AT203994B - Pastenförmiges Fleckenentfernungsmittel - Google Patents

Pastenförmiges Fleckenentfernungsmittel

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AT203994B AT128958A AT128958A AT203994B AT 203994 B AT203994 B AT 203994B AT 128958 A AT128958 A AT 128958A AT 128958 A AT128958 A AT 128958A AT 203994 B AT203994 B AT 203994B
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solvent
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Pfeilring Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pastenförmiges Fleckenentfernungsmittel 
Es ist bereits seit langer Zeit bekannt, Flecken verschiedenster Art, insbesondere Fettflecken, mit Hilfe organischer Lösungsmittel aus Gegenständen verschiedener Art, z. B. aus Geweben, zu entfernen. Es ist auch bekannt, nach dem Auftragen des Lösungsmittels auf die verschmutzte Stelle saugfähige Substanzen aufzutragen oder   FleokreinigungspastJe11   zu verwenden, die neben organischen Lösungsmitteln derartige saugfähige Stoffe enthalten. Auf diese Weise soll erreicht   werden, dass die   Flecken nicht nur durch das Lösungsmittel auf dem Stoff verbreitet werden, sondern dass das Lösungsmittel gemeinsam mit dem Schmutz durch diese   saugfähigen   Stoffe aufgenommen wird.

   Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass die unerwünschte Rand'bildung durch das sich   z. B. auf'dem Gewebe verteilen   de Lösungsmittel kaum zu vermeiden ist. Ferner sind Mittel zur Entfernung von Flecken bekannt, welche aus Triohloräthylen und Kieselgur bestehen.   Ausserdem   sind bereits pulverförmige Mittel beschrieben worden, die neben Füllstoffen auch Lösungsmittel enthalten, aber zur Entfernung von Flecken aus Geweben wenig geeignet sind. Schliesslich ist auch bereits vorgeschlagen worden, Bentonit für eine. Fleckenentfernungspaste zu verwenden. Es zeigt sich jedoch, dass die Reinigungskraft einer derartigen Paste für die Praxis nicht ausreicht und dass der handelsübliche Bentonit auf dem gereinigten Gewebe od. dgl. zu stark haftet und für den vorliegenden Verwendungszweck im allgemeinen zu dunkel ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass man ein pastenförmiges,   selbsttätiges     Fleckenentfernungsmit-   tel von genügend grosser Reinigungskraft erhält, das die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist und nach dem Gebrauch leicht aus dem gereinigten Gewebe od. dgl. entfernt werden kann, wenn man zusammen mit dem Lösungsmittel ein   Aluminiumhydrosilikatmineral   mit quellfähiger Struktur, welches organische Be-   standteile gebun den   enthält, verwendet. Diese Aluminiumverbindungen sind in der Lage, die verwendeten Lösungsmittel ziemlich stark zu binden und Gele zu bilden. Bringt man diese Gele auf das verunreinigte Gewebe, so ist kein Verlaufen des Lösungsmittels mehr zu beobachten.

   Aus diesem Grund wird eine   Randbildung   praktisch vollständig verhindert. 
 EMI1.1 
 der erfindungsgemässenGele. kann auch eine verlängerte Einwirkung des Lösungsmittels auf die verschmutzte Stelle und dadurch eine intensivere Wirkung erfolgen. 



   Es ist   zweckmässig,-die Aluminiumhydrosili-   katmineralien mit quellfähiger Struktur, die organische   Bestandteile   gebunden enthalten, und die zu verwendenden Lösungsmittel gemeinsam mit Substanzen zu verwenden, die eine aufsaugende Wirkung aufweisen.   Für   diesen Zweck kommt insbesondere fein verteilte Kieselsäure in Betracht. Magnesiumoxyd ist weniger gut geeignet, da sich bei dessen Anwendung weniger die erwünschten Gele, sondern mehr breiige Mittel bilden. Von. den Kieselsäurepräparaten verdienen diejenigen den Vorzug, die nach einem Nassverfahren hergestellt sind und mehr flockige Struktur haben. Pyrochemisch hergestellte Kieselsäurepräparate haben die unerwünschte Eigenschaft, nach erfolgter   Fleckenentfemung   zu stark auf dem Gewebe zu haften. 



