AT204436B - Ventil, insbesondere für Weinheber - Google Patents

Ventil, insbesondere für Weinheber

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AT204436B
AT204436B AT259358A AT259358A AT204436B AT 204436 B AT204436 B AT 204436B AT 259358 A AT259358 A AT 259358A AT 259358 A AT259358 A AT 259358A AT 204436 B AT204436 B AT 204436B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
wine
sealing elements
sealing
conical
Prior art date
Application number
AT259358A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Slama
Original Assignee
Slama & Co Ges M B H
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Description


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  Ventile insbesondere für Weinheber 
Die Erfindung betrifft ein Ventil, insbesondere für Weinheber, mit mindestens zwei im geschlossenen Zustand getrennt, und zwar mit Abstand übereinander angeordneten Dichtelementen und einem aus der Heberauslassöffnung herausragenden, koaxial zu dieser liegenden Betätigungsstift. 



   Bei einer bereits bekannten Weinheberausführung ist ein einziger Stopfen vorgesehen, der an seiner Unterseite einen Betätigungsstift besitzt. Zum Öffnen des Ventils wird las zu füllende Glas gehoben, bis dessen Boden an den Betätigungsstift anstösst und damit den Stopfen von der Dichtfläche abhebt. Geschlossen wird das Ventil durch das Absenken des Glases. Dabei drückt die Schwerkraft den Stopfen an die Dichtfläche. Erst nachdem eine vollständige Abdichtung hergestellt ist, unterstützt die sich über dem Stopfen befindliche Flüssigkeitssäule die Schwerkraft. 



   Dieser Anordnung haftet aber der Nachteil an, dass bei einer Verunreinigung bzw. einer Beschädigung des Dichtkörpers oder der Dichtfläche ein sicherer Verschluss des Weinhebers in Frage gestellt ist. Dieser Mangel lässt sich auch nicht vermeiden, wenn, wie ebenfalls bekannt, Stopfen und   Dichtfläche   Magnete sind. Auch hiebei können eindringende Fremdkörper die Abdichtung in Frage stellen. 



   Bei einer weiteren bekannten Ventilausführung sind zwei axial im Abstand   angt-ordnete. Dichtelemente   vorgesehen. Jedes der beiden Dichtelemente ist in einem getrennten Gehäuseteil untergebracht. Diese Anodnung gewährt zwar einen sicheren Schutz gegen das Auslaufen der Flüssigkeit bei schadhaft gewordenem Dichtelement, lässt aber keine stetige Regulierung der Durchflussmenge zu. Beim Anheben des einen Dichtelementes stösst der Stift gegen die Kugel. Von diesem Augenblick an beginnt die Förderung. Beim weiteren Anheben des Dichtelementes wird die Ringfläche zwischen der Auslassöffnung des Kugelventiles und der Oberseite des einen Dichtelementes verringert und beim Anstossen derselben an der besagten Auslassöffnung sogar Null. 



   Es wurde auch noch eine Anordnung bekannt, bei welcher die Dichtelemente, insbesondere das kugelförmige Dichtelement, in einem durchlöcherten Käfig angeordnet sind. Diese bekannte Anordnung ist zwar imstande, je nach Stellung des zu füllenden Glases mehr oder weniger Flüssigkeit ausfliessen zu lassen, 
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 erst die unter sich befindliche Flüssigkeit aus dem Käfig verdrängen muss, um auf den Sitz zum Aufliegen zu kommen. 



   Die vorgeschilderten Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Dichtelemente in einem stetig sich zur   Heberauslassöffnung   hin verjüngenden konischen Ventilgehäuse angeordnet sind. 



   Durch die erfindungsgemässeAusgestaltung desWeinheberventiles ist es möglich, ein durch Verstopfen oder Klemmen   eines Dichtelementes bedingtes Undichtwerden desVentiles   zu vermeiden. Falls ein Dichtelement aus einer der vorbeschriebenen Ursachen nicht funktioniert, ist ein ordnungsgemässer Verschluss durch die übrigen Dichtelemente gewährleistet, weil durch die bewusste Isolierung der einzelnen Dichtelemente voneinander deren gegenseitige   Beeihflussung   ausgeschaltet ist. Ausserdem wird bei dieser Aus-   ffihiun beim Betätigen, des, Betätigungsstiftes ein Dichtelement   nach dem andern vom Sitz abgehoben, wobei beim weiteren Anheben des erwähnten Stiftes der   Fldssigkeitsdurchmesser   stetig zunimmt. 



