AT205930B - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Garn- bzw. Zwirnkopsen sowie zylindrischen oder konischen Garn-, Fach- oder Zwirnspulen, sowie nach diesem Verfahren hergestelltes zylindrisches Bündel bzw. Paket - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Garn- bzw. Zwirnkopsen sowie zylindrischen oder konischen Garn-, Fach- oder Zwirnspulen, sowie nach diesem Verfahren hergestelltes zylindrisches Bündel bzw. PaketInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Garn- bzw. Zwirnkopsen sowie zylindrischen oder konischen Garn-, Fach- oder Zwirnspulen, sowie nach diesem Verfahren hergestelltes zylindrisches Bündel bzw. Paket Kopse und Spulen müssen von der Spinnerei zu den weiterverarbeitenden Industriezweigen wie Zwirnerei, Weberei, Wirkerei, Strickerei usw. versandt werden. Die zu diesem Zweck üblichen Kisten haben ein Taragewicht von 40 bis 50 kg und können etwa 130-150 kg je nach Art der Qualität der Ware aufnehmen. Da die Kisten einen erheblichen Wert darstellen, werden dieselben gegen eine Benutzungsgebühr verliehen ; und müssen zwecks wiederholten Gebrauches als Leerfracht an die Spinnerei zurückgesandt werden. Das Verpacken der Kopse und Spulen in den Kisten ist aus dem Grunde schwierig, weil diese Ware sehr fest eingepackt sein muss, damit sie sich auf dem Transport nicht aneinander reibt. Ferner ist die Arbeit des Verpackens sehr mühsam, da die Packerinnen sich dabei tief in die Kisten hinunterbeugen müssen, also ihre Arbeit in einer unnatürlichen Haltung verrichten müssen. Versuche mit Kartons, welche die Rücksendung des Packmaterials ersparen sollen, haben keinen brauchbaren Erfolg gebracht, da Kartons auch bei bester Qualität nur einen Inhalt je Karton von 50 kg, allerhöchstens 70 kg, zulassen und bei weiterem Transport mit mehrmaligem Umladen bezüglich der Beschädigung des Inhaltes keinerlei Gewähr geben. Die Erfindung geht, deshalb einen ganz andern Weg zur Verpackung von Kopsen und Spulen und verzichtet auf Druckfestigkeit und Biegefestigkeit des grössten Teiles des Verpackungsmaterials, indem sie die geringe Einzelfestigkeit der Hülsen in einer solchen Weise heranzieht, dass die Ware beim Transport keinen Schaden leidet. Die Erfindung besteht darin, dass eine Vielzahl von mit Hülsen versehenen Kopsen oder Spulen zu einem zylindrischen Bündel zusammengestellt, das Bündel durch Umlegen, Anziehen und Befestigen eines Riemens bzw. Papier-, KartonFolienbandes od. ähnl. Materials geschlossen wird, dass gegen die Hülsenenden Scheiben ge- legt werden, die durch Zugmittel miteinander verbunden werden, und dass das Bündel von einer zug-aber nicht drucksteifen Hülle, bei- spielsweise aus Papier, Pappe, Kunststoffolie oder Textilien umgeben wird. Die Erfindung besteht weiterhin darin, dass mehrere zylindrische Bündel an-oder aufeinan- dergesetzt und zu Paketen vereinigt werden. Jedes Bündel kann so fest zusammengeschnürt werden, dass es eine Transporteinheit bildet, die nach dem Trennen der Paketform fortbesteht und beispielsweise bei der Zuteilung von Kopsen bzw. Spulen zu den weiterverarbeitenden Maschinen von Nutzen ist. Die Scheiben der Pakete verhüten jedes axiale Verrutschen eines einzelnen Kopses oder einer einzelnen Spule, die vielleicht nicht fest genug beim Verschnüren des Bündels erfasst wurde. Die Scheiben sichern auch, dass alle Kopse bzw. Spulen gleichmässig zur Aufnahme der in Achsrichtung der Spulen bzw. Kopse auftretenden Kräfte herangezogen werden. Diese Kräfte sind nämlich insbesondere dann gross, wenn mehrere erfindungsgemässe Pakete aufeinandergestapelt oder mit einem Gabelstapler in Längs- oder Querrichtung gefasst werden, um verladen oder gestapelt zu werden. Die