AT206043B - Mehrfach-Kommandoschalter - Google Patents

Mehrfach-Kommandoschalter

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AT206043B
AT206043B AT600458A AT600458A AT206043B AT 206043 B AT206043 B AT 206043B AT 600458 A AT600458 A AT 600458A AT 600458 A AT600458 A AT 600458A AT 206043 B AT206043 B AT 206043B
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switch housing
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AT600458A
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Telemecanique Electrique
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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description


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  Mehrfach-Kommandoschalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Mehrfach-Kommandoschalter, insbesondere für Hebezeuge, der an einem ortsveränderlichen Teil der Anlage, der er zugeordnet ist, in Griffhöhe beweglich aufgehängt ist. 



   Die Gehäuse solcher Mehrfach-Kommandoschalter müssen verhältnismässig widerstandsfähig sein, da sie erheblichen Stössen ausgesetzt sind. Es ist jedoch gefährlich, ihr Gewicht stark zu vergrössern, denn da sie zur leichteren Zugänglichkeit in Griffhöhe angeordnet sind, können sie bei Verschiebung der Maschine, an der sie aufgehängt sind, einer unaufmerksamen oder mit einer anderen Arbeit beschäftigten Person einen gefährlichen Schlag versetzen. 



   Da die Bewegungen der Maschine   verwickeltund Kommandoschalter mit einer Nrielzahl   von Bedienungknopfen notwendig sind, erfordert praktisch jede Maschine eine mehr oder weniger grosse Anzahl Bedie-   nungsknöpfe,   und eine genaue Überlegung ist meist notwendig, um die Anzahl der Bedienungsknöpfe des Kommandoschalters einer bestimmten Maschine anzupassen. 



   Schliesslich ist es unbedingt notwendig, dass die Bedienungsknöpfe in   ihrer Ruhestellung mit der Aussen-   fläche des Schaltergehäuses in einer Ebene liegen, so dass sie zwecks Einschaltung der Maschine in das Gehäuseinnere eingedrückt werden müssen, damit die Möglichkeit einer ungewollten Betätigung der Bedienungsknöpfe ausgeschlossen ist. 



   Zweck   dervorliegenden Erfindung ist es, einen derartigen Mehrfach-Kommandoschalter so zu gestal-   ten, dass er leicht und trotzdem widerstandsfähig, sowie einfach und billig herstellbar ist, und dass er ferner sehr leicht der Anordnung und Anzahl der erforderlichen Bedienungsknöpfe angepasst werden kann. 



   Erfindungsgemäss ist dies dadurch erreicht, dass der Vorderteil des Schaltergehäuses durch zwei Uförmig gebogene und ineinandergeschobene Bleche gebildet ist, deren Schenkel zur Rückseite des Schalters gerichtet und in Längsrichtung der Bleche fest miteinander verbunden sind, und dass das äussere U-förmig gebogene Blech in seinem Stegteil Löcher aufweist, die als   Durchtrittsöffnungen   für Druckknöpfe zur Betätigung einzelner Schaltelemente dienen, während das innere   U-förmig   gebogene Blech diese Schaltelemente trägt. 



   Vorzugsweise besitzen die Stegteile der U-förmig gebogenen Bleche einen Abstand voneinander, der gleich der Stärke der Druckknöpfe zuzüglich der Grösse des für die Betätigung der Schaltelemente erfor-   derlichen Verschiebungsweges derDruckknöpfe ist, so dass die Aussenfläche derDruckknöpfe mit dem   Rand der Durchtrittsöffnungen des äusseren   U-förmig   gebogenen Bleches in einer Ebene liegt. 



   Zweckmässig ist der Rückenteil des Schaltergehäuses durch ein   wannenförmig   gebogenes Blech gebildet, dessen Längsseiten an den Längsseiten des Vorderteils festgelegt sind, so dass das Schaltergehäuse in Umfangsrichtung geschlossen ist. 
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 und dem Aussenrand beider Schenkel des anderen U-förmig gebogenen Bleches Längsnuten gebildet sind, in welche das rinnenförmig gebogene Blech mit seinen Längsseitenrändern einsteckbar ist. 



   Vorzugsweise ist das Schaltergehäuse auf seinen Stirnseiten durch kalottenartige Deckel geschlossen, in welche die Querseitenränder des Vorder-und Rückenteils hineinragen, wodurch beide Gehäuseteile zusammengehalten weiden. 

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   Zweckmässig ist einer der Deckel fest mit dem Vorderteil und der andere Deckel fest mit dem   Rak-   kenteil des Schaltergehäuses verbunden, so dass beide Gehäuseteile durch eine   Längsverschiebung   gegeneinander ineinander schiebbar sind, wobei zur Sicherung der lösbaren Verbindung beider Gehäuseteile miteinander nur eine Halteschraube vorgesehen ist. 



   Im folgenden sind an Hand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes-jedoch ohne Beschränkung auf diese-beschrieben. 



