AT208932B - Bildwiedergaberöhre für ein Dreifarben-Fernsehsystem - Google Patents

Bildwiedergaberöhre für ein Dreifarben-Fernsehsystem

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AT208932B
AT208932B AT850458A AT850458A AT208932B AT 208932 B AT208932 B AT 208932B AT 850458 A AT850458 A AT 850458A AT 850458 A AT850458 A AT 850458A AT 208932 B AT208932 B AT 208932B
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deflection
coils
screen
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plane
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bildwiedergaberöhre für ein Dreifarben-Fernsehsystem 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zusammenfällt, parallel zu einer Ebene verläuft, in der zwei der drei Kanonen liegen, während durch dynamische Konvergenz, die ausschliesslich auf das Elektronenbündel ausgeübt wird, das von der Kanone, die ausserhalb der zuletzt erwähnten Ebene liegt, erzeugt wird, dieses Elektronenbündel während der Ab- lenkung über den ganzen Schirm auf dem Schirm mit den beiden andern Elektronenbündeln zur Deckung i gebracht ist und die letztgenannten Elektronenbündel infolge des Zusammenfallens der erwähnten Bild- ebenen mit dem Schirm der Bildröhre, unabhängig vom Mass der Ablenkung, auf dem Schirm unter- einander zur Deckung gebracht sind. 



   Eine mögliche Ausführungsform des Bildwiedergabesystems nach der Erfindung wird an Hand der
Figuren näher erläutert.   t Fig. l   zeigt schematisch ein Ablenksystem, in dem die Einfallstellen der Elektronenbündel und die erzielten Abbildungen dargestellt sind, Fig. 2 eine mögliche Ausführungsform der Ablenkspulen für die
Ablenkung in senkrechter Richtung, Fig. 3 einen nachfolgend beschriebenen Teil der mittels der Spulen nach Fig. 2 erzeugten Feldstärke, Fig. 4 eine mögliche   Ausführungsform   der Ablenkspulen für die Ab- lenkung in waagrechter Richtung und Fig. 5 einen nachfolgend beschriebenen Teil der mittels der Spulen nach Fig. 4 erzeugten Feldstärke.

   Die   Fig. 6,   7 und 8 zeigen weitere Ausführungsformen der Spulen in waagrechter und senkrechter Richtung, und die Fig. 9 und 10 zeigen mögliche   Schaltbilder   zum Schalten der Spulen nach den Fig. 7 und   8.   



   In Fig. l ist ein rechteckiges Koordinatensystem dargestellt, in dem die z-Achse die Achse der Bild- röhre darstellt, wobei die positive z-Richtung jene Richtung ist, in der sich die Elektronen bewegen, während x und y die Richtungen sind, in denen die Elektronen abgelenkt werden. In dieser Figur ist vorausgesetzt, dass die von drei Elektronenkanonen erzeugten Elektronenbündel B, R und G, welche die blauen, roten und grünen Phosphorelemente treffen müssen, bei z = Zo noch nicht abgelenkt sind. 



   Weiterhin ist vorausgesetzt, dass durch Fokussierung und statische Konvergenz die drei Bündel derart ein- gestellt sind, dass sie auf der Maske der Bildwiedergaberöhre an derselben Stelle, nämlich an der 
 EMI2.1 
 



   Die Einfallstellen der Bündel an der Stelle z = Zo sind in Fig. l gleichfalls mit B, R und G bezeichnet. Aus dieser Figur ist ferner ersichtlich, dass, wenn mit Polarkoordinaten gerechnet wird, für die Einfallkoordinaten in der Ebene z = Zo geschrieben werden kann : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> rB <SEP> =r <SEP> B <SEP> = <SEP> 90  <SEP> 
<tb> j-=r <SEP> < , <SEP> cR=210  <SEP> 
<tb> rG <SEP> = <SEP> r <SEP> < pG <SEP> = <SEP> 3300 <SEP> 
<tb> 
 Die Maske ist durch die Linien   l,   2,7 und 10 schematisch dargestellt und liegt in der zur Röhrenachse senkrechten Ebene an der Stelle   z=Zs'Werden   die drei Bündel abgelenkt, so stellt man die Anforderung, dass sie beim Durchgang durch die Maske stets durch nahezu nur einen Punkt hindurchgehen, unabhängig vom Mass der Ablenkung. 