Stabilität der unter einem bestimmten Druck hergestellten Paketeinheiten ist so gross, dass die von aussen einwirkenden Kräfte ohne jede Beschädigungsmöglichkeit des Inhalts auftreten können und ausserdem ein Scheuern der einzelnen Spulen oder Kopse beim Transport nicht auftritt. Die Verwendung von Kunststoff-Folien ermöglicht eine luftdichte Verpackung, welche den Feuchtigkeitsgrad der Ware konstant hält und sie gegen jeden Feuchtigkeitseinfluss von aussen schützt. Erfindungsgemäss hergestellte fassform- ähnliche Pakete können leicht transportiert werden, da man sie rollen kann und ihr Gewicht trotz günstiger Verhältnisse von Tara zu Netto klein gehalten werden kann. Die Pakete können in den weiterverarbeitenden Betrieben für län- <Desc/Clms Page number 2> gere Zeit gestapelt werden, da kein Leergut oder nur einzelne wenig sperrige Teile zurückgesandt werden müssen. Einzelne Schritte des erfindungsgemässen Verfahrens sind selbstverständlich zum Verpacken anderer Waren als Kopsen und Spulen bekannt. So werden beispielsweise zylindrische Eiskremstangen in einen sechseckigen Rahmen gelegt, dann in einem komplizierten Verfahren mit Papier umgeben und darauf in entsprechend ge- formte sechskantige Kartone gepackt. Das bei der Erfindung vorgesehene Schliessen eines Bündels durch Umlegen und Anziehen eines Riemens entfällt hiebei schon wegen der geringen Festigkeit der Eiscremstangen. Auch werden keine durch Zugmittel miteinander verbundene Scheiben gegen die Kopfenden der Eiskremstangen gedrückt. Die Zeichnung erläutert die Erfindung und zeigt in Fig. 1 vier Kopsbündel, die zu einem Paket vereinigt sind, im Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorrichtung zur Herstellung von Bündeln in Seitenansicht, Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles III der Fig. 2, Fig. 4 ein anders ausgebildetes Paket gemäss der Erfindung, Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Paket gemäss Fig. 4, Fig. 6 und 7 eine Abwandlung der Vorrich- EMI2.1 tere Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäss hergestellten Paketen und Fig. 10 eine Vorrichtung zur Herstellung von erfindungsgemässen Paketen. Bei Ausübung des Verfahrens bedient man sich vorteilhaft einer Vorrichtung nach den Fig. 2 und 3. Eine Tischplatte 1 ist in irgendeiner Weise im Raum unter einem Winkel von 400 etwa in Tischhöhe angebracht. Auf dem Tisch ist ein fester Zapfen 2 vorgesehen, an welchen zwei etwa halbrunde metallene Rahmenhälften, Arme 3 und 4 scharnierartig angelenkt sind, die zunächst etwa den aus Fig. 3 ersichtlichen gegenseitigen Abstand haben. An der Innenseite der Rahmenhälften wird ein Riemen od. dgl. eingefügt, dessen Enden auch bei geschlossenen Rahmen 3 und 4 an der Oberseite im Bereich eines Rahmenschlitzes 7 zugänglich bleiben. Ist der Rahmen so weit, als ohne grosse Schwierigkeit möglich, mit Kopsen 13 angefüllt, so werden die beiden Arme 3 und 4 in Richtung der Pfeile 5 und 6 zusam- mengedrüdkt. Der Riemen od. dgl. wird dann fest angezogen und geschlossen. Bei diesem Vorgang sind die Kopse elastisch zusammengedrückt und werden nach Auseinanderklappen der Arme 3 und 4 als geschlossene Transporteinheit mit dem Riemen bzw. Verpackungsband herausgehoben. Die Arbeit des Einfüllens erfolgt in natürlicher, aufrechtstehender Körperhaltung und ermöglicht eine einwandfreie Qualitätskontrolle, zumal wenn die einzelnen Kopse in Arbeitshöhe auf einem gut ülbersichtlichen, wannenähnlichen Tisch zu liegen kommen, der vor bzw. unterhalb der Platte 1 (etwa an der Stelle des Bezugszeichens 2") angeordnet sein kann. Das Herstellen des fassformähnlichen Paketes kann in der Weise geschehen, dass zuerst eine Randscheibe 8 (Fig. 1) auf den