AT202858B - Photographischer Objektivverschluß - Google Patents

Photographischer Objektivverschluß

Info

Publication number
AT202858B
AT202858B AT173056A AT173056A AT202858B AT 202858 B AT202858 B AT 202858B AT 173056 A AT173056 A AT 173056A AT 173056 A AT173056 A AT 173056A AT 202858 B AT202858 B AT 202858B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pin
photographic lens
cylinder jacket
lens shutter
adjuster
Prior art date
Application number
AT173056A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gauthier Gmbh A filed Critical Gauthier Gmbh A
Priority to AT173056A priority Critical patent/AT202858B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT202858B publication Critical patent/AT202858B/de

Links

Landscapes

  • Lens Barrels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photographischer Objektivverschluss 
Die Erfindung bezieht sich auf   einenphotographischenObjektiwerschluss   mit einer   lösbarenKupplung   zwischen den Einstellern für Blende und Belichtungszeit, von denen der eine zum Zwecke des Lösens der Kupplung in Richtung der optischen Achse gegen Federwirkung verschiebbar ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen photographischen   Objektiwerschluss   der oben genannten Art zu schaffen, bei dem der entkuppelte Zustand der Einsteller auch ohne manuelles Beeinflussen des verschiebbaren Einstellers aufrecht erhalten werden kann, um dadurch ein freizügiges Bedienen des Verschlusses zu   gewährleisten.   



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an einem festen Teil des Verschlusses 
 EMI1.1 
 schen Achse normalen Ebene verläuft, und dass am verschiebbaren Einsteller bzw. an einem festen Teil des Verschlusses der von Hand bewegbare Sperrteil. vorgesehen ist, welcher bei entkuppeltem Einsteller in seine Sperrstellung und damit mit seiner Führung in Eingriff bringbar ist, und dass der Sperrteil unter der Federkraft des verschiebbaren Einstellers mit der genannten Führung in Anlage gehalten und über den gesamten Verstelibereich des Einstellers stetig und unabhängig entlang der Führung verschiebbar ist. 



   Bei Verschlüssen mit gleichachsig zur Verschlussachse angeordneten Einstellern kann die Ausbildung der Führung für den Sperrteil im Interesse eines einfachen Aufbaus der Vorrichtung am Umfang des Verschlussgehäuses vorgenommen sein. 



   Eine vorteilhafte, eine gute Zugänglichkeit und Bedienungseinfachheit gewährleistende Anordnung des Sperrteils kann dadurch erreicht werden, dass dieser an einem mit dem verschiebbaren Einsteller verbundenen, den   Verschlussgehäuseumfang übergreifenden Zylindermantel bzw. Zylindermantelstück   angeordnet und als ein in radialer Richtung gegen Federwirkung bewegbarer Stift ausgebildet ist. 



   Ein geschlossener Aufbau des Verschlusses lässt sich hiebei dadurch erzielen, dass der Stift am Zylin- dermantel radial geführt und mittels eines in Umfangsrichtung des Verschlussgehäuses bewegbaren Schiebers verschiebbar ist. 



   Ein Sichern des Stifts gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen ist in. einfacher Weise dadurch erreichbar, dass am Schieber Ausnehmungen ausgebildet sind, in die der Stift in seiner Festhaltelage und in seiner Ausgangslage einrastet. Eine weitere, einfache   Ausführung   der Vorrichtung kann dadurch erzielt werden, dass der Stift, einen Betätigungsgriff trägt. 



   Ein gedrängter Aufbau ergibt sich hiebei, wenn der Betätigungsgriff in einem im Zylindermantel ausgebildeten Schlitz in Umfangsrichtung des Verschlussgehäuses bewegbar und mittels an   ihm ausgebil-   deter Bundstücke in im Bewegungsschlitz ausgebildeten Ausnehmungen einrastbar ist. 



   In, anderer Ausbildung der Erfindung kann als Betätigungsgriff mit dem Stift ein einarmiger, am Zylindermantel angeordneter Hebel verbunden sein. 



