AT206394B - Vorrichtung zur Drucktuchführung in Filmdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Drucktuchführung in Filmdruckmaschinen

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AT206394B
AT206394B AT416857A AT416857A AT206394B AT 206394 B AT206394 B AT 206394B AT 416857 A AT416857 A AT 416857A AT 416857 A AT416857 A AT 416857A AT 206394 B AT206394 B AT 206394B
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AT
Austria
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blanket
rollers
guiding
oblique
printing blanket
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Application number
AT416857A
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English (en)
Inventor
Rupert Ing Kraft
Original Assignee
Zimmer S Erben Kg
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  • Rotary Presses (AREA)
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Description


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  Vorrichtung zur Drucktuchführung in Filmdruckmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine   Vorrich-   tung zur Drucktuchführung in Filmdruckmaschinen, um   die Weglänge, der   zu bedruckenden Ware, zwischen den aufeinander folgenden Druckstufen mit verschiedenen Farben, zu vergrössern. 



   Diese Forderung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Qualität des Gesamtdruckes von einem gewissen Grad der Zwischentrocknung der ein- 
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Eine solche Zwischentrocknung wird bisher durch den Einbau von Heizelementen zu erreichen versucht ; doch zeigt die Erfahrung, dass, infolge der kurzen Weglänge zwischen den ein-   zelnein Bedruekungsstufen,   mit verhältnismässig hohen Temperaturen gearbeitet werden muss. Die auf diese Weise angewärmte Ware erwärmt dadurch ihrerseits wieder die nachfolgende Schablone, wodurch die darauf befindliche Farbe rasch in nachteiliger Weise eintrocknet. 



   Es ist weiter bekannt, das Drucktuch in frei hängende Schleifen zu führen. Dieser Vorschlag besitzt den Nachteil, dass einerseits das Band an den Rändern mit Rapportstücken versehen werden muss und somit nur eine ganz bestimmte Länge haben kann ; anderseits führt das nach Innen gebogene Drucktuch zur Faltenbildung und zu Verschiebungen, ausserdem kann sich dadurch die aufgeklebte Warenbahn zumindest teilweise loslösen. 



   Demgegenüber schlägt die gegenständliche Erfindung vor, dass zur Verlängerung des Weges des Drucktuches zwischen den aufeinanderfolgenden Druckstufen mehrere, aus mindestens je einer Walze und einem Schrägriegel bestehende Führungselemente angeordnet sind, wobei die Schrägriegel zur Bewegungsrichtung des Drucktuches unter einem Winkel von 450 stehen. 



   Vorteilhaft ist es, je zwei in der Drucktuchführung aufeinanderfolgende Schrägriegel zueinander rechtwinklig angeordnet und an den einander zugekehrten Enden an einem, in der Symmetrale des rechten Winkels liegenden, ein Innengewinde aufweisenden Rohrstück befestigt sind, in das eine, mit einem Aussengewinde versehene Stange eingreift, wobei durch Drehen der Stange die   Schr-Igriegelpaare   in der durch sie gebildeten Ebene verstellbar sind. Zur Kompensation der Spannung des Drucktuches können z. B. ver- stellbare Walzen angeordnet sein. 



   Durch diese erfindungsgemässe Ausführung wird also, unter Anwendung des in der Textil- industrie bekannten   Schrägriegels in   Verbindung mit Führungswalzen, die auch als Druckwalzen dienen können, erreicht, dass das Drucktuch zwi- schen den aufeinander folgenden Bearbeitung- stufen einen genügend langen Weg durchläuft, um eine entsprechende Zwischentrocknung zu erzielen. Durch den eventuellen zusätzlichen Ein- bau von Heizelementen, der durch die erfin- dungsgemässe Ausbildung der Vorrichtung, be- günstigt ausgeführt werden kann, kann der ge-   wünschte   Effekt, trotz Anwendung einer gelinden Temperatur, noch verstärkt werden. 



   Die Schrägriegel haben einen Durchmesser, der so gross ist, dass die auf das Drucktuch aufgeklebte Ware nicht   übermässÏ1g   gedehnt wird ; die   Oberfläche   der Schrägriegel wird vorteilhaft mit   einem gleitfähigen   Kunststoff, z. B. Polytetrafluoräthylen, beschichtet. 



   Dadurch, dass die angetriebenen Drucktuchwalzen jeweils so viel Drucktuch zubringen, wie durch. die gegenüberliegende Walze abgezogen wird, gleitet das Drucktuch nur mit normaler Spannung über die Schrägriegel. 



