AT203090B - Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei- oder mehrschenkeligen geschichteten Magnetkernen - Google Patents

Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei- oder mehrschenkeligen geschichteten Magnetkernen

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AT203090B
AT203090B AT679457A AT679457A AT203090B AT 203090 B AT203090 B AT 203090B AT 679457 A AT679457 A AT 679457A AT 679457 A AT679457 A AT 679457A AT 203090 B AT203090 B AT 203090B
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  Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei-oder mehrschenkeligen geschichteten Magnetkernen 
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei-oder mehrschenkligen geschichteten Magnetkernen, insbesondere Transformatoren, deren Blechpakete aus Spezialblechen mit magnetischer Vorzugsrichtung bestehen. 



   Zwei- oder mehrschenklige geschichtete Magnetkerne werden im allgemeinen verspannt, indem runde Bolzen durch eingestanzte Löcher in die Blechpakete gesteckt und an ihren Enden verschraubt oder auch vernietet werden. Die Joche werden häufig auf die gleiche Weise verspannt. Diese Anordnung ist bei kalt gewalzten Blechen nicht mehr zweckmässig, da sie zu einer sehr unwirtschaftlichen Ausnutzung der Bleche führt. Es ist bekannt, bei Kernen aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung die Verspannung mit Hilfe von Spannbändern vorzunehmen, die den Kern aussen umgeben. Die Joche erhalten bei diesen Ausführungen an ihren den   Kernfenstcrn   zugekehrten Seiten keine Pressung. Bei grösseren Kernen kommt man jedoch ohne eine gute Jochpressung nicht aus.

   Es ist deshalb üblich, eine Jochpresseinrichtung vorzusehen, bei der die Zusammenpressung mit Hilfe von   Prcssbolzen   erfolgt. Die Bolzen werden in der Regel durch Bohrungen geführt, die in den Jochblechen vorhanden sind. Dabei findet   natürlich wieder eine   ungenügende Ausnutzung des Jochquerschnitts statt. Es sind deshalb auch schon Presseinrichtungen bekannt, bei denen die Pressbolzen aussen an beiden Seiten des Joches vorbeigeführt werden. Bei dieser Ausführung geht aber für die Unterbringung der Bolzen Wickelraum im Kemfenster verloren. Es ist weiterhin bekannt, dass man die Joche in einzelne Pakete aufteilt und zwischen den einzelnen Paketen Bolzen hindurchführt, die die Joche verspannen, u. zw. in der Weise, dass die Pakete von Druckplatten abgedeckt werden, an die die Bolzen angreifen.

   Diese Ausführung ist jedoch nicht   günstig,   da einmal der Aufbau der Joche aus einzelnen Jochteilen herstellungsmässig ungünstig ist, und zum andern werden die baulichen Masse der Kerne grösser. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile durch eine Anordnung zur Jochverspannung behoben, bei der die Zusammenpressung der Joche an der den Spulen zugerichteten Seiten durch Spannbänder erfolgt. Die Spannbänder, die den Wickelraum nicht begrenzen, werden an Druckstücke, die das Joch im übrigen zusammendrücken, befestigt. 



   An Hand einer Figur sei die Erfindung noch näher erläutert. 



   Die Figur zeigt eine Jochverspannund der   erfindungsgemässen Art, die vorzugsweise bei Spezial-   blechen   mit magnetischer V orzugsrichiung   Anwendung findet. Ein Spannband 1 ist ausserhalb des Joches 2, also im Wickelfenster 3, untergebracht und an seinen Enden unter einem bestimmten Winkel abgebogen. 



  Hiedurch wird erreicht, dass das Spannband 1 durch die in den Presshölzern 4 und 5 vorgesehenen Bohrungen 6 und 7 geführt werden kann, ohne die Presshölzer 4 und 5 breiter auszuführen. An den Enden des Spannbandes 1 sind Bolzen 8 und 9 angeschweisst. Die Sicherung der Bolzen 8 und 9 und somit auch die Verspannung des Joches 2 geschieht mit den Muttern 10 und 11, die eine einwandfreie Unterlage durch die Unterlegscheiben 12 und 13 haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE' : 1. Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei-oder mehrschenkligen geschichteten Magnetkernen, insbesondere Transformatoren, deren Blechpakete aus Spezialblechen mit magnetischer Vorzugsrichtung bestehen, wobei die Joche durch ausserhalb des Kernes liegende, über Druckstücke auf das Joch wirkende Befestigungselemente zusammengepresst sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammenpressen der Joche an der den Spulen zugekehrten Seite durch ausserhalb der Joche in den Kernfenstern vorgesehene Spannbänder erfolgt, die an den Druckstücke befestigt sind.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Spannbänder Bolzen angeschweisst sind, die durch die Druckstücke geführt und mit Muttern gesichert sind.
AT679457A 1957-02-13 1957-10-21 Anordnung zur Verspannung der Joche von zwei- oder mehrschenkeligen geschichteten Magnetkernen AT203090B (de)

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