   Eine Lagesicherung des Stifts ist hiebei auf einfache Art dadurch erreichbar, dass der Stift geschlitzt ist und eine kugelförmige Verdickung besitzt, die mit der Wandung einer im Zylindermantel ausgebildeten Ausnehmung zusammenarbeitet und den Stift in seiner Festhaltelage und in seiner Ausgangslage sichert. 



   In den Figuren ist die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen gezeigt. 



   Fig. 1 zeigt im Längsschnitt einen Teil eines photographischen   Objektivverschlusses   mit einer lösbaren Kupplung zwischen   den Einstellringen   für Blende und Belichtungszeit. Die Kupplungsvorrichtung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 befindet sich in gekuppeltem Zustand. Fig. 2 zeigt im Längsschnitt die in Fig. 1 gezeigte Kupplungsvorrichtung in   entkuppeltem   Zustand. Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung die Ausbildung und das Zusammenwirken der Kupplungsteile. Fig. 4 zeigt im Querschnitt einen Teil eines photographischen Objektivverschlusses mit einer   gemäss   der Erfindung ausgebildeten Sperrvorrichtung. Diese befindet sich in unwirksamer Stellung. Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil des Verschlusses gemäss Fig. 4 mit einem Betätigungsteil der Sperrvorrichtung.

   Fig. 6 zeigt in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 4 einen Teil eines photographischen Objektivverschlusses mit einer andern Ausführungsart der Sperrvorrichtung. In ausgezogenen Linien ist die Vorrichtung in unwirksamer, in gestrichelten Linien dagegen in wirksamer Stellung gezeichnet. Fig. 7 zeigt einen Teil des Verschlusses gemäss Fig. 5 in perspektivischer Darstellung. Fig. 8 zeigt im   Längsschnitt einen   Teil eines photographischen Objektiwerschlusses mit einer von den vorhergehendei. Figuren verschiedenen, weiteren Ausbildung der erfindungsgemässen   Sperrvrrichtung.   Diese ist in unwirksamer Lage dargestellt. Fig. 9 zeigt einen Teil des Verschlusses gemäss Fig. 8 in perspektivischer Darstellung. 



   In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet. An der Rückseite desselben ist ein Rohrstutzen la ausgebildet, der zur Aufnahme   voa   Linsen des Aufnahmeobjektivs dient. Mittels eines an diesem Rohrstutzen ausgebildeten   Aussengewindes     Ib   kann in an sich bekannter Weise die Befestigung des Verschlusses an der Kamera erfolgen. Ferner ist an der Rückseite des Verschlussgehäuses eine Lagerstufe Ic für einen in axialer Richtung federnden Blende-Einstellring 2 ausgebildet. An der Stirnseite der   Versculussgehäuse-Seitenwand   liegt dagegen ein mit Griffkerben 3a versehener Belichtungszeit-Einstellring 3 auf. 



   Mit dem Blende-Einstellring 2 ist weiterhin ein den   Verschlussgehäuse-Umfang übergreifender. Zy-   lindermantel 4 in an sich bekannter Weise verbunden. Dieser trägt ein Griffstück   5.   an dem   Kastklauen   5a (Fig. 3) ausgebildet sind. Zur Zusammenarbeit mit   den Xastklaujn sind   an einem am BelichtungszeitEinstellring 3 ausgebildeten Zylindermantel 3b äquidistante Aussparungen 3c von rechteckiger Form ausgebildet, mit denen die Rastklauen Sa unter Wirkung des federnden Blende-Einstellrings 2 in Eingriff stehen. 



   Gemäss der Erfindung ist nunmehr zum Festhalten des   Blende-Einstellrings   2 in einer dem entkuppeltenZustand   der Einstellringe eritsprechenjen Lage   an diesem und an einem festen Verschlussteil eine Sperrvorrichtung angeordnet. 



