AT208232B - Kupplung für luftgekühlte Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Kleinkraftwagen - Google Patents

Kupplung für luftgekühlte Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Kleinkraftwagen

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AT208232B
AT208232B AT296358A AT296358A AT208232B AT 208232 B AT208232 B AT 208232B AT 296358 A AT296358 A AT 296358A AT 296358 A AT296358 A AT 296358A AT 208232 B AT208232 B AT 208232B
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Nsu Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kupplung für luftgekühlte Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für
Kleinkraftwagen   Beim Bau von Kraftwagen, insbesondere bei dem Bau von Kleinkraftwagen, strebt man die Unterbringung der einzelnen Bauteile auf engstem Raum an. Dies gilt instbesondere für das Ans triebsaggregat und das Gebläse bei luftgekühlten Motoren. 



  So wurden bereits Kupplungen für luftgekühlte Verlbrennungskraftmaschinen vorgeschlagen, bei denen das Abtriebsrad auf der Kurbelwelle zwio schen Kurbel- und Kupplungsgehäuse gelagert ist. 



  Die Kupplung nach der Erfindung, bei der von dieser Bauweise ausgegangen wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlenkhebel zur Betätigung der Kupplung vorgesehen ist, der mit einem in 'einer Drucktasse verstellbaren Gewindebolzen zusammenwirkt, welch letzterer in einem Kugellager derart geführt ist, dass beim Herausdrehen des Gewindebolzens die'Drucktasse den oder die Ausrückhebel für die Kupplung anhebt. 



  Im Rahmen der erfindungsgemässen Anordnung ergeben sich weitere beachtliche Merkmale, welche insgesamt dazu dienen, die Rauminanspruchnahme zu verringern, die Montage zu erleichtern, die Betriebssicherheit zu erhöhen und die Funktion den neuzeitlichen Bedürfnissen im Kraftwagenbau anzupassen. 



  So besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin,'dass'das Kupplungsgehäuse als verwundener (spiralförmiger) Luftzuführungskanal ausgebildet ist ; dieser Kanal leitet die'Kühlluft zum Motor. Das Gebläserad ist mit der dauernd umlaufenden Kupplungstreibscheibe fest verbunden. 



  Das Abheben der Kupplungsdruckscheibe erfolgt durch Niederdrücken von Druckstifte mittels Ausrückhebel entgegen den herkömmlichen Ausführungen, bei denen die Kupplungsdruckscheiben entgegengesetzt zum Erfindungsgegenstand angebracht sind und durch Herausziehen von Stiften abgehoben werden. 



  Die Betätigung der Ausrückhebel erfolgt durch eine Drucktasse, die durch einen Gewindebolzen vor-oder zurückbewegt wird, wobei die Drucktasse auf der Nabe der Kupplungstreibschelbe geführt wird. Die Drucktasse ist eine aus Blech gepresste, abgesetzte Hülse, deren Rand umgebör-   delt ist und drei Schlitze aufweist. Bei der Mon- tage wird nun die Drucktasse mit den Schlitzen über die Ausrückhebel geschoben und um einen
Winkel von   600 in   Art eines Bajonettverschlus- ses verdreht ; Federn sorgen dafür, dass der umge- bördelte Rand der Drucktasse immer an den Aus- rückhebeln fest anliegt. In eingekuppeltem Zu- stand werden die   Reibbeläge   mittels Federn durch die Kupplungsdruckscheibe fest zusammengepresst. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in den Zeichnungen wiedergegebenen   Ausführungsbeispiels.   Es zei- gen : Fig. 1 einen Schnitt durch die Kupplung in der   Kurbelwellenobene   und Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung nach Fig. 1, wobei das Gebläserad abgenommen ist. 