   Es sei   z. B.   angenommen, dass die Bündel nach dem Punkt x =Xs, Y = -Ys, z=Zs abgelenkt werden. 



  Die Bündel B, R und G würden dann alle drei durch diesen Punkt hindurchgehen müssen, aber infolge der Abbildungsfehler gehen sie durch die Punkte : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> XB <SEP> = <SEP> X3 <SEP> ¯ <SEP> #XB <SEP> (la)
<tb> YB <SEP> =-YS <SEP> i <SEP> AyB <SEP> (2a)
<tb> XR <SEP> = <SEP> AXR <SEP> (lb) <SEP> 
<tb> YR <SEP> =-Y <SEP> VR <SEP> (2b) <SEP> 
<tb> XG <SEP> = <SEP> Xs <SEP> AxG <SEP> (lc) <SEP> 
<tb> YG <SEP> =' <SEP> s <SEP> AYG <SEP> (2c) <SEP> 
<tb> 
 
Wird ausschliesslich in der x-Richtung abgelenkt und ist der Fehler in dieser Richtung auf Null herabgesetzt (d. h. AxB = AXR = AxG =   O),   so entsteht anstatt eines Punktes eine Linie, welche als   "Abbildung"oder"Fokuslinie"definiert   wird, während die Ebene, in der die meridionale Fokuslinie liegt, meridionale Bildebene genannt wird. 



   Ist dagegen bei Ablenkung in der x-Richtung der Fehler in der y-Richtung auf Null herabgesetzt   (d. h. AYB = YR =VG = ), so   entsteht anstatt eines Punktes eine Linie, welche als sagittale Abbildung 

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 oder Fokuslinie definiert wird, während die Ebene, in der die sagittale Fokuslinie liegt, sagittale Bildebene genannt wird. 



   Ebenso wird, wenn bei Ablenkung in der y-Richtung der Fehler in der x-Richtung auf Null herab- 
 EMI3.1 
 einer meridionalen Fokuslinie gesprochen. 



   So ist in Fig.   l,   in der deutlichkeitshalber noch ein viertes, vom Punkt P ausgehendes Bündel dar- gestellt ist, die Sachlage wie folgt. Bei Ablenkung in der positiven x-Richtung ist die Linie 5 die. meridionale Fokuslinie (oder die in der meridionalen Bildebene liegende Stelle der Bündel B, R, G und P) und die Linie 6 die sagittale Fokuslinie (oder die in der sagittalen Bildebene liegende Stelle der   Bundel   B,   I R,   G und P), während bei Ablenkung in der negativen y-Richtung die Linie 8 die sagittale Fokuslinie und die Linie 9 die meridionale Fokuslinie darstellt. 



   Man kann also sagen :
1. In der sagittalen Bildebene liegt die Fokuslinie in der Richtung der Ablenkung. 



   2. In der meridionalen Bildebene liegt die Fokuslinie senkrecht zur Richtung der Ablenkung. 



  Im allgemeinen sind die sagittalen und die meridionalen Bildebene gekrümmte, nicht zusammen- fallende Oberflächen. Im nachfolgenden wird nachgewiesen, dass, wenn nach der Erfindung für die Ab- lenkung in der x-Richtung, die parallel zur Ebene verläuft, in der die roten und die grünen Kanonen liegen,
1. die Krümmung der meridionalen Bildebene bis auf Null herabgesetzt wird, 2. die meridionale Bildebene zum Zusammenfallen mit der Maske gebracht wird und
3. die sogenannten Komafehler möglichst herabgesetzt werden, die roten und grünen Bündel unabhängig von der Ablenkung in der x-Richtung auf der Maske stets an denselben Stellen auftreffen, so dass nur das blaue Bündel mittels dynamischer Konvergenz zur Deckung mit den roten und grünen Bündeln gebracht werden   muss.   



