AT206056B - Steuerung von Hochspannungsanlagen von einer zentralen Stelle aus - Google Patents

Steuerung von Hochspannungsanlagen von einer zentralen Stelle aus

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AT206056B
AT206056B AT135658A AT135658A AT206056B AT 206056 B AT206056 B AT 206056B AT 135658 A AT135658 A AT 135658A AT 135658 A AT135658 A AT 135658A AT 206056 B AT206056 B AT 206056B
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Licentia Gmbh
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  Steuerung von Hochspannungsanlagen von einer zentralen Stelle aus 
Zur Steuerung von Hochspannungsanlagen ist bereits eine Anordnung mit einem Schubfachsteuergerät bekannt. Es ist jedem Abzweig der Hochspannungsanlage ein Schubfachsteuergerät zugeordnet. Dieses enthält auf seiner Oberseite ein Blindschaltbild des betreffenden zugehörigen Abzweiges, und darin sind Anwahltasten eingebaut, die es gestatten, bei ihrer Betätigung die Verbindung mit dem gewünschten Schalcer innerhalb des zugehörigen Abzweiges herzustellen. Ausserdem ist in dem Schubfachsteuergerät ein für alle Hochspannungschalter des betreffenden Abzweiges gemeinsamer Steuerquittungsschalter vorhanden, mit dem nach erfolgter Anwahl durch eine der Anwahltasten das Kommando ausgeführt wird. 



   Ferner ist eine Steuerung bekannt, bei der nur ein Steuerpult für alle Schaltfelder bzw. Abzweige vor- 
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 Hochspannungsanlage vorhandene Schaltfeld bzw. jeden Abzweig umschaltbar. Entsprechend der. vielfachen Umschaltungsmöglichkeiten sind entsprechend viele Steuerleitungen und Relais erforderlich. 



   Die Erfindung betrifft ebenfalls die Steuerung von Hochspannungsanlagen mit mehreren Feldern von 
 EMI1.2 
 erpults, das wahlweise auf die Steuerleitungen und Steuerorgane aller   Hochspannungsabzweige umgeschal-   tet werden kann und bei dem nach erfolgter Feldanwahl   durchBetätigung   einer Schalteranwahltaste der zu steuernde Schalter   angewählt   wird.

   Erfindungsgemäss ist die Anordnung so getroffen, dass der Kontakt jeder Schalteranwahltaste im Betätigungsstromkreis eines ihm zugeordneten, in der Schaltanlage angeordne -   ten Schalteranwahlrelais liegt, wobei die Anwahlkreise   entsprechender Schalter für alle Abzweige   gemein-   sam   bis zur Schaltanlage geführt   sind und in   die Abzweigleitungen zu denSchalteranwahlrelais   in den ein-   zelnen   Abzweigen den Abzweigen zugeordnete, durch   Feldanwahltasten   betätigte Feldanwahlrelais geschaltet sind, und   wobei ferner die   Kontakte der Schalteranwahlrelais unmittelbar in den Einschalt- bzw. 



  Ausschaltstromkreisen für die Schalter eines Abzweiges liegen und dass ausserdem für alle Schalter eines Abzweiges gemeinsam in der Schaltanlage zwei Endrelais vorgesehen sind, wobei die Kontakte des einen in den parallel geschalteten Einschaltkreisen und die des anderen in den ebenfalls parallel geschalteten Ausschaltkreisen eines Abzweiges geschaltet sind und diese Endrelais mittels über Meldekontakte der gesteuerten Schalter und Hilfskontakte der   Schalteranwahlrelais geführten Hilfskreisen derart   gesteuert sind, dass bei der Anwahl eines ferngesteuerten Schalters der der augenblicklichen Schaltung entgegengesetzte Schaltvorgang vorbereitet wird, und dass schliesslich in der Schaltanlage ein von der Steuertaste betätigtes, dem jeweiligen Abzweig zugeordnetes Schaltschütz in sämtliche Schaltkreise geschaltet ist.

   Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens wird auf die Zeichnung verwiesen, die in Fig. 1 eine schematische Darstellung des gesamten Aufbaues und in Fig. 2 ein Schaltungsbeispiel für die Steuerung eines Abzweiges von einem gemeinsamen Steuerpult aus gibt. 



   Bei Fig. 1 ist angenommen, dass in der Hochspannungsanlage Doppelsammelschienen und mehrere von hier ausgehende Abzweige 10 bis 13 vorhanden sind. Jeder Abzweig enthält mehrere Schalter, die durch kleine Quadrate angedeutet sind. Im Feld 13 sind diese Schalter mit 14,15, 16 bezeichnet. Zur Steuerung der gesamten Anlage dient ein Mutterfeld 17, das auf seiner Oberseite ein Blindschaltbild der Abzweige enthält. Das Mutterfeld enthält ferner schematisch angedeutete Schalter-Anwahltasten 18,19, 20, Dei deren Betätigung die Verbindung mit einem der drei in jedem Hochspannungsfeld vorhandenen 

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 Schalter hergestellt wird. 



