AT208404B - Verfahren zum Einbauen von gegen Wärme und atmosphärische Einwirkungen empfindlichen Vorrichtungen in ein Metallgehäuse - Google Patents
Verfahren zum Einbauen von gegen Wärme und atmosphärische Einwirkungen empfindlichen Vorrichtungen in ein MetallgehäuseInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum. Einbauen von gegen Wärme und atmosphärische Einwirkungen empfindlichen Vorrichtungen in ein Metallgehäuse EMI1.1 B.müssen luftdichte Gehäuse vorgesehen werden, durch welche sie während ihrer Funktion vor diesen schäd- lichen Einflüssen geschützt sind. Die einfachste Art des luftdichten Abschlusses wäre das Ablöten, doch die dabei auftretende Wärmewirkung bzw. das eventuelle Eindringen desoxydierender Stoffe in die elektri- sche bzw. elektronische Einrichtung könnte dieselbe zugrunde richten. Man muss also eine Abschlussme- thode anwenden, welche die obigen Schädigungenbeseitigt. Die sogenannte Kaltschweissung ist ein an sich bekanntes Verfahren, bei welchem zum Schweissen keine Wärme und auch kein fremdes Lötmittel benötigt wird. Vielmehr wird hiebei eine sicher schliessende Bindung durch Zusammenpressen zweier Metallflächen unter grossem Druck erreicht, welche Verbindung in ihren Eigenschaften ganz genau gleich der durch ein Schmelzverfahren zustande gebrachten Schweissnaht ist. Die Erfindung geht von diesem Verfahren zum Abschliessen elektrischerbzw. elektronischer Vorrichtungen aus, wobei das abzuschliessende Metallgehäuse aus mindestens zwei Teilen besteht. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass die Kaltschweissung unter Verwendung mindestens eines vom Material des Metallgehäuses verschiedenen Stoffes erfolgt. Es hat sich nämlich erwiesen, dass die Kaltschweissung derartiger Metallgehäuse leichter durchgeführt werden kann und gunstigere Festigkeitseigenschaften aufweist, wenn ein vom Material des Metallgehäuses verschiedener Stoff bzw. mehrere solche Stoffe verwendet werden. Insbesondere treten Vorteile dann auf, wenn die beiden zu verschweissenden Teile des Gehäuses aus zur Kaltschweissung ungeeignetem Material bzw. Materialien bestehen. Im Rahmen der Erfindung wird dann so vorgegangen, dass die zu verschweissenden Flächen mit zumindest einem zur Kaltschweissung geeignetem Überzug versehen sind. Erfindungsgemäss ist es jedoch auch möglich, dass zwischen die zu verschweissenden Flächen eine Zwischenlage, zweckmässig aus Zinn, Aluminium oder Indium, gelegt wird, welche Zwischenlage mit den beiden Teilen des Gehäuses separat kalt verschweissbar ist. Als Material für das Metallgehäuse wird zweckmässiger ein gut wärmeleitendes Metall, welches auch gute Kaltschweisseigenschaften hat, verwendet. Derartige Metalle sind z. B. Aluminium, Silber, Indium oder Kupfer. Die Verschlussflächen des Metallgehäuses können im Rahmen der Erfindung nach dem Abschliessen durch Kaltschweissung auch noch mittels Schmelzlötung verbunden werden, in welchem Falle die schon vollbrachte Kaltschweissung das Eindringen der beim Löten angewendeten Materialien (Flussmittel etc.) in den abgeschlossenen Raum verhindert. Die abgeschlossene Vorrichtung kann auch mit einem indifferenten Gas, oder mit einem Edelgas, oder aber mit einem festen Dehydratisierungsmittel angefüllt werden, zum Schutze gegen die schädliche Einwirkung der Aussenluft. Die Anfüllung mit einem Schutzgas kann in einem eine Gasatmosphäre enthaltenden verschlossenen Raum, entweder vor dem Abschliessen des Gehäuses, oder während des Abschliessen, oder aber nachher <Desc/Clms Page number 2> stattfinden, in welchem letzteren Falle das Schutzgas durch einen am Metallgehäuse vorgesehenen und später ebenfalls durch Kaltschweissen verschlossenen Saugrohrstutzen eingeführt wird. Wenn nötig, kann auch das Metallgehäuse mit Korrosionsschutzlack überzogen werden. Das Verfahren, bei dem die mittels einer Kaltschweissung verbundene Vorrichtung auch mittels eines Schmelzlötverfahrens verlötet wird, ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Der obere Teil des Metallgehäuses ist mit l, der untere Teil desselben mit 2 bezeichnet, 3 zeigt die EMI2.1 veranschaulichtePATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Einbauen von gegen Wärme und atmosphärische Einwirkungen empfindlichen Vorrichtungen in ein-Metallgehäuse, wobei das Metallgehäuse aus mindestens zwei Teilen besteht, welche durch Kaltschweissung luftdicht verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltsehweissung unter Verwendung mindestens eines vom Material des Metallgehäuses verschiedenen Stoffes erfolgt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die beiden zu verschweissenden Teile des Gehäuses aus zur Kaltschweissung ungeeignetem Material bzw. Materialien bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verschweissenden Flächen mit zumindest einem zur KaItlChweissung geeigneten Überzug versehen sind.3. Verfahren nach Anspruch l, bei welchem die beiden zu verschweissenden Teile des Gehäuses aus zur Kaltschweissung ungeeignetem Material, bzw. Materialien bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die zu verschweissenden Flächen eine Zwischenlage, zweckmässig aus Zinn, Aluminium oder Indium, gelegt wird, welche Zwischenlage mit den beiden Teilen des Gehäuses separat kalt verschweissbar ist.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussflächen des Metallgehäuses nach dem Abschliessen durch Kaltschweissung auch mittels einer Schmelzlötung verbunden werden, bei welcher Lötung die schon vollbrachte Kaltschweissung das Eindringen der beim Löten angewendeten Materialien in den abgeschlossenen Raum verhindert.
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