   In den Ausführungsbeispielen besteht diese Sperrvorrichtung aus einem am Blende-Einstellring angeordneten Sperrteil und einer ortsfesten Führung, mit der der Sperrteil zusammenarbeitet. Hiebei ist der Sperrteil in einfacher Weise als ein in radialer Richtung, gegen Federwirkung bewegbarer Stift ausgebildet. 



   In dem Ausführungsbeispiel gemäss den    Fig.   4 und 5 ist ein Stift 6 am Zylindermantel 4 radial verschiebbar angeordnet. Als Führung für den Stift dienen hiebei miteinander fluchtende Bohrungen, die im Zylindermantel 4und in einer an der Innenfläche desselben befestigten Brücke 7 ausgebildet sind. In dem zwischen der Brücke und der Zylindermantelfläche vorhandenen Raum ist eine Federscheibe 8 angeordnet, die sich einerseits gegen die Brücke 7 und anderseits gegen einen am Stift 6 ausgebildeten Bund 6a abstützt. 



   Weiterhin ist an der Aussenfläche des Zylindermantels 4 ein Schieber 9 angeordnet. Dieser ist in Umfangsrichtung des Verschlusses verschiebbar, wobei seine Führung durch zwei an ihm befestigte Kopf- 
 EMI2.1 
 sammenarbeit mit dem Stift 6 ist am Schieber 9 eine Nase 9a ausgebildet, an der das als Schrägfläche ausgebildete Ende 6b des Stifts 6 unter Wirkung der Federscheibe 8 anliegt. 



   Das andere Ende 6c des Stifts 6 arbeitet mit einer am Verschlussgehäuse ausgebildeten, als ortsfeste Führung dienenden Stufe Id zusammen, mit der es im entkuppelten Zustand der Einstellringe durch Verschieben des Schiebers 9 in Eingriff führbar ist. 



   Zum Zwecke eines Sicherns des Stifts 6 sowohl in seiner Festhaltelage als auch in seiner Ausgangslage sind am Schieber 9 zu beiden Seiten der Nase 9a Ausnehmungen 9b bzw. 9c ausgebildet, in die das Ende 6b des Stifts 6 einrastet. 



   Eine Ausbildung der Sperrvorrichtung in der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Weise gewährleistet sowohl ein geschlossenes Verschlussäusseres als auch eine besonders einfache   Bedienungsweise.   
 EMI2.2 
 Blende-Einstellrings bzw. des mit ihm verbundenen Zylindermantels 4 ersehen werden. Zur deutlicheren Kennzeichnung können darüber hinaus den beiden Stellungen des Sperrteils Marken oder sonstige Bezeichnungen zugeordnet sein. AL solche Marken sind im Ausführungsbeispiel am Zylindermantelumfang ein 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ausgefüllter Kreis 20 und ein leerer Kreis 21 angebracht, wobei die Marke 21 der Festhaltestellung und die Marke 20 der unwirksamen Stellung des Sperrteils zugeordnet ist. 



   In den Fig. 6 und 7 ist ein weiteres, einen einfachen Aufbau besitzendes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Als radial verschiebbarer Stift dient hier eine Kopfschraube 11, die in einen eine Griffrändelung 12d besitzenden Betätigungsgriff 12 eingeschraubt ist, und die mit ihrem Kopf 11a mit der bereits erwähnten, am Verschlussgehäuse ausgebildeten Stufe Id zusammenarbeitet. 



   Am Betätigungsgriff 12 sind Bundstücke 12a, 12b und 12c ausgebildet. Der Durchmesser des Bundstücks 12a entspricht der Breite eines im Zylindermantel 4 ausgebildeten Längsschlitzes 4b, während der Durchmesser des Bundstücks 12b dem Durchmesser einer am Ende des Längsschlitzes 4b ausgebildeten Aus nehmung 4c angepasst ist. Mittels einer zwischen dem Schraubenkopf 11a und der inneren Zylindermantelfläche angeordneten Federscheibe 13 wird der Stift 11, 12 in Richtung auf die Verschlussachse zu gehalten. 