   In dem Mutterfeld befindet sich feiner eine Steuertaste 21, um das Kommando bei dem jeweils angewählten Schalter   auszuführen. Zur   Feldanwahl dient ein Gerät 22 mit schematisch angedeuteten Tasten, bei deren Betätigung die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Mutterfeld 17 und dem gewünschten Hochspannungsfeld in der Schaltanlage hergestellt wird. Zur Herstellung der Verbindung dienen   1'1   der Schaltanlage vorhandene Feld-Anwahlrelais 23 bis26. Durch Betätigung einer der Tasten in dem Feld Anwahlgerät wird das entsprechende Feld-Anwahlrelais, beispielsweise 26, erregt und schaltet eine Verbindung zu den Schalter-Anwahlrelais 27,28, 29 in der Hochspannungsanlage durch, so dass jetzt eine der Schalter-Anwahltasten 18 bis 20 im Mutterfeld betätigt werden kann.

   Daraufhin wird über den durchgeschalteten Kanal das entsprechende Schalter-Anwahlrelais, beispielweise 27, in der Hochspannungsanlage erregt   und bereitet den Steuerstromkreis   vor, so dass das Kommando mittels der Steuertaste 21 im Mutterfeld gegeben werden kann. 



   Die Fig. 2 zeigt die   schaltui gsm' : ssige/erwirklichung   des erläuterten Anwahlprinzips. Die Geräte oberhalb der strichpunktierten Linie befinden sich im Mutterfeld 17, die darunter gezeichneten Geräte in der Schaltanlage. Das Mutterfeld enthält einen Feld-Anwahlschalter 22, bei dessen Betätigung die Verbindung mit dem betreffenden Feld der Schaltanlage hergestellt wird. Die Zeichnung zeigt nur eine solche Feld-Anwahltaste und auch nur ein Hochspannungsfeld. In dem Mutterfeld befindet sich ferner die Steuertaste 21 zur Abgabe des Schaltbefehls, und es sind darin die Schalter-Anwahltasten 18, 19, 20 vorhanden. 



  Jeder Schalter-Anwahltaste kann zur optischen Anzeige eine nicht bezeichnete Lampe zugeordnet sein. 



   Zu der Anordnung gehören ferner Schleifleitungen 30, von denen insgesamt vier vorhanden sind. Diese Leitungszahl ist konstant, gleichgültig wieviele Schalter und Abzweige von dem Mutterfeld aus gesteuert werden sollen. Ferner sind Schleifleitungen 180,190, 200 vorhanden, die den Schalter-Anwahltasten 18, 19,20 zugeordnet sind. Die Zahl dieser Leitungen richtet sich nach der Anzahl der Hochspannungsschalter. 



   In der Hochspannungsanlage befindet sich das dem betrachteten Feld zugeordnete Feld-Anwahlrelais 26 mit den Kontakten 26a bis f. Die Schalter-Anwahlrelais 27 bis 29 dienen zur Vorbereitung der Stromkreise für die Durchgabe der Steuerkommandos. Ferner enthält die Anlage ein Leistungsschütz 31 mit den Kontakten 31a bis e, das die   Kommandoaujführung   mit entsprechend grosser Leistung bewirkt. Zu der Anlage gehören ferner die Endrelais 32,33 mit den entsprechenden Kontakten, die zur Auswahl des Einbzw. Ausschalt-Kommandos bestimmt sind. Schliesslich sind an den Hochspannungsschaltern   Betätigung-   relais 34,35, 36 mit den zugehörigen Kontakten und getrennten Aus- und Einschaltspulen vorhanden. 



   Es sei angenommen, dass sich die Anlage in Ruhe befindet, d. h. dass alle Kontakte die gezeichnete Stellung einnehmen. Es soll ein Kommando zur Einschaltung eines Schalters gegeben werden, dem die Einschaltmagnete 34 zugeordnet sind. Dieser Schalter befindet sich in einem   bestimmten   Hochspannungfeld, und   zunächst wird   dieses Feld vorgewählt, indem der zugehörige Feld-Anwahlschalter eingelegt wird. 



  Die Schliessung des Feld-Anwahlschalters hat zur Folge, dass das Feld-Anwahlrelais 26 erregt wird. Das Feld-Anwahlrelais schliesst seine Kontakte 26a bis c. Über die Kontakte 26a bis o werden die Schalter-   Anwahlrelaif 27   bis 29 angewählt, sprechen jedoch noch nicht an. Über den jetzt geschlossenen Doppelkontakt 26f wird ein Stromkreis für das Leistungsschütz 31 vorbereitet. 



