AT208636B - Kraftheber bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen - Google Patents

Kraftheber bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen

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Schmotzer Maschf
Otto Wedel Ing
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  Kraftheber bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen 
Die Erfindung betrifft einen Kraftheber bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen, wie Schlepper usw., dessenWelle sich über den Breitenbereich des Fahrzeuges erstreckt und über ein selbsthemmendes Getriebe, insbesondere Schnecke und Schneckenrad, mit dem Fahrzeugmotor bzw. einem Elektromotor in kraftschlüssiger Verbindung steht. Diese bekannten Vorrichtungen besitzen den Nachteil, dass sie jeweils lediglich für eine bestimmte Betätigung geeignet sind. So ist   z. B.   eine Aushebevorrichtung für   Motorpflüge   vorgeschlagen worden, bei welcher auf einer sich etwa über den Breitenbereich des Fahrzeuges erstreckenden Welle zwei Hebelarme vorgesehen sind.

   Ferner kennt man eine Einrichtung, bei der mit Hilfe eines Wechselgetriebes und eines Schneckengetriebes der Pflug aus dem Erdreich gehoben oder in dieses hineingesenkt werden kann. Die beiden genannten Einrichtungen beziehen ihre Antriebskraft von den Rädern des Pfluges her. Ferner ist vorgeschlagen worden, den Pflug mit Hilfe eines Kettenzuges aus dem Erdboden herauszuziehen, wobei das Einsinken des Pfluges in das Erdreich nachteiligerweise allein durch seine eigene Schwerkraft möglich ist. Eine andere Einrichtung sieht vor, über eine Zapfwelle eine Seiltrommel anzutreiben, um somit wahlweise einen Heurechen in die oder aus der Arbeitsstellung zu bringen. Auch ist es bekannt, mittels einer von Hand betätigten Welle einen Bohnenschneider zu heben oder zu senken. 



  Es ist auch ein   sogenannter Einachsschlepper bekannt, der   sowohl in seinem vorderen als auch seinem hinteren Bereich Zapfwellen zur Ableitung von Kräften besitzt. Ebenso ist es auch bekannt, beim Ein- und Ausheben eines Pfluges bzw. einer Reihe von Pflugscharen dies mit Hilfe einer von einem Elektromotor her über ein Schneckengetriebe angetriebenen Exzenterwelle vorzunehmen. Es ist auch ein Hebegetriebe   für Anhänger   und Anbaugeräte an Zugmaschinen für landwirtschaftliche Zwecke bekannt, welches eine exzentrische Kurbel vorsieht, die über ein Schneckengetriebe über einen Schwenkbereich von plus/minus 1800 verschwenkt werden kann.

   Man kennt ferner eine Einrichtung, bei der eine sich im wesentlichen über den Breitenbereich des Fahrzeuges erstreckende Seiltrommel vorgesehen ist, in deren offene Enden Räder oder weitere Trommeln hineingesteckt werden können. Auch dieser Ausführungsform haftet der Mangel an, dass sie nur für einen Spezialzweck brauchbar ist, dass aber nicht oder nur kaum die Möglichkeit besteht, irgendwelche Zusatzaggregate anzubringen. 



   Diesem Mangel der vorbekannten Ausführungsformen, dass sie nur für eine bestimmte Betätigungsart vorgesehen und geeignet sind, will die Erfindung abhelfen. Dem Landwirt ist es nämlich meist aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, sich für die mit maschineller Hilfe durchzuführenden Arbeiten jeweils ein besonderes Gerät anzuschaffen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, schlägt die Erfindung in erster Linie vor, dass der Antrieb für die Welle vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung etwa im mittleren Bereich der Welle angreift, wobei beiderseits dieser Antriebsstelle auf die Welle wahlweise verschiedene Kraftübertragungsmittel, wie Hebel, Zahnräder, Kettenräder, Seiltrommel, Winkeltriebe   od. dgl.   aufsteckbar sind.

   Somit ist es dem Landwirt durch ein einziges, auf einem Schlepper anbringbares   Gerät   möglich, die verschiedensten Hilfsarbeiten unter Ausnutzung der vom Schleppermotor gelieferten Kraft durchzuführen. Dieses Gerät kommt dem Landwirt in der Praxis nicht viel teurer zu stehen, als eine der bekannten Spezialeinrichtungen. Es sind beliebige Kombinationen eines derartig ausge-   : üsteten   Schleppers mit landwirtschaftlichen Geräten möglich. Hiebei ist besonders der Vorteil von Bedeu- : ung, dass ein und dasselbe landwirtschaftliche Gerät über mehrere Kraftübertragungsmittel mit der Welle In Verbindung stehen kann. So kann z. B. ein Pflug sowohl über ein Seil oder einen Kettenzug als auch beur ein Verbindungsgestänge und einen Hebel mit der Welle verbunden sein.

   Die Bewegung solcher Ge- : äte kann in beiden Richtungen kraftschlüssig und selbsthemmend erfolgen. Hiebei kann je nach Art des 

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