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Vorrichtung zur Steuerung von Entladungsstromrichtern
EMI1.1
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EMI2.1
werden hiefUr 2.Hiebei bedeuten :
EMI2.2
<tb>
<tb> w <SEP> die <SEP> Windungszahl
<tb> R <SEP> den <SEP> Halbmesser <SEP> der <SEP> kreisförmig <SEP> angenommenen <SEP> Windungsfläche
<tb> 1 <SEP> die <SEP> Spulenlänge
<tb> r <SEP> den <SEP> Halbmesser <SEP> des <SEP> kreisförmig <SEP> angenommenen <SEP> Leiterquerschnittes
<tb> t, <SEP> O, <SEP> K, <SEP> y <SEP> Materialkonstanten. <SEP>
<tb>
Aus den vorstehenden Gleichungen kann man also entnehmen, dass das Verhältnis Leitergewicht zu Zeitkonstante praktisch nur von Materialkonstanten und der Spulenlänge'abhängig ist. Setzt man nun zwischen dem Gittersteuergerät und dem Steuergitter einen trägheitslosen Verstärker ein, so ergibt sich ausser der kleineren Zeitkonstante der Vorteil, dass wegen der ohnehin schon kleinen Zeitkonstante und Eingangssteuerleistung eine Widerstandsschnellerregung mit wesentlich geringerem Leistungsaufwand ermöglicht wird.
Eine weitere Leistungsersparnis ergibt sich durch den Einsatz eines sättigbaren Impulstransformators zwischen dem Transistorverstärker und Stromrichtersteuergitter. Bei der bisherigen Verwendung eines ohmschen Stosswiderstandes, an dem der Steuerimpuls abgenommen wurde, ergibt sich bereits durch diesen Widerstand ein hoher Verbrauch an Steuerleitung, da der Stosswiderstand mit Rücksicht auf kurze Entionisierungszeiten des Steuergitter niederohmig gehalten werden muss. Dieser Nachteil wird durch den sättigbaren Impulstransformator vermieden. Der Steuerimpuls sättigt den Transformator in der einen Richtung.
Infolge der negativen Vorspannung bleibt auch nach Aufhören des Steuerimpulses während der Entionisierungszeit die gleiche Spannungsrichtung am Transformator und somit die Sättigung erhalten, so dass der Entionisierungsstrom ungehindert fliessen kann. Erst der nächste Impuls bewirkt die Ummagnetisierung des Transformators.
Fernerhin ist von Bedeutung, dass die Transistoren durch Nachschaltung eines differenzierenden Elementes als reine Impulsverstärker verwendet werden können, wobei es auf eine Nullpunkt-Konstanz ihres Arbeitspunktes nicht ankommt. Es besteht daher auch keine Abhängigkeit der Impulslage von der jeweiligen Umgebungstemperatur. Der Einsatz des Impulstransformators als differenzierendes Schaltelement bringt den weiteren Vorteil, dass durch die Wahl des Übersetzungsverhältnisses eine geeignete Anpassung an die Stromrichtersteuergitter erfolgen kann.
Wie dann noch aus dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zu ersehen ist, können unter Verwendung eines Impulstransformators mit sekundärer Mittelanzapfung sowohl der positive als auch der negative Impuls einer Spannungsperiode ausgenützt werden, indem sie zwei verschiedenen Gittern eines mehranodigen Entladungsgefässes zugefUhrt werden.
Der Aufbau der einzelnen Transistorverstärker kann nun so erfolgen, dass mehrere Transistoren in Reihe geschaltet werden, die über Kondensatoren oder auch Impulstransformatoren wie in einem normalen Niederfrequenzverstärker gekoppelt sind. Diesen Verstärkern wird der Gitterimpuls mit einer steilen Vorderflanke zugeführt, um dann ausgangsseitig entsprechend verkürzte Impulse mit steiler Flanke zu erhalten. Letzteres kann dadurch erreicht werden, dass den einzelnen Verstärkern Hochpass-Verhalten gegeben wird. Wichtig ist aber, dass man mit weniger Transistoren auskommt als man Hochvakuumröhren verwenden müsste.
Im Gegensatz zur Elektronenröhre ist die Stromverstärkung eines Transistors für die Nachschaltung
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eines Impulsiransformators besonders günstig.
Ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken ist in Fig. 1 dargestellt. Es ist hier eine Phasenschwenkschaltung zugrunde gelegt, die aus den Transformatorwicklungen la und lb, der durch Vormagnetisierung (Strom iv) veränderlichen Induktivität 2 und dem Kondensator 3 besteht. Die Transformatorenzusatzwicklung 1b ist gegenüber der Hauptwicklung in der Phase um 600 versetzt, um möglichst eine Phasenschwenkung bei konstanter Amplitude zu erzielen. Es ist ausserdem ein Stossglied vorgesehen, das aus der sättigbaren Drossel 4 und dem Widerstand 5 besteht. Von dem Widerstand 5 wird die impulsartige Spannung über einen Koppelkondensator 6 einem Flächentransistor 7 zugeführt, der in bekannter Weise von der Stromquelle 8 gespeist wird.
Die Basisspannung wird von dem Spannungsteiler aus den Widerständen 9 und 10 abgegriffen und über den Widerstand 11 der Basis des Transistors zugeführt. Über den Impulstransformator 12 und die Gittervorwiderstände 13 wird das Entladungsgefäss 14 mit der negativen Vorspannung 15 gesteuert. Haupttransformator und Last des Entladungsgefässes 14 sind in üblicher Weise angeordnet.
Es besteht auch die Möglichkeit, für die Speisung des Transistors unmittelbar die negative Vorspannung des Stromrichters zu verwenden. In einem solchen Falle wird zweckmässigerweise der Koppelkondensator 6 durch einen Zwischentransformator ersetzt.