   Fig.   l   zeigt die Ansicht eines   Mehrfach-Kommandoschaliers   gemäss der Erfindung ; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.   l   dar und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.   2r Fig. 4   zeigt einen Schnitt entsprechend der Fig. 3 durch einen Mehrfach-Kommandoschalter einer andern Ausführungsform. 



   Der in den Fig. l bis 3 dargestellte   Mehrfach-Komwandoschal r   umfasst einen Gehäusevorderteil der aus   zweiU-förmig   gebogenen und ineinander geschobenen Blechen 1, 2 gebildet ist, deren Schenkel zur Rückseite des Schalters gerichtet und bei 3 beispielsweise durch Punktschweissung fest miteinander verbunden sind. Diese beiden Bleche bilden durch ihre feste Verbindung miteinander   eine Art Kastenträger,   der sehr starr ist und dem Gehäuse seine Festigkeit verleiht. 



   Am inneren Blech 1 sind die Schaltelemente 4 fest angeordnet, deren Druckknöpfe 5 nach aussen so weit vorstehen, dass sie in im Blech2 vorgesehene runde Durchtrittsöffnungen hineinragen. Um eine Führung der Druckknöpfe beim Eindrücken zu erreichen, ist   in jede Durchtrittsöffnung   ein zylindrisches Führungsstück 6 eingesetzt. Die äussere Stirnseite der Druckknöpfe 5 liegt mit der Aussenseite des Stegs des U-förmig gebogenen Blechs 2 in einer Ebene, wobei, wie in Fig. 3 gezeigt, der Steg in bezug auf seine Aussenseite an den Rändern leicht eingezogen sein kann, so dass ein zufälliger Stoss nicht ein ungewolltes Eindrücken eines Druckknopfes bewirken kann.

   Ausserdem ist der Abstand d zwischen den Steg, eilen der beiden Bleche 1 und 2 gleich der Stärke jedes Druckknopfes, vergrössert um die Länge des für die Betätigung eines der Schaltelemente 4 notwendigen Verschiebungsweges c. 



   Die Schaltelemente 4 sind je mit wenigstens einer Schraube 7 am Blech 1 befestigt, welche durch die Schaltelemente geführt und in im Blech 1 vorgesehene Gewindelöcher einschraubbar sind. Jedes dieser Schaltelemente, deren Anordnung von der Art ihrer Befestigung abhängt, besitzt Klemmschrauben 4a zur   Befestigung derLeitungendic gehündelt   ein Kabel 8 bilden, das in das Schaltergehäuse eingeführt ist. 



   Die beiden U-förmig gebogenen Bleche 1 und 2 sind längs ihrer Schenkel bei 3 miteinander verbunden. 



  Die Verbindungsstellen besitzen einen gewissen Abstand von den Aussenrändern der Schenkel, so dass die Aussenränder 2a der Schenkel   des U-förmigen   Blechs 2 gekröpft sein können, wodurch zwischen diesen und den   Aussenrändf'n   la der Schenkel des U-förmig gebogenen Blechs 1 Längsnuten gebildet werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist. In diese so gebildeten Längsnuten ist ein wannenförrnig gebogenes Blech, das den Rückenteil 9 des Schaltergehäuses bildet, mit seinen   Längsseitenrändern   einsteckbar, so dass das Schaltergehäuse in Umfangsrichtung geschlossen ist. 



   Vorzugsweise ist, wie in Fig. 2 gezeigt, der Gehäusevorderteil bei 10 mit einem kalottenartigen Dekkel 11, beispielsweise durch Schweissen, fest   verbunder.,     während   der   Gehäuserückenreil   9 an seiner   Queux   seitenwand 12 mit einem kalottenartigen Deckel 13 fest. verbunden ist. 



   Der Gehäuserückenteil 9 ist in den   Deckel 11,   die den Gehäusevorderteil bildenden U-förmig gebogenen Bleche 1, 2 sind in den Deckel 13 einschiebbar und die Längsseitenränder des   Gehäuserückenteils   sind in den zwischen den Aussenrändern la und 2a der Schenkel der   U-förmig   gebogenen Bleche 1 und 2 gebildete Längsnuten längs verschiebbar, so dass beide Gehäuseteile durch Ineinanderschieben mit einander zu verbinden sind. 



   Schliesslich ist zur Sicherung dieser Verbindung gegen ungewolltes Lösen ein mit einem Gewindeloch versehener Winkel 14 vorgesehen, der fest auf das dem Deckel 13 zugewendete Ende des U-förmig gebogenen Blechs 1 aufgeschweisst ist. Der Deckel 13 besitzt ein Loch, durch welches eine Schraube 15 in das Gewindeloch im Winkel 14 einschraubbar ist. Die Schraube 15 hält somit die beiden Gehäuseteile fest zusammen, und es ist zum Auseinandernehmen der Gehäuseteile lediglich das Lösen dieser einen Schraube erforderlich. 



