AT203370B - Filmkamera - Google Patents

Filmkamera

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AT203370B
AT203370B AT231858A AT231858A AT203370B AT 203370 B AT203370 B AT 203370B AT 231858 A AT231858 A AT 231858A AT 231858 A AT231858 A AT 231858A AT 203370 B AT203370 B AT 203370B
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AT
Austria
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film camera
switch
resistor
camera according
circuit
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Application number
AT231858A
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English (en)
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Eumig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Filmkamera 
Die Erfindung betrifft eine Filmkamera mit elektrischem Antrieb und einem photoelektrischen Belichtungsmesser bzw. Belichtungsregler, insbesondere eine Schmalfilmkamera, deren Motor durch eingebaute Batterien bzw. Akkumulatoren gespeist wird. 



   Bei elektrisch betriebenen Kameras ergeben sich vielfach dadurch Schwierigkeiten, dass besonders bei Batterie- bzw. Akkumulatorbetrieb die Speisespannung des Antriebsmotors unter den Sollwert absinkt, so dass der Motor das Filmband nicht mehr mit aer vorgeschriebenen Geschwindigkeit durchzuziehen vermag. Dieses Absinken der Bildfrequenz ergibt bei der Bildwiedergabe einen störenden Zeitraffereffekt und überdies eine Überbelichtung des Filmmaterials, da sich die wirksame Belichtungszeit umgekehrt proportional der Bildfrequenz verändert. Da der Belichtungsspielraum bei den vielfach verwendeten Farbfilmen relativ gering ist, kann ein Absinken der Motorspannung zu völlig unbrauchbaren Aufnahmen führen. 



   Es ist daher vorgeschlagen worden, in die Kamera ein Spannungsmessgerät einzubauen, um die Klemmspannung der Batterie überwachen zu können. Diese Massnahme konnte sich jedoch besonders bei Amateurgeräten nicht durchsetzen, da durch den Eirbau des Voltmeters die Abmessung, das Gewicht und der Preis der Kamera erhöht werden. 



   Aus Sicherheitsgründen wird daher   üblicherweise   die Batterie nie vollständig   entladen, sondernrelativ   früh ausgetauscht, so dass auch bei Batterien mit unterdurchschnittlicher Kapazität keine Fehlaufnahmen zustande kommen können. Diese Methode führt   naturgemäss. zu   einer schlechten Ausnützung der Batterie und zu einer Erhöhung der Betriebskosten. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass bei einer elektrisch angetriebenen Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser bzw. Belichtungsregler das Photostrommesssystem über Vorschaltwiderstände od. dgl. mit der Stromquelle des Antriebsmotors mittels eines Umschalters od. dgl. verbindbar ist, so dass die Spannung derselben kontrolliert werden kann. 



   Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, dass auf der Skala des   Belichtungsmessers   eine Marke angeordnet ist. Steht der Zeiger   beispielsweise-während   der Überprüfung der Batteriespannung links von dieser Marke, so ist eine Aufnahme nicht mehr möglich. Bei automatischen Blendenreglern ist in analoger Weise auf der im Sucher oder in einem Gehäusefenster sichtbaren Blendenskala eine entsprechende Marke angebracht. 



   Bei Apparaten mit gekuppelten Belichtungsmessern wird die genannte Marke im Sucherstrahlengang angeordnet. Bei Systemen, bei welchen zur Blendeneinstellung der Zeiger des Messsystems mit einer im Sucher angeordneten festen Marke zur Deckung gebracht wird, ist es zweckmässig, dieselbe Marke auch als   Messmarke'für   die Spannungskontrolle zu verwenden, was durch entsprechende Dimensionierung der Vorwiderstände od. dgl. erreicht werden kann. 



   Um ein richtiges Bild über die noch zur Verfügung stehende Kapazität der Stromquelle zu erhalten, ist es zweckmässig, diese während der Spannungsmessung in an sich bekannter Weise durch einen Widerstand zu belasten. 



   Da bei einer derartigen Einrichtung die Batterie durch unsachgemässe Benützung bei der Spannungsprüfung teilweise entladen werden könnte, ist es vorteilhaft, den Belastungswiderstand als Heizwicklung eines Bimetallelementes auszubilden, welche bei Erreichen einer wählbaren Temperatur den Belastungsstromkreis unterbricht. 



   Zweckmässig wirkt das Bimetallelement in an sich bekannter Weise über einen Schnappmechanis- 

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 mus auf den im Belastungsstromkreis liegenden Schalter. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten   Ausführungsbeispiele. s   näher   erläutert,  
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte Schaltung einer Kamera gemäss der Erfindung, Fig. 2 veranschaulicht ein Detail dieser Kamera. Mit   l   ist eine beispielsweise im Kameragehäuse angeordnete Batterie bezeichnet, die über einen Schalter 3 mit dem Kameraantriebsmotor 2 verbunden werden kann. 4 ist einDrehzahlregler für den Motor 2. Durch einen von Hand aus betätigbaren Schalter kann die Batterie über den Kontakt 5a mit einem Widerstand 6 belastet werden.

