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Gewindeschneidwerkzeug.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Gewindcsehneidwerkzeug, das sich gegenüber den bekannten Werkzeugen dieser Art durch einen besseren Wirkungsgrad vorteilhaft auszeichnet. Bei dem neuen Gewindeschneidwerkzeug findet eine eigenartige günstige Zerspanung der Gewindegänge statt, wodurch die Arbeit erleichtert und eine ausserordentliche Sauberkeit des
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Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des neuen Gewindeschneidwerk- zeuges im senkrechten Längsschnitt und in ihrer Wirkungsweise dargestellt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. l-G ist die Schneidkante der das Verschneiden des Gewindeganges bewirkenden Gewindeschneidzähne in bekannter Weise schräg dachförmig ausgebildet, jedoch der Winkel der dachförmigen Schneidkante bei den einzelnen auf dem
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gerichtet. Beispielsweise ist die Schneidkante 1a der Zähne 1 der in Fig. 1 dargestellten Zahnreihe in der Vorschubrichtung schräg ansteigend, die Schneidkante 2 der Zähne der
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abgenommen, z. B. um die Entfernungen 3 bzw. 4, so dass auch diese nachgearbeiteten Flanken der verschiedenen Zahnreihen wechselseitig umgekehrt zu einander liegen.
Die Fig. 3-6 zeigen die Wirkungsweise. die sich aus dieser Ausbildung der Schneidzähne ergibt, u. zw. zeigt
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nacheinanderfolgenden Zähne abwechselnd nach den Fig. 3 und 4 wirken, so ergibt sich insgesamt eine Zerspanung des Gewindeganges gemäss Fig. 3. Es ist hier zu erkennen, dass zusammen vier Gruppen von Spänen abgenommen werden, was besonders Fig. 6 zur Darstellung bringt. Jede Schneidkante der dachförmigen Zähne leistet dabei eine Vor-und eine Nacharbeit, indem sie einen Schrmppspan 23 und einen Schlichtspan 24 und bei der folgenden Zahnreihe einen Schruppspan 25 und einen Schlichtspan 26 abnimmt. Infolge dieser Arbeitsweise wird eine besondere Genauigkeit und Sauberkeit des Gewindes erzielt.
Die tiefste Stelle. 9. 3 am Werkzeug liegt tiefer wie der Kerndurchmesser am fertigen Innengewinde bzw. sie liegt höher als der Aussendurchmesser bei-Aussengewinde. Hiedurch wird erreicht. dass die tieferliegenden Schneidkanten bei zu kleinem Lochdurchmesser diesen leicht erweitern bzw. bei Aussengewinde den zu grossen Durchmesser entsprechend verringern, ohne dass das Werkzeug schwerer geht. Die Schneidkanten. 34 gewährleisten trotzdem die regelrechte Kopfbildung des Gewindes.
Gegebenenfalls kann das Werkzeug auch Verwendung finden, ohne dass die Flanken der Schneidzähne an der hohen Seite der dachförmigen Ausbildung abgenommen sind.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die Zerspanung von Flachgewinde und die Fig. 9 und 10 die
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Die Schneidkante des Zahnes wird hiebei von einer Gewindeflanke selbst gebildet, die dabei hintereinanderliegend einen sich selbst ändernden Winkel aut'weisen. der sich von einem Zahn zum nächstfolgenden immer mehr vergrössert. Auch liegl der Winkel der Zähne J. Z hzw. 3. ? der verschiedenen Zahnreihen abwechselnd entgegengesetzt zueinander, so dass die Wirkung der Zerspanung im wesentlichen die gleiche ist, wie bei den vorher beschriebenen Ausführungformen. Fig. 13 lässt die Wirkungsweise im Schema erkennen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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der dachförmigen Schneidkante an den verschiedenen Zahnreihen abwechselnd versetzt zuein- anderliegt.