AT20411B - Verfahren zur Herstellung von Konverterböden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Konverterböden.

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Hermann Dr Schulz
Johannes Schoenawa
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Hermann Dr Schulz
Johannes Schoenawa
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  Verfahren zur Herstellung von Konverterböden. 



   Die Nadelböden für die Konverter wurden bisher in der Weise hergestellt, dass die beispielsweise aus Dolomit und Teer bestehenden gestampften Böden nach Einsetzen hölzerner und eiserner, zur Bildung der   Windkanäle   dienender Nadeln gebrannt wurden. 



  Durch Verbrennen der hölzernen oder Herausschlagen der eisernen Nadeln wurden die   Kanäle   zum Einblasen des Windes freigelegt. Bei Verwendung hölzerner Nadeln muss der Boden sehr stark gebrannt werden, um dieselben zu verkohlen und die Löcher zu reinigen. Die verkohlten hölzernen Nadeln werden   herausgestossen   und die Kanäle müssen dann geputzt werden. Abgesehen von der höheren Brenntemperatur ist dieses Verfahren infolge des Verbrauches an hölzernen Nadeln und der Zeit, welche das Putzen der Löcher erfordert, ziemlich kostspielig. Bei Anwendung eiserner Nadeln erfordert das   Heraussch) agen   derselben infolge Festbrennens erhebliche Arbeit und viel Zeit. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu beseitigen und den Boden nur soweit zu brennen, als zur Austreibung und zur Verkohlung der   Teerrückständo   notwendig ist, sowie auch das Herausschlagen der Nadeln wesentlich zu erleichtern bezw. ganz in Fortfall zu bringen. 



   Zu diesem Zwecke werden die in üblicher Weise zu verwendenden Nadeln mit einer Umhüllung oder einer Hülse aus   verbrennharem   Stoff, z. B. Papier, versehen. Durch das Brennen des Bodens verbrennt, resp. verkohlt die Papierumhüllung oder-hülse, so dass nunmehr die Nadeln mit Leichtigkeit herausgeschlagen werden können. 



   Das Verfahren kann auch in der Weise abgeändert werden, dass lediglich die Umhüllungen oder Hülsen ohne Einlage beim Einbrennen des Bodens angewendet werden, so dass während des Brennprozesses die durch Verbrennen des Papieres erforderlichen Windkanäle entstehen. 



   Hiebei wird die Papierhülse mit Nadeleinlage in den noch nicht gebrannten Konverterboden eingeführt, dann aber wird die Nadel herausgezogen, worauf das Brennen erfolgt. 



   Die Papierhülse werden in der Weise hergestellt, dass ein schmaler Papierstreifen   spit'a) artig   um eine Nadel gewickelt wird. Die Wandung der Hülse besteht aus mehreren Lagen Papier. Je nachdem nun steil oder weniger steil gewickelt wurde, wird die Stärke der   Hülsonwand   erhöht oder verringert. Da die Hülsen nur etwa 1 cm Durchmesser besitzen, so haben sie eine ganz bedeutende   Widerstandsfähigkeit   gegen Druck. Die   Hülsen   brauchen demnach nur aus möglichst widerstandsfähigem Material zu bestehen, um dem gewünschten Zwecke zu genügen. 



   Der einzige Nachteil der Anwendung von Hülsen ohne Einlage besteht nur darin, dass die Windkanäle nicht so schöne glatte Wände haben, wie bei Anwendung mit   Nadoieinlage.   



   Das Putzen der so hergestellten Windlöcher ist ausserordentlich vereinfacht und kann ohne nennenswerte Kosten ausgeführt werden. 



   Um ein Durchdringen des Teeröles durch die Umhüllungen oder Hülsen zu verhüten, ist es vorteilhaft, sie in geeigneter   We ; se zu   behandeln, beispielsweise mit einer Lösung von Leim, Wasserglas, Borax, Tonerdesalz zu tränken oder mit geschlemmtem Ton zu beschweren und dadurch hart und widerstandsfähig zu machen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Konverterböden, dadurch gekennzeichnet, dass die in üblicher Weise zu vorwendenden Nadeln mit einer Umhlillung oder Hülse aus verbrennbarem Stoff, z. B. Papier, versehen werden.
    2. Das Verfahren nach Anspruch 1 dahin abgeändert, dass die aus verbrennbarem Stoff bestehenden Hülsen ohne Nadeleinlage verwendet werden.
    3. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 und 2 die Verwendung von beispielsweise durch Leim, Wasserglas oder dgl. teerdicht gemachten, verbrennbaren Hülsen oder Um- füllungen.
AT20411D 1904-05-30 1904-05-30 Verfahren zur Herstellung von Konverterböden. AT20411B (de)

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