AT210793B - Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken - Google Patents

Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken

Info

Publication number
AT210793B
AT210793B AT508457A AT508457A AT210793B AT 210793 B AT210793 B AT 210793B AT 508457 A AT508457 A AT 508457A AT 508457 A AT508457 A AT 508457A AT 210793 B AT210793 B AT 210793B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
layer
plate
heel
rubber
patches
Prior art date
Application number
AT508457A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Continental Gummi Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke Ag filed Critical Continental Gummi Werke Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT210793B publication Critical patent/AT210793B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken, aus welcher Platte Laufflecke durch Ausstanzen oder Ausschneiden gewonnen werden. Im Gegensatz zu Form-   gummiabsätzen,   wo jeder einzelne Absatz in einem Formnest der Vulkanisierform seine fertige Gestalt er- hält, wird die   erfindungsgemässe   Mehrschichtplatte unter Verwendung von Gummi oder   gummiähnlichen  
Kunststoffen als Ganzes in einer Plattenpresse vulkanisiert, und aus dieser Platte werden dann die einzel- nen Laufflecke in den verschiedenen benötigten Grössen ausgestanzt bzw. ausgeschnitten. 



   Es sind schon Platten und daraus ausgestanzte Laufflecke bekannt, die eine Deckschicht oder eine
Zwischenschicht aus Celluloid aufweisen, wobei die Celluloidschicht festhaftend mit der oder den Gum- mischichten vereinigt ist. Diese Platten haben aber den Nachteil, dass die Herstellung nicht in einem
Gange erfolgen   kann, dass sie zur unkontrollierbaren Wölbungsbildung   neigen und dass die Celluloidschicht, vor allem beim Nageln und im Gebrauch, leicht bricht und abbröckelt. 



   Es ist weiters eine Platte bekannt, die aus einer Metall-und einer Gummischicht besteht, wobei aber die Metallschicht nicht durchgehend ist, sondern einzelne Inseln bildet, die nach dem Ausstanzen der Ab- satzflecke jeweils in der Mitte derselben liegen. Diese Platte ist naturgemäss schwierig herzustellen, und es ergibt sich beim Ausstanzen ein relativ grosser Abfall. 



   Ferner ist aber auch schon eine Platte aus einer Metall- und einer einzigen Gummischicht, also eine
Zweischichtplatte, vorgeschlagen worden. aus der die einzelnen Absatzlaufflecke ausgestanzt werden. Auch diese Platte entspricht nicht ganz den an die daraus hergestellten Absatzlaufflecke zu stellenden Forderungen, worauf noch später näher eingegangen werden soll. 



   Schliesslich ist auch noch eine Schuhsohle aus Gummi oder gummiähnlichem Material bekannt, welche eine Art Nagelschutz in Form eines Drahtnetzes enthält, und die Stück für Stück in einer Formpresse hergestellt wird,
Im Gegensatz zu diesen Ausführungen ist die erfindungsgemässe Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken dadurch gekennzeichnet, dass die Platte eine durchgehende Schicht aus Metall aufweist, auf deren jeder Seite eine Schicht aus Gummi oder   gummiähnlichem   Kunststoff vorgesehen ist, wobei gegebenenfalls die auf den Absatzstumpf zu liegen kommende Schicht dünner ist als die auf der andern Seite der Metallschicht angeordnete Laufschicht. 



   Die Mehrschichtplatte gemäss der Erfindung beseitigt die Nachteile einiger bekannter Ausführungen, denn   diese Platte kommt vollständig   planflächig aus der Fabrikation. Die Platten sind daher leicht zu stapeln und zu versenden, sowie leicht und mit geringstmöglichen Verlusten zu stanzen. Die Metallschicht hat gegen- über einer Celluloidschicht den grossen Vorteil, dass sie nicht bricht oder ausbröckelt, und die Nägel können an beliebigen Stellen, auch dicht am Rande, eingeschlagen werden und halten besser als in der Celluloidfolie. Darüber hinaus sitzt der beispielsweise am hohen Damenschuhabsatz befestigte Fleck mit der Metallfolie fest, und es findet im Gebrauch beim Gehen   kein''Pumpen** des Fleckes statt,   wie dies bei denjenigen mit der Celluloidfolie der Fall ist.

   Die Metallschicht im Zusammenwirken mit den Nägeln vermittelt eine absolut sichere Befestigung, während bei einer Celluloidschicht die Befestigung immer noch etwas beweglich ist. 



   Die Anwendung der Erfindung spart gegenüber der Platte mit Celluloidschicht einen   Pressvorgang   bei der Herstellung der Platte Die Verbindung der Metallschicht mit den Gummi- oder Kunststoffschichten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   kann in zuverlässiger Weise während und gleichzeitig mit dem Vulkanisier- bzw. Aushärtungsvorgang der Platte erfolgen, während die Vereinigung der Gummischicht mit einer Celluloidschicht nachtläglich, ajso nach dem Vulkanisieren der Platte, in einem besonderen Pressvorgang erfolgen muss, so dass die Platte zweimal einem Pressvorgang unterworfen ist und dementsprechend längere Herstellungszeit und grössere Pressenkapazität beansprucht. 



  Durch nachträgliche Schrumpfung der Celluloidschicht erhält der La. uffleck die gewünschte Krüm- mung. Diese macht sich aber auch vor dem Stanzen unangenehm in der Platte bemerkbar, da diese, wie bereits erwähnt, nicht eben bleibt. Die Wirkung der Cel1uloidschicht. dem ausgestanzten Lauffleck die gewünschte Krümmung zu erteilen, ist jedoch auch mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung leicht erreichbar. Beim Ausstanzen der Flecke, das meist automatisch geschieht, werden die Schnittkanten infolge der Aluminiumeinlage, wie an sich bekannt, von selbst durch den Stanzvorgang nach unten gebogen, und die Flecke erhalten dadurch die gewünschte bleibende Verformung.

