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Elektrische Glühlampe für Projektionszwecke
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ge Verschiebung des Glühkörpers längs der Achse des Umdrehungsspiegels zu erzielen. Durch starke Ver- zögerung einer Bewegung, die einer Lampe wenigstens im wesentlichen längs der Achse des Umdrehungs- spiegels erteilt wird, kann der Glühkörper infolge der durch die Massenwirkung auftretenden bleibenden
Verformung der Poldrähte um geringe Abstände gegenüber dem verspiegelten Kolbenteil verschoben und i auf diese Weise in die vorgeschriebene Lage gebracht werden. Dabei muss die Anordnung der Poldrähte derart sein, dass die Verschiebung des Glühkörpers wenigstens nahezu längs der Achse des Umdrehungs- spiegels erfolgt und nicht längs einer Bahn, die diese Achse unter einem nennenswerten Winkel schneidet.
Um die Richtigkeit der vom Glühkörper in der Lampe eingenommenen Lage prüfen zu können, könn- te man den Glühkörper einschalten und dann die Prüfung auf optischem Wege durchführen. Einfacher ist es aber, mittels an der Lampe selbst vorhandener Hilfsmittel etwaige Abweichungen von der vorgeschrie- benen Lage prüfen zu können.
Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung der Kolbenkörper mit einer Marke versehen, welche die La- ge der für den lichttechnischen Schwerpunkt des Glühkörpers vorgeschriebenen Ebene im Kolben angibt,
Diese Marke kann nach einer Ausführungsform der Erfindung aus einer scharfen Übergangslinie im Kolben- glas bestehen. Zu diesem Zweck kann z. B. eine Übergangslinie zwischen zwei Kolbenteile mit ver- schiedenen Krümmungsradien dienen.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Glühlampe nach der Erfindung erhält einer der Kolbenteile die an sich bekannte Form eines Teiles einer Kugelschale, deren Mittelpunkt an der vorgeschriebenen
Stelle des lichttechnischen Schwerpunktes des Glühkörpers liegt. Auf diese Weise wird erreicht, dass man während der Einschmelzung des Quetschfusses in den Kolbenhals durch die Bilderzeugung des Glühkörpers auf der Innenseite dieses Kolbenteiles ein leicht zu handhabendes Prüfmittel in dieser Herstellungsphase hat, um den Glühkörper in zwei der drei vorgeschriebenen Hauptrichtungen einzustellen.
Die Lampe nach der Erfindung wird vorzugsweise derart ausgebildet, dass der Lampenquetschfuss in- nerhalb des zylindrisch ausgebildeten Kolbenhalses liegt.
Nach weiteren Ausführungsformen der Erfindung wird die Betriebsspannung des Glühkörpers nicht hö- her als 24 Volt gewählt und bzw. oder beträgt die von diesem Glühkörper aufgenommene Leistung höch- stens 200 Watt. Durch eine oder beide dieser Massnahmen wird erreicht, dass einerseits der Glühkörper sehr konzentriert ausgebildet sein kann und somit gegen grosse Verzögerungen besonders gut beständig ist, und anderseits die in der Lampe verwendeten Poldrähte von solcher Stärke sein können, dass sie bei den in
Frage kommenden Verzögerungen bleibende Verformungen aufweisen, die für den beabsichtigten Zweck hinreichend sind.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Lampe nach der Erfindung in natürlicher Grösse darge- stellt ; diese Lampe ist zur Anwendung in einem Projektionsgerät für stillstehende Bilder von etwa
3 mal 4 mm bestimmt. Die Lampe ist mit einem Glühkörper von 50 Watt versehen und für eine Betriebs- spannung von 8 Volt bestimmt.
