AT205410B - Gebläse für Materialförderung - Google Patents

Gebläse für Materialförderung

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Publication number
AT205410B
AT205410B AT443257A AT443257A AT205410B AT 205410 B AT205410 B AT 205410B AT 443257 A AT443257 A AT 443257A AT 443257 A AT443257 A AT 443257A AT 205410 B AT205410 B AT 205410B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
impeller
blower
flow
edge
fan
Prior art date
Application number
AT443257A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Schmidt
Original Assignee
Simmon Maschf Hans
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Publication date
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Publication of AT205410B publication Critical patent/AT205410B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gebläse für   Materialforderun. g   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gebläse, welches zum Fördern von festem Material, z. B. vpn faserigem Gut, verwendbar ist, wobei das Fördergut mit der   TrägerIuft   vom Laufrad axial angesaugt und- zwischen den Schaufeln hindurch radial ausgeworfen wird. 



   Der Wirkungsgrad derartiger bekannter Fördergebläse, die mit seitlich offenem Laufrad ausgestattet sind, liegt nur bei etwa 50   0/0 :   Abgesehen von der unwirtschaftlichen Arbeitsweise zeigen diese Gebläse gerade bei faserigem Gut durch Verstopfungen an den Schaufeleintrittskanten des Laufrades- eine grosse Störanfälligkeit. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Gebläse gestattet eine wesentliche Erhöhung des Wirkungsgrades bis etwa   70%   bei einwandfreier Arbeitsweise und ist dadurch ge- 
 EMI1.1 
 im Ge-Umlenkfläche zur Umlenkung des Fördergutes aus der axialen in eine radiale Richtung aufweist. Nach einem Erfindungsmerkmal weist das Gehäuse an der den freien Schaufelseitenrändern zugewandten Seite eine feststehende Ringwulstfläche auf, welche den übergang aus dem axialen Eintrittsstutzen in die radiale Führungswand bildet. Nach einem andern Merkmal weist das Gebläse eine der axialen Eintrittsöffnung    gegenüberliegende   glatte Umlenkfläche auf. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand von zwei auf der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 die erste Ausführungsform des Gebläses im Axialschnitt, Fig. 2 das zugehörige Laufrad in der Vorderansicht und Fig. 3 die zweite   Ausführungsform   im Axialschnitt,
Im Gehäuse 1 ist das seitlich offene Laufrad 2 gelagert. Der axial in das Gehäuse eingesetzte Einströmstutzen 3 erweitert sich düsenartig, wobei eine Ringwulstfläche 4 den Übergang in die radiale, schwach kegelförmig verlaufende feste Leitfläche 5 darstellt. In den durch die Eintrittskanten 6 der Laufradschaufeln 7 umschlossenen Raum ist eine kreisrunde Scheibe 8 eingesetzt, welche die Radnabe und den untersten Teil der Schaufeleintrittskanten überdeckt.

   Im einfachsten Falle kann die Scheibe 8 vollkommen eben sein. 



  Aus nachfolgend angeführten Gründen erweist es sich   als zweckmässig,   den Scheibenrand 91 quer gegen die umgelenkte Strömung umzubiegen, wobei er an den Schaufeleintrittskanten 6 anliegt. 



   Die bei Gebläsen mit seitlich offenem Laufrad erstmalig verwendete düsenartige Erweiterung 4 des Einströmstutzens 3 liefert an sich einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Förderleistung des Gebläses. Durch den bisher scharfrandigen übergang in die radiale Leitfläche 5 konnte das strömende Gut der plötzlichen   Richtungsänderung   nicht folgen,' was einen Energieverlust verursachte und eine Verringerung des Querschnittes des das Laufrad durchströmenden Gutes zur Folge hatte. Der axial eintretende Strömungskern wurde bei den bekannten Gebläsen im Bereich der Nabe und zwischen den Schaufeleintrittskanten gestaut und verwirbelt, besonders wenn diese Eintrittskanten nahe an die Nabe heranreichten.