   Ebenso ist nachweisbar, dass, wenn nach der Erfindung für die Ablenkung in der y-Richtung
1. die Krümmung der sagittalen Bildebene auf Null herabgesetzt wird,
2. die sagittale Bildebene zum Zusammenfallen mit der Maske gebracht wird und
3. die sogenannten Komafehler möglichst herabgesetzt werden, die roten und grünen Bündel unabhängig von der Ablenkung in der y-Richtung auf der Maske stets an denselben Stellen auftreffen, so dass nur das blaue Bündel mittels dynamischer Konvergenz zur Deckung mit den roten und grünen Bündeln gebracht werden muss. 



   Bei Ablenkung in einem Magnetfeld treten sogenannte astigmatische Fehler auf, die mit Hilfe der
Formeln : 
 EMI3.2 
 bestimmt werden können. (Für die Ableitung dieser Formeln   s.   Haantjes, J. und   G. I.   Lubben,   Phillps   Research Report 12, S. 46 - 48, Febr. 1957). Darin sind An und Bn   (n   = 4,5, 6) integrale Funktionen 
 EMI3.3 
 und Y ist das Mass der Ablenkung in der y-Richtung an der Stelle z = Zs. 



     Zo.     Z, r und    sind die in Fig. l angegebenen Koordinaten. Substituiert man in den Formeln (3) und (4) die Einfall-Koordinaten für das blaue Bündel, so findet man die Aberrationen aus den Formeln (la) und (2a), nämlich : 
 EMI3.4 
 
In gk icher Weise findet man durch Substituierung der Einfall-Koordinaten der roten und grünen   Bundel da   übrigen Aberrationen, nämlich : 
 EMI3.5 
 

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 EMI4.1 
 
Betrachtet man ausschliesslich die Ablenkung in der y-Richtung, so ist   YS ; é 0   und Xs = 0, so dass die Formeln (5) und (6) übergehen in : 
 EMI4.2 
 
Aus den Formeln   (5')   und (6') ist ersichtlich, dass, wenn B5 = 0, die Aberration in der x-Richtung gleich Null wird und nur eine Aberration in der y-Richtung bestehen bleibt.

   Nach der oben gegebenen 
 EMI4.3 
 diese sagittale Fokuslinie liegt, annähernd durch die Formel Ps = 1/2B5 gegeben wird, folgt daraus, dass, wenn B5 sich Null nähert, die sagittaLe Bildebene in eine mit der Maske der Bildwiedergaberöhre zusammenfallende flache Ebene übergeht. 



   Es verbleibt dann eine Aberration in der y-Richtung. Diese ist jedoch für die roten und grünen Bündel gleich, so dass diese Bündel, unabhängig vom Wert von B4 und Ys, auf der Maske überall an denselben Stellen auftreffen. Durch Beeinflussung des blauen Bündels in proportionalem Verhältnis zu   Y,   wird dieses Bündel die Maske gleichfalls an denselben Stellen treffen wie die roten und grünen Bündel. Es genügt also, durch nur einen Satz zusätzlich angebrachter Ablenkspulen einen parabolischen Strom mit der Rasterfrequenz zu schicken (wenn Ys die Ablenkung in senkrechter Richtung   ist),   wobei das Feld dieser Spulen ausschliesslich das blaue Bündel beeinflussen darf und parallel zur x-Achse gerichtet ist. 



   Für die x-Richtung ist Ys = 0 und Xs   ; é 0,   so dass die Aberrationen 
 EMI4.4 
 werden. 

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      1Wenn A4. = 0,   ist wieder die Aberration in der x-Richtung auf Null herabgesetzt und trotz der Abweichung in der y-Richtung treffen die roten und grünen Bündel auf der Maske an denselben Stellen auf, unabhängig vom Wert von As und Xs. Das blaue Bündel kann wieder zur Deckung mit den roten und grünen Bündeln gebracht werden, indem ein parabolischer Strom mit der   Zei1enfrequenz   (wenn Xs die Ablenkung in waagrechter Richtung ist) durch einen zweiten Satz zusätzlich angebrachter Ablenkspulen geschickt wird, wobei auch von diesen Spulen ein parallel zur x-Achse gerichtetes Feld erzeugt werden muss.