   Bei diesem Ausführungsbeispiel ist am inneren   U-förmig   gebogenen Blech 1 eine mit einem Lochl6a versehene Lasche 16 befestigt, welche die Aufhängung des Gehäuses, beispielsweise mittels eines Drahtseils, an einem verschiebbaren Teil der Maschine ermöglicht. Die Lasche 16 ist also mit dem widerstandsfähigsten, durch die   U-förmig   gebogenen Bleche 1 und 2 gebildeten Gehäuseteil verbunden. Der Deckel 11 besitzt eine durch eine Dichtung 17 abdichtbare Eintrittsöffnung für das Kabel 8. Die Dichtung 17 kann beispielsweise aus gepresstem Werg hergestellt sein, u. zw. dann, wenn die Maschine im Freien steht und ein Eindringen von Feuchtigkeit ins Innere des Gehäuses vermieden werden soll. 

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   Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Anzahl der Druckknöpfe 5 der Anzahl der Schaltelemente 4. Ebensogut können auch zwei oder drei dieser hintereinander angeordneten Druckknöpfe einem Schalter zugeordnet sein. Zwei Druckknöpfe sind bei Verwendung als Umkehrschalter notwendig, während beispielsweise drei Druckknöpfe die Einschaltung der   Vorwärtsbewegung,   die Einschaltung der   Rückwärtsbewegung   und das Anhalten einer Maschine erlauben. 



     Bei dem in Fig. 4 gezeigtenAusführungsbeispiel besitzt jedss der auf dem U-förmig gebogenen   Blech 1 befestigten Schaltelemente 4, zwei Druckknöpfe 5a, 5b, deren Achsen in der gleichen Querschnittsebene des Gehäuses angeordnet sind. Im übrigen entspricht dieser Schalter dem an Hand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen   Mehrfaeh-Kommandoschalter.   Die Festigkeit des durch die Verbindung der beiden U-förmig gebogenen Bleche 1 und 2 gebildeten   Kastenträgers erlaubt es,   im Querschnitt durch den Schalter gesehen, eventuell mehr als zwei Druckknöpfe nebeneinander anzuordnen. 



   Es ist selbstverständlich, dass Abänderungen der beschriebenen Ausführungsformen möglich sind, besonders durch Einsatz technisch äquivalenter Mittel, ohne damit den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mehrfach-Kommandoschalter, insbesondere für Hebezeuge, der an einem   ortsveränderlichen   Teil der Anlage. der er zugeordnet ist, in Griffhöhe beweglich aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil des Schaltergehäuses durch zwei U-förmig gebogene und ineinandergeschobene Bleche (1, 2) gebildet ist, deren Schenkel zur Rückseite des Schalters gerichtet und in Längsrichtung der Bleche fest miteinander verbunden sind, und dass das äussere U-förmig gebogene Blech (2) in seinem Stegteil Löcher aufweist, die als   Durchtrittsöffnungen   für Druckknöpfe (5) zur Betätigung einzelner Schaltelemente (4) dienen, während das innere U-förmig gebogene Blech   (1)   diese Schaltelemente trägt.

Claims (1)

  1. 2. Mehrfach-Kommandoschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegteile der U-förmig gebogenen Bleche (l, 2) einen Abstand (d) voneinander besitzen, der gleich der Stärke (e) der Druckknöpfe (5) zuzüglich der Grösse des für die Betätigung der Schaltelemente (4) erforderlichen Verschiebungsweges (c) der Druckknöpfe ist.
    3. Mehrfach-Kominaitdoschalter ilich Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil des Schaltergehäuses durch ein wannenförmig gebogenes Blech (9) gebildet ist, dessen Längsseiten an den Längs - seiten des Vorderteils festgelegt sind, so dass das Schaltergehäuse in Umfangsrichtung geschlossen ist.
    4. Mehrfach-Kommandoschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenrand (2a) beider Schenkel eines der U-förmig gebogenen Bleche (2) derart abgekröpft ist, dass zwischen diesem und dem Aussenrand (la) beider Schenkel des andern U-förmig gebogenen Bleches (1) Längsnuten gebildet sind, in welche das wannenförmig gebogene Blech (9) mit seinen Längsseitenrändern einsteckbar ist.
    5. Mehrfach-Kommandoschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltergehäuse auf seinen Stirnseiten durch kalottenartige Deckel (11,13) geschlossen ist, in die die Querseitenränder des Vorder- (1, 2) und Rückenteils (9) hineinragen.
    6. Mehrfach-Kommandoschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Deckel (11) fest mit dem Vorderteil (l, 2) und der andere Deckel (13) fest mit dem Rückenteil (9) des Schaltergehäuses verbunden ist, und dass zur Sicherung der lösbaren Verbindung beider Gehäuseteile miteinander nur eine Halteschraube (15) vorgesehen ist.
    7. Mehrfach-Kommandoschalter nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufhängung des Schaltergehäuses eine Lasche (16) vorgesehen ist, welche durch den mit dem Vorderteil (l, 2) des Schaltergehäuses fest verbundenen Deckel (11) hindurchgeführt und am Querseitenrand des inneren U-förmig gebogenen Bleches (1) befestigt ist.
AT600458A 1957-09-19 1958-08-27 Mehrfach-Kommandoschalter AT206043B (de)

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