AT21092B - Flachgewindebohrer. - Google Patents

Flachgewindebohrer.

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AT21092B
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Austria
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teeth
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cutting
cutting teeth
drill
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Friedrich Aeschbach
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Friedrich Aeschbach
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische   PATENTSCHRIFT ? 21092.   
 EMI1.1 
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Flachgewindebohrer mit   Vorschneidezähnen.   



  Derselbe besitzt eine oder mehrere Reihen von Vorschneidezähnen in Richtung der Längsachse des Bohrers. Diese Vorschneidezähne sind an ihren Rücken weniger breit als die   Flachzähne   und nach beiden Seiten gleichmässig abgeschrägt. In dem durch alle Schneidezähne gebildeten Gewindogang wechseln sich Flach-und Vorschneidezähne einzeln oder gruppenweise   al).   Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Vorschneidezähne in der mit Gewinde zu versehenden Bohrung nach aussen sich verengende kurze Rinnen vorschneiden, derart, dass die den   Vorschneidezähnen   folgenden nächsten Flachzähne nur noch die Eckpartien der Rinnen wegzuheben haben. Hiedorch wird ein allmählich gleichmässiges Vordringen der Schneidezähne erreicht, so dass der erste Zahn genau so stark beansprucht wird wie der letzte. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zeigt : Fig. 1 einen mit zwei in Längsrichtung des Bohrers liegenden Reihen von   Vorsrhneidezähnrn   versehenen   vicrnntigen   Gewindebohrer, Fig. 2 einen Querschnitt durch denselben. Fig. 3 zeigt   schematisch   die Arbeitsweise mehrerer oberer Vorschneide- 
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 Arbeitsweise einzelner Zähne in ihrer Reihenfolge, Fig. 9 die   Arbeitsweiso des letzten   Flachzahnes. 



   Der in Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellte Flachgewindebohrer besitzt an seinem Umfange vier   Längsnuten a   und zwischen denselben liegend zwei in Richtung seiner Längsachse liegende Reihen   Flachzähne     b und   zwei Reihen Vorschneidezähne c, wobei die beiden Reihen von   Zähnen b neben   den beiden Reihen von Zähnen c angeordnet sind, so dass also in dem durch alle Schneidezähne gebildeten Gewindegange   Vorschneide- und Flachzähno   gruppenweise abwechseln.

   Es können jedoch auch mit der gleichen Wirkung Vorschneideund Flachzähne einzeln abwechseln und kann die gruppenweise Verteilung der Vorschneideund   Flachzähno   in dem Gewindegang eine beliebige sein : Bedingung ist, dass die Arbeit der Vorschneidezähne stets durch folgende Flachzähne ergänzt wird, ehe eine andere Gruppe Vorschneidezähne in die Rillen, gebildet durch die vorigen Vorschneidezähue, eingreift. Alle   Vorschneidozähnc c sind an ihrer Basis gleich   breit, und zwar so breit wie die   Flachzähno   b. An ihren Rücken sind sie jedoch weniger breit als diese letzteren und 
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   Rückenbroite nimmt   entsprechend der wachsenden Höhe dieser Zähne ab (Fig. 3).

   Die   iiusseren   Schneidkanten der Zähne c eines Umganges sind in radialer Richtung ebensoweit von der Längsachse des Bohrers entfernt, wie diejenigen der daneben liegenden zum gleichen Umgange gehörenden Flachzähne b. 



   Die Arbeitsweise des Bohrers ist folgende : Zuerst wird eine breite, trapezförmige 
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 also durch die erste Gruppe der Vorschnoidozähne die Rinne nach Fig. 5 geschnitten wird und die folgende Gruppe   Flachzlthne,   das Trapez d   zum Rechteck ergänzt.   Bei Einzel-   wechsel von Vorschneide-und Flachzähnen   wird die Rinne d nach Fig. 5 das Schneidresultat eines einzelnen Zahnes sein} wie ein einzelner Flachzahn die'stehen gebliebenen Ecken e beiderseits ausschneiden wird. 



   Die beiden folgenden   Vorschneidèzähne   schneiden in der Mitte der jetzigen Tiefe der Rinne ein kleines Trapez d aus (Fig. 7) und die folgenden Flachzähne haben dann nur wieder dieses Trapez durch Wegnehmen kleiner Seitenteile zum Rechteck zu ergänzen (Fig. 8). Und so arbeitet der Bohrer weiter, stets abwechselnd kleine Mittelteile und kleine . Seitenteile   wegnehmend.   



   Fig 9 zeigt, dass beim letzten Arbeitsgange der oder die letzten   Fjachzähne   nur noch die in Fig. 9 schraffierten Flächen e wegzunehmen haben, da der untere Teil der Ecken e schon vorher partienweise, wie die punktierten Linien andeuten und auch der mittlere Teil weggeholt sind. 



   In Fig. 3 und 4 ist der durch den hinteren Teil des Bohrers erzielte Arbeitsgang einer Reihe von Zähnen dargestellt, so dass hier die durch Vorschneidezähe c gebildeten   trapezförmigen   Rinnen bereits tief sind. 



   Durch ein derartiges Arbeiten der Zähne wird ein ruckweises Arbeiten und ein
Ausbrechen der Flachzähne vermieden. Dieses ist nur dadurch erzielbar, dass auch das
Ausarbeiten der Rinne als Flachgewinde ganz progressiv von Anfang an erfolgt, was da- durch erreicht wird, dass die Flachzähne mit den Spitzzähnen einzeln oder gruppenweise abwechseln und so der Schnitt jeder Spitzzahngruppe von der Flachzahngruppe sofort, ehe die nächste Spitzzahngruppe zur Geltung kommt, gewissermassen vervollständigt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : - Flachgewindebohrer, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Reihen von Vorschneidezähnen in Richtung der Längsachse des Bohrers angeordnet sind, welche an ihren Rücken weniger breit als die Flacbzähne sind, wobei in dem durch alle Schneidezähne gebildeten Gewindegang Flach-und Vorschneidezähne einzeln oder gruppenweise abwechseln, zum Zwecke, durch die Vorschneidezähne in der mit Gewinde zu versehenden Bohrung nach aussen sich verengende kurze Rinnen vorzuschneiden, derart, dass die den Vorschneide- zahnen fotgenden Flachzähne nur noch die Eckpartien der Rinnen wegzuheben haben.
AT21092D 1904-07-06 1904-07-06 Flachgewindebohrer. AT21092B (de)

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