   Durch die glatte Oberfläche der erfindungsgemäss vorgesehenen Scheibe erfolgt eine wirbelfreie Umlenkung des Strömungskernes in die radiale Richtung bei verhältnismässig geringer Aufstauung. Infolge der kleineren Umfangsgeschwindigkeit der Schaufeleintrittskanten blieb an diesen   faseriges   Gut, insbesondere Wolle, hängen, so dass es oftmals zu einer Verstopfung zwischen den Schaufeln kam. Dieser Mangel kann in einfacher Weise durch den aufgebogenen Rand   9'der   Scheibe 8 beseitigt werden. Wie die in 
 EMI1.2 
 ten, wird die Trägerluft innerhalb des aufgebogenen Schaufelrandes entlang der Schaufeleintrittskanten gegen die Strömung umgelenkt, wodurch das an diesen Kanten festsitzende faserige Gut weggedrückt und von der umgelenkten Strömung mitgerissen wird. 



   Die Steigerung der Förderleistung durch die Anwendung von Leitflächen im Umlenkbereich der Strömung findet ihr Maximum 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 durch Verwendung von an sich bekannten gewölbten Schaufeln (Fig. 2), deren Aussenkanten gegenüber der Drehrichtung zurückbleiben. Bei der aus Fig. 3 ersichtlichen, abgeänderten Ausführungsform des Gebläses zeigt die radiale Leitfläche 5 des Gehäuses, die an die Ringwulstfläche 4 anschliesst, eine steilere Kegelform als bei der erstbeschriebenen Ausführungsform. Auch die die Schaufeln 7 tragende Wand 10 des Laufrades hat die Form eines Kegelstumpfes. Die beiden Wände 5 und 10 bilden somit eine schräge Ringdüse. Der Rand 9" der Platte 8 ist hier in die Strömungsrichtung abgebogen.

   Wenn in diesem Falle die Eintrittskanten der Schaufeln eine stärkere Schräglage gegenüber der Scheibe 8 aufweisen, dann ist eine Ansammlung von faserigem Gut an den Kanten nicht zu   befürchten,   weil der in der Ebene der Scheibe 8 abgelenkte Strömungskern das an den Schaufelkanten hängenbleibende Gut sofort gegen die Strömungsmitte weiterschiebt, wobei die Teilchen fortgerissen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gebläse für Materialförderung mit seitlich offenem Laufrad, gekennzeichnet durch wenigstens eine, im Gehäuse   (1)   des Gebläses untergebrachte glatte Umlenkfläche   (5   bzw.   8)   zur Umlenkung des Fördergutes aus der axialen in eine radiale Richtung.

Claims (1)

  1. EMI2.1 den freien Schaufelseitenrändern zugewandten Seite eine feststehende Ringwulstfläche (4) EMI2.2 rungswand (5) bildet.
    3. Gebläse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse eine der axialen Eintrittsöffnung gegenüberliegende glatte Umlenkfläche (8) aufweist.
    4. Gebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die glatte Umlenkfläche (8), als eine am Laufrad, koaxial zur Radwelle, in einem von den Schaufeleintrittskanten umgrenzten Raum angeordnete Scheibe (8) ausgebildet ist, die eine ungeteilte Ablenkung des axial eintretenden Strömungskernes gewährleistet.
    5. Gebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am Laufrad vorge- EMI2.3 zur Strömung aufgebogenem Rand (9') ausgebildet ist, welch letzterer vorzugsweise an den Schaufeleintrittskanten anliegt.
    6. Gebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am Laufrad vorgesehene Scheibe (8) als Tellerscheibe mit in die Strömungsrichtung abgebogenem Rand (9") ausgebildet ist.
AT443257A 1957-07-05 1957-07-05 Gebläse für Materialförderung AT205410B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160788B (de) * 1961-10-17 1964-01-02 Hans Langermann Foerdergeblaese
DE1628311B1 (de) * 1966-06-08 1972-03-23 Luwa Ag Luftleitvorrichtung eines radialventilators für pneumatische förderanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160788B (de) * 1961-10-17 1964-01-02 Hans Langermann Foerdergeblaese
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