   Da in den beiden Fällen ein zur x-Achse parallel gerichtetes Feld erzeugt werden muss, genügt nur ein Satz zusätzlicher Spulen, und durch diese Spulen muss ein Strom fliessen, der sowohl   X   als auch   Y   proportional ist. 



   Da in letzterem Falle nur eine Aberration in der y-Richtung verbleibt, während in der x-Richtung abgelenkt wird, handelt es sich hier um eine meridionale Fokuslinie. Der Krümmungsradius dieser meridionalen Bildebene, in der die meridionale Fokuslinie liegt, lässt sich annähernd durch die Formel Pm =   1/2A4.   darstellen, so dass auch diese meridionale Bildebene in eine flache Ebene übergeht, wenn   A4 0,   wobei diese flache Ebene mit der Maske der Bildröhre zusammenfällt. 



   Wird sowohl in der x-Richtung als auch in der y-Richtung abgelenkt, so bleibt alles, was oben beschrieben wurde, gültig, doch kommt sowohl in der x-Richtung als auch in der y-Richtung infolge der ganz rechts in den Formeln (3) und (4) enthaltenen Glieder eine Aberration hinzu. Diese Aberration kann immer gleich Null gemacht werden, wenn das Glied   A   +   B.   =   0.   



   Bei der Ablenkung treten auch sogenannte Komafehler auf, die mit Hilfe der Formeln 
 EMI5.1 
 bestimmt werden können, wobei An und Bn   (n = 7,   8) wieder integrale Funktionen der Feldstärke und der Ablenkung sind und die übrigen Symbole die gleiche Bedeutung wie in den Formeln (3) und (4) haben. 



   Aus (7) und (8) ergibt sich, dass das Nicht-Zusammenfallen der blauen, roten und grünen Bündel 
 EMI5.2 
 



   Um die für dieses Ablenksystem erforderlichen Spulen herzustellen, werden die oben gefundenen Bedingungen ausgearbeitet. 



   Zur Beseitigung des Astigmatismus in der y-Richtung muss   Bg   = 0 sein oder : 
 EMI5.3 
   H, o   und   HI2   sind die Koeffizienten aus der Potenzreihe 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 md zwischen den Werten Zz = Zo und Zz =   Zi   dasselbe Vorzeichen (hier positiv angenommen), während las Vorzeichen von   HI2   zwischen denselben Werten sich als Funktion von z ändert. Dabei ist z = Zo   ier   Anfang und   zz   = Zl das Ende des   Ablenkspu1ensystems.   k ist eine Proportionalitätskonstante und lie Glieder Y und Y'stellen das Mass der Ablenkung und deren Änderung in der y-Richtung dar und ind durch die Verhältnisse Y =   Y (z)   und Y'= dY/dz gegeben, wobei   für z = Z@ Y' = Y = 0 gilt.   



   Pie beiden ersten Glieder von (9) geben zusammen einen positiven Beitrag, so dass das dritte Glied   tinten   negativen Beitrag liefern muss. Für eine positive   Hx   ist bei der hier gewählten Fortpflanzungsichtung der Elektronen Y negativ, so dass, da der Beitrag der Ablenkung am Ende der Spulen am grössten st, der Beitrag   HI2   am Ende der Spulen auch negativ sein muss. 

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 Zur Beseitigung des Astigmatismus in der x-Richtung muss A4 = 0 sein oder : 
 EMI6.1 
   Harz   ist ein Koeffizient aus der Potenzreihe 
 EMI6.2 
 
 EMI6.3 
 durch X = X (z)Das erste Glied von (11) gibt einen positiven Beitrag, so dass das zweite Glied einen negativen Beitrag liefern muss.

   Für eine positive Hy ist bei den hier gewählten Richtungen X positiv, so dass HII2 am Ende der Spulen positiv sein muss. 



   Die Bedingung Ag + B6 = 0 ist erfüllt, wenn 
 EMI6.4 
 
Die beiden ersten Glieder geben einen positiven Beitrag, so dass die beiden letzten Glieder einen negativen Beitrag liefern müssen. 