Die betreffende Lampe ist in Fig. 1 in der Vorderansicht, in Fig. 2 mit teilweise weggebrochener
Seitenwand in der Seitenansicht und in Fig. 3 im Querschnitt gemäss der in Fig. 1 mit m-m angedeute- ten Ebene dargestellt. Die Lampe ist teilweise verspiegelt ausgebildet ; diese Verspiegelung ist in den Figuren mit einer waagrechten Schraffiemng angedeutet. In Fig. 1 sieht man diese Verspiegelung durch die klar ausgebildete Vorderwand des Kolbens hindurch auf der Rückseite des Kolbens ; in Fig. 2 auf dem nicht weggebrochenen Teil der einen Seite der Lampe und auf der andern Seite der Lampe. In Fig. 3 ist die Verspiegelung auf der unteren Hälfte der Lampe ersichtlich.
Die'dargestellte Lampe besteht im wesentlichen aus dem Kolben l, dem Sockel 2 und der Glühdrahthalterung 2a. Die Lampenachseist mit X-X angedeutet. Der Kolben 1 besteht aus dem teilweise ver spiegelten Teil 3, dem Hals 4 und einem domförmigen Teil 5. Der Teil 3 weist den verspiegelten Teil 6 auf, der sich, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, über denjenigen Kolbenteil erstreckt, der in dieser Figur zur Linken einer durch die Lampenachse X-X gehenden Ebene liegt, die senkrecht zur Zeichenebene steht. Der Kolbenteil 6 ist durch Drehung des Ellipsenteiles A-B-C um die Umdrehungsachse Y-Y gebildet. Der eine Brennpunkt dieser Ellipse befindet sich im Punkt F., der den Schnittpunkt der Lampenachse X-X mit der Umdrehungsachse Y-Y darstellt.
Der andere Brennpunkt dieser Ellipse liegt bei F, also ausserhalb des Kolbenkörpers. Der rechts von der Ebene senkrecht zur Fig. 2 liegende und durch die Lampenachse X-X gehende, als Kugelschale mit ihrem Mittelpunkt in Fgebildete Kolbenteil 7 besteht aus klarem Glas.
Mit der Endfläche des Kolbenhalses 4 ist an der Stelle der EbeneZ-Z der Quetschfuss 8 verschmolzen, in dem auf die üblicherweise die Poldrähte 9 und 10 liegen. An deren ungebogenen Enden sind die Enden
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Um nach dem Einschmelzen des Quetschfusses 8 in den Kolbenhals 4 noch eine Einstellmöglichkeit des Glühkörpers in Richtung der Umdrehungsachse Y-Y zu haben, wird nach der Erfindung die Endfläche 13 des Quetschfusses 8 in einem Abstand P vom lichttechnischen Schwerpunkt des Glühkörpers 11 angeordnet, der wenigstens das 0, 6fache des Abstandes q beträgt, d. h. des Abstandes zwischen dem licht-
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und dem Lampenhals 4.
Da auf diese Weise die freien Enden der Poldrähte 9 und 10 verhältnismässig lang ausgebildet und die Poldrähte auf die bereits beschriebene Weise angeordnet werden können, ist bei dieser Lampe die Möglichkeit gegeben, eine in Bewegung versetzte Lampe so schnell zu verzögern, dass die Poldrähte 9 und 10 eine bleibende Verformung erfahren und infolgedessen eine bleibende Verschiebung des Glühkörpers 11 in Richtung der Achse Y-Y auftritt. Man kann auf diese Weise z.
B. die unrichtige Lage des Glühkörpers lla derart korrigieren, dass dieser Glühkörper, nachdem er der erwähnten Verzögerung
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ne ganze Querabmessung senkrecht zur Umdrehungsachse Y-Y gleichmässig verschiebt, ist die symmetrische Ausbildung und Anordnung der Poldrähte 9 und 10 gegenüber der Lampenachse X-X wesentlich. Ferner ist es unerwünscht, dass der Glühkörper, ausser an seinen Enden, auch noch an dazwischenliegenden Stellen unterstützt wird. Dadurch würde die Möglichkeit einer ungleichmässigen Verschiebung begünstigt werden. Infolge der Lage der durch die beiden Poldrähte 9 und 10 gehenden Ebene senkrecht zur Achse Y-Y wird erreicht, dass eine Verschiebung des Glühkörpers wenigstens annähernd längs der Achse Y-Y erfolgt.
