AT206931B - Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen - Google Patents

Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen

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AT206931B
AT206931B AT627955A AT627955A AT206931B AT 206931 B AT206931 B AT 206931B AT 627955 A AT627955 A AT 627955A AT 627955 A AT627955 A AT 627955A AT 206931 B AT206931 B AT 206931B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für   Schlüsselsperren   zum Behelfsbetrieb bei Weichen u.   ähnl.   Einrichtungen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lais Ü an, nicht aber das Hilfsrelais A, das wegen der Reihenschaltung mit Ü einen zu niedrigen Strom erhält. Bei Einleitung der Freigabe unterbricht zunächst der Kontakt Tl diesen   Überwachungsstromkreis ;   dÅadurch fällt das Überwachungsrelais Ü ab und es werden durch nicht dargestellte Schaltmittel die Kon- takte R1 und R2 umgeschaltet. Nach erneutem Schliessen des Kontaktes   Tl   spricht das Hilfsrelais A über i Plus, Kontakt Tl, Hilfsrelais A, Widerstand Wi, Kontakt R2, Leitung 3, Kontakt S+, Kontakt Spl, Lei- tung 4, Kontakt Pl und 0 an.

   Nach Anzug des Hilfsrelais A schalten durch nichtdargestellte Schaltmittel die Kontakte Pl und P2 eines   Anschalt- bzw. Prüfrelais   um. Dadurch kommt der Freigabestromkreis zu- stande über Plus, Kontakt Tl, Hilfsrelais A, Kontakt P2, Leitung 2, Sperrmagnet Sp, Kontakt S-, Lei- tung   l,   Kontakt Rl, Kontakt Pl,   O.   Parallel zum Sperrmagneten liegt dabei nach Ansprechen des Sperr- ! magneten Sp der Stromkreis für die akustische Freigabemeldung vom Hilfsrelais A über Widerstand Wi,   Kontakt Al, Leitung 4, Kontakt Spl, Summer Su, Kontakt S-.    



   Der Kontakt Pl hat nach seinem Ansprechen mit seiner. Ruheseite die kurzschliessende Wirkung des
Kontaktes Al aufgehoben. Bei Entnahme des   Schlüssels   für die Plus-Lage schaltet der Kontakt S+ um und schliesst den Summer Su kurz. Die Stromkreise für den Sperrmagneten Sp und das Hilfsrelais A bleiben jedoch bestehen, wobei eine andere Stromverteilung dadurch auftritt, dass der Widerstand Wi jetzt parallel zum Sperrmagneten Sp liegt. Beim Einbringen des Schlüssels für die Minus-Lage schaltet der Kontakt S- um únd unterbricht den Stromkreis für den Sperrmagneten Sp und das Hilfsrelais A einschliesslich der
Stromverzweigung. Der Sperrmagnet Sp fällt infolge seiner Kupferverzögerung nach dem Hilfsrelais A   ab.

   Diese Abfallverzögerung   des Sperrmagneten ist nötig, damit das Hilfsrelais A keinen Selbstschlusskreis über die Ruheseite des Kontaktes Spl bildet, nämlich von Plus über Kontakt Tl, Hilfsrelais A, Wider- 
 EMI2.1 
 relais   A vor   dem Sperrmagneten Sp ab. Nach dem Abfallen des Hilfsrelais A schalten die Kontakte Pl und P2 wieder in Grundstellung, so dass der Überwachungsstromkreis wieder zustande kommt und anzeigt, dass der Minus-Schlüssel verschlossen ist. 



   Der Kontakt Al schliesst bei fehlerhaft zustandegekommenem Freigabestrom (z. B. durch   Null-Poten-   tial an der Klemme 2) die Freigabespannung kurz. Zur betriebsmässigen   Prüfung   dieses Kontaktes   muss   er bei ordnungsgemässer Freigabe mindestens eine Schaltfunktion   übernehmen ;   im gewählten Ausführungsbeispiel ist das die akustische Freigabemeldung. Arbeitet der Kontakt Al nicht richtig, so unterbleibt bei der nächsten Freigabe die akustische Meldung und der Fehler wird bemerkt. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das beschriebene Schaltungsbeispiel. Es sind je nach den erforderlichen Bedingungen weitere ähnliche Schaltungsausfülrungen möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen und ähnlichen Einrichtungen, in der je einer von zwei einer Weiche zugeordneten Schlüsseln entsprechend der Weichenlage verschlossen und überwacht wird und ein oder mehrere Sperrmagnete im Überwachungsstromkreis in Reihe mit einem Überwachungsrelais und einem Hilfsrelais,   u. zw.   zwischen diesen, im Freigabestromkreis dagegen nur in Reihe mit einem Hilfsrelais liegen, nach Patent Nr. 203048, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte   (psi,   P2) eines Prüfrelais vorgesehen sind, welche den Freigabestromkreis einschalten wenn zuvor das Hilfsrelais (A) angezogen hat.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmagnet (Sp) im Freigabestromkreis in umgekehrter Richtung vom Strom durchflossen ist wie im Überwachungsstromkreis. EMI2.2 dadurch gekennzeichnet, dassfehlerhaft zustandegekommenem Freigabestromkreis die Freigabespannung kurzschliesst, bei ordnungsgemäss eingeleiteter Freigabe hingegen eine optische oder akustische Freigabemeldung (Su) bewirkt.
    4. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt des Sperrmagneten (Ruheseite des Kontaktes Spl) in gesperrtem Zustand bei abgefallenem Sperrmagnet den Überwachungsstromkreis schliesst und im freigegebenen Zustand bei angezogenem Sperrmagnet nach dem richtigen Wiedereinbringen des Schlüssels den Selbstschlusskreis eines Relais (A) unterbricht.
    5. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmagnet (Sp) nach der Freigabe auch bei entnommenem Schlüssel stromdurchflossen ist.
    6. Schaltung nach den Ansprüchen l, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmagnet (Sp) abfallverzögert ist und seine Abfallzeit grösser ist als die des Hilfrelais (A), dessen Selbstschlusskreis <Desc/Clms Page number 3> durch die Ruheseite des Kontaktes (Spl) unterbrochen wird.
    7. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt des Sperrmagneten (Arbeitsseite des Kontaktes Spl) die optische oder akustische Freigabemeldung (Su) anschaltet.
AT627955A 1954-11-16 1955-11-15 Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen AT206931B (de)

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