   Nun sind Y und Ys negativ am Ende der Spulen, während Xs positiv ist.   HI,   muss nach dem Vorhergehenden dort positiv sein, so dass der Gesamtbeitrag des dritten Gliedes positiv ist. Für das vierte Glied gilt X und Xs positiv, Ys negativ, während HI2, wie oben auseinandergesetzt, negativ ist. Das vierte Glied liefert somit einen negativen Beitrag, und soll die Summe des dritten und vierten Gliedes negativ sein, so muss   #     HI2     #   >   j H] j2 -  
Zur Beseitigung der Komafehler ist es notwendig und ausreichend, dass die Glieder   A7=A : =B7=Bs=0   gemacht werden. 



  Nun ist 
 EMI6.5 
 Ba   : ; 1 - B7 (14)   
 EMI6.6 
 
 EMI6.7 
 gemacht wird. Wird für   HI2   eine Funktion gewählt wie in Fig. 3 dargestellt, so ist die obenerwähnte Bedingung   erfüllt,   wobei HI2 am Ende der Spulen (z =   Zi)   einen negativen Beitrag liefert. 

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   Ein ähnlicher Verlauf der Feldstärke ist mit einem Spulensatz nach Fig. 2 verwirklichbar. Diese Spulen dienen zur Ablenkung in der y-Richtung und müssen für Ablenkung in der negativen Richtung einen Strom i führen, dessen Richtung durch die Pfeile angegeben ist. Es entsteht ein Hx-Feld, wie durch die Formel (10) gegeben, und ein H12-Feld, wie in Fig. 3 dargestellt, da mit grosser Annäherung gilt : 
 EMI7.1 
 
 EMI7.2 
    2erfüllt,     wenn #I   =   300.   



   Für   z--- Zi   ist   #I   > 300 und für z in der Umgebung von Zo ist   h < 300.   



   Auf ähnliche Weise wird aus 
 EMI7.3 
 gefunden, dass die Bedingung A7 = Ag = 0 nicht erfüllt werden kann, dass es aber auch hier genügt, wenn 
 EMI7.4 
 gemacht wird. 



  Dazu muss für   HU2   eine Funktion nach Fig. 5 gewählt werden ; dann wird das zuletzt genannte Integral 
 EMI7.5 
 
Der in Fig. 5 dargestellte Verlauf der Feldstärke wird mit einem Spulensatz nach Fig. 4 erzielt. Für iiesen Spulensatz gilt dasselbe wie für die Spulen nach Fig. 2. Es wird ein Hy-Feld nach der Formel(12) md ein   H-Feld   nach Fig. 5 erzeugt, da mit grosser Annäherung gilt : 
 EMI7.6 
 wobel PU und   #II   die in Fig. 4 dargestellten Grössen sind. Die Bedingungen sind erfüllt, wenn hn < 0 in der Nähe von z = Zo,   hn   > 0 in der Nähe von z =   Zj.   und wieder 
 EMI7.7 
 -- > Zlgebung von Zo.

   Gleichzeitig muss die   Bedingung # HI12 # > # HII2 #   erfüllt werden, was verwirklichbar st, wenn bei ungefähr gleicher   Hro   und HII0 die Winkel   #I   und   #II   derart gewählt werden, dass mmer   gilet hui   >   #     hn   I. 



   Vollständigkeitshalber wird bemerkt, dass die Form der Spulenhälften vom Radius p von der Länge 
 EMI7.8 
 - Zo abhängt.inem Abstand Zs-Zo = 44 cm vom Schirm der Röhre, die Abmessungen :   Zl - Zo   = 12,   5cm ! pi = 3cm.   



     #II   = 11030'   ; #12 = 36 30'.   

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   Für die waagrechte Ablenkung (x-Richtung) wird dies :   Zi-Zo =12, 5cm ; p =3cm. ni = 34 30' ; = 27 30'.    



   Eine weitere Ausführungsform ist in den   Fig. 6,   7 und 8 dargestellt. 



