AT205213B - Verfahren zum verstärken von Fachwerks-Deckenträger - Google Patents

Verfahren zum verstärken von Fachwerks-Deckenträger

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AT205213B
AT205213B AT436158A AT436158A AT205213B AT 205213 B AT205213 B AT 205213B AT 436158 A AT436158 A AT 436158A AT 436158 A AT436158 A AT 436158A AT 205213 B AT205213 B AT 205213B
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pressure
concrete
wire windings
belt
reinforcing
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AT436158A
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Konstantin Dipl Ing Kaluscha
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Konstantin Dipl Ing Kaluscha
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  Verfahren zum verstärken von   Fäcbwerks-Deckenträger   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verstärken von Pachwerks-Deckenträgern an den hochbeanspruchten Stellen. 



   Fachwerks-Deckenträger aus Stahl sind bei der Deckenmontage viel ungünstiger beansprucht, als später in der fertigen Decke, Wo Druck- und Schubspannungen vom Ortbeton aufgenommen werden und nur der Zuggurt des Trägers auch in der Decke voll ausgenutzt wird. Die bei der Montage sehr wichtigen und an einzelnen Stellen hochbeanspruchten Diagonalen haben später in der fertigen Decke nur untergeordnete Bedeutung, weil sie nur einfache Bügel ersetzten. Der auf Druck und Knickung beanspruchte Druckgurt des Montageträgers ist an der fertigen Decke sozusagen verloren. 



   Die bekannten   Fachwerks - Deckenträger   wurden deshalb aus Sparsamkeitsgründen meist mit sehr schwachem Druckgurt ausgeführt. 



  Schon bei den normalen Deckenspannweiten von 4 bis 6 m musste ein-oder zweimal unterstellt werden, damit der Träger bei stark verkleinerter Spannweite die Last der Deckensteine tragen konnte. Dies ist ein grosser Nachteil und gibt auch Anlass zu Bauun-   fällen.   Die bei grossen Tragwerken bekannten Verfahren zur nachträglichen Verstärkung von überbeanspruchten   Fachwerkstäben,   Einbringung von Beton in den Druckgurt u. a. konnten aus vielen Gründen bei den kleinen, Fachwerks-Deckenträgern nicht ausgeführt werden. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die gefährlichen Unterstellungen zu vermeiden und auch bekannte FachwerksDeckenträger für den Montagezustand der Decke an den hochbeanspruchten Stellen mit geringen Mitteln nachträglich so zu verstärken, dass sie für grössere Spannweiten verwendbar sind. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 eine Trägerhälfte in Aussicht, Fig. 2 in Draufsicht, Fig. 3 und Fig. 4 sind Schnitte I-I und   II-II   der Fig. 1 und 2, Fig. 5 zeigt Drahtwicklungen für den Druckgurt. 



   Ein bekannter räumlicher Fachwerksträger, 
 EMI1.1 
 aus. Rundstahlstäbender mit Zugdiagonalen 2 und Druckdiagonalen   . ? yin   zwei Fachwerkswänden mit den beiden Zugbewährungsstäben 4 verbunden ist. Derartige   Fachwerksträger   werden zweckmässig maschinell hergestellt und an die Baustelle oder ein Betonwerk geliefert, wo für die Auflagerung der Deckensteine, Schalungen od. dgl. Betonfüsse 5 hergestellt werden. Bei dieser Gelegenheit sollen die erfindungsgemässen Verstärkungen vorgenommen werden. Im Bereich der grössten Querkräfte können zur Entlastung der Druckdiagonalen 3 Platten 6 aus druckfesten Stoffen, wie Beton od. dgl. dienen, wenn durch Zementmörtel oder Kitt eine satte Anlage zur Kraftübertragung gewährleistet ist.

   Freigelassene Löcher 7 ermöglichen den späteren Durchtritt des Deckenbetons und bewirken eine gute Verbindung mit dem Träger. Es können aber auch einzelne Felder 8 in den Fachwerkswänden ausbetoniert werden, wobei wieder Querlöcher 9 zur Verankerung vorzuziehen sind. 



   Im Bereich der grössten Biegemomente im mittleren Trägerteil wird durch umschnürten Beton der Druckgurt verstärkt. Die hiezu erforderlichen Drahtwindungen 10 sind in zylindrischen Schraubenlinien gewickelt (Fig. 



  5) und werden wie in Fig. 3 um den Druckgurt 1 eingedreht, so dass die Drahtwindungen sich beim Druckgurt 1 übergreifen und diesen von beiden Seiten einschliessen. 



   Zur Herstellung eines überganges werden an den Enden der zylindrischen Drahtwindungen 10 zwei ovale Drahtwindungen 11 befestigt, die sich konisch verjüngen und mit den dünnen Enden am Druckgurt 1 befestigt werden. Nun wird eine an die Drahtwindungen angepasste Schalung vorübergehend befestigt und Beton 12 in die Drahtwindungen 10 und 11 eingebracht und gerüttelt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verstärken von Fach- werks-Deckenträgern aus Stahl, gekennzeich- <Desc/Clms Page number 2> net durch das Einbringen von druckfesten Stoffen in einigen Feldern der Fachwerkswände im Bereich der Trägerenden und Verstärkung des Druckgurtes durch umschnürten Beton im mittleren Trägerteil.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der grössten Querkräfte die Druckdiagonalen (3) durch, in das Fachwerk eingelegte und satt anliegende Platten (6) aus druckfesten Stoffen, wie Beton verstärkt werden. EMI2.1 mittleren Trägerteil mit schraubenlinienförmig gewundenen Stahldrähten (10 und 11) und einer abnehmbaren Schalung umgeben wird, worauf Beton in die Drahtwindungen eingebracht und nach dessen Erhärtung die Schalung abgenommen wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und dadurch gekennzeichnet, dass im mittleren Trägerteil zwei nebeneinanderliegende, zylindrische Drahtwindungen (10) sich beim Druckgurt (1) übergreifen und diesen von beiden Seiten einschliessen.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden der zylindrischen Drahtwindungen (10) je eine ovale Drahtwicklung (11) befestigt ist, die konisch verjüngend einen Übergang zum Druckgurt (1) bildet.
AT436158A 1958-06-21 1958-06-21 Verfahren zum verstärken von Fachwerks-Deckenträger AT205213B (de)

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