   Die vorbeschriebene Anordnung gestattet, den Stift 11, 12 im Längsschlitz 4b von der in Fig. 6 ausgezogen gezeichneten Stellung in die in derselben Figur in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung zu bewegen. Am Ende dieser Bewegung wird die Ausnehmung 4c erreicht, und unter Wirkung der Federscheibe 13 rastet bei entkuppeltem Blende-Einstellring der Stift mit seinem   Jundstück   12b in diese Ausnehmung ein. Hiebei kommt der Schraubenkopf lla in Eingriff mit der Stufe Id. Ein Zurückbewegen des Stifts in seine unwirksame, durch die Marke 20 gekennzeichnete Stellung   : st   erst möglich, nachdem er in radialer Richtung nach aussen bewegt und somit aus der Ausnehmung 4c gelöst wurde. 



   Anstatt einer Sicherung des Stifts nur in seiner durch die Marke 21 gekennzeichneten Lage könnte eine Sicherung zusätzlich auch in der der Marke 20 zugeordneten Stellung erfolgen. Hiezu könnte das Bundstück 12b in eine der Marke 20 zugeordnete Ausnehmung, das   Bundstück 12c   dagegen in eine der Ausnehmung 4c entsprechende Ausnehmung grösseren Durchmessers einrasten. 



   In den Fig. 8 und 9 ist eine dritte, einfach und teilesparend aufgebaute Ausführungsart der Erfindung gezeigt. Hier ist als Betätigungsgriff an der Aussenseite des Zylindermantels 4 ein sich in Richtung der Verschlussachse erstreckender Hebel 14 angeordnet. Das eine leicht abgebogene Ende des Hebels 14 ist mittels eines Niets in etwas Spiel gewährleistender Weise am Zylindermantel 4 befestigt. Das freie Ende des Hebels trägt dagegen einen Stift 15, der durch eine im Zylindermantel 4 ausgebildete Ausnehmung 4d nach innen ragt und mit seinem freien Ende mit der   am Verschlussgehäuse   ausgebildeten Stufe Id in der Weise zusammenarbeitet, dass es mit ihr in entkuppeltem Zustand der Einstellringe durch Niederdrücken des Hebels 14 in Eingriff führbar ist.

   Zur Sicherung des Stifts in seiner Festhaltelage und in seiner Ausgangslage ist dieser geschlitzt und besitzt eine kugelförmige Verdickung 15a, die mit der Wandung der im Zylindermantel 4 ausgebildeten Ausnehmung 4d zusammenarbeitet. Diese Zusammenarbeit ist so, dass beim Bewegen des Stifts 15 von seiner einen in seine andere Lage die Verdickung 15a jedesmal unter erhöhtem Kraftaufwand durch die Ausnehmung 4d hindurchgepresst werden muss. 



   Die Wirkungs- und Bedienungsweise des durch die Erfindung geschaffenen Verschlusses ist folgende :
Im Normalzustand befinden sich die am Kupplungsglied 5 ausgebildeten Rastklauen 5a unter Wirkung des federnden Blende-Einstellrings 2 im Eingriff mit den Rastausnehmungen 3c des Belichtungszeit-Einstellrings 3. In diesem Zustand kann durch Betätigen sowohl des Blende-Einstellrings 2 als auch des Belichtungszeit-Einstellrings 3 ein gleichzeitiges Verändern der Einstellungen für Blende und Belichtungszeit vorgenommen werden, wobei in an sich bekannter Weise ein einmal eingestelltes Zeit-Blende-Ver-   hältnis   unverändert bleibt. 



   Das Einstellen eines neuen Zeit-Blende-Verhältnisses erfordert ein Lösen der Kupplungsverbindung. 