   In diesen Figuren bezeichnen 11 und 12 ferromagnetische ringförmige Kerne, die auf den Hals der nicht dargestellten Bildwiedergaberöhre geschoben werden können und auf denen die Spulen 13 - 20 toroidal gewickelt sind, die zur Ablenkung in senkrechter Richtung dienen, und die Spulen 21 - 28, die zur Ablenkung in waagrechter Richtung dienen. Der Ring 12 befindet sich in kürzerem Abstand vom Schirm als der Ring 11. In Fig. 6 ist die z-Achse gleichzeitig die Achse der Bildröhre, wobei nur die Spulen 13, 14,17 und 18, u. zw. mit voll ausgezogenen Linien, und die Spulen 21,22, 25 und 26 mit gestrichelten Linien dargestellt sind. 



   In den Fig. 7 und 8 sind Querschnitte der Kerne 11 und 12 dargestellt und in diesen Querschnitten sind die Orientierungen der Spulen und die Richtungen der Ströme dargestellt. 



   So gibt das (x)-Zeichen an, dass der Strom dort in Richtung der positiven z-Achse fliesst, während ein   (.)-Zeichen   angibt, dass der Strom dort in Richtung der negativen z-Achse fliesst. 



   Auch für diese Spulen gelten die Formeln : 
 EMI8.1 
 
 EMI8.2 
 enthalten, ist für dieses Ablenkspulensystem PI =   pjj   = p. wobei p der mittlere Radius der Kerne ist. 



   Eine mögliche Schaltung der verschiedenen Spulen für Ablenkung in senkrechter Richtung ist in den Fig. 9 und 10 dargestellt. 



   Dabei sind in Fig. 9 die auf dem Kern 11 angebrachten Spulen 13 - 16, ebenso wie die auf dem Kern 12 angebrachten Spulen 17-20 in Reihe geschaltet. Die beiden Reihenzweige werden an der unteren Seite mit der Klemme 32 und an der oberen Seite über die veränderliche Induktivität 30 mit der Klemme 29 verbunden. 



   Durch Verschiebung des Kernes 31 kann der den   Zuführungsklemmen   29 und 32 zugeführte Sägezahnstrom beliebig über die beiden Zweige aufgeteilt werden. Selbstverständlich muss der Anschluss der Spulen derart sein, dass die Stromrichtung in jedem der Teile das richtige Vorzeichen in Richtung der z-Achse hat. Die Spule 30 muss derart angeordnet werden, dass sie die Bündelablenkung nicht beeinflusst. 



   In Fig. 10 ist eine andere Schaltung für dieselben Spulen dargestellt. Hier sind die beiden Reihenzweige in Reihe geschaltet, während eine Anzapfung zwischen den Spulen 16 und 17 über eine Leitung 36 mit einer Anzapfung der veränderlichen Induktivität 34 verbunden ist. Der Sägezahnstrom wird den Klemmen 33 und 37 zugeführt, und durch Verschiebung des Kernes 35 kann der Strom beliebig über die verschiedenen Zweige aufgeteilt werden, so dass die richtige Anzahl Amperewindungen je Zweig zustandegebracht werden kann. 



   Das Schalten der   Spulensätze   für die Ablenkung in waagrechter Richtung kann in beiden Fällen entsprechend erfolgen. 



   Es muss bemerkt werden, dass im vorliegenden Beispiel stets die roten und grünen Bündel untereinander zur Deckung gebracht worden sind und das blaue Bündel mittels dynamischer Konvergenz beeinflusst wird. Es ist aber einleuchtend, dass auch zwei andere Bündel untereinander zur Deckung gebracht werden können, entsprechend der Anordnung der Ablenkspulen. Notwendig ist nur, dass die Ablenkung in einer der beiden Richtungen parallel zur Ebene verläuft, in der zwei der drei Elektronenkanonen liegen. 