   Auf der Kurbelwelle 1 sitzen das Abtriebsrad 2 und die Kupplungstreibscheibe 7 mit dem an ihm angeflanschten   Gebläserad   21 mit den   Gebläse-     radschaufeln   22. Das Abtriebsrad 2 ist auf der einen Seite in Form einer verlängerten Nabe ausgebildet und auf der Kurbelwelle   1.   in Rollenlagern und im   Getriebegehäuse   19 im Kugellager 17 gelagert. Das Ende der Nabe ist als Keilwelle gearbeitet, auf der die Kupplungsnabe 3 sitzt. Die   Reibbeläge 5 und   6 sind an der Kupplungsnabe 3 angenietet. Die Kupplungstreibscheibe 7 steht in starrer Verbindung mit der Kurbelwelle 1.

   In eingekuppeltem Zustand drückt die Druckfeder 16 die Kupplungsdruckscheibe 4 gegen die Reib-   beläge 5   und   6,   die gegen   die Kupplungstreib-   scheibe 7 gepresst werden und die somit die   kraftschlüssige   Verbindung zwischen der Kurbelwelle 1 und dem Abtriebsrad herstellen. 



   Das Auskuppeln erfolgt durch Herausdrehen   I   des Gewindebolzens 14 über den Anlenkhebel 15 mittels einer (nicht gezeichneten) Kette. Der Ge- 
 EMI1.1 
 einem Kugellager 18 gelagert. 



   Die Drucktasse 12 ist auf der Nabe der   Kupp- I     lungstreitbscheibe   7 geführt und hebt beim Herausdrehen des Gewindebolzens die Ausrückhebel 11 an, letztere drücken auf die Stifte 9, die die Kupplungsdruckscheibe gegen den Druck der Federn 16 abheben. Der Kraftschluss wird zwischen   S   

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 den Reibbelägen 5 und 6 und der Kupplungstreibscheibe 7 bzw. Kupplungsdruckscheibe 4 un-   rel1brochen,   d. h. es ist ausgekuppelt. 



   Die Kupplung wird mittels der Einstellmutter 10 bei der Montage eingestellt, Als Drehpunkt für die Ausrückhebel 11 dienen Bolzen 8. Die 
 EMI2.1 
 Fig. 2 zu erkennen ist. Eine Feder 13 sorgt da-   für,   dass die Drucktasse 12 immer an den Ausrückhebeln 11 anliegt. Mit 23 ist der Lufteinlass und mit 20 das als   spiralförmiger   Luftzufühnungskanal 24 ausgebildete   Kupplungsgehäuse be-   zeichnet. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Kupplung für   luftgekühlte   Verbrennungs-   kraftmaschinen, insbesondere für Kleinkraftwa-    gen, bei der das Abtriebsrad auf der Kurbelwelle zwischen Kurbel-und Kupplungsgehäuse gelagert ist und wobei das   Kupplungsgehäuse   mit   Gebläse   zur Luftkühlung dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlenkhebel   (15)   zur   Betätigung   der Kupplung vorgesehen ist, der mit einem in einer Drucktasse   (12)   verstellbaren Gewindebolzen (14) zusammenwirkt, welch letzterer in einem Kugellager (18) derart geführt ist, dass beim. Herausdrehen des Gewindelbolzens (14) die Drucktasse 
 EMI2.2 
 (Kupplung anhebt.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Ausruckhebel EMI2.3 drehbdenn (16)drückt.
    3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Drehpunkt für die Ausrückhebel (11). dienende Bolzen (8) zur Aufnahme der Einstellmutter (10) vorgesehen ist, wodurch das Einstellen, der Kupplung bei der Montage bewerkstelligt wird.
    4. Kupplung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bördelrand der Drucktasse (12), die mittels einer Feder (13), gegen die Ausrückheble (11) gepresst wird, Schlitze angebracht. sind, die über die Ausrückhebel (11) geschoben und bajonettartig um 60 verdreht werden.
    5. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse (2) als verwundener (spiralförmiger) Luftzuführungskanal (24) ausgebildet ist und dass da$ Gebläserad ('2 mit der dauernd umlaufenden Kupplungstreibscheibe (7) fest verbunden ist.
AT296358A 1957-04-26 1958-04-24 Kupplung für luftgekühlte Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Kleinkraftwagen AT208232B (de)

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