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Kupplung für luftgekühlte Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für
Kleinkraftwagen Beim Bau von Kraftwagen, insbesondere bei dem Bau von Kleinkraftwagen, strebt man die Unterbringung der einzelnen Bauteile auf engstem Raum an. Dies gilt instbesondere für das Ans triebsaggregat und das Gebläse bei luftgekühlten Motoren.
So wurden bereits Kupplungen für luftgekühlte Verlbrennungskraftmaschinen vorgeschlagen, bei denen das Abtriebsrad auf der Kurbelwelle zwio schen Kurbel- und Kupplungsgehäuse gelagert ist.
Die Kupplung nach der Erfindung, bei der von dieser Bauweise ausgegangen wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlenkhebel zur Betätigung der Kupplung vorgesehen ist, der mit einem in 'einer Drucktasse verstellbaren Gewindebolzen zusammenwirkt, welch letzterer in einem Kugellager derart geführt ist, dass beim Herausdrehen des Gewindebolzens die'Drucktasse den oder die Ausrückhebel für die Kupplung anhebt.
Im Rahmen der erfindungsgemässen Anordnung ergeben sich weitere beachtliche Merkmale, welche insgesamt dazu dienen, die Rauminanspruchnahme zu verringern, die Montage zu erleichtern, die Betriebssicherheit zu erhöhen und die Funktion den neuzeitlichen Bedürfnissen im Kraftwagenbau anzupassen.
So besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin,'dass'das Kupplungsgehäuse als verwundener (spiralförmiger) Luftzuführungskanal ausgebildet ist ; dieser Kanal leitet die'Kühlluft zum Motor. Das Gebläserad ist mit der dauernd umlaufenden Kupplungstreibscheibe fest verbunden.
Das Abheben der Kupplungsdruckscheibe erfolgt durch Niederdrücken von Druckstifte mittels Ausrückhebel entgegen den herkömmlichen Ausführungen, bei denen die Kupplungsdruckscheiben entgegengesetzt zum Erfindungsgegenstand angebracht sind und durch Herausziehen von Stiften abgehoben werden.
Die Betätigung der Ausrückhebel erfolgt durch eine Drucktasse, die durch einen Gewindebolzen vor-oder zurückbewegt wird, wobei die Drucktasse auf der Nabe der Kupplungstreibschelbe geführt wird. Die Drucktasse ist eine aus Blech gepresste, abgesetzte Hülse, deren Rand umgebör- delt ist und drei Schlitze aufweist. Bei der Mon- tage wird nun die Drucktasse mit den Schlitzen über die Ausrückhebel geschoben und um einen
Winkel von 600 in Art eines Bajonettverschlus- ses verdreht ; Federn sorgen dafür, dass der umge- bördelte Rand der Drucktasse immer an den Aus- rückhebeln fest anliegt. In eingekuppeltem Zu- stand werden die Reibbeläge mittels Federn durch die Kupplungsdruckscheibe fest zusammengepresst.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiels. Es zei- gen : Fig. 1 einen Schnitt durch die Kupplung in der Kurbelwellenobene und Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung nach Fig. 1, wobei das Gebläserad abgenommen ist.
Auf der Kurbelwelle 1 sitzen das Abtriebsrad 2 und die Kupplungstreibscheibe 7 mit dem an ihm angeflanschten Gebläserad 21 mit den Gebläse- radschaufeln 22. Das Abtriebsrad 2 ist auf der einen Seite in Form einer verlängerten Nabe ausgebildet und auf der Kurbelwelle 1. in Rollenlagern und im Getriebegehäuse 19 im Kugellager 17 gelagert. Das Ende der Nabe ist als Keilwelle gearbeitet, auf der die Kupplungsnabe 3 sitzt. Die Reibbeläge 5 und 6 sind an der Kupplungsnabe 3 angenietet. Die Kupplungstreibscheibe 7 steht in starrer Verbindung mit der Kurbelwelle 1.
In eingekuppeltem Zustand drückt die Druckfeder 16 die Kupplungsdruckscheibe 4 gegen die Reib- beläge 5 und 6, die gegen die Kupplungstreib- scheibe 7 gepresst werden und die somit die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Kurbelwelle 1 und dem Abtriebsrad herstellen.
Das Auskuppeln erfolgt durch Herausdrehen I des Gewindebolzens 14 über den Anlenkhebel 15 mittels einer (nicht gezeichneten) Kette. Der Ge-
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einem Kugellager 18 gelagert.
Die Drucktasse 12 ist auf der Nabe der Kupp- I lungstreitbscheibe 7 geführt und hebt beim Herausdrehen des Gewindebolzens die Ausrückhebel 11 an, letztere drücken auf die Stifte 9, die die Kupplungsdruckscheibe gegen den Druck der Federn 16 abheben. Der Kraftschluss wird zwischen S
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den Reibbelägen 5 und 6 und der Kupplungstreibscheibe 7 bzw. Kupplungsdruckscheibe 4 un- rel1brochen, d. h. es ist ausgekuppelt.
Die Kupplung wird mittels der Einstellmutter 10 bei der Montage eingestellt, Als Drehpunkt für die Ausrückhebel 11 dienen Bolzen 8. Die
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Fig. 2 zu erkennen ist. Eine Feder 13 sorgt da- für, dass die Drucktasse 12 immer an den Ausrückhebeln 11 anliegt. Mit 23 ist der Lufteinlass und mit 20 das als spiralförmiger Luftzufühnungskanal 24 ausgebildete Kupplungsgehäuse be- zeichnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kupplung für luftgekühlte Verbrennungs- kraftmaschinen, insbesondere für Kleinkraftwa- gen, bei der das Abtriebsrad auf der Kurbelwelle zwischen Kurbel-und Kupplungsgehäuse gelagert ist und wobei das Kupplungsgehäuse mit Gebläse zur Luftkühlung dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlenkhebel (15) zur Betätigung der Kupplung vorgesehen ist, der mit einem in einer Drucktasse (12) verstellbaren Gewindebolzen (14) zusammenwirkt, welch letzterer in einem Kugellager (18) derart geführt ist, dass beim. Herausdrehen des Gewindelbolzens (14) die Drucktasse
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(Kupplung anhebt.