AT208732B - Rad für Motorroller od. dgl. - Google Patents

Rad für Motorroller od. dgl.

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AT208732B
AT208732B AT529158A AT529158A AT208732B AT 208732 B AT208732 B AT 208732B AT 529158 A AT529158 A AT 529158A AT 529158 A AT529158 A AT 529158A AT 208732 B AT208732 B AT 208732B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
brake drum
rim
scooters
disc
Prior art date
Application number
AT529158A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Ing Kuttler
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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  Rad für Motorroller od. dgl. 



   Bisher bestehen die Felgen der Räder für Motorroller   od. dgl.   meist aus zwei zusammenschraubbaren
Blechteilen, von denen der eine zugleich die Radscheibe bildet und an der Bremstrommel oder an um- fangseitigen Augen der Bremstrommel befestigt wird, wobei es auch nicht mehr neu ist, die Bremstrom- mel im Leichtmetall-Druckgussverfahren herzustellen und in den Trommelmantel einen Stahlring als mit den Bremsbacken zusammenwirkende Fläche mit einzugiessen. Das ganze Rad ist somit mehrteilig ausge- führt und erfordert zusätzliche Verbindungselemente, so dass sich ein erhöhter Bauaufwand ergibt. Es ist ferner bekannt, die Felge einstückig zu giessen, jedoch muss auch diese durch Verschraubung mit der Rad- scheibe bzw. der Bremstrommel verbunden werden.

   Schliesslich ist ein Rad bekannt geworden, dessen Fel- ge und Bremstrommel aus einem einzigen, zweckmässig im Leichtmetall-Druckgussverfahren hergestellten
Stück bestehen. Dabei ist aber überhaupt keine Radscheibe vorhanden, sondern es bildet die Bremstrommel unmittelbar die Radfelge. Diese Ausbildung hat daher den wesentlichen Nachteil, dass sich die Reibungswärme von der Bremstrommel auf kürzestem Weg auf die Radfelge   überträgt,   so dass die Gefahr besteht, dass bei längerem Bremsen der Gummireifen eine unzulässig hohe Temperatur annimmt.

   Ein weiterer Mangel ist darin zu erblicken, dass die Felge, wenn grosse Materialanhäufungen vermieden werden sollen, nicht als Tiefbettfelge ausgebildet werden kann, dass die Bremstrommel praktisch die gleiche Breite wie die Felge erhalten muss und dass sich bei üblichen Bremstrommelabmessungen ein zu kleiner Raddurchmesser ergibt. 



   Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der zuletzt beschriebenen Radausführung und besteht im wesentlichen darin, dass die einen etwa doppelt so grossen Durchmesser wie die Bremstrommel aufweisende Felge durch eine mitgegossene, mit radialen Rippen versehene Radscheibe mit der Bremstrommel verbunden ist. Ein solches Rad hat nicht nur fertigungsmässige Vorteile, sondern ist auch deshalb günstig, weil die bei der Bremsung erzeugte Warme in die gut gekühlte Radscheibe abgeleitet wird, wobei die radialen Rippen für die erforderliche Festigkeit des Felgenbettes sorgen und eine zusätzliche Turbowirkung ergeben. Die Felge kann eine beliebige Form und Breite erhalten und weist den notwendigen Durchmesser auf. 



   Handelt es sich um ein einseitig gelagertes, an der Radachse anflanschbares Rad, ist es zweckmässig, wenn der Mittelteil der in an sich bekannter Weise bombiert und mit einer das Rad am Befestigungsflansch der Radachse zentrierenden Ringrippe ausgebildeten Radscheibe eine geschlossene, lediglich von den Radbefestigungsbolzen durchsetzte Radkappe bildet. Das Rad erhält dadurch ein formschönes Aussehen, es er- übrigt sich eine gesonderte Abdeckung, das Rad ist einfach montierbar, und es ist zufolge der bombierten Radscheibe möglich, näher an das Fahrgestell heranzukommen. Die auf der konkaven Seite der Radscheibe vorgesehenen Radialrippen fussen vorzugsweise auf der äusseren Mantelfläche der Bremstrommel, wodurch eine Versteifung der Bremstrommel erzielt und eine noch bessere Wärmeableitung von der Bremstrommel herbeigeführt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 ein Rad für Motorroller im Axialschnitt und in Seitenansicht. 



   Die Felge   1,   die Radscheibe 2 und die Bremstrommel 3 des Rollerrades sind im Leichtmetall-Druckgussverfahren als einziges Stück hergestellt. Mit 4 und 5 sind radiale Versteifungsrippen bezeichnet, wobei die Rippen 4 auf der äusseren Mantelfläche der Bremstrommel 3 fussen. Die Radscheibe 2 ist bombiert und zugleich als geschlossene Radkappe ausgebildet. Sie besitzt innenseitig eine Rippe 8, mit der sie bei 

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 einseitiger Lagerung des Rades am Befestigungsflansch 9 der Radachse 10 zentriert ist. Zur Befestigung des Rades am Flansch 9 dienen beispielsweise drei Schrauben   11.   In der Bremstrommel 3 ist ein Stahl- bzw. 



  Gussring 6 eingegossen, auf dem die Bremsbacken 7 beim Bremsen einwirken. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rad für Motorroller od. dgl., dessen Felge und Bremstrommel aus einem einzigen, zweckmässig im Leichtmetall-Druckgussverfahren hergestellten Stück bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die einen etwa doppelt so grossen Durchmesser wie die Bremstrommel (3) aufweisende Felge   (1)   durch eine mitgegossene, mit radialen Rippen (4,5) versehene Radscheibe (2) mit der Bremstrommel verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einseitig gelagertes, an der Radachse anflanschbares Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil, der in an sich bekannter Weise bombiert und mit einer das Rad am Befestigungsflansch (9) der Radachse (10) zentrierenden Ringrippe (8) ausgebildeten Radscheibe (2) eine geschlossene, lediglich von den Radbefestigungsbolzen durchsetzte Radkappe, bildet.
    3. Rad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der konkaven Seite der Radscheibe (2) vorgesehenen Radialrippen (4) auf der äusseren Mantelfläche der Bremstrommel (3) fussen.
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