AT210686B - Schmierpresse - Google Patents

Schmierpresse

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AT210686B
AT210686B AT352659A AT352659A AT210686B AT 210686 B AT210686 B AT 210686B AT 352659 A AT352659 A AT 352659A AT 352659 A AT352659 A AT 352659A AT 210686 B AT210686 B AT 210686B
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AT
Austria
Prior art keywords
cartridge
end wall
spring
lubricating
piston
Prior art date
Application number
AT352659A
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English (en)
Inventor
Uno Groenvik
Original Assignee
Uno Groenvik
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Description


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  Schmierpresse   Die. Erfindung   betrifft eine Schmierpresse, bestehend aus einem zylindrischen Rohr mit Stirnwänden, von denen die eine einen transversal gelagerten, hebelbetätigten Hochdruckkolben enthält, um an der   erwünschten Sehniierstelle   Fett einzupressen, das über eine   axialss Bchnmg   in der genannten Stirnwand dem Hochdruckkolben von einem Niederdruckkolben zugespeist wird, die am Ende einer durch die andere Stirnwand sich erstreckenden, von aussen betätigbaren und verriegelbaren Kolbenstange befestigt ist. 



   Bei einer bekannten ähnlich ausgebildeten Einrichtung muss zum Auswechseln der als beidseitig offenes Rohr ausgebildeten Patrone der   Hochdruchteil abgeschraubt   werden, was ungünstig ist. 



   Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange aus einem von dem Kolben sich erstreckenden Stangenteil besteht, der in einen in der andern Stirnwand gleitbar   gelagertiea   Rohrteil. einragt, zwecks   Druckzusammenwken   mit einer zwischen dem Stangenende und dem geschlossenen Aussenende des   Rohrteiles eingelegten Schraubendruckfeder, wobei   die Zusammendrückung der somit erhaltenen Teleskopfederung durch den Anschlag des Rohrteiles gegen die Rückseite des Kolbens begrenzt ist. 



   Die Erfindung wird unten an Hand der beigefügten Zeichnung beschrieben, die eine Schmierpresse In geschnittener Seitenprojektion zeigt. 
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Stirnwänden U nnd 12.ten. 



   Im Zylinder 10 ist eine Niederdruckpumpe angeordnet, die ein Rohr 21 aufweist, das am einen Ende mittels einer Schraube 22 verschlossen ist. Im Rohr sind eine Scbraubenfeder 23 und eine mit einer Press-   glatte 25   versehene Stange 24 angeordnet. 



   Das Rohr 21 erstreckt sichdurch die Stirnwand 12, die am Zylinder 10 schraubbar angebracht ist. Zwecks 
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 desRohres in den erwünschtenUm ein gleichzeitiges Entfernen der Patrone sowie ihres ausgedrückten Bodens zu ermöglichen, ist in ier   Stirnwand 11   eine Schraubenfeder 30 angebracht. 



   Die Stirnwand 11 ist schliesslich innen mit einer Abschrägung 31 versehen, damit eine Abdichtung zwischen der Fettpatrone 28 und dem Zylinder 10 erhalten wird. 



   Die beschriebene Schmierpresse wirkt auf folgende Weise :
Wenn die Presse geladen werden soll, wird die Stirnwand. 12 abgeschraubt und entfernt, wobei die niederdruckpumpe   mitt'o1gt.   Dann wird der Deckel einer   Fettpatrone   abgenommen und die Patrone wird, nit dem freigelegten Fett gegen die Stirnseite U gerichtet, in den Zylinder 10 eingeschoben. 



   Ehe die Stirnwand 12 aufgeschraubt wird, wird die Verrlegelungsplatte 28 eingedrücld, sowie die chraube 22 ganz ausgeschraubt, so dass das Rohr 21 in der   Stirnwand 12 und   die Stange 24 in dem   Kehr   21 

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 freibeweglichsind. HiedurchKarmdiePlatte25zumAnliegengegendieStirnwand12spanmmgsloszurückgezogen werden. Wenn die Stirnwand 12 aufgeschraubt ist, wobei sie den Umkreis des offenen Patronenendes zum Dichten gegen die Abschrägung 31 drückt, wird die Schraube 22 eingeführt und festgeschraubt, wodurch die Feder 23 eine geeignete Vorspannung erhält. Danach wird die Feder 27 zusammengedrückt und das Rohr 21 weiter eingeschoben, wodurch auch die Feder 23 weiter zusammengedrückt wird, bis die Pressplatte 25 am Fett   genügend   fest anliegt.

   In dieser Lage wird das Rohr 21 durch Klemmwirkung automatisch von der Verriegelungsplatte   z   gesperrt, wenn die Feder 27 entlastet wird. Die Schmierpresse ist jetzt geladen und fertig zur Anwendung. 