   Jetzt wird die dem gewünschten Schalter zugeordnete Anwahltaste 18 geschlossen. Dabei ergibt sich ein Stromkreis, der vom Plus-Pol über die Schalter-Anwahltaste, den Kontakt   26c,   die Spule des Schal-   ter-Anwahlrelais   27 und den Kontakt   26a   zum Minuspol verläuft. Das Schalter-Anwahlrelais 27 spricht an und schliesst seine Kontakte 27a bis f. Ferner ist ein weiterer Stromkreis vorhanden, der vom Minus-Pol über den Kontakt   2 Sa,   die Einschaltspule E des Endrelais 32, den noch geschlossenen Kontakt a des Einschaltmagneten 34 und den geschlossenen Kontakt 27b des Schalter-Anwahlrelais und den geschlossenen Kontakt 26b des Feld-Anwahlrelais zum Plus-Pol verläuft.

   In diesem Stromkreis spricht das Endrelais 32, das dem Einschaltkommando zugeordnet ist, an, schliesst seine Kontakte a bis c und öffnet seinen Kontakt d, der zur Verriegelung dem anderen Endrelais 33 dient. Jetzt ist die Schalteranwahl über das Feld-Anwahlrelais 26 und das Schalter-Anwahlrelais 27 vorbereitet. Die Kommandoauswahl ist durch das Endrelais 32 erfolgt, und jetzt kann durch Betätigung der Kommandotaste das Kommando gegeben werden. Bei Schliessung der Kommandotaste 21 wird über den geschlossenen Doppel kontakt 26f das Leistungsschütz 32 erregt, und über dessen Kontakte 31a, b wird das Kommando ausgeführt.

   Der Kommandostromkreis verläuft vom Plus-Pol über den geschlossenen Kontakt 31a, den geschlossenen Kontakt 32b und den geschlossenen Kontakt 27d des Schalter-Anwahlrelais zur Einschaltspule 34, dann über den geschlossenen Kontakt 27e und den ebenfalls geschlossenen Kontakt 31b zum Minus-Pol. 



  Damit ist die Einschaltung des vorgewählten Schalters vollzogen. 

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   Die oben erwähnte Trennung zwischen Mutterfeld und Schaltanlage bedeutet eine beträchtliche Lei-   tungscrsparnis,   weil insgesamt nur n+4 Schleifleitungen erforderlich sind, wenn n die Gesamtzahl der zu steuernden Schalter bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Steuerung von Hochspannungsanlagen mit mehreren Feldern von einer zentralen Stelle aus unter Verwendung eines die Nachbildung nur eines Abzweiges enthaltenden Steuerpults, das wahlweise auf die Steuerleitungen und Steuerorgane aller Hochspannungsabzweige umgeschaltet werden kann, und bei dem nach erfolgter Feldanwahl durch Betätigung einer Schalteranwahltaste der zu steuernde Schalter angewählt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt jeder Schalteranwahltaste (18, 19, 20) im Betätigungsstromkreis eines ihm zugeordneten, in der Schaltanlage angeordneten Schalteranwahlrelais (2'1, 28, 29) liegt, wobei die Anwahlkreise entsprechender Schalter für alle Abzweige gemeinsam bis zur Schaltanlage geführt sind und in die Abzweigleitungen zu den Schalteranwahlrelais in den einzelnen Abzweigen den Abzweigen zugeordnete,
    durch Feldanwahltasten (22) betätigte Feldanwahlrelais (26) geschaltet sind, und wobei femer die Kontakte der Schalteranwahlrelais unmittelbar in den Einschalt- bzw. Ausschalt - stromkreisen für die Schalter eines Abzweiges liegen und dass ausserdem für alle Schalter eines Abzweiges gemeinsam in der Schaltanlage zwei Endrelais (32, 33) vorgesehen sind, wobei die Kontakte des einen in den parallel geschaltetenEinschaltkreisen und die des anderen in den ebenfalls parallel geschaltetenAusschaltkreisen eines Abzweiges geschaltet sind und diese Endrelais (32, 33) mittels über Meldekontakte der gesteuerten Schalter und Hilfskontakte der Schalteranwahlrelais geführten Hilfskreisen derart gesteuert sind,
    dass bei der Anwahl eines ferngesteuerten Schalters der der augenblicklichen Schaltung entgegengesetzte Schaltvorgang vorbereitet wird, und dass schliesslich in der. Schaltanlage ein von der Steuertaste (21) betätigtes, dem jeweiligen Abzweig zugeordnetes Schaltschütz in sämtliche Schaltkreise geschaltet ist.
AT135658A 1957-03-13 1958-02-25 Steuerung von Hochspannungsanlagen von einer zentralen Stelle aus AT206056B (de)

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