AT205293B - Schalldämpfer - Google Patents

Schalldämpfer

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AT205293B
AT205293B AT538356A AT538356A AT205293B AT 205293 B AT205293 B AT 205293B AT 538356 A AT538356 A AT 538356A AT 538356 A AT538356 A AT 538356A AT 205293 B AT205293 B AT 205293B
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Leistritz Maschfabrik Paul
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  Schalldämpfer 
Die Erfindung ist auf einen Schalldämpfer mit einem Interferenz-Einsatz gerichtet, dessen Wir-   kung bekannterma#en darauf beruht, da#   der Gasstrom in mehrere Einzelströme zerlegt-wind, die verschieden lange Strömungswege   durchlau-   fen und am Ende des Einsatzes wieder   zusam-   
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Es ist schon vorgeschlagen worden, einen solchen Interferenz-Einsatz aus schraubenförmigen, einander umgebenden Gasführungskanälen zu bilden. In diesem Falle lassen sich beachtliche Unterschiede in der   Weglänge erzielen. Nachteilig   ist jedoch,   da#   die Herstellung eines solchen Einsatzes erhebliche Schwierigkeiten bereitet, namentlich was das Formen und Befestigen der schraubenförmigverlaufendenEinsatzwändeankangt. 



   Es wurde nun gefunden, dass ein InterferenzEinsatz mit schraubenförmigen, einander umgebenden   Gaaführungskanälen   in einfacher und fortschrittlicher Weise dadurch herstellbar ist, dass jeder Gasführungskanal aus zwei sich querschnittlich zu diesem Kanal ergänzenden Profilschalen gebildet ist, die ihrerseits aus gepressten Teilstücken, vorzugsweise Halbschalen, zusammengesetzt sind. In der Regel empfiehlt es sich dabei, beim Mittelkanal die innere Profilschale aus einem zylindrischen Rohr zu machen. 



   Die Eufindung bringt nicht nur den Fortschritt, dass das   mühsame   Formen und Befestigen schraubenförmig   gewundener   Einsatzwände entbehrlich ist. Sie bietet den Vorteil, dass mit Hilfe einfacher   Pre#werkzeuge   Halbschalen gefertigt und diese durch   Schweissen   zusammengefügt werden können.   Dabei ist von besonderer Bedeutung,   dass es   enfindungsgemäss   unschwer   möglich   ist, eine be-   lege   Anzahl solcher Halbschalon umeinander herum anzuordnen. Es kann also der Durchmes-   s, er des Einsatzes und   die Zahl der   Gasführungs-   kanälle dem jeweiligen Bedarf in bequemer Wei-   se angepa#t werden.   



   Die in den einzelnen   schraubenförmigen   Gas-   führcungskanälen, die   unterschiedlichen Drehsinn   aufweisen können,   geleiteten Gasströme haben bis zu ihrer Wiedervereinigung sehr verschieden lange Wege zurückzulegen. Es kommen mithin die einzelnen Gasströme mit einer gewissen Pha-   senverschiebung   in dem nachgeschalteten Sammelraum an. Diese Wirkung wird noch unter- stützt durch die Tatsache, dass die Gase in den äusseren Kanälen einer stärkeren Kühlung unterliegen als in den inneren Kanälen.

   Erstens liegen diese Kanäle näher an der Aussenwand des Dämpfers und zweitens halben die Gasströme in diesen Kanälen einen längeren Weg   zurückzulegen.   Es werden daher auch die Unterschiede in den   Druckverhältnissen   der Gasströme ausgeglichen.
Von besonderer Bedeutung ist, dass die   Erfin-   dung es ermöglicht, in einem Einsatz von ver-   hältnismässig   geringem Durchmesser Gasführungs-   kanäle mit sehr gro#en Querschnitten unterzu-   bringen. Die vorteilhafte Folge davon ist, dass 
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 fes in einem bestimmten Ausmasse erwünscht ist, so kann er durch eine nachgescha'ltete Blende erreicht werden, ohne dass dadurch jedoch die   schalldämpfende   Wirkung des Interferenz-Einsatzes   beeinträchtigt   wird. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu erblicken, dass die   schraubenförmigen,   aus gepressten   Teilschailen zusammengesetzten   Gasführungskanäle eine gute Versteifung sowohl gegenseitig als auch mit Bezug auf den Schalldämp-   fermantel bewirken   und damit Resonanzerscheinungen entgegenwirken. Es kann daher   verihät-     nismä#ig dünnes Blech verarbeitet werden, was   zu einer Verringerung des Gewichtes und des Preises führt,   ohne d ! ass   der namentlich bei Schalldämpfern von Zweitaktmotoren sehr gefürchtete "blecherne"Ton in Erscheinung tritt. 



     Die erfmdungsgemäss   zur Herstellung, der Gas- 
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 ungska. näle benutztenmit billigen Werkzeugen herzustellen und bequem durch Schweissen miteinander zu verbinden. Sie bieten auch die vorteilhafte Möglichkeit, die rohnförmigen Gasführungskanäle in Richtung des Gasstromes mit kleiner werdendem Querschnitt herzustellen   und.   damit zusätzliche Inter-   feranzwirkungen   zu erreichen. Ausserdem ist es möglich, einen Einsatz gemäss der Erfindung derart auszubilden, dass er sich in Richtung, des Gasstromes kegelig verjüngt. In diesem Falle tritt der weitere Vorteil in Erscheinung, dass die zur Auf-   nahme,   des Einsatzes dienende Tragstange an dem 

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 dann tunlicherweise ebenfalls kegeligen Mittelrohr ihr Widerlager findet. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in   schematisdher     Darstellung.   Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Interferenz-Einsatz für   Schalldämp-   fer, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung einer Halbschale, Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein anderes   Ausführungabeisplel.   



   Der gezeichnete Interferenzeinsatz besitzt mehrere schraubenförmige, einander umgebende Gasführungskanäle   a1-a5.   Deren   Begrenzungswände   sind, wie besonders deutlich bei den Kanälen a2-a4 in Erscheinung tritt, je durch zwei Profilschalen   b1-b4   gebildet, die bei   o,   und o2 jeweils miteinander verbunden, z. B.   zusammenge-   schweisst sind. 



   Es empfiehlt sich, beim innersten Kanal a, die innere Begrenzung von einem Rohr d zu bilden, dessen Deckel- und Bodenteile e und f mit Einund   Auslassöffnungen   g versehen sind. Ausserdem kann, wie die Zeichnung ebenfalls erkennen lässt, dem äussersten Kanal a5 der Profilschale b4 als äussere Begrenzung der Mantel h zugeordnet sein. 



   PATENTANSPRÜCHE :   schalldämpfer   mit Interferenz-Einsatz aus schraubenförmigen, einander umgebenden Gasführungskanäle, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- 
 EMI2.1 
 sind, die in an sich bekannter Weise aus gepressten   Teilstücken   bestehen und an der Trennfuge z. B. durch Schweissen verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Kanäle bzw. Kanalwindungen unterschiedlichen Drehsinn aufweisen.
    3. Schalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der je von zwei Profilschalen (b1-b4) gebildeten Gasführungskanäle (a1-a5) sich in Richtung des Gasflusses verringert.
    4. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschalen (b1-b4) sich in Richtung des Gasflusses EMI2.2 5. Schalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichet, dass das Mittelrohr (d) ebenfalls kegelförmig ist und bei einem zerlegbaren Schall- dämpfer als Widerlager für die den Einsatz aufnehmende Tragstange ausgebildet ist.
AT538356A 1956-09-07 1956-09-07 Schalldämpfer AT205293B (de)

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