   Je nachdem Fett aus der Presse durch die Hochdruckpumpe 13 ausgepresst wird, wird neues Fett zu dieser durch die von der Feder 23 betätigte Pressplatte 25 über die Bohrung 34 der Stirnwandung 11 gespeist. Wenn erforderlich, kann das Rohr 21 uanch einem   gewissen Verbrauch desFettes wieder gegen die Press-   platte eingedrückt und wieder verriegelt werden. Dies kann z.   P.   notwendig sein, wenn die Schmierpresse im   Freienbei starker   Kälte verwendet wird und das verwendete Fett aus diesem Grunde besonders   trägflüssig   ist. 



   Wenn alles Fett aus der Patrone entleert ist, ist ihr Boden 29 teilweise aus der   Patroneselbstausge-   presst und   die Feder 30   zusammengepresst. Beim Drücken der   Ver : riegelungsplatte 26   wird der Patronenboden durch die Feder 30 in die Patrone   zurückgepresst,   wonach die Stirnwand12 abgeschraubt und die Patrone mit dem Boden zusammen entfernt sowie eine neue Patrone eingesetzt werden kann. 



   Das   Zurückdrücken   des Bodens in die Patrone hinein wird durch die exzentrische Anbringung der   Fe   
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 liegen des Bodenflansches gegen die Ringabschrägung 31 hiedurch allmählich auf gehoben und gleichzeitig das Vakuum durch das Schrägstellen des Bodens eliminiert wird. 



   Verschiedene Modifikationen der Erfindung sind innerhalb des Rahmens der Erfindung möglich durch Austausch verschiedener Einzelelemente durch äquivalente mechanische Elemente. Was die Ausbildung der Patrone selbst anbelangt, so kann die Umbördelung ihres verschiebbaren Bodens auch in zu der gezeigten Richtung entgegengesetzter Richtung gekehrt sein, d. h. rückwärts im   Verhältnis   zur Verschiebrichtung. Hiedurch würde auch die Festkeilgefahr bei verbrauchter Patrone geringer werden und folglich könnte auch die zusätzliche Rückpressfeder entbehrt werden, insbesondere da die Verformung der Bodenkante gegen die Abschrägung 31 mehr oder weniger elastisch ist. 



   Wie aus der obenstehenden Beschreibung hervorgeht, ist die Schmierpresse gemäss der Erfindung von   äusserst   stabiler, unempfindlicher und einfacher Konstruktion mit leicht austauschbaren Teilen. Ein spezieller Vorteil der Schmierpresse ist ausserdem, dass auch eine teilweise verbrauchte Patrone leicht ausgetauscht bzw. bei Bedarf herausgenommen werden kann, beispielsweise zwecks Erwärmung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schmierpresse, bestehend aus einem zylindrischen Rohr mit Stirnwänden, von denen die eine einen 
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 Fett einzupressen, das über eine axiale Bohrung in der genannten Stirnwand zu dem   Hochdruckkalben   von einem Niederdruckkolben zugespeist wird, der am Ende einer durch die andere Stirnwand sich erstreckenden und von   derenaussenseite   betätigbaren   undverriegelbarenKolbenstange befestigt ist. dadurch gekenn-     zeichnet, dass   die Kolbenstange aus einem von dem Kolben (25, 29) sich erstreckenden Stangenteil (24) 
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    der andern Stirnwand gleitbar gelagerten Rohrteilsammenwirken   mit einer zwischen dem Stangenende und dem geschlossenen Aussenende des Rohrteiles eingelegten Schraubendruckfeder (23).

   wobei die Zusammendrückung der Teleskopfederung durch den Anschlag des Rohrteiles (21) gegen die Rückseite des Kolbens (25, 29) begrenzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schmierpresse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Aussenende des Rohrteiles (21) lösbar befestigten, die Verschiebung des Endes bewirkenden Pfropfen, z. B eine eingeschraubte Schraube (22), deren Schaftende mit dem Aussenende der Feder (23) verbunden ist.
    3. Schmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus einer Pressplatte (25) in Zusammenwirkung mit einem verschiebbaren Bodenteil (29) einer in das zylindrische Rohr (10) einsetzbaren, Schmiermittel enthaltenden, an sich bekannten Patrone oder Hülse (28) gebildet ist, die mit ihrem offenen Ende mit einer axialen Bohrung (34) in der den Hochdruckkolben (17) enthaltenden Stirnwand (11) kommuniziert.
    4 Schmierpresse nach Anspruch a.. gekennzeichnet durch eine in der Stirnwand (11) angebrachte Feder (30) für das Zurückdrücken des Bodenteiles (29) der Hülse (28), nachdem diese entleert und der Rohrteil (21) freigegeben worden ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Schmierpresse nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende der austauschbaren Patrone (28) mit ihrer unteren Stirnflache mit einer ringsusn verlaufenden Abschrägung(31) der Stirnwand (11) abdichtend zusammenwirkt.
AT352659A 1958-05-16 1959-05-12 Schmierpresse AT210686B (de)

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SE210686X 1958-05-16

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