Boden gestellt, darauf ein Kopsenbündel 9 gelegt, dieses wiederum mit einer Scheibe 10 abgedeckt wird usw. Es folgen weitere Kopsenbündel 9b und 9c mit zwischengelegten Scheiben loua, lob, sowie einer oberen Randscheibe 11. Die Scheiben 8-11 können aus Holz, aus Blech, starrer Pappe od. dgl. bestehen. Es sind die einzigen Verpackungsteile von einigem Wert, aber nicht sperrig, so dass sie zwecks wiederholter Verwendung zurückgesandt werden können. Sie setzen sich auf die Hülsen 13a der Kopse 13 bzw. Spulen. Die vier Kopsenbündel werden dann aussen mit einer Folie 12 umfasst, deren Längskanten gegenseitig verklebt und deren Querkanten an den Rändern 8a bzw. lla der Randscheibe 8 und 11 haften. Gemäss den Fig. 4 und 5 werden zwei Kopfringe 30 und ein Zwischenring 31 verwendet. Die Kopfringe sind einerseits durch eine. Scheibe 32 abgeschlossen und tragen einen Ringflansch 33, der Schlitze 34 hat, durch welche Bandeisen 35 hindurchgeführt sind. Der Zwischenring 31 hat beiderseits einen Ringflansch 36 und in der Mitte eine Scheibe 37. Die Flansche 36 sind ebenfalls mit Ausnehmungen versehen, so dass die Bandeisen 35 in diese Ausnehmungen eingeführt werden können. Zwischen je zwei Kopsbündel 38a und 38b bzw. 38c und 38d ist je eine Zwischenscheibe 39 gelegt. Die Teile 30, 32 ; 31, 37 können gegebenenfalls mehrfach verwendet werden. EMI2.2 starre Glieder verwendet werden. Die aus Fig. 6 und 7 ersichtliche Vorrichtung zur Herstellung eines erfindungsgemässen Pake- : tes hat eine Grundplatte 41 mit einer fest eingelassenen Achse 42, auf welcher zwei Paare von Pressarmen 43a, 43b und 44a, 44b schwenkbar sind. Die Pressarme sind durch auswechselbare Abstandsstücke 45 in Abstand voneinander gehalten, so dass sich der Abstand der Arme von der Platte 41 je nach der Länge der zu verpakkenden Kopse bzw. Spulen ändern lässt. Jedes Armpaar kann durch ein nicht dargestelltes Mittel, beispielsweise einen Kniehebelverschluss, im : Sinne der Pfeile 46 zusammengepresst werden. Die Anordnung kann abweichend vom gezeichneten Ausführungsbeispiel auch so getroffen werden, dass ein Arm, der die untere Hälfte bildet, um die Achse nicht schwenkbar ist, sondern starr mit der Platte 41 verbunden ist, so dass die Bewegung ausschliesslich durch den andern, oberen Arm erfolgt. Zur Herstellung eines Paketes wird zunächst in die Arme ein Bogen Pakpapier 47 von etwa 1, 0 bis 1, 3 mm Stärke eingelegt. Die beiden Längskanten 47a und 47b der Pappen überlanpen sich, so dass sie sich beim Zusammenpressen der Arme <Desc/Clms Page number 3> übereinanderschieben. Es wird nun zunächst eine erste Schicht 48 von Kopsen eingefüllt. Darauf wird eine Zwischenscheibe 49 eingelegt, worauf eine zweite Schicht 50 von Kopsen eingefüllt wird. Nun werden die Armpaare 43a, 43b und 44a, 44b zusammengepresst. Dann wird ein Stahlband 51 um die Papphülle 47 gelegt. Die Breite der Papphülle 47 ist so bemessen, dass sie mit dem oberen Ende der Kopsenschicht 50 ab- schliesst. Auf das obere Ende der Hülle wird ein Kopfring 52 aus Pappe oder Blech geschoben, der mit der Endscheibe 52a aus einem Stück besteht. Der Kopfring 52 entspricht ziemlich genau dem Durchmesser des zusammengedrückten zylindrischen Paketes. Werden nun die Pressarme 43a, 43b und 44a, 44b, geöffnet, so dehnen sich die elastischen Kopse aus, bis sie die Hülle unter Spannung gegen das Stahlband 51 und gegen den Kopfring 52 pressen. Das so hergestellte Teilpaket bildet also bereits eine verhältnismässig feste Einheit. Ein solches Teilpaiket wird nun mit dem Kopfring auf den Boden gelegt und oben mit einer Zwischenscheibe 53 abgedeckt. Dann wird ein anderes Teilpaket mit nach oben gerichtetem Kopfring 55 darauf gesetzt (Fig. 