   Gleichzeitig wird über den mit dem Kontakt 5a mechanisch gekuppelten Schaltkontakt 5b das Drehspulsystem 7 vom Photozellenstromkreis abgeschaltet und über den Vorwiderstand 8 mit dem Belastungswiderstand 6 verbunden, so dass in dieser Stellung des Schalters 5a, 5b die Klemmenspannung der Batterie im belasteten Zustand überprüft werden kann. Um zu ver-    hindern, dass   während des Prüfvorganges der Kameramotor eingeschaltet wird, ist in Serie mit diesem ein mit den Kontakten 5a, 5b mechanisch gekuppelter Schalter 5c vorgesehen, der während des Messvorganges den Motorstromkreis unterbricht. Der Belastungswiderstand 6   is,   auf einem Bimetallstreifen 9 angeordnet und bewirkt im stromdurchflossenen Zustand eine Erwärmung desselben. Dadurch wird zunächst eine Schnappfeder 10 gespannt.

   Nach dem Erreichen einer bestimmten Temperatur geht der Bimetallstreifen sprungartig in seine'andere Wirkungsstellung und unterbricht dabei den Strom durch den Belastungswiderstand   6 ;   dieser Überlastungsschutzschalter ist in Fig. 1 mit 11 bezeichnet. Durch diese Einrichtung wird eine Überlastung der Batterie durch zu lang andauerndes Betätigen des Prüfschalters und eine wiederholte Belastung der Batterie vermieden, da der Schalter 11 erst nach weitgehender Abkühlung in seine Ruhelage zurückkehrt. Durch Anordnung thermischen Isolationsmateriales kann diese Zeit relativ gross gewählt werden. 



   In der Ausführung gemäss Fig. 2 ist der Schalter 11 mit den Schaltern 5a und 5b kombiniert, wobei die festen, mit dem einen Pol der Batterie   verbundenenKontaktstücke   auf dem Bimetallstreifen 9 angeordnet sind. Da die Bewegung der Schaltertaste 12 durch einen Anschlag 13 im   Kameragehäuse   16 begrenzt ist, wird durch eine Erwärmung des Bimetallstreifens der Priifstromkreis unterbrochen. Der Zeiger des   Messinstrumentes   7 kehrt daher in seine Nullage zurück. Erst nach Loslassen der Taste 12 wird das Messinstrument mit der Photozelle 14 verbunden, in deren Stromkreis ein verstellbarer Widerstand 15 vorgesehen ist, der die Berücksichtigung von Filmempfindlichkeit, Bildfrequenz usw. gestattet. 



   An Stelle   eines Vorwiderstandes   8 im Stromkreis des   Messsystems   kann auch eine Potentiometerschaltung für die Messung gewählt werden, wobei der Potentiometerwiderstand parallel zum Belastungswiderstand   C   geschaltet ist. Es ibt auch   möglich,   direkt am Belastungswiderstand 6 eine Teilspannung abzugreifen und dem Messsystem zuzuführen. 



   Bei Kameras mit getrennt angeordneten Batterien bzw. Akkumulatoren grösserer Kapazität ist es zweckmässig, den Belastungswiderstand vom Kameragehäuse getrennt anzuordnen. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Batterie über ein Hilfsrelais mit dem Widerstand zu verbinden. Grundsätzlich ist die beschriebene Anordnung auch für mit Wechselspannung betriebene Kameras geeignet, wobei jedoch dem Messsystem ein Gleichrichter vorzuschalten ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Filmkamera mit elektrischem Antrieb und einem photoelektrischen Belichtungsmesser bzw. Belichtungsregler, insbesondere Schmalfilmkamera mit eingebauten Batterien'bzw. Akkumulatoren, dadurch gekennzeichnet, dass das Photostrommesssystem über Vorschaltwiderstände od. dgl. mit der Stromquelle des Antriebsmotors mittels eines Umschalters od. dgl. verbindbar ist, so dass die Spannung derselben kontrolliert werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Filmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle während der Spannungsmessung in an sich bekannter Weise durch einen Widerstand belastet ist.
    3. Filmkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungswiderstand als Heizwicklung eines Bimetallelementes ausgebildet ist, welches bei Erreichen einer wählbaren Temperatur den Belastungsstromkreis unterbricht, um eine Überlastung der Batterien od. dgl. zu vermeiden.
    4. Filmkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bimetallelement in an sich bekannter Weise über einen Schnappmechanismus auf den im Belastungsstromkreis liegenden Schalter einwirkt. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Filmkamera nach-einem der vorhergehenden Ausprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter des Photostrommesssystems bei Umschaltung auf Spannungsmessung den Stromkreis des Kameraantriebsmotors unterbricht bzw. den Kameraauslöser mechanisch in seiner Ruhestellung blockiert.
AT231858A 1958-03-31 1958-03-31 Filmkamera AT203370B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144107B (de) * 1960-09-22 1963-02-21 Agfa Ag Fotografische oder kinematografische Kamera mit elektrischem Messwerk
DE1199609B (de) * 1962-10-09 1965-08-26 Balda Kamerawerk Rudolf Gruete Pruefeinrichtung fuer mit Ladekondensator arbeitende, in Kameras mit Belichtungsmesser oder -regler eingebaute Blitzgeraete
DE1246273B (de) * 1964-08-22 1967-08-03 Metrawatt Ag Elektrischer Belichtungsmesser mit mehreren Teilmessbereichen

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DE1144107B (de) * 1960-09-22 1963-02-21 Agfa Ag Fotografische oder kinematografische Kamera mit elektrischem Messwerk
DE1199609B (de) * 1962-10-09 1965-08-26 Balda Kamerawerk Rudolf Gruete Pruefeinrichtung fuer mit Ladekondensator arbeitende, in Kameras mit Belichtungsmesser oder -regler eingebaute Blitzgeraete
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