AT203298B - Hochdruckleitung aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Hochdruckleitung aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hochdruckleitung aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochdruckrohrleitung, aus Stahlbeton mit einer gegen mechanische oder chemische Angriffe widerstandsfähigen Innenauskleidung aus Kunststoffolie. Gemäss der Erfindung wird eine Hochdruckrohrleitung dieser Art in der Weise ausgebildet, dass sie aus äusseren Rohrkörpern und aus inneren Rohrkörpern zusammengesetzt ist, die an ihrer Innenseite bzw. an ihrer Aussenseite Sitzflächen in Form eines Doppelkegels aufweisen, wobei jeweils in einen äusseren Körper von der einen und von der andern Seite ein innerer Rohrkörper eingesteckt ist. Nach einer zweckmässigen Ausführungsform sieht die Erfindung vor, dass sowohl an der Innenfläche jedes äusseren Rohrkörpers als auch an der Innen- fläche jedes inneren Rohrkörpers ein Folienbelag vorgesehen und an'beiden Stirnseiten des betreffenden Rohrkörpers nach aussen umgelegt ist. Die Herstellung einer solchen Rohrleitung wird gemäss der Erfindung in der Weise ausgeführt, dass auf den Aussenflächen der inneren Rohrkörper vor , dem Ineinandel'fitgen eine Paste oder Flüssigkeit aufgetragen wird, welche nach Berührung mit dem an der Innenfläche des benachbarten äusseren Körpers vorgesehenen Kunststoffbelag diesen zum Erweichen und Quellen bringt. Zur Veranschaulichung einer gemäss der Erfin- EMI1.1 Fig. 1 einen Rohrkörper der ersten Art und Fig. 2 einen Rohrkörper der zweiten Art. Der Rohrkörper 1 nach Fig. 1 ist an seiner inneren Wand zylindrisch gestaltet, während seine Aussenfläche ein doppelkonisches Profil aufweist. Der Rohrkörper 2 nach Fig. 2 ist umgekehrt an seiner Aussenfläche zylindrisch gestaltet, während seine Innenwand ein doppelkonisches Profil aufweist. Das innere Profil des Rohrkörpers 2 und das äussere Profil des Rohrkörpers 1 sind derart aufeinander abgestimmt, dass, wie Fig. 3 veranschaulicht, eine Rohrleitung von beliebiger Länge hergestellt werden kann, indem jeweils aufeinanderfolgende Rohrkörper 1 und 2 ineinandergesteckt werden, wobei sich eine durchgehende zylindrische Rohröffnung und eine durchgehende zylindrische Aussenfläche der Rohrleitung ergibt. Sowohl die Rohrkörper als auch die Rohrkörper 2 sind nach. dem oben beschriebenen Veda- ren an ihrer Innenfläche mit einem KunststoffFolienbelag versehen, der mit I'bzw. 2'bezeichnet ist und stirnseitig bei 1"bzw. 2"nach aussen umgelegt sein kann. Ferner kann die Wandstärke der Rdhrstücke zweckmässig so gewählt werden, dass jeweils die grösste Wandstärke jedes Rohrkörpers etwa zwei Drittes der in der entsprechenden Querschnittsebene vorhandenen Gesamtwandstärke der fertigen Rohrleitung. beträgt. , Die an den Innenflächen der Rohrkörper 1 aufgebrachten Kunststoffbeläge r können an den Stossfugen 3 nach Fertigstellung der Rohrleitung verschweisst werden, um die Stossfuge zuverlässig abzudichten. An den Stossfugen der äusseren Rohrkörper 2 können Ringmuffen 4 aufgesetzt werden, welche die Stossfuge mechanisch verstärken und zugleich abdichten. Um die Haftung der ineinandergesteckten Rohrkörper zu verstärken und ihre doppelkonischen Sitzflächen zuverlässig abzudichten, kann man in der Weise vorgehen, dass, bevor die Rohrkörper zusammengefügt werden, auf der Aussen fläche des Rohrkörpers 1 eine Paste oder Flüssigkeit aufge- tragen wird, welche nach Berührung mit dem an der Innenfläche des Körpers 2 vorgesehenen Kunststoffbelag 2'diesen zum Quellen bringt. Derartige Flüssigkeiten oder Pasten sind an sich bekannt. Zugleich mit dem Quellen wird der Kunststofibelag erweicht, wodurch er eine dichte und dauerhafte Bindung zwischen den Sitzflächen der beiden Rohrkörper bewirkt. Die auf die Rohrleitung an den äusseren Stossstellen aufgesetzten Muffen können auch, wie in Fig. 3 bei 4'gezeigt, ein T-förmiges Profil haben. Die gemäss der Erfindung hergestellte Rohrleitung kann auch zum Bau von Stollen verwendet werden. Die Rohrleitung wird in diesem Falle in dem aus dem Felsgestein oder Erdreich ausgebrochenen Stollengang verlegt, wobei nachträglich zwischen Aussenwand der Rohrleitung und Innenwand des Stollenganges Pressbeton eingefüllt wird, um die Rohrleitung gegen die Stollenwand abzustützen.
Claims (1)
- PATENTANSPROCHE : 1. Hochdruckrohvleitung aus Stahlbeton mit einer gegen mechanische oder chemische Angriffe widerstandsfähigen Innenauskleidung aus Kunststoffolie, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus äusseren Rohrkörper (2) und aus inneren Rohrkörpern (J) zusammengesetzt ist, die an ihrer In- nenseite bzw. an ihrer Aussenseite Sitzflächen in Form eines Doppelkegels aufweisen, wobei jeweils in einen äusseren Körper von der einen und von der andern Seite ein innerer Rohrkörper eingesteckt ist.2. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl an der Innenfläche jedes äusseren Rohrkörpers als auch an der Innenfläche jedes inneren Rohrkörpers ein Folienbelag vorgesehen und an beiden Stirnseiten des betreffenden Rohrkörpers nach aussen umgelegt ist.3. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Wandstärke jedes Rohrkörpers etwa zwei Drittel der in der entsprechenden Querschnittsebene vorhandenen Gesamtwandstärke der fertigen Rohr- EMI2.1 4. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stossfugen der äusseren Rohrkörper (2) RingmuSen {4 bzw. 4'.) vorgesehen sind, welche den umgelegten Folienbelag an beiden Rohrkörpern umschliessen.5. Verfahren zur Herstellung einer Rohrleitung nach Anspruch l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Aussenflächen der inneren Rohrkörper (1) vor dem Ineinanderfügen eine Paste oder Flüssigkeit aufgetragen wird, welche nach Berührung mit dem an der Innenfläche des benachbarten äusseren Rohrkörpers (2) vorgesehenen Kunststoff- belang (2') diesen zum Erweichen und Quellen bringt.
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|---|---|---|---|
| AT345657A AT203298B (de) | 1956-12-08 | 1957-05-24 | Hochdruckleitung aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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1957
- 1957-05-24 AT AT345657A patent/AT203298B/de active
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