   Es ist weiterhin vorteilhaft, der erfindungsgemässen Fleckenentfernungspaste noch Stärke zuzusetzen, da diese eine bessere Verteilbarkeit des Mittels auf dem zu reinigenden Gewebe ergibt. 



  Als in diesem Mittel zu verwendende Lösungsmittel sind z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe, Benzin, Amylacetat, Isopropylalkohol, Terpentinöl usw. geeignet. 



   Durch die folgenden Beispiele soll das erfindungsgemässe Fleekenentfernungsmittel noch etwas näher   erläutert   werden. 



    Beispiel l : Zur   Herstellung einer selbsttätigen Fleckenentfernungspaste werden folgende 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Trichloräthylen <SEP> 10019
<tb> Tetrachlorkohlenstoff <SEP> 45% <SEP> 
<tb> Benzin <SEP> 11%
<tb> Isopropylalkohol <SEP> 6% <SEP> 
<tb> kolloide <SEP> Kieselsäure <SEP> 8%
<tb> (bekannt <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Handelsnamen <SEP> SS <SEP> flox") <SEP> 
<tb> DimethyldioctadecylammoniumBentonit <SEP> (bekannt <SEP> unter <SEP> dem <SEP> 4%
<tb> Handelsnamen <SEP> Bentone <SEP> 34"der
<tb> Fa. <SEP> Südchemie <SEP> A. <SEP> G., <SEP> München)
<tb> Stärke <SEP> zoo
<tb> Amylacetat <SEP> l/o
<tb> 100%
<tb> Beispiel <SEP> 2 <SEP> :

   <SEP> 
<tb> Tetrachlorkohlenstoff <SEP> 550/o <SEP> 
<tb> Benzin <SEP> 10%
<tb> Isopropylalkohol <SEP> 10%
<tb> kolloide <SEP> Kieselsäure <SEP> 89/o
<tb> (bekannt <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Handelsnamen <SEP> Siflox")
<tb> DimethyldioctadecylammoniumBentonit <SEP> (bekannt <SEP> unter <SEP> dem <SEP> zea
<tb> Handelsnamen <SEP> Bentone <SEP> 34"der
<tb> Fa. <SEP> Südchemie <SEP> A. <SEP> G., <SEP> München) <SEP> 
<tb> Stärke <SEP> 12%
<tb> Terpentinöl <SEP> 1%
<tb> 100%
<tb> 
 
 EMI2.2 
 octadecylammonium-Bentonit kann durch Ionenaustauschreaktion zwischen einem Dimethyldioctadecylammoniumsalz und Montmorrilonit 
 EMI2.3 
 
Die   erfindungsgemässe Paste   wird zur Anwendung unter leichtem Druck auf die verunreinigte Stelle aufgetragen, dann trocknen gelassen und danach kann das Mittel ohne weiteres wieder aus der nunmehr sauberen Gewebestelle, z.

   B. durch Ausbürsten, entfernt werden. 



   Es ist besonders vorteilhaft, Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemische zu verwenden, die eine schwer oder nicht entflammbare Fleckenpaste ergeben. Die in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Fleckenpasten sind nicht entflammbar. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Pastenförmiges Fleckenentfernungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Gehalt an Aluminiumhydrosilikatmineralien mit quellfähiger Struktur, an welche organische Bestandteile gebunden sind, als Geliermittel neben einem oder mehreren organischen Lösungsmitteln aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Fleckenentfernungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es einen zusätzlichen Gehalt an einer Trägersubstanz, insbesondere einer fein verteilten Kieselsäure, vorzugsweise einer nach einem Nassverfahren hergestellten kolloiden Kieselsäure, aufweist.
    3. Fleckenentfernungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es einen zusätzlichen Gehalt an Stärke aufweist.
    4. Fleckenentfernungsmittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Gehalt an Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemischen, die ein schwer oder nicht ent- EMI2.4
AT128958A 1958-01-03 1958-02-21 Pastenförmiges Fleckenentfernungsmittel AT203994B (de)

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