oder über den Kontakt 74u und einen der Kontakte 116el-119e4, 75e5.
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Nach Aufbau der Verbindung wird beim Einlaufen des ersten Zählimpulses, der, wie alle folgenden Zählimpulse, von dem Relais Z aufgenommen wird, am Kontakt 120z des Relais St eingeschaltet (Fig. l) :
32) Erde, 120z, 121, I St, 12m,-.
Das Relais St spricht an und legt sich durch Schliessen seines Kontaktes 122st in einen über seine Wicklung II verlaufenden Selbsthaltestromkreis : 33) Erde, 123m, 122st, 92gl, 193s, II St, -.
Durch Schliessen seines Kontaktes 124st (Fig. 2) wird die Anlassung der Druckeinrichtung DE über die Ader 8 unabhängig vom Kontakt 9m des Relais M aufrechterhalten und durch Schliessen seines Kontaktes 126st erneut die Abgabe von Synchronisierungsimpulsen von der Druckeinrichtung DE an die Speichereinrichtung ermöglicht.
Mit Einlaufen des folgenden Synchroaisieiungsimpulses wird erneut das Relais Kl eingeschaltet. Für den Druck eines Striches bzw. eines Minuszeichens besteht damit der bereits bei Beschreibung der Vorgänge nach Einleitung eines Ortsgespräches genannte Stromkreis über Kontakt 93st und die Ader n-.
Zu Beginn des darauffolgenden Synchronisierungsimpulses wird durch Abfall des Relais Kl (Fig. 1) am Kontakt 96kl im Stromkreis 26) das Relais M erregt, das sich in einem vom Relais St unabhängigen Haltestromkreis 28) weiterhält, an seinem Kontakt 12m die Wicklung I und an seinem Kontakt 123m die
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ten 61m und 126st die Ader 16 zur Druckeinrichtung aufgetrennt.
Der erste Zählimpuls hatte sich nicht nur auf die Wicklung I des Relais St (Fig. 1), sondern auch auf die Wicklung II des Relais J ausgewirkt. Das Relais J war in einem ebenfalls über den Kontakt 120z des die Zählimpulse aufnehmenden Relais Z verlaufenden Stromkreis erregt worden und hatte die Zählkette der Speichereinrichtung in der beschriebenen Weise fortgeschaltet. Die folgenden Zählimpulse können, da der Kontakt 12m geöffnet ist, nur an die Wicklung II des Relais J übergeben werden.
Beim Eintreffen des zehnten Zählimpulses spricht parallel zu dem Kettenrelais E5 ein Relais Gl an (Fig. 2) :
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Kontaktes 144gl den Abdruck der ersten zehn Gebühreneinheiten vor. An seinem Kontakt 144gl lässt es erneut die Druckeinrichtung an und an seinem Kontakt 146gl schliesst es den über die Synchronisierungsader 16 verlaufenden Stromkreis für das Relais S. Durch Schliessen des Kontaktes 147gl (Fig. 1) ist ein neuer Stromkreis für das Relais K1 der Taktrelaisschaltung vorbereitet, der beim Wirksamwerden des Relais S bei Eintreffen des neuen Synchronisierungsimpulses am Kontakt 62s geschlossen wird :
35) Erde, 147gl, 62s, 64k2, Kl,-.
Das Relais Kl spricht an und bewirkt durch Schliessen seines Kontaktes 68kl zunächst den Abdruck einer Eins in der Druckeinrichtung (Fig. 2) :
36) Erde (in der Druckeinrichtung DE),.... nl, 148fl, 144gl, 68kl, 69,..., - (in der Drucken- richtung DE).
Beim nachfolgenden zweiten Synchronisierungsimpuls wird nach Einschaltung des Relais K2 in der Pause zwischen den beiden Synchronisierungsimpulsen das Relais Kl wieder ausgeschaltet. Für das Relais K3 ist damit ein neuer Stromkreis wirksam (Fig. l) :
37) Erde, 149gl, 84k2, 85kl, I K3, -.
Es hält sich nach Beendigung des zweiten Synchronisierungsirnpulses weiter in einem über seinen Kontakt 88k3 verlaufenden Stromkreis :
38) Erde, 150gl, 88k3, I K3, -.
Bei Eintreffen des dritten Synchronisierungsimpulses wird nach erneuter Einschaltung des Relais Kl das Relais F1 eingeschaltet :
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Das Relais F1 spricht an, öffnet seinen Kontakt 148f1 (Fig. 1) und schliesst seinen Kontakt 153fl.
Damit wird der Druck einer Null eingeleitet-
40) Erde (in der Druckeinrichtung DE),..., nO, 153fl, 144gl, 68kl, 69,..., - (in der Druckein- richtung DE).
Nach Wirksamwerden des vierten Synchronisierungsimpulses sind die Relais K1 und K2 beide ausge-
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41) Erde, lOOn, 99k3, II Fl, 82fl,-.
An den Kontakten 96kl und 154k2 ist ein Relais N eingeschaltet (Fig. l) :
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42) Erde, 90k3, 91fl, 155gl, 293s, IN. 154k2, 96kl,-.
