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Vorrichtung zur Raucherzeugung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Raucherzeugung durch Reibung und insbesondere einen Raucherzeuger, welcher einen Rauch guter Qualität für Räucherzwecke liefert,
Bisher bekannt ist ein mit Reibung arbeitender Raucherzeuger, der mit einer flachen Scheibe und einer Reihe von ein Holzprisma abreibenden Messern versehen ist. Sein Nachteil besteht darin, dass die spezifische Reibungsleistung und daher auch die Bedingungen für die Raucherzeugung an jeder einen andern Halbmesser aufweisenden Stelle der Scheibe verschieden sind.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung ist frei von den besagten Nachteilen und besteht im wesentlichen aus einer durch einen Motor angetriebenen Reibwalze, gegen deren Mantelfläche ein Holzprisma durch hydraulischen Druck mittels eines von der Motorbelastung abhängigen Reglers angedrückt wird, wobei die Reibwalze entweder als voller oder unterbrochener Mantel gestaltet ist, in dessen Inneres ein Kühlmittel (Luft oder Wasser) zugeführt wird, welches entweder mit dem erzeugten Rauch gemischt oder getrennt abgeführt wird.
Eine beispielsweise schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen enthalten.
Fig. 1 zeigt den Raucherzeuger in vertikalem Querschnitt mit dem Anschluss des hydraulischen Reglers. Fig. 2 zeigt im Längsschnitt ein Detail des Kühlkanals zum Kühlen der Walze und Fig. 3 veranschaulicht denselben Kühlkanal in einer Ansicht in axialer Richtung.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung zur Raucherzeugung ist mit einer durch einer Elektromotor 2 angetriebenen Reibwalze 1 ausgestattet. Die Welle des Elektromotors ist mit der Welle 13 der Reibwalze durch eine elastische Kupplung 15 gekuppelt und in Lagern 14 gelagert. Gegen die Reib- walze 1 wird durch Vermittlung einer Pressplatte 6 u. zw. durch einen teleskopischen hydraulischen Zylinder 8 ein Holzprisma 7 angepresst. Das untere Ende des Holzprismas 7 wird an den Seiten mittels einer seitlichen Führung 12 geführt, die das Prisma gegen seitlichen Ausschlag sichert und die tangentiale Komponente der Reibungskraft auffängt. Im Betrieb wird in den hydraulischen Zylinder 8 das Druckmedium mittels einer Pumpe 9 aus einem Behälter 11 geliefert.
Öl wird durch die Pumpe 9 aus dem Behälter 11 gepumpt und in voller Menge in den hydraulischen Druckzylinder 8 solange zugeführt, bis die Andrückkraft des Holzprismas 7 gegen die Reibwalze 1 übermässig anwächst. Wenn dies eintritt, erhöht sich der Kraftbedarf des Elektromotors 2 und der Regler 21 sendet einen Impuls in das Steuerventil 10, welches einen Teil der Flüssigkeit in den Behälter 11 zurückfliessen lässt.
Dadurch sinkt der am Manometer 22 ablesbare Druck in dem hydraulischen Zylinder 8 und die auf das Holzprisma wirkende Anpresskraft wird vermindert, so dass der Kraftbedarf des Elektromotors 2 verringert oder in geeigneter Weise angepasst wird.
Die volle Reibwalze 1 wird von innen durch ein durch die Stirnwand der Walze 1 zugeführtes und abgeleitetes Medium gekühlt.
Eine Reibwalze mit einem unterbrochenen Mantel wird durch das Kühlmittel derart gekühlt, dass das letztere unmittelbar durch Öffnungen in dem Walzenmantel, d. h. durch Lücken 24 zwischen den Reibsegmenten 23 hindurchtritt. Das Kühlmittel wird entweder durch den Stutzen 3 angesaugt, tritt durch eine Regelklappe 5 in die Reibwalze 1, durch welche es hindurchtritt, sich mit dem entwickelten Rauch mischt und durch den Stutzen 4 in den Räucherraum entweicht ; fallweise kann die Strömungsrichtung des Rauches auch in entgegengesetztem Sinn verlaufen u. zw. aus dem Stutzen 4 über die Walze 1 und den Stutzen 3 in den Räucherraum.
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Die Holzspäne von dem abgebrannten Holzprisma 7 werden infolge ihres Gewichtes vom Rauch abgeschieden und setzen sich am Boden des Raumes unter der Reibwalze 1 ab, von wo sie durch Wasserstrahlen 16 in den Trog 17 abgeschwemmt werden. Die Kühlung der Reibwalze 1 kann an ihrer ganzen Oberfläche oder nur an einem Teil ihres Mantels durch Einführung des Kühlmittels durch den Kanal 20 und 19 erfolgen, dessen Ausmündung unter der ringförmigen Walzenvorderwand 18 zu der Walze 1 geführt ist.
Es ist ein Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung, dass der Rauch unter beliebig wählbaren Bedingungen je nach den geforderten Eigenschaften des Rauches für Räucherzwecke erzeugt werden kann, wobei z. B. eine Vorrichtung mit einem vollen Walzenmantel einen Rauch von einer höheren Dichte ohne Zusatz eines Kühlmittels und eine Vorrichtung mit einem unterbrochenen Walzenmantel einen Rauch von einer geringeren Dichte erzeugen kann. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung mit unterbrochenem Walzenmantel beruht darin, dass der Raum für das Kühlmittel von dem Raum für den Rauch nicht getrennt werden muss, und dass die Walze infolge ihrer vergrösserten Innenoberfläche besser gekühlt wird.
Ein anderer Vorteil der Erfindung ist die Möglichkeit einer Regelung der Geschwindigkeit des Kühlmittels in den Öffnungen des Reibwalzenmantels dadurch, dass der Kanal für die Zufuhr des Kühlmittels verstellbar ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Raucherzeugung durch Reibung von Holz gegen eine mechanisch angetriebene Walze, gekennzeichnet durch eine Reibwalze (1) mit einem vollen oder unterbrochenen Mantel, gegen welchen aus einer annähernd senkrechten Richtung ein Holz-
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geführt wird.