AT203732B - Verfahren zur Laugung von Erzen, die sulfosalzbildende Metalle enthalten - Google Patents

Verfahren zur Laugung von Erzen, die sulfosalzbildende Metalle enthalten

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AT203732B
AT203732B AT624457A AT624457A AT203732B AT 203732 B AT203732 B AT 203732B AT 624457 A AT624457 A AT 624457A AT 624457 A AT624457 A AT 624457A AT 203732 B AT203732 B AT 203732B
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Gerhard Dipl Ing Dr Tech Jangg
Hans Dr Hohn
Heinrich Dipl Ing Bach
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Gerhard Dipl Ing Dr Tech Jangg
Hans Dr Hohn
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Laugung von Erzen, die sulfosalzbildende Metalle enthalten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Durch Zusatz von Erdalkalisalzen oder Hydroxyden, vorzugsweise Kalziumchlorid oder Kalziumhydroxyd, zur   Laugungslösung kann schon bei stöchiometrischen Mengen   praktisch vollkommene Ausfällung der Kieselsäure in gut filtrierbarer Form erreicht werden. Werden die Erdalkaliverbindungen schon zur Druckaufschlusslösung zugesetzt, wird ein Inlösunggehen der Kieselsäure praktisch vollständig unterbunden. Man erhält daher nach dem Druckaufschluss entweder direkt oder nach Fällung mit löslichen Erdalkaliverbindungen praktisch reine Sulfosalzlösungen, die   überschüssiges   Alkalisulfid enthalten, aus denen die Metalle nach üblichen und in der Literatur beschriebenen Methoden,   z.

   B.   durch   Auskristallisierenlassen   der Sulfosalze oder durch Zementation gewonnen werden können. Die restliche, das Alkalisulfid enthaltende   Lösung wird   vorteilhafterweise im Kreislauf geführt. 



   Bei den Untersuchungen zeigte es sich, dass vorhandene Sulfide beim Druckaufschluss durch die alkalischen Lösungen teilweise oder ganz entschwefelt und unter Verbrauch des zugesetzten freien Alkalis in die Hydroxyde übergeführt werden können. Durch diese Entschwefelung wird zusätzliches Alkalisulfid gebildet, so dass der Schwefelgehalt der Erze zumindest teilweise in Form des wertvollen Alkalisulfides gewonnen werden kann. 



   Als Werkstoff für die   Drucklangungsapparatur   hat sich Eisen bestens   bewährte   das von der alkalischen   Natriumsulfidlösung   auch bei höheren Temperaturen praktisch nicht angegriffen wird. 



   Bei den Untersuchungen, durchgeführt an verschiedensten Erzen, wurden u. a. folgende Ergebnisse erzielt : 
 EMI2.1 
 folgender Zusammensetzung : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Eisen <SEP> : <SEP> 38, <SEP> 5 <SEP> % <SEP> 
<tb> Schwefel <SEP> : <SEP> 49,2 <SEP> 0/0
<tb> Zinn <SEP> : <SEP> 1, <SEP> 87% <SEP> 
<tb> Kieselsäure <SEP> : <SEP> 2, <SEP> 9 <SEP> % <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.3 
   Einwaage 5 g, Auschlusslösung 200 ml mit 40 g Na2S. 9 H p und 10 g NaOH. 



  Temperatur : 3500 C, Versuchsdauer 3 Stunden.   



   Molybdänausbringung: 99 %. 



   Beispiel 3: Einsatz ein komplexes arsenhaltiges Kupfer-Nickelerz mit   16, 25 %As, 1, 8 % Kupfer   und   l,   25 % Nickel. 



    Einwaage 6 g, Aufschlusslösung 200 ml mit 40 g Na S. 9 HO und 10 g NaOH, Temperatur: 450  C, Versuchsdauer 2 Stunden.    



   Arsenausbringung : 94 %. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Laugung von Erzen, die sulfosalzbildende Metalle enthalten, mit wässeriger Alkalisulfidlösung, dadurch gekennzeichnet, dass die Erze in einem Autoklaven bei Temperaturen von 200 bis 6000 C, vorzugsweise   300 - 4500   C, und dem sich dabei einstellenden Druck behandelt werden, wobei die sulfosalzbildenden Metalle in Lösung gebracht und so von den nicht aufgeschlossenen Begleitmineralien getrennt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschlusslösung freie Alkalien, vorzugsweise Natriumhydroxyd oder Kalziumhydroxyd zugesetzt werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Laugungslösung nach dem Aufschluss Erdalkalisalze oder-Hydroxyde, vorzugsweise Kalziumchlorid oder Kalziumhydroxyd zugesetzt werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschlusslösung Erd- alkalisalze oder-Hydroxyde, vorzugsweise Kalziumchlorid oder Kalziumhydroxyd zugesetzt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach Entfernen der in Lösung gebrachten Metalle mittels gebräuchlicher Methoden, z. B. durch Auskristallisieren der Sulfosalze, die Laugungslösung im Kreislauf geführt wird
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