   Weiterhin ist es einleuchtend, dass, wenn der Fehler in der x-Richtung nicht völlig auf Null herabgesetzt werden kann, dynamische Konvergenz auch beim roten und grünen Bündel angewendet werden muss. Allerdings braucht man dann wieder drei zusätzliche Ablenkspulen, aber die für die Konvergenz der roten und grünen Bündel erforderliche Energie kann beträchtlich kleiner sein als bei Verwendung von nicht nach der Erfindung aufgebauten Ablenkspulen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bildwiedergaberöhre für ein Dreifarben-Fernsehsystem mit Ablenkspulen und einem nahezu flachen und senkrecht zur Röhrenachse stehenden Schirm, und drei in zwei zueinander nahezu senkrechten Richtungen ablenkbaren Elektronenbündeln, die von drei in den Winkelpunkten eines Dreiecks angeordneten Elektronenkanonen herrühren, wobei das Dreieck in einer Ebene liegt, die parallel zum erwähnten Schirm und diesem gegenüber liegt, und wobei für eine der beiden Ablenkrichtungen die meridionale Bildebene und für die andere Ablenkrichtung die sagittale Bildebene nahezu mit dem Schirm der Bildwiedergaberöhre zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Ablenkrichtung, für die die meridionale Bildebene mit dem genannten Schirm zusammenfällt, parallel zu einer Ebene verläuft,
    in der zwei der drei Kanonen liegen, während durch dynamische Konvergenz, die ausschliesslich auf das Elektronenbündel ausgeübt wird, das von der Kanone erzeugt wird, die ausserhalb der zuletzt erwähnten Ebene liegt, dieses Elektronenbündel während der Ablenkung über den ganzen Schirm auf dem Schirm mit den beiden andern Elektronenbündeln zur Deckung gebracht ist und die letztgenannten Elektronenbündel infolge des Zusammenfallens der erwähnten Bildebene mit dem Schirm der Bildröhre, unabhängig vom Mass der Ablenkung, auf dem Schirm untereinander zur Deckung gebracht sind.
    2. Bildwiedergaberöhre mit Ablenkspulen nach Anspruch 1, bei der die Röhrenachse nahezu mit der z-Achse eines rechteckigen Koordinatensystems zusammenfällt und die Ablenkungen in Richtung der x-und y-Achse erfolgen, sowie die Ebene, in der zwei der drei Elektronenkanonen liegen, parallel zur x-Achse ist, während bei Ablenkung in Richtung der x-Achse die y-Komponente des Ablenkfeldes, in der Ebene x = 0 gemessen, durch die Potenzreihe : EMI9.1 und bei Ablenkung in Richtung der y-Achse die x-Komponente des Ablenkfeldes, in der Ebene y = 0 gemessen, durch die Potenzreihe :
    EMI9.2 gegeben ist, wobei die Koeffizienten Hjo und HrTQ ein positives Vorzeichen und die Koeffizienten HI2 und Hrro ein von Z abhängiges Vorzeichen haben, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert von EMI9.3 der durch die Spulen für Ablenkung in Richtung der y-Achse gegeben ist, an dem dem Schirm zugekehrten Ende dieser Spulen vorwiegend negativ und am Anfang vorwiegend positiv, der Wert von EMI9.4 der durch die Spulen für Ablenkung in Richtung der x-Achse gegeben ist, an dem gleichfalls dem Schirm zugekehrten Ende dieser Spulen vorwiegend positiv und am Anfang vorwiegend negativ, am erwähnten Ende der Spulen somit I hI I > I hn I ist, und sowohl für das eine als auch für das andere Ablenkfeld die Integrale EMI9.5 (z-Zjj)
    nahezu gleich Null sind, wobei Zo die Koordinate des vom Schirm abgewendeten Endes der Ablenkspulen und Zs die Lage des Schirmes im verwendeten Koordinatensystem ist.
    3. Bildwiedergaberöhre nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Ablenkspulensystem, das ein erstes Paar einander diametral gegenüber um den Röhrenhals liegender Spulenhälften für Ablenkung in einer Richtung parallel zur Ebene, in der zwei der drei Elektronenkanonen liegen, und ein gegenüber diesem ersten Paar um nahezu 900 gedrehtes, um den Röhrenhals liegendes zweites Paar einander diametral gegenüber- <Desc/Clms Page number 10> liegender Spulenhälften für Ablenkung in einer Richtung nahezu senkrecht zur ersteren enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenhälften des ersteren Paares derart gestaltet sind, dass, wenn sie vom betreffenden Ablenkstrom durchflossen werden, die Grösse EMI10.1 gemessen an dem dem Schirm zugekehrten Ende der Spulenhälften,