8). Die beiden Teilpakete werden durch Bandeisen 54 zusammengehalten, wobei zweckmässig zwei oder drei sich in der Zylinderachse kreuzende Bandeisen dieser Art vorgesehen sind. In Fig. 8 haben die Kopfringe 55 eine andere Gestalt als in Fig. 6. Es sind Blech-oder Pappringe, deren eine Kante nach innen umgebördelt ist. Gegen diese Umbördelung legt sich eine Scheibe 56, die ebenso wie die andern Scheiben 49 und 53 vorzugsweise aus Wellpappe besteht. In Fig. 8 ist ausserdem um die Kopsenschicht, welche im wesentlichen durch die Kopfringe 55 zusammengehalten werden, noch zusätzlich ein Bandeisen 51a gelegt. Die beiden zylindrischen Hüllen 47 sind durch einen Abdeckring 58 miteinander verbunden. Ein aufgeklebter Papierstreifen kann hier ausreichend sein. Das erfindungsgemäss fassförmige Paket ist in jeder Richtung steif. Die Endscheiben 56 und die zylindrische Hülle 47 brauchen Biegungs-oder Druck- kräfte fast gar nicht aufzunehmen. Die Längskräfte, die auf das Paket einwirken, werden vielmehr durch die Papphüllen 57 aufgenommen und durch die'Scheiben 56, 49, 53 auf jeweils mehrere Papphüllen verteilt. Fig. 9 erläutert ein Paket ähnlich demjenigen nach Fig. 8, welches jedoch den Abdeokring 58 überflüssig macht. Die Hülle 60 ist über die Scheibe 61 hinaus, die auf dem Ende der Kopsenhülsen aufliegt, verlängert. Durch entsprechende unterschiedliche Gestaltung des Pressdrukkes der Arme 43a, 43b ist bei den Teilpaketen eine leicht konische Form gegeben, so dass das Teilpaket 62 in Richtung des Pfeiles 63 in den überstehenden Rand 60 der Hülle des unteren Teilpaketes von oben eingeschoben werden kann. Die Konizität der beiden Teilpakete ist zwecks EMI3.1 Ein feststehender Zylinder 65 hat etwa die Grö- sse des herzustellenden zylindrischen Paketes. Die zylindrische Wand ist bei 65a ein wenig erweitert. In Ringsicken 65b können Bänder 66 eingelegt werden. Von oben her ist eine mit strichpunktierte Linien angeordnete Hülle 67 eingeschoben, deren Längskanten sich ähnlich wie in Fig. 7 dargestellt, überlappen. Oberhalb des Zylinders 65 befindet sich ein konischer Presszylinder 68. Zwischen ihm und dem oberen Rand des Zylinders 65 ist eine Öffnung gelassen, durch die die Hülle 67 eingeschoben ist. Rings um den Zylinder 68 sind Haltekörper 69 angeordnet, die die Hülle 67 in Richtung der Pfeile 70 gegen den Zylinder 68 drücken und auf diese Weise gegen Längsverschiebung sichern. Von unten ist eine Scheibe 71 mittels einer Stange 72 auf- und abbewegbar. In der gezeichneten Stellung der Scheibe 71 wird eine Schicht Kopse aufgestellt. Diese werden mit einer Zwischenscheibe 75 abgedeckt. Die Einfüllung der Kopse erfolgt in der Weise, dass sie sich etwa an die Wand des Presszylinders 68 anlegen. Dann wird die Scheibe 73 auf die Scheibe 75 aufgesetzt und die Scheiben 71 und 73 um die Höhe einer Kopsenlänge nach unten geführt. Darauf wird die Scheibe 73 wieder angehoben und eine zweite Kopsenschicht eingestellt. Es wird dann wieder eine Zwischenschicht 75 eingelegt und so fort. Bei der absatzweisen EMI3.2 mählich zusammengedrückt. Schliesslich werden die Scheiben 71 und 73 so weit nach unten geführt, dass sich alle Kopsenschichten, wie in strichpunktierten Linien angedeutet, in dem Zylinder 65 befinden. Daraufhin werden die Bandeisen 66, die in den Ringsicken 65b liegen, angezogen. Nun werden die ! Druckkörper 69 entlastet, so dass das fertige Kopsenpaket mitsamt der Hülle 67 nach unten ausgeschoben werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Zylinder 65 in Längsrichtung zu teilen und auseinanderzunehmen, damit das fertige Kopsenpaket seitlich abgenommen werden kann. Die Hülle 67 kann auch in das Pressrohr 68 eingelegt und zusammen