<Desc/Clms Page number 1>
Anordnung der Kupplung des Antriebes der Einspritzpumpe von Ölmotoren
Zur Erleichterung des Anlassens von Ölmotoren bei kühlem Wetter sind die Motoren mit einer Einrichtung versehen, die das Entkuppeln des Antriebes der Einspritzpumpe von der Kurbelwelle des Ölmotors zwecks ordentlicher Entlüftung der Brennstoff-Rohrleitung zwischen der Einspritzpumpe und der Einspritzdüse ermöglicht. Zu diesem Zwecke wurden bisher Nutenwellen angewendet, die eine Quelle häufiger Störungen und unerwünschten Geräusche sind.
Ziel der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und eine Vorrichtung für das Ausschalten des Antriebes und für selbstständiges Durchdrehen der Einspritzpumpe vor dem Anlassen mit Hilfe einer im Antrieb gelagerten Kreuzkupplungsmuffe zu schaffen.
Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass durch eine hohle Antriebswelle ein DurchdrehDorn hindurchgeführt ist, dessen Klauen mit Nuten einer verschiebbaren Kupplungsmuffe in Eingriff stehen, wobei diese zur Kupplung des auf der Antriebswelle befindlichen Kupplungsteiles mit dem auf der Nockenwelle der Einspritzpumpe befindlichen Kupplungsteil dienende, verschiebbare Kupplungsmuffe mit Klauen des Kupplungsteiles der Einspritzpumpe in Eingriff steht, die um 900 gegenüber den Nuten versetzt sind und dass ferner zwischen der verschiebbaren Kupplungsmuffe und dem auf der Nockenwelle befindlichen Kupplungsteil eine Druckfeder vorgesehen ist, die zur Wiedereinrückung der verschiebbaren Muffe in die gekuppelte Stellung dient.
Nach einem Merkmal der Erfindung sind jeweils die zwei in bezug auf die Drehachse in an sich be-
EMI1.1
Nuten der Kupplungsscheibe mit ihrer gemeinsamen Längsebene gegenüber der Drehachse der Kupplung um einen kleinen Betrag seitlich versetzt angeordnet, wodurch die richtige Wiedereinkupplung des Motorantriebes sichergestellt wird.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausfuhrungsform, die in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
Durch eine hohle Antriebswelle 1, mit der der treibende Teil 4 der Kupplung fest verbunden ist, führt ein Durchdreh -Dorn 2 hindurch, der zum Abschalten der Einspritzpumpe 6 von dem Antrieb des Motors dient und dessen Klauen 8 in die Nuten 9 der verschiebbaren Kupplungsmuffe 3 eingreifen, die den treibenden Teil 4 der Kupplung mit dem angetriebenen Teil 5 der Kupplung mittels, gegenüber den Nuten 9 um 900 versetzten Nuten, in die Klauen 12 des Teiles 5 eingreifen, verbindet. Zwischen der verschiebbaren Kupplungsmuffe und dem angetriebenen Teil 5 der Kupplung der Einspritzpumpe 6 ist eine Druckfeder 7 angeordnet, die bestrebt ist, die verschiebbare Muffe in der gekuppelten Lage zu halten. Der angetriebene Teil 5 der Kupplung ist durch eine Schraubenmutter 10 auf der Nockenwelle 11 der Einspritzpumpe 6 befestigt.
Die Entkupplung der Einspritzpumpe zwecks Entlüftung oder Abstellen unerwünschter Motorumdrehungen ermöglicht der Durchdreh-Dom 2, der den Druck der Feder 7 überwindet und die verschiebbareKupp- lungsmuffe 3 von dem treibenden Teil4 der Kupplung auf den getriebenen Teil 5 depKupplung verschiebt.
Dadurch wird das Durchdrehen der Einspritzpumpe 6 mit Hilfe der Klauen 8 unabhängig von der Kurbelwelle und eine ordentliche Entlüftung der Brennstoffleitung zwischen der Einspritzpumpe und der Einspritzdüse zwecks leichtenAnspringens desMotors ermöglicht. Durch weiteres Durchdrehen kann eine bestimmte Brennstoffmenge in die Verbrennungskammer eingespritzt werden, was besseres Starten des Vetbren-
<Desc/Clms Page number 2>
nungsmotors mit sich bringt. Die verschiebbare Kupplungsmuffe kehrt dann mit Hilfe der Feder 7 in ihre ursprüngliche Stellung zurück, wobei die Klauen 12 als Gleit-und Führungsbahn dienen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die einander gegenüberliegenden Klauen 12 des Abtriebsteiles 5 der Kupplung und die zugehörigen Nuten9 derKupplungsscheibe 3 mit ihrer gemeinsamen Langs- mittelebene gegenüber der Drehachse der Kupplung zur Sicherstellung einer richtigen Wiedereinkupplung des Motorantriebes, um den Betrag 13 seitlich versetzt angeordnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung der Kupplung des Antriebes der Einspritzpumpe von Ölmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine hohle Antriebswelle (1) ein Durchdreh-Dorn (2) hindurchgeführt ist, dessen Klauen (8) mit Nuten (9) einer verschiebbaren Kupplungsmuffe (3) in Eingriff stehen, wobei diese zur Kupplung des auf der Antriebswelle befindlichen Kupplungsteiles (4) mit dem auf derNockenwelle (11) der Einspritzpumpe (6) befindlichen Kupplungsteil (5) dienende, verschiebbare Kupplungsmuffe mit Klauen (12) des
EMI2.1
Einspritzpumpe in Eingriffdass ferner zwischen der verschiebbarenKupplungsmuffe und dem auf derNockenwe1Ie befindlichenKupplungsteil eine Druckfeder (7) vorgesehen ist, die zur Wiedereinruckung der :
verschiebbaren. Muffe in die gekuppelte Stellung dient.