   Das Drucktuch kann auch auf eine andere bekannte Weise bewegt werden, wobei die Drucktuchwalzen frei drehbar gelagert sind. 



   Es kann auch eine Warenbahn allein geführt werden, deren   Oberfläche   in nacheinander fol-   genden Vorgängen   behandelt wird, wenn nach jeder   Oberflächenbehandlung   eine Zwischentrocknung notwendig ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen schematische Schaubilder von verschiedenen Ausführungsbeispielen, Fig. 2 stellt den Grundriss der Ausführung von Fig. 1 und Fig. 4   den Aufriss   zu Fig. 3 dar. 



   Das endlose, zur besseren übersicht teilweise abgerissen dargestellte   Drucktuch j !,   dessen Spannung durch die Walze 8 eingestellt werden kann, läuft über eine Kombination von Führungswalzen und Schrägriegel, u. zw. so, dass es immer nur von einer Seite sowohl von den Walzen, wie 

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 auch von den Schrägriegeln beaufschlagt wird. Die Führung besteht. aus den angetriebenen oder frei drehbaren Walzen 2, 3,4,   5,   6 und   7,   wobei sich die Walzen 2,4 und 6 in der einen, die Walzen 3, 5 und 7 in der entgegengesetzten Richtung drehen. Die Walzen   8,   9 und 10 laufen leer mit, wobei die Walze 8 als Spannwalze und die Walze 9 als Leitwalze angeordnet ist. Die Schräg- 
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 das Drucktuch um 900 um. Eine Walze und ein Schrägriegel, z.

   B. 7 und 11, 2 und 12, 3 und 13 usw. bilden jeweils ein Führungselement. 



   Je zwei in der   Drucktuchführung   benachbacte, rechtwinkelig zu einander angeordnete Schrägriegel, z. B. 12 und 13, sowie 14 und 15 sind zu einem Schrägriegelpaar verbunden, wobei in diesem Falle ein Führungselement aus zwei Walzen und dem Schrägriegelpaar besteht. Die Schrägriegelpaare sind mittels der Gestänge 17 und   18,   an denen die Handräder 19 und 20 angebracht sind, durch Schraubenverbindung längsverstellbar, um die Drucktuchlänge zwischen zwei aufeinander folgenden Bearbeitungsstufen verändern zu können. Als Ausgleich ist die Walze 8 verstellbar angeordnet. 



   Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind die   Schrägriegelpaare   12, 13 und 14, 15 in vertikaler Ebene angeordnet und zur Drucktuchführung zusätzlich noch die Walzen 21 und 22 vorhanden. 



   In Fig. 5 ist eine Ausführung dargestellt, bei der die Führungswalzen 2,3, 4, 5, 6 und 7 ersetzt sind durch drei Presseure 23,24 und 25. Diese Ausführung ist besonders für Filmdruckmaschinen mit endlosen Schablonen vorteilhaft. 
Der besseren übersicht halber, wurden in den Fig. 1, 3 und 5 die Verstelleinrichtungen für die Schrägriegelpaare weggelassen. Ausserdem wurden eventuell einzubauende Heizelemente nicht dargestellt. Die eingezeichneten Pfeile geben die Be- 
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PATENTANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung zur   Drucktuchführung   in Filmdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verlängerung des Weges des Drucktuches   (1)   zwischen den aufeinanderfolgenden Druckstufen mehrere, aus mindestens je einer Walze (2, 3,6, 5,...) und einem Schrägriegel (12,   13, 14, 15,..)   bestehende Führungselemente angeordnet sind, wobei die Schrägriegel zur Bewegungsrichtung des Drucktuches unter einem Winkel von 450 stehen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei in der Drucktuchfüh- EMI2.3 und an. den einander zugekehrten Enden an einem, in der Symmetrale des rechten'Winkels He- genden, ein Innengewinde aufweisenden Rohr- stüdk befestigt sind, in das eine, mit einem Au- ssengewinde versehene Stange (17, 18) eingreift, wobei durch Drehen der Stange (17, 18) die Schrägriegelpaare (12, 13 ; 14, 15) in der durch sie gebildeten Ebene verstellbar sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägriegel mit einem gleitfähigen Material, vorzugsweise e : nem Kunststoff wie Polytetrafluoräthylen, beschichtet sind.
AT416857A 1957-06-25 1957-06-25 Vorrichtung zur Drucktuchführung in Filmdruckmaschinen AT206394B (de)

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