mit den Kopsen durch dieses hindurchgeführt werden. Hiebei wird das untere Ende der Hülle 67 zweckmässig mit der Scheibe 71 verbunden, so dass diese einen gewissen Zug auf die Hülle ausübt. Auf diese Weise werden die aussenstehenden Kopse jeder Kopsenschicht vor Reibung geschützt. Es kann dann, wenn beispielsweise die Papphülle in der Länge eines halben Kopses am unteren Ende heraus- schaut, ein Stahlband um die Papphülse gelegt und ein Endring aufgeschoben werden, so'dass <Desc/Clms Page number 4> das gezeichnete untere Rohr 65 nicht erforderlich ist. Die Scheibe 73 kann beispielsweise durch radial federnde verschiebbare Stäbe so eingerichtet sein, dass ihr äusserer Durchmesser sich beim Einpressen in den Konus verkleinert und damit sowohl die Endscheibe wie auch den Pappring durch den Konus hindurch führt. In allen beschriebenen Beispielen wirken selbstverständlich auch die runden Scheiben sowie die End- bzw. Kopfringe zur Aufrechterhaltung der zylindrischen Form mit, da sie selbst infolge der Längspressung des Paketes nicht ausbeulen können. Bei den Vorrichtungen zum Herstellen der Bündel könne die Armpaare mit ringförmigen Sicken für die Stahlbänder versehen sein, in welche die Stahlbänder schon vor dem Einlegen der Papphülle eingelegt werden können. Auf die dargestellten Vorrichtungen kann auch verzichtet werden. Die zylindrische Form der Bündel und Pakete ergibt sich nämlich zwangläufig beim Festziehen eines Bandes oder einer Schlinge. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verpacken von mit Hülsen versehenen Garn-bzw. Zwirnkopsen sowie zylindrischen und konischen Garn-, Fach- und Zwirnspulen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Kopsen oder Spulen zu einem zylindrischen Bündel zusammengestellt, dass das Bündel durch Umlegen, Anziehen oder Befestigen eines Riemens eines Kunststoffbandes oder eines EMI4.1 die Hülsenenden Scheiben gelegt, die durch Zugmittel miteinander verbunden werden und dass das Bündel von einer zug-aber nicht drucksteifen Hülle, beispielsweise aus Papier, Pappe, Kunststoffolie oder Textilien umgeben wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zylindrische Bündel- an oder aufeinander gesetzt und mittels Kunststoffolien und Pappkarton oder Wellpappeeinband od. dgl. zu Paketen verpackt werden.3. Verfahren zum Herstellen eines zylindrischen Bündels gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zylindrischen, durch eine Platte (1) einseitig abgeschlossenen aufklappbaren Rahmen (3, 4) ein Riemen, Folienband oder Stahlband eingelegt, dann der Rahmen mit Kopsen oder Spulen angefüllt und bis zur Entstehung eines dem Material der Kopse oder Spulen entsprechenden Druckes geschlossen und darauf der Riemen bzw. das Stahl- oder Folienband angezogen und befestigt wird.4. Verfahren zur Herstellung eines Paketes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Pressarme besitzende Vorrichtung (Fig. 6 und 7) eine Hülle (47) eingelegt wird, deren Längskanten (47a, a, 47 b) sich überlappen und deren Breite mindestens etwa der doppelten Kopshöhe entspricht, und dass nach Zwischenfügen einer Scheibe (49) eine zweite Kopsenschicht ein- gefüllt wird, dass die Kopse darauf durch einen bestimmten Druck der Arme (43a, 43b, 44a, 44b) zusammengepresst, um die Hülle ein die Kopse der unteren Schicht haltendes Zugband (51) gelegt und auf die zweite Kopsenschicht ein Kopfring (55) aufgeschoben wird, worauf die Arme EMI4.2 5.Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Teilpakete mit ihren offenen Enden unter Zwischenlage einer Scheibe (53) aufeinandergestellt und ihre Kopfringe (55) durch Zugbänder od. dgl. miteinander verbunden werden.6. Verfahren zur Herstellung eines Bündels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kopsschicht mittels einer an ihren Köpfen anliegenden Scheibe durch ein sich konisch verengendes Pressrohr (68) gedrückt wird.