  Hiezu wird der Betätigungsgriff 5 in axialer, in den Figuren durch einen Pfeil gekennzeichneter Richtung gegen die Wirkung des federnden Blende-Einstellrings 2 soweit bewegt, dass die Rastklauen 5a ausser Eingriff mit den Rastausnehmungen 3c kommen. Nunmehr werden die Einstellringe für Blende und Belichtungszeit einzeln in eine gewünschte Stellung zueinander gebracht. Diese Stellung kann dadurch festgelegt werden, dass gemäss den herrschenden Lichtverhältnissen entweder durch Schätzen oder durch Ablesen eines Belichtungsmessers eine bestimmte Belichtungszeit-Blende-Kombination ausgewählt und am Verschluss eingestellt wird, oder dass in an sich bekannter Weise eine Einstellung mit Hilfe einer der Übersicht wegen nicht gezeigten Belichtungswertskala erfolgt. 



   Nach erfolgtem Einstellen eines neuen Zeit-Blende-Verhältnisses   wird   der Betätigungsgriff   5 freigegeben,   so dass   die Rastklauen 5a unter der Wirkung des federnden   Blende- Einstellrings 2 wieder in Ein-   griff mit den Rastausnehmungen 3c des Belichtungszeit-Einstellrings 3 gelangen. Damit ist die Kupplung zwischen Belichtungszeit und Blende wieder hergestellt. 



   Soll der entkuppelte Zustand der Einstellringe für längere Zeit, beispielsweise für die Durchführung 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 wird der Blende-Einstellring 2 mittels der Sperrvorrichtung in einer dem entkuppelten Zustand der beiden Einstellringe entsprechenden Lage festgehalten. 



   Bei dem in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel wird hiezu der Schieber 9 aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung nach links verschoben, was einer Verschiebung von der Marke 20 zur Marke 21 (Fig. 5) entspricht. Hiebei gleitet die Nase 9a des Schiebers an der Schrägfläche des Stifts 6 entlang. 



  Dieser wird dadurch gegen die Wirkung der Federscheibe 8 verschoben, und sein Ende 6c gelangt in Eingriff mit der Stufe Id, wie dies in Fig. 4 in gestrichelten Linien gezeichnet ist. Sodann rastet das Ende 6b des Stifts 6 in die Ausnehmung 9c des Schiebers 9 ein. Hört der manuelle Druck auf den Betätigungsgriff 5 auf, so legt sich das Ende 6c des Stifts 6 an die senkrechte Wandung der Stufe Id an, so dass der Blende-Einstellring 2 in seinem entkuppelten Zustand verbleibt. Zum Lösen der Festhaltung des BlendeEinstellrings wird der Schieber 9 wieder in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, d. h. auf die Marke 20 (Fig. 5) zu, bewegt. 



   Bei dem   Ausiührungsbeispiel   gemäss den Fig. 6 und 7 wird zum Festhalten   des Blende-Einstellrings   2 in   entkuppeltel   Lage der Betätigungsgriff 12 im Bewegungsschlitz 4b so weit nach rechts verschoben, bis sein Bundstück 12b unter Wirkung der Federscheibe 13 in die im Bewegungsschlitz 4b ausgebildete Ausnehmung 4c einrastet. Der Kopf 11a der Schraube 11 gelangt dadurch in Eingriff mit der Stufe Id und verhindert nach Loslassen des Griffstücks 5 eine Rückkehr des Blende-Einstellrings in seine gekuppelte 
 EMI4.2 
 kung der Federscheibe 13 so weit angehoben, bis sein Bundstück 12a in den Bewegungsschlitz 4b eingeführt werden kann.

   Das   damit verbundene Aussereingriffkommen   des Schraubenkopfes   lla   mit der Stufe Id gestattet dem Blende-Einstellring die Rückkehr in seine Normallage. 