    vorwiegend positiv und am Anfang vorwiegend negativ ist, und dass die Spulenhälften des zweiten Paares derart gestaltet sind, dass, wenn sie vom Ablenkstrom für die andere Richtung durchflossen werden, die Grösse EMI10.2 gemessen an dem gleichfalls dem Schirm zugekehrten Ende dieser Spulenhälften, vorwiegend negativ und am Anfang vorwiegend positiv ist, wobei Pu gleich dem Leitstrahl des ersteren Spulenhälftenpaares und der Winkel zwischen diesem Leitstrahl und der x-Achse ist, und wobei PI gleich dem Leitstrahl des zweiten Spulenhälftenpaares und !/je der Winkel zwischen letzterem Leitstrahl und der y-Achse ist.
    4. Bildwiedergaberöhre mit einem Ablenkspulensystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Röhrenhals von einem ersten und einem zweiten Ring aus ferromagnetischem Material umgeben ist und der zweite Ring sich in kürzerem Abstand vom Schirm der Röhre befindet als der erstere und wobei der Teil des Ablenksystems für Ablenkung in Richtung parallel zur Ebene, in der zwei der drei Kanonen liegen, eine erste Vierzahl toroidal auf dem ersten Ring und eine zweite Vierzahl toroidal auf dem zweiten Ring gewickelter Spulen enthält, und der Teil des Ablenksystems für Ablenkung in der andern Richtung eine dritte Vierzahl toroidal auf dem ersten Ring und eine vierte Vierzahl toroidal auf dem zweiten Ring gewickelter Spulen enthält, und von jeder Vierzahl die Spulen paarweise diametral einander gegenüberliegend auf den betreffenden Ring angebracht worden sind,
    wobei in den beiden Spulen eines diametral liegenden Paares die betreffenden Ablenkströme in zueinander entgegengesetzten Richtungen fliessen, während die z-Achse des erwähnten Koordinatensystems durch den Mittelpunkt der Ringe hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet, dass von der ersten und der zweiten Vierzahl toroidal gewickelter Spulen ein Feld erzeugt wird, das mittels der Grösse EMI10.3 bestimmbar ist, und diese Grösse für die erste Vierzahl vorwiegend negativ und für die zweite Vierzahl vorwiegend positiv ist, und dass von der dritten und der vierten Vierzahl toroidal gewickelter Spulen ein Feld erzeugt wird, das mittels der Grösse EMI10.4 bestimmbar ist, und diese Grösse für die dritte Vierzahl vorwiegend positiv und für die vierte Vierzahl vorwiegend negativ ist,
    wobei zo der Winkel zwischen dem Leitstrahl nach der Mitte einer Spule aus der ersten und zweiten Vierzahl und der x-Achse ist und ej der Winkel zwischen dem Leitstrahl nach der Mitte einer Spule aus der dritten und vierten Vierzahl und der y-Achse ist, und PI = PlI der mittlere Radius der Ringe ist.
    5. Schaltung für eine Bildröhre mit einem Ablenkspulensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Satz zusätzlicher Ablenkspulen vorgesehen ist, die mittels eines dem Quadrat des Stromes für Ablenkung in der einen Richtung nahezu proportionalen ersten Stromes und mittels eines dem Quadrat des Stromes für Ablenkung in der andern Richtung nahezu proportionalen zweiten Stromes gespeist werden, und wobei die Richtung des von diesen zusätzlichen Ablenkspulen erzeugten Feldes nahezu parallel zur genanntenEbene ist, in der zwei der drei Elektronenkanonen liegen, und dieses Feld ausschliesslich auf dasjenige Bündel einwirkt, welches von der dritten Kanone herrührt, die nicht in der zuletzt erwähnten Ebene liegt. <Desc/Clms Page number 11>
    6. Schaltung nach Anspruch 5, bei der die von einem Sägezahnstrom mit Zeilenfrequenz herbeigeführte Ablenkung in der x-Richtung die waagrechte Ablenkung ist und die von einem Sägezahnstrom mit Rasterfrequenz herbeigeführte Ablenkung in der y-Richtung die senkrechte Ablenkung ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Strom durch den Satz zusätzlicher Ablenkspulen ein parabolischer Strom mit Zeilenfrequenz und der zweite Strom ein parabolischer Strom mit Rasterfrequenz ist.
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