Das Relais N dient zur Abgabe eines Pluszeichens an die Druckeinrichtung DE, es spricht an und be- reitet an seinem Kontakt 156n den Abdruck dieses Pluszeichens vor. Durch Öffnen seines Kontaktes 100n unterbricht es den Haltestromkreis 41) für das Relais F1 und durch Öffnen seines Kontaktes 157n schaltet i es das noch angesprochene Kettenrelais E5, das Relais Gl und das Relais H aus. Die genannten Relais fal- len ab. Das Relais Gl öffnet an seinem Kontakt 150gl den Haltestromkreis 38) für das Relais K3, das sich jedoch vorübergehend noch in einem über Kontakt 160n verlaufenden Stromkreis weiterhält :
43) Erde, 160n, 88k3, I K3, -.
Am Kontakt 155gl ist der Ansprechstromkreis für das Relais N unterbrochen, es hält sich jedoch weiter in einem über seine Wicklung II verlaufenden Stromkreis :
44) Erde, 161c2,162n, II N, 163, -.
Bei Eintreffen des fünften Synchronisierungsimpulses wird der Druck des Pluszeichens in der Druck- einrichtung veranlasst. Wie bereits beschrieben, sprechen erneut die Relais S und Kl an. Am Kontakt
68kl (Fig. 2) ist damit ein über die Ader n+ zur Übergabe des Pluszeichens verlaufender Stromkreis ge- schlossen :
45) Erde (in der Druckeinrichtung DE),..., n+, 156n, 70g1, 68kl, 69,..., - (in der Druckein- richtung DE).
Zu Beginn des folgenden Synchronisierungsimpulses ist das Relais K2 erregt und das Relais Kl fällt ab. Nach Abfall des Relais Kl ist die Haltewicklung II des Relais N (Fig. 1) über die Kontakte 170kl und
171k2 kurzgeschlossen. Das Relais N fällt ab und schaltet an seinem Kontakt 160n das Relais K3 aus ; an seinem Kontakt 171n unterbricht es die Ader 67 zur Druckeinrichtung.
Die neu einlaufenden Zählimpulse werden, wie bereits beschrieben, über die Relais Z und J an die
Kettenschaltung abgegeben. Jeweils nach Einlaufen von zehn Impulsen wird ein Abdruck in der Drucken- richtung vorgenommen.
Hängt der Teilnehmer, dem die Druckeinrichtung zugeordnet ist, nach Beendigung des Gesprächs seinen Hörer ein, so wird die Schleife unterbrochen. Das Relais A fällt ab und schaltet an seinem Kon- takt la das Relais C2 aus. Wie bereits beschrieben, ist das Relais C2 durch den Kondensator 4 in Reihe mit dem Widerstand 5 abfallverzögert geschaltet. Es leitet nach seinem Abfall die für den Abdruck der restlichen eingelaufenen GebUhrel1einheiten erforderlichen Schaltvorgänge ein. Über seinen Kontakt 172c2 wird ein Relais G2 eingeschaltet :
46) Erde, 101m, 172c2, G2, -.
Das am Kontakt 102c2 ausgeschaltete Relais M hält sich, wenn überhaupt noch Gebühreneinheiten nach Abdruck der letzten zehn Zählstromstösse eingelaufen sind, über ein am Kontakt 175h des in Reihe mit den Kettenrelais angesprochenen Relais H :
47) Erde, 101m, 175h, II M, -.
Nach Abfall des Relais C2 wird der am Kontakt 31c2 unterbrochene Haltestromkreis für das Relais H und das angesprochene Kettenrelais über den parallel zum Kontakt 31c2 liegenden Kontakt 176m weiter aufrechterhalten. An den Kontakten 173g2,174g2 werden nach Ansprechen des Relais G2 im Strom- kreis 46) die Adem 8 und 16 zur Druckeinrichtung erneut durchgeschaltet.
Es erfolgt bei Einlaufen der laufenden Synchronisierungsimpulse der Abdruck der restlichen Gebüh- reneinheiten über die entsprechende Ader n sowie der Abdruck eines Gesprächs in der bereits beschriebe- nen Weise über die Ader n-. Anschliessend kommt das Relais H und das noch angesprochene Kettenrelais zum Abfall. Das Relais H schaltet an seinem Kontakt 175h das Relais M und letzteres am Kontakt 101m das Relais G2 aus. Speicher und Druckeinrichtung befinden sich damit im Ruhezustand und stehen zur
Aufnahme neuer Wählstromstosse sowie zur Aufnahme von für eine neue Verbindung einlaufenden Zähl- impulsen bereit.
Wie bereits ausgeführt, gelten bei Verwendung der Speicher- und Druckeinrichtung an einer Teil- nehmerleitung in Nebenstellenanlagen die in der Zeichnung gestrichelt dargestellten an Stelle der punktierten Schaltmittel.
Nachstehend soll nun die Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Anordnung bei Verwen- dung an einer Teilnehmerleitung in Nebenstellenanlagen beschrieben werden.