   Im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 8 und 9 wird zum Festhalten des Blende-Einstellrings 2 in seiner entkuppelten Lage der Hebel 14 nach unten gedrückt. Dadurch gelangt der-Stift 15 in Eingriff mit der   Stufe .d,   so dass nach Loslassen des Griffstücks 5 eine Rückkehr   des Blende-Einstellrings 2 in seine   Normallage nicht erfolgen kann. Zum Lösen der Sperre wird der Hebel 14 durch Anfassen an seiner Aufbiegung 14a nach aussen bewegt, so dass der Stift 6 ausser Eingriff mit der Stufe Id kommt und der Blende-Einstellring 2 in seine gekuppelte Stellung   zurückkehren   kann. 



   Die Erfindung hat bei jedem photographischen Objektivverschluss Bedeutung, bei dem einer der Einsteller für Blende und Belichtungszeit zum Zwecke eines Kuppelns bzw. Entkuppeln zwischen Zeit und Blende in axialer Richtung verschiebbar ist. Hiebei kann die Sperrvorrichtung entweder in der   lu   den Ausführungsbeispielen gezeigten Weise ausgebildet sein, wo ein am verschiebbaren Einsteller angeordneter Sperrteil mit einer ortsfesten Führung zusammenarbeitet, oder es kann ein Sperrteil ortsfest gelagert und zur Zusammenarbeit mit einer am verschiebbaren Einsteller angeordneten Führung ausgebildet sein. 



   Wesentlich ist stets, dass die im Normalzustand in Kupplungseingriff miteinander stehenden Einsteller für Blende und Belichtungszeit mittels'einer Sperrvorrichtung ohne manuelle Beeinflussung ausser Eingriff haltbar sind. 



   Durch den Aufbau der in den Ausführungsbeispielen gezeigten Sperrvorrichtung ist   weiterhin, gewähr-   leistet, dass die Einstellbewegung des axial verschiebbaren Einstellers bei Einzelverstellung und eingerückter Sperrvorrichtung besonders zügig,   d. h.   mit verhältnismässig hohem Drehmoment durchführbar ist. 



  Hiedurch wird ein versehentliches Verstellen dieses Einstellers bei Einzelverstellung weitgehend vermieden, was insbesondere bei der oft an sich leichten Bewegungsfähigkeit des Blende-Einstellers von besonderer Bedeutung ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Photographischer Objektivverschluss mit einer lösbaren Kupplung zwischen den Einstellern für Blende und Belichtungszeit, von denen der eine zum Zwecke des Lösens der Kupplung in Richtung der optischen Achse gegen Federwirkung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem festen Teil (1) des Verschlusses bzw. am verschiebbaren Einsteller eine Führung (ld) für einen Sperrteil (6 ; 11, 12 ;
    15) angeordnet ist, die in einer zur optischen Achse normalen Ebene verläuft, und dass am verschiebbaren Einsteller (2,4) bzw. an einem festen Teil des Verschlusses der von Hand bewegbare Sperrteil vorgesehen ist, welcher bei entkuppeltem Einsteller in seine Sperrstellung und damit mit seiner Führung (ld) in Eingriff EMI4.3 4) mit der genannten Führung (ld) in Anlage gehalten und über den gesamten Verstellbereich des Einstellers stetig und unabhängig entlang der Führung verschiebbar ist. <Desc/Clms Page number 5>
    2. Photographischer Objektivverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteller (2, 4 ; 3) gleichachsig zur Verschlussachse angeordnet sind und die Führung (ld) für den Sperrteil am Umfang des Verschlussgehäuses ausgebildet ist.
    3. Photographischer Objektivverschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrteil an einem mit dem verschiebbaren Einsteller (2) verbundenen, den Verschlussgehäuseumfang übergreifenden Zylindermantel (4) bzw. Zylindermantelstück angeordnet und als ein in radialer Richtung gegen Federwirkung bewegbarer Stift (6, 11, 12, 15) ausgebildet ist.
    4. Photographischer Objektiwerschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (6) am Zylindermantel (4) radial geführt und mittels ein-, in Umfangsrichtung desVerschlussgehäuses bewegbaren Schiebers (9) verschiebbar ist.
    5. Photographischer Objektivverschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (9) Ausnehmungen (9b, 9c) ausgebildet sind, in die der Stift : (6) in seiner Festhaltelage und in seiner Aus-' gangslage einrastet. EMI5.1 15) einen Betätigungsgriff (12, 14) trägt.
    7. Photographischer Objektiwerschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (12) in einem im Zylindermantel (4) ausgebildeten Schlitz (4b) in Umfangsrichtung des Verschlussgehäuses (1) bewegbar und mittels an ihm ausgebildeter Bundstücke (12b, 12c) in im Bewegungsschlitz (4b) ausgebildete Ausnehmungen (4c) einrastbar ist.
    8. Photographischer Objektivverschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Betätigungsgriff mit dem Stift (15) ein einarmiger, am Zylindermantel (4) angeordneter Hebel (14) verbunden ist.
    9. Photographischer Objektivverschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (15) geschlitzt ist und eine kugelförmige Verdickung (15a) besitzt, die mit der Wandung einer im Zylindermantel (4) ausgebildeten Ausnehmung (4d) zusammenarbeitet und den Stift (15) in seiner Festhaltelage und in seiner Ausgangslage sichert.
AT173056A 1956-03-21 1956-03-21 Photographischer Objektivverschluß AT202858B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT173056A AT202858B (de) 1956-03-21 1956-03-21 Photographischer Objektivverschluß