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auch die zylindrische Hülle zusammen mit den Kopsen durch das konische Pressrohr gezogen bzw. gedrückt wird.8. Gemäss Anspruch 1 hergestelltes zylindrisches Bündel, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopse am Umfang des zylindrischen Bündels von einer nicht oder wenig drucksteifen zylindrischen Hülle (47), beispielsweise aus 1, 0-1, 3 mm starker Pappe, umgeben sind und dass zylindrische Scheiben, an welche die Kopsenhülsen mit ihren Enden anliegen, durch Zugbänder od. dgl. zusammengehalten sind.9. Gemäss Anspruch 2 hergestelltes zylindrische Paket, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopse in zwei oder mehr Schichten übereinanderstehen, wobei jede Schicht mit beiden Hülsenenden unmittelbar an einer Scheibe anliegt.10. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Hülle (47) durch ein eingelegtes Zugband (51) und/oder durch eine oder zwei kopfseitig über das Paket geschobene Kopfringe (52 bzw. 55) auf den Kopsen festgehalten ist.11. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder (47a, 47b) der zy- lindrischen Hülle sich überlappen, so dass sie sich beim Zusammenpressen des Paketes über- einanderschieben.12. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere übereinanderstehende I EMI4.3 vongemeinsamen Hülle umgeben sind, wobei je zwei übereinanderstehende Schichten durch eine Scheibe getrennt sind.13. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekenn-] zeichnet, dass nur einige der Schichten von einer gemeinsamen zylindrischen Hülle umgeben sind, während eine andere oder mehrere andere Schichten von einer zweiten zylindrischen Hülle umgeben sind, und dass diese Teilpakete unter Zwi-] schenlage einer Scheibe aufeinandergesetzt und EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> Kopfringen ( angreifen, zufsammengehaltten werden.14. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekenn- EMI5.1 bunden sind.15. Paket nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine zylindrische Hülle (62), deren Enddurchmesser sich geringfügig von dem Enddurchmesser einer andern Hülle unterscheidet, in das die Kopsenenden der andern Hülle überragende Hüllenende (60) eingeschoben ist.16. Paket nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfring (52) mit einer EMI5.2 den sich eine Scheibe (56) anlegt.17. Paket nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfring-aus Pappe oder Blech besteht.18. Paket nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Albdeckringe mit den Zwischenscheiben (37) ein einziges Stück bilden. 19. Vorrichtung zur Abführung des Verfah- rens nach Anspruch 3, bestehend aus einer, vorzugsweise 30-450, geneigten Tischplatte (1) und zwei halbzylindrischen Armen (3, 4), von denen mindestens einer um eine Achse (2) schwenkbar ist, sowie Mitteln zum Zusammenpresen der beiden Arme.20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Armpaare (43a, 43b und 44a, 44b) vorgesehen sind, die unabhängig voneinander schliessbar sind, wobei deren axialer Abstand, beispielsweise mit Hilfe von Abstandstücken (45), veränderbar ist.21. Vorrichtung zur Herstellung von Bündeln und Paketen gemäss dem Verfahren nach Anspruch 6, bestehend aus einem leicht konischen Pressrohr, welches gegebenenfalls in ein der Aufnahme der zylindrischen Hülle dienendes Halterohr mündet, sowie aus zwei durch das Pressrohr in dessen Achsrichtung hindurch bewegbare Scheiben (71, 73).
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