   Darüber hinaus braucht beim Stanzvorgang auf der Ausstanzplatte an der Stelle, an welcher das Stanzmesser jeweils das Ausstanzen bewirkt, nur eine konvex ausgewölbte Unterlage angebracht zu werden, wodurch beim Stanzvorgang nicht nur die Schnittkanten nach unten gedrückt und dementsprechend bleibend verformt werden, sondern auch die ganze untere Fläche des Fleckes eine konkave Wölbung erfährt. 



  Gegenüber der erwähnten zweischichtigen Platte hat die erfindungsgemässe Dreischichtplatte den Vor- teil, dass durch die dem Absatz zugekehrte Schicht eine Art Polster geschaffen wird, welche : verhindert, dass der Überzug des Absatzstumpfes an der durchgehenden Verstärkungsschicht aus Metall abgescheuert wird, und der zugleich eine wirkungsvolle Verbindung mit dem Absatz durch allfälligesKleben ermöglicht. 



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch die Platte, Fig. 2 einen Schnitt durch einen einzelnen ausgestanzten Absatzlauffleck und Fig. 3 einen Schnitt durch einen gewölbten Absatzlauffleck. 



  Die dickere Schicht 1 aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff ist die untere Schichte. die Laufschichte. Die Schicht 2 ist die Metallschicht, vorzugsweise eine Aluminiumschicht, während die Schicht 3 wiederum eine Gummi-oder Kunststoffschicht darstellt. Das Dickenverhältnis der Platte ist in der Zeich-   
 EMI2.1 
 während ihre Dicke nur etwa 5-6 mm beträgt. Bei der dargestellten   Schichtenanordnung   der Platte kann die Befestigung der daraus gestanzten Absatzlaufflecke auf den Schuh sowohl durch Kleben als auch   durch Aufnageln sowie   auch durch die gemeinsame Anwendung beider Mittel erfolgen.

   Die Schicht 3, welche sich mit dem Absatzstumpf mit Hilfe der gebräuchlichen Klebemittel gut verkleben   lässt,   ist dünner ausgeführt als die Laufschicht   1.   da sie ausser zum Schutz des Überzuges des Absatzstumpfes gegen die Scheuerwirkung der Metallschicht nur als Klebevermittler dient.   Die Schicht l wird stärker gewählt damit   eine grössere Verschleissschicht zur Verfügung steht und somit auch eine gute elastische Wirkung sicherge-   stellt ist ;, In   dieser Schicht   l,   die aus einer zähen und abriebfesten Mischung besteht, finden die einzu- ;

   chlagenden Nägel eine gute Führung, so dass es ohne weiteres möglich ist, die Metallschicht 2 zu   durchs   Jringen, die eine geringe Stärke von maximal etwa 1/2 mm aufweist, wobei diese Zahl jedoch nicht im Sinne einer Begrenzung anzusehen ist. 



    PATENTANSPRÜCHE ;    
1. Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken, dadurch gekennzeichnet dass die Platte sine durchgehende Schicht aus Metall aufweist, auf deren jeder Seite eine Schicht aus Gummi oder gum- 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Platte nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Absatzstumpf zu liegen komnende Schicht dünner ist als die auf der andern Seite der Metallschicht angeordnete Laufschicht.
AT508457A 1956-10-06 1957-07-31 Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken AT210793B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE210793X 1956-10-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT210793B true AT210793B (de) 1960-08-25

Family

ID=5799222

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT508457A AT210793B (de) 1956-10-06 1957-07-31 Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT210793B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0142677A1 (de) Schuh-Unterbau
DE1144154B (de) Schuh mit poroeser Zwischensohle und Platten-Laufsohle
AT210793B (de) Mehrschichtplatte zum Herstellen von Absatzlaufflecken
DE2901084A1 (de) Aufblasbares sohlenelement fuer einen schuh
DE202012006521U1 (de) Schuhsohle mit Sohlenversteifung
EP0036408B1 (de) Sohle für Schuhe
DE1029708B (de) Platte zur Herstellung von Absatzlaufflecken und aus dieser hergestellte Absatzlaufflecken
DE612189C (de) Verfahren zur Herstellung eines Gummischuhes und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
AT214317B (de) Absatzfleck
AT228681B (de) Verfahren zum Herstellen eines flexiblen Schuhbodens
DE801429C (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk
DE1745145U (de) Absatzlauffleck.
DE806334C (de) Schuhunterteil
DE968015C (de) Absatzfleck, insbesondere aus Hartgummi, mit Celluloidbeschichtung
DE2520797B2 (de) Sportschuh, insbesondere Tennisschuh
DE597949C (de) Verfahren zur Herstellung von zum Aufkleben geeigneten Kautschukplatten, insbesondere Schuhsohlen
AT78149B (de) Schuhbestandteile.
DE1152327B (de) Schuh mit poroeser Zwischensohle und Plattenlaufsohle
AT242030B (de) Schuh
DE863015C (de) Gummisohle mit Annaehflansch fuer Wendearbeit
AT219456B (de) Schuhsohle
DE809578C (de) Orthopaedische Fussstuetze in Form einer Schuheinlage
DE181217C (de)
AT46994B (de) Verfahren zur Herstellung von orthopädischem Schuhwerk.
AT154518B (de) Schuhoberteil aus Gewebe mit einem Besatz aus aufgepreßten Kautschukplatten und Verfahren zur Herstellung derselben.