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT173056A AT202858B (de) 1956-03-21 1956-03-21 Photographischer Objektivverschluß

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT202858B true AT202858B (de) 1959-04-10

Family

ID=3519756

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT173056A AT202858B (de) 1956-03-21 1956-03-21 Photographischer Objektivverschluß

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT202858B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1947939C3 (de) Aus einem Aufnahmeteil und einem Steckteil bestehende Steckkupplung fur Schlauche, insbesondere Gartenschlauche
DE60013784T2 (de) Nietwerkzeug
DE2621034A1 (de) Verschluss fuer schmuckstuecke und dergleichen
AT202858B (de) Photographischer Objektivverschluß
EP0447901B1 (de) Werkzeug zum Setzen von Spreiznieten
DE1733593U (de) Photographischer objektivverschluss.
DE10223893B4 (de) Oberfräse
DE238610C (de)
AT205342B (de) Rastvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras
DE651327C (de) Loesbare Kupplung fuer vorzugsweise um ihre Achse frei drehbare Staubsaugerleitungen
DE1731371U (de) Photographischer objektivverschluss.
DE2951255A1 (de) Vorrichtung fuer anwendung an oder im anschluss an einen stuhl
DE845709C (de) Vorrichtung zum wiederherstellbaren Einstellen bestimmter Richtungen an Visiereinrichtungen od. dgl.
DE571511C (de) Objektivverschluss mit Spannwerk und eingebautem Vorlaufwerk
AT206737B (de) Zweiäugige Spiegelreflexkamera
EP3805625B1 (de) Kupplungssystem für schlauch- und/oder rohrleitungen und verfahren zur handhabung eines kupplungssystems für schlauch- und/oder rohrleitungen
DE3148542A1 (de) Schluessel
CH314022A (de) Photographischer Objektivverschluss mit einer lösbaren Zahnradkupplung zwischen den Einstellringen für Blende und Belichtungszeit
CH312586A (de) Photographischer Objektivverschluss mit einer lösbaren Kupplung zwischen den Einstellringen für Blende und Belichtungszeit
CH389393A (de) Photographische Kamera
DE828347C (de) Photographische Kamera mit Auswechseloptik
AT204611B (de) Kupplung, besonders für feinmechanische Geräte
AT210733B (de) Kamera, deren Blenden- und Zeiteinsteller gemeinsam zwangsläufig mittels einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung gesteuert sind
AT201426B (de) Photographischer Objektivverschluß
AT232847B (de) Kamera mit einer einen Belichtungsmesser und eine Abtasteinrichtung für dessen Zeiger umfassenden Belichtungsregelvorrichtung