In Nebenstellenanlagen kann es vorkommen, dass dem Teilnehmer, dem die Gebührendruckeinrichtung zugeordnet ist, von der Vermittlungsbeamtin ein Gespräch zugeteilt wird. Um nun auch bei zugeteilten Verbindungen eine an Stelle der Nummer bei vom Teilnehmer selbst aufgebauten Verbindungen auftretende Kennzeichnung in der Druckeinrichtung DE zu ermöglichen, sind der Speichereinrichtung weitere Hilfsschaltmittel, nämlich das Relais C3, zugeordnet.
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Bei Zuteilung eines Gesprächs wird das in der Teilnehmerschaltung des Teilnehmers befindliche
Relais Cl und beim Melden des Teilnehmers nach Ansprechen des Speiserelais A das Belegungsrelais C2 der Speichereinrichtung eingeschaltet.
Bei Eintreffen des ersten Zählimpulses während des Gesprächs steht fest, dass es sich bei der zuge- teilten Verbindung um ein Ferngespräch und nicht um ein Ortsgespräch handelt, bei dem ja bekanntlich der oder die Zählimpulse am Ende des Gesprächs einlaufen. Das Relais J spricht, eingeschaltet am Kon- takt 120z, über seine Wicklung II an. Der Stromkreis für das Relais St ist am Kontakt 220cl unterbro- chen, so dass das Relais St zu diesem Zeitpunkt nicht wirksam werden kann. Nach der Einspeicherung des ersten Zählimpulses sprechen im Stromkreis des Kettenrelais El die Relais Fl und H an. Das Relais F1 hält sich weiter im Stromkreis 14), und das Relais H schliesst an seinem Kontakt 181h einen Stromkreis für das Hilfsrelais C3 (Fig. l) :
48) Erde, 181h, 182c2,183st, 184cl, C3, 12m,-.
Das Relais C3 spricht an, bereitet an seinem Kontakt 185c3 einen Stromkreis für das Relais St vor und ermöglicht durch Schliessen seines Kontaktes 186c3 (Fig. 2) die Übergabe von Synchronisierungsim- pulsen von der Druckeinrichtung DE an den Speicher Sp. Beim Einlaufen des ersten Syachronisierungsim- pulses sprechen die Relais S und Kl an. Am Kontakt 68kl wird ein Stromkreis für den Abdruck eines Zu- teilungskennzeichens, z. B. des Buchstabens Z, geschlossene
49) Erde (in der Druckeinrichtung DE),..., nka, 187c3, 68kl, 69,..., - (in der Druckeinrich- tung DE).
Nach Abdruck dieses Kennzeichens und Einlaufen des zweiten Synchronisierungsimpulses wird über
Kontakte der Relais Kl, K2 und F1 das Relais K3 eingeschaltet (Fig. 1) :
50) Erde, 283fl, II K3, 188kl, 189k2,-.
Mit Ansprechen des Relais K3 wird am Kontakt 90k3 der Stromkreis 23) für das Relais St geschlossen.
Das Relais St schaltet das Relais M ein, das ein erneutes Ansprechen des Relais C3 durch Öffnen seines Kontaktes 12m verhindert. Das Relais St leitet ferner den Abdruck eines Striches über seinen Kontakt 93st und die Ader n- ein.
Die übrigen Schaltvorgänge verlaufen wie bereits beschrieben. Lediglich bei der Einschaltung des Relais K3 für die Übergabe der eingelaufenen Zählimpulse an die Druckeinrichtung ändern sich die Stromkreise. Die Ansprechstromkreise des Relais K3 verlaufen nicht über die Kontakte 83fl, 149gl und die Wicklung I, sondern über die Kontakte 283fl, 249gl und die Wicklung II. Bei Verwendung der Speicher- und Druckeinrichtung an einer AmtsUbertragung in Nebenstellenanlagen ist das zusätzliche Relais C3 nicht erforderlich. Zweckmässig wird dann aber sowohl die Nummer des eine Verbindung wünschenden Nebenstellenteilnehmers zusätzlich zu der des gewünschten Teilnehmers in der Speichereinrichtung gespeichert und an die Druckeinrichtung übergeben.
Die Nummer des Nebenstellenteilnehmers kann entweder mit einer Feststellungseinrichtung oder bei Aufbau der Verbindung durch eine Beamtin, von letzterer bei Anwahl des Nebenstellenteilnehmers nach Aufbau der Verbindung, zum gewünschten Teilnehmer an die Speichereinrichtung übergeben werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und selbsttätigem Gebührendruck, bei der die einlaufenden Zählimpulse zur Erstellung eines GebUhrenzet1 : els dienen und jeder Verbindungseinrichtung (Teilnehmerleitung, Amtsübertragung) eine Druckeinrichtung fest zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der. der Zwischenspeicherung und gleichzeitigen. Umwandlung von zu druckenden Werten dienende Speicher (Sp ; EI - E5, TI) durch Relais (A bzw. Z), welche sowohl der Aufnahme von Wählzeichen in Form von Stromstossreihen, als auch der Aufnahme von einlaufenden Zahlimpulsen dienen, beeinflussbar ist.