AT203960B - Druckluftkippvorrichtung für Mülltonnen - Google Patents

Druckluftkippvorrichtung für Mülltonnen

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AT203960B
AT203960B AT181556A AT181556A AT203960B AT 203960 B AT203960 B AT 203960B AT 181556 A AT181556 A AT 181556A AT 181556 A AT181556 A AT 181556A AT 203960 B AT203960 B AT 203960B
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AT
Austria
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compressed air
control valve
line
garbage
pressure medium
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AT181556A
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Hans Zoeller
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Hans Zoeller
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckluftkippvorrichtung für Mülltonnen 
Die   : Erlindung betrif1ft   eine   Drucduftlkippvor-   richtung für Mülltonnen, insbesondere an Müllwagen, mit einem Arbeitszylinder und einem   Druckmittelsteuerventil.   



   Bei den bekannten   Druckluftkippvorrichtungen   für Mülltonnen verwendet man Steuerventile ohne Feinregelventil und lässt auch die expandierende Luft über diese einfachen   Drei-oder Mebrtwegven-   tile ins Freie. Diese einfachen Drei- oder Mehrwegventile haben den Nachteil, dass sie die Luft aus dem   Kippluftbehälter,   d. h. aus dem Druckluftnetz, unabgestuft und mit vollem Netzdruck in den Arbeitszylinder einströmen lassen. Bei Mülltonnen mit   wenig'Müllgewicht   entsteht dabei der Nachteil, dass die Mülltonne schlagartig gegen die Frontplatte   der Schüttung   bewegt wird, dabei ein   standes     Geräusch verursacht sowie   die Frontplatte und die Mülltonne beschädigt.

   Die Müllader rücken den Handhebel des   Druckmittelsteuewen-   tiles einfach ein, wodurch der wolle Luftdruck aus dem Kippluftbehälter in den Arbeitszylinder schiesst. 



   Ein weiterer Nachteil bei den bisherigen Ventilanordnungen ist der, dass die aus dem   Arbeitszy-   linder expandierende Luft über eine Leitung und über das   Druckmittelsteuenventil   einfacher Ausführung ins Freie expandiert wurde. Bei grösserer Kälte hat sich gezeigt, dass die aus dem Arbeitszylinder schnell expandierende Luft Einfrierungen in der Leitung zum Druckmittelsteuerventil und auch in den Kanälen im   Druakmittelsteuerventil   auftreten lässt, wodurch   die Funktion der Kippvor-   richtung gestört wird.

   Um dies zu verhüten, haben die Müllader die Arbeitszylinder, die Leitung und das   Drudkmittelsteuerventil mit Säcken, Holz-   wolle, Stroh und ähnlichen Mitteln isoliert und 
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 Müllader hängen unter das Druckmittelsteuerventil einen alten Eimer und'verfeuern in diesem Briketts oder Holzkohle, um das Druckmittelsteuerventil nicht einfrieren zu lassen. Hiedurch leiden das   idruckmittelsteuerventil   und auch noch andere Teile des Kippers und es entstehen frühzeitig Schäden. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass das   Dtudkmittelsteuerventil   mit einer einen   Wiege, kol-   
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SchneIIentlüftungsventil ange-ventil 14 und drückt den Schliesskolben 15 infolge der grösseren Kolbenfläche nach rechts, wo er an der Nutringdichtung 17 die Leitung 18 verschliesst und somit ein weiteres   überflüssige   Füllen des Luftzylinders 1 auf Netzdruck, z. B. 6   atü.   verhindert. Durch diese Massnahme wird immer nur so viel Luft verbraucht wie tatsächlich zum Kippen einer Mülltonne, deren Gewicht entsprechend, benötigt wird. Zum Zurückschwenken des Schwenkarmes 10 legt man den Handhebel 21 des Druckmittelsteuerventiles 20 nach unten. Die Leitung 22 wird dadurch entlüftet.

   Die Luft im Zylinder 1 drückt die Membran mit Unterstützung der Feder 28 nach oben gegen den Dichtsitz 26 und entweicht sehr schnell an dem Dichtsitz 27 vorbei durch die Kanäle 29 und den Filter 30 ins Freie. Das Schliessventil wird, da die Leitung 13 drucklos ist, durch den Luftdruck aus der Leitung 18   geöffnet,   und die Luft strömt wieder bis zum   DruckmittelsteueI1Ventil.   Der Schwenkarm schwenkt indirekt durch die Tonne aus der Schüttung mit Federkraft zurück bis über den Schwerpunkt, um dann durch das Eigengewicht der Mülltonne sowie des Schwenkarmes 10 in die Ausgangsstellung zurückzufallen. Der Kolben 2 be- 
 EMI2.2 
 
Durch die Steuerung mittels Druckmittelsteuerventil, Schnellentlüftungsventil und Schliessventil wird eine optimale Leistung beim Kippen von Mülltonnen erzielt.

   Durch die jeweilige Hebelstellung des Druckmittelsteuerventiles kann der Mülllader, entsprechend dem Gewicht der Mülltonne, die Lufteinströmung und die Einkippgeschwindigkeit vorbestimmen. Wird der Hebel des Druckmittelsteuerventiles nur wenig eingerückt, dann kippt auch die Mülltonne nur langsam ein. Wird er mehr eingerückt, dann steigert sich die Kippgeschwindigkeit immer feinfühlig. Die aus dem Arbeitszylinder expandierende Luft wird nicht mehr über eine Leitung und über das Druckmittelsteuerventil ins Freie gelassen, sondern direkt aus dem Arbeitszylinder über das Schnellentlüftungsventil. 



  Damit sind Einfrierungen und Störungen nicht mehr möglich. Durch die Verwendung des Druckmittelsteuerventiles werden die Mülltonnen und   Schüttungen äusserst geschont.    
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> :(23) angeordnet ist, wobei durch die Feineinstellung (31) entweder die Druckluftzufuhr (19, 22) zum Schnellendlüftungsventil freigegeben oder die zu diesem führende Leitung (22) mit einer Entlüftungsbohrung (41) verbunden oder beide Wege selbsttätig abgeschlossen werden. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druckluftleitung (18, 19) vor dem Druckmittelsteuenventil (20) ein Schliessventil (14) angeordnet ist und mittels einer Leitung (13) mit einer OiberschleifMmmg (12) des Arbeitszylinders (1) verbunden ist.
AT181556A 1955-03-24 1956-03-24 Druckluftkippvorrichtung für Mülltonnen AT203960B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4380313A (en) * 1979-11-16 1983-04-19 Signode Corporation Air-powered driving tool, having a pilot piston and cylinder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4380313A (en) * 1979-11-16 1983-04-19 Signode Corporation Air-powered driving tool, having a pilot piston and cylinder

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