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Vorrichtung zur gesteuerten Abgabe von flächenhaftem Material
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die Masswalze 3 und nochmals über den Spannstab 7 zur Aufwickelrolle. Durch Ziehen am freigegebenen
Handtuch 6 bewegt man durch die Haftung des Handtuchs mit dem noch aufgewickelten Handtuch die
Vorratsrolle 1 und weiter die Masswalze S. Die Masswalze 3 bewegt über die Kette 11 die Masswalze 4.
Dies hat zur Folge, dass das über die Massrolle 4 geschlungene Handtuch durch Haftung der mit einem haftungserhohenden Belag, beispielsweise Glassand oder Schmirgel, belegten Masswalze 4 in der Drehrich- tung weiterbewegt wird. Durch die erfindungsgemässe Führung des Handtuches über die Aufwickelwalze 2 wird auch diese mitbewegt und spult das Handtuch auf.
Der Spannstab 7 ist zur Erhöhung der Haftung ge- gen die Verbindungslinie der Achsen der Aufwickelrolle 2 und der Masswalze 4 versetzt. Das von der
Masswalze 4 zur Aufwickelrolle 2 geführte Handtuch, welches über den Spannstab 7 gleitet, nimmt das vom Eintrittsschlitz 13 kommende Handtuch mit.
Durch das Anziehen am aus dem Austrittsschlitz kommenden Handtuch werden durch Haftung und Übersetzung alle Walzen in Bewegung gesetzt. Es ist dadurch das Aufwickeln eines dem abgespulten Handtuchteil genau entsprechenden Stückes Handtuch gesichert. Die Aufwickelrolle 2 ist am kastenförmigen Seitenteil 8 in einem halbschalenförmigen Lager 14 gelagert. Das Lager 15 für die durch eine untere Haube 10 geschlitzte Aufwickelrolle ist aus einem vom Seitenteil. 8 halbkreisförmig herausgebogenen Blechstreifen gebildet.
Das Lager 16 für den Spannstab 7 ist ein Ansatz an der Innenseite des Seitenteiles 8, welcher in Richtung zur Masswalze 4 offen ist. Dadurch ist es leicht möglich. den Spannstab nach entsprechendem Einlegen des Handtuchs in das Lager einzuführen. Die Spannschiene 5 ist zur Erleichterung des Einlegens des Handtuchs gleichfalls ausnehmbar angeordnet. Die obere 9 und die untere Haube 10 sind nach vorne klappbar. Die Befestigung der Hauben erfolgt mit Scharnieren. Die untere Haube 10 kann in Abänderung des Ausführungsbeispieles auch mit zwei kurzen, an den Seitenteilen 8 angebrachten Scharnieren befestigt sein. Zwischen den Scharnieren kann der Einftihrungsschlitz 13 angeordnet sein.
Das Ausführungsbeispiel zeigt lediglich eine mögliche Ausführung der Erfindung, die zahlreiche Variationen offen lässt, die unter den Schutzbereich fallen sollen. So können beispielsweise mehrere Spannwalzen oder Spannschienen verwendet werden. Bei Verwendung von verschieden grossen Masswalzen darf der Übersetzungstrieb nicht eins zu eins sein. Die Übersetzung muss derart ausgelegt sein, dass bei der Bewegung einer Masswalze durch ein Stück Material die zweite Masswalze ein gleichgrosses Stück Material fördert. Die Übersetzung muss nicht durch einen Kettentrieb bewerkstelligt werden. Es ist jeder andere an sich bekannte Trieb möglich. Eine durch Zeit, Geld oder durch einen andern Mechanismus gesteuerte Sperre zur Begrenzung der Entnahme des Handtuchs kann am Getriebe, an den Masswalzen oder an einer Stelle im Lauf des Handtuchs angreifen.
Als Material kommt ausser Handtuch Papier,-Kunststoffolie od. dgl. in Frage. Das Material kann zu Reklamezwecken bedruckt werden, wobei eine Aufdruckeinheit zweckmässig sich auf dem bei einer Auslösung des Stoffmechanismus freigegebenen Teil befindet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur gesteuerten Abgabe von flächenhaftem Material, vorzugsweise Handtuch, mit mindestens einer Speicherrolle und einer der Speicherrolle zugeordneten Masswalze, dadurch gekennzeichnet, dass das Material von der Speicherrolle über die Masswalze und nochmals über die Speicherrolle geführt ist.