Die vom Glühkörper bei einer Verschiebung zurückgelegte Strecke schliesst also keinen nennenswerten Winkel mit der Achse Y-Y ein. Eine derartige Verschiebung würde nämlich auch eine Verschiebung des Glühkörpers in Richtung der Lampenachse X-X bewirken.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem verspiegelten Kolbenteil 6 und dem anschliessenden Kolbenteil 7 eine im Kolbenglas angebrachte scharfe Übergangslinie vorhanden, die insbesondere in Fig. 3 bei den Punkten D und E ersichtlich ist. Diese Übergangslinie liegt in der Ebene, in der der lichttechnische Schwerpunkt des Glühkörpers 11 liegen muss. Diese Ebene enthält also die Lampenachse X-X ; die Umdrehungsachse Y-Y liegt senkrecht zu dieser Ebene. Die Prüfung hinsichtlich der vorgeschriebenen Lage des Glühkörpers längs der Achse Y-Y kann mit Hilfe dieser Übergangslinie in ein- facher Weise erfolgen.
Ein Beobachter, dessen Auge sich an der mit 16 angedeuteten Stelle befindet und der auf die Lampe schaut, kann, nach einer solchen Drehung der Lampe um die Achse X-X, dass die Punkte E und D in Flucht miteinander liegen, leicht feststellen, ob der lichttechnische Schwerpunkt des Glühkörpers 11 tatsächlich in der Ebene dieser Übergangslinie liegt. Ist dies nicht der Fall, so kann dieser Glühkörper nach dem bereits beschriebenen Verzögerungsverfahren in seine richtige Lage gebracht werden.
Es ist einleuchtend, dass man die betreffenden Ebenen im Kolbenglas auch auf andere Weise mar - kieren'kann.
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Der in der Zeichnung dargestellte domförmige Vorsprung 5 bezweckt im wesentlichen, beim Betrieb der Lampe die darin infolge der vorhandenen Gasfüllung auftretende Gasströmung derart zu leiten, dass
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pe oder auf deren klare Vorderseite gelangt, sondern an Stellen, an denen der schwarze Niederschlag für die Lichtausstrahlung nicht störend ist.
Die auf. diese Weise in der Lampe auftretende Strömung der warmen Gase hat auch zur Folge, dass der Lampenquetschfuss 8, der in dem gegenüber dem Kolbenteil 3 verengten Hals 4 liegt, in viel geringerem Masse der Einwirkung dieser warmen Gase ausgesetzt ist als wenn der Quetschfuss im weiten Teil
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Auf dem Lampenhals ist auf die übliche Weise der Lampensockel 2 befestigt, der mit einem Einstellflansch 14 versehen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Glühlampe für Projektionszwecke, bei welcher der konzentrierte Glühkörper (11) von in einem Quetschfuss (8) eingeschmolzenen Poldr hten (9, 10) unterstützt ist und mit seinem Schwerpunkt in der senkrecht zur Lampenachse (X-X) stehenden Achse (Y-Y) eines als Umdrehungskörper ausgebilde-
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der Lampenkolben aus Glas bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühkörper (11) nur an seinen Enden von den symmetrisch gegenüber der Lampenachse (X-X) ausgebildeten und angeordneten, zum Zwecke der Justierung des Glühkörpers durch Stoss deformierbaren Poldrähten (9,10) unterstützt ist, welche in einer Ebene senkrecht zur Umdrehungsachse (Y-Y) des verspiegelten Kolbenteiles liegen, während die dem Glühkörper (11) zugekehrte Endfläche (13)
des Lampenquetschfusses (8) wenigstens um das 0, da- che des Abstandes (q) zwischen der Anschmelzfläche (Z-Z) des Lampenquetschfusses (8) im Kolben und dem Schwerpunkt des Glühkörpers (11) von diesem Schwerpunkt entfernt ist, wobei der Kolbenkörper (1) mit einer Marke versehen ist, welche die Lage der für den lichttechnischen Schwerpunkt des Glühkör- pers (11) vorgeschriebenen Ebene im Kolben angibt.