   Weiters kann man an der Unterseite der Dichtelemente Fortsätze anordnen, die mit einer Ausnehmung in dem darunterliegenden Element derart zusammenwirken, dass zwar unter den einzelnen Elementen nur eine geringe seitliche Bewegungsfreiheit vorhanden ist, in axialer Richtung jedoch eine uningeschränkte Bewegung möglich ist. Um ein vollständiges Entleeren des Weinhebers, insbesondere des Ventil-   gehäuses zugewährle1sten, bombiert   man zweckmässigerweise die Oberseite der einzelnenDichtelemente, 

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 um   etwaigen aüekständbn   das Abfliessen zu   ermöglichen,   soweit es sich nicht um kugel-oder ellipsoidförmige Elemente handelt. 



   Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das konische Ventilgehäuse aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material und ist vorteilhaft zwecks Anschluss an ein Rohr, z. 3. eines Weinhebers, am oberen Ende in an sich bekannter Weise mit lösbaren Verbindungsorganen, z. B. mit einem   Innenge-   winde, versehen. Dadurch wird es möglich, leicht den Verunreinigungsgrad des Ventils festzustellen und die entsprechenden Gegenmassnahmen zu ergreifen. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Fig. l bis 4 stellen im Querschnitt erfindungsgemässe Weinheberventile dar. 



   In Fig. 1 sind mit 1, 2 und 3 die konusförmigen Dichtelemente bezeichnet. Dis zu unterst liegende Element 1 weist an seiner Unterseite einen Betätigungsstift 4 auf. Das Element 3 trägt an seiner Oberseite ein koaxial dazu angeordnetes, frei drehbares Flügelrad 5. Die Dichtelemente 1, 2,3 werden von einem Tubus 6 umschlossen, der vorzugsweise aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material   (Polymeiha-   crylsäureester, Polystyrol od. dgl.) aber auch aus Metall oder undurchsichtigem Kunststoff bestehen kann. 



   Dieser Tubus 6 trägt an seinem dem Heberrohrgewinde 7 zugekehrten Ende ein Gewinde 8, welches zur Befestigung des Ventilkörpers am Heberrohr 9 dient. 



   Fig. 2 zeigt eine Anordnung mit kugelförmigen Dichtelementen. Bei dieser Ausführungsart erspart man den Betätigungsstift, wenn man die unterste Kugel und ihr Auflager so wählt, dass der Abstand vom untersten Tubusrand bis zum untersten Kugelpunkt grosser ist als die Entfernung 11 zwischen den beiden Kugeln 10 und   12,  
Fig. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Kombination von zwei verschieden geformten Dichtelementen. Der Teil 13 stellt eine Kugel dar, während das Element 14 aus einem kegelstumpfförmigen Dichtelement besteht. 



   Fig. 4 zeigt eine Anordnung mit Fortsätzen. Dabei greifen die Fortsätze 15, 16 der Konusse 17,18 in Ausnehmungen 19,   20'Ìer Konusse   18,21. 



   Die Erfindung   beschränkt   sich nicht nur auf die in   der Zeichnung aufgezeigten Ausführungsarten. Bei-   spielsweise ist es auch möglich, zwischen den   Dichtelementen Führungsstifte vorzusehen.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ventil, insbesondere für Weinheber, mit mindestens zwei im geschlossenen Zustand getrennt, und 
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 sind.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannten kugel-, konus- oder scheibenförmigen Dichtelemer. teanihrer Jnterseite mindestens einen Fortsatz aufweisen, der mit einer Ausnehmung in einem zweiten Dichtelement zusammenwirkt.
    3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der an sich bekannten konus-oder scheibenförmigen Dichtelemente bombiert ist.
    4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das konische Ventilgehäuse aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material besteht, und vorteilhaft zwecks Anschluss an ein Rohr, z. B. eines Weinhebers, am oberen Ende in an sich bekannter Weise mit lösbaren Verbindungs- organen, z. B. mit einem Innengewinde, versehen ist.
AT259358A 1958-04-10 1958-04-10 Ventil, insbesondere für Weinheber AT204436B (de)

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