AT202834B - Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylindrischen Gewinde - Google Patents

Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylindrischen Gewinde

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AT202834B
AT202834B AT3858A AT3858A AT202834B AT 202834 B AT202834 B AT 202834B AT 3858 A AT3858 A AT 3858A AT 3858 A AT3858 A AT 3858A AT 202834 B AT202834 B AT 202834B
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AT
Austria
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cutting
hollow shaft
control
nose
thread
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AT3858A
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Albert Roller
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Albert Roller
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Description


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  Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylindrischem Gewinde 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylindrischem Gewinde mit auf einer drehbaren und   längswer-   schieblichen Hohlwelle angeordnetem Gewindeschneidkopf   und mit Gewindeleitvorrichtung.   Bei (bekannten Maschinen werden die Schneidbacken für die   Örfnungsbewegung zum. Schneiden   eines konischen Gewindes dadurch   zurückgesteuert,   dass eine auf dem Gehäuse sitzende Kappe, deren schräg verlaufende Leisten mit den Halteklötzen   für   die Schneidbacken zusammenarbeiten, in axialer Richtung verschoben wird.

   Die Backen werden also   durch Schrägflächen,   die auf ihre Rückenfläche wirken, gesteuert, und zwar durch   Längsverschieben   der Kappe. Abgeleitet wird diese   Längsverschiebung   durch sich direkt an der Stirnseite des Rohres abstützende Anschläge. Auf ähnliche Weise arbeitet ein weiterhin bekannter Schneidkopf, und zwar haben auch hier die Schneidbacken schräge Rückflächen. Diese liegen an der Kegelfläche einer Hülse an. beim Verschieben der Hülse in Längsrichtung können die Bakken in radialer Richtung   nach aussen   zurückweichen, um das kegelige Gewinde zu erzeugen. Diese bekannten Maschinen sind sehr verwickelt und teuer. Ausserdem werden die Schneidbacken durch Federn radial nach aussen gedrückt.

   Die Steuerung 
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 Auftreffen von Spänen od. dgl. auf diese ungeschützt liegenden Schrägflächen der bekannten Steuereinrichtungen können einzelne Schneidbakken durch die Späne veranlasst werden, in unge- 
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   Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfachere Steuereinrichtung für die Schneidbacken zu schaf- 
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 Dabei soll die Steuereinrichtung verdeckt und geschützt angeordnet sein. 



   Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Einstellring des Gewindeschneidkopfes mit einer die Hohlwelle umgebenden Steuerhülse gekuppelt ist, die mit einer Steuerkurve versehen ist, in die eine sich mit der Hohlwelle drehende, aber gegen Axialverschiebung gesicherte Steuernase eingreift, so dass die Nase bei Längsverschiebung der Steuerhülse durch die Leitvorrichtung eine Verdrehung der Steuerhülse gegenüber der Hohlwelle und damit eine Verdrehung des Einstellringes zum Verstellen bzw. Abheben der   Schneidbacken herbeiführt.    



   Gemäss   einer'bevorzugten Ausführungsform   ist die Steuernase an einem in eine Längsnut der Hohlwelle eingelegten Keil angeordnet, der mit einer Nase in einen ringförmigen Einstich des Gehäuses bzw. des   Gehäusedeckels   eingreift. 



   Ferner kann erfindungsgemäss am Ende der Hohlwelle eine Nase angeordnet sein, die mit einem Zapfen zusammenwirkt, der einen zylindrischen Bolzen verdreht, dessen Nocken die Leitmutter der Leitvorrichtung abhebt, so dass die Leit- 
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 Rechts-oder Linkslauf   selbsttätig   ausgekuppelt wird. 



   Um die Maschine schnell vom kegeligen Schnitt auf zylindrischen Schnitt und umgekehrt umstellen zu können, kann gemäss einem andern Merkmal der Erfindung eine   Festspannorrichtung vorgesehen   sein, die gekennzeichnet ist durch eine Festspannvorrichtung, die zum Schneiden eines kegeligen Gewindes in einen Gleitstein der Steuerhülse ein- 
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 Gewindes durch eine weitere Aussparung der   Steuerhülse   hindurch mit der Hohlwelle verbindbaT ist. 



   'Damit der Schneidvorgang jederzeit auch unterbrechen werden kann, ist   zweckmässigerweise   zwischen der   Steuerhülse   und dem Einstellring des Gewindeschneidkopfes ein nach Art einer SchnellVerstellung mit dem Einstellring fest verbindbarer Zwischenring vorgesehen. 

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 gen Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Maschine der ersten Ausführungsform, wobei der Schnitt durch den Schneidkopf nach Linie 1-1 der Fig. 3 geführt ist, mit Schneidkopf und   Gewindeleitvor-   richtung in der Anfangsstellung, wie sie zu Beginn 
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 Vorderansicht des Gewindeschneidkopfes mit den Schneidbacken in der Endstellung entsprechend Fig. 2, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Steuerhülse, Fig.

   6 eine Draufsicht auf die Gewindeleitvor- 
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 Ebene, jedoch mit andern Stellungen der Abhebevorrichtungen für die Leitmutter, Fig. 10 einen Vertikalschnitt durch den Schneidkopf und einen Teil des   zweiten Ausführungsbeispieles   der Maschine, Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI der Fig. 10, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 
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 Einzelheit in zwei verschiedenen Stellungen.
Das Gehäuse 1 der Gewindeschneidmaschine 
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 mit Schrauben am Gehäuse 1 befestigten Deckel 4 abgeschlossen wird. 
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 gelage. rt,bunden, eine Hohlwelle 8, die nach vorn gegen- über der Hülse 5 einen zylindrischen Hohlraum lässt und in ihrem rückseitigen Teil in einer Bohrung 4a des Deckels 4 drehbar und längsverschieblich gelagert ist. 



   Auf der vorderen Stirnseite der Hohlwelle 8 ist der   SchneidbackenköI1per   9 eines Gewindeschneidkopfes angebracht. Dieser Körper hat beispielsweise Radialführungen für Schneidbacken 12.   Selbstver-   ständlich können bei entsprechender Anpassung auch Backen anderer Systeme verwendet werden. 



  Abgeschlossen ist der Führungskörper mit den in ihm radial verschiebbaren Schneidbacken 12 durch einen Deckel 10. Schrauben 11 halten den Deckel 10, den Führungskörper 9 und die Hohlwelle 8 zu einer geschlossenen'Baueinheit zusammen. 



   Auf dem   Schneidbackenkörper   9 ist in bekannter Weise der Einstellring 14 für die Schneidbacken drehbar gelagert, der mit Steuernuten 13 in die Zapfen oder Ansätze der Schneidbacken eingreift, 
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 gen einzusteuern, wenn der Einstellring 14 verdreht wird. 



   In dem zylindrischen Hohlraum zwischen der Hülse 5 und der Hohlwelle 8 liegt die Steuerhülse 15. Sie hat auf der vorderen Stirnseite eine Aussparung 16 (Fig. 5), in der ein Gleitstein 27 einer Festspannvorrichtung des Einstellringes 14 für die Schneidbacken 12 sitzt. Ein Schlitz 20 am zylindrischen Mantel des Einstellringes 14 wird von einer Schraube 28 durchsetzt, die mit ihrem Gewinde den Gleitstein 17 erfasst und aussen in einer Zylinderbohrung eines Druckstückes 19 sitzt. Gleitstück 17, Schraube 18 und Druckstück 19 
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 bis die Schneidbacken 12 die gewünschte Durchmesserstellung erreicht haben ; hernach ist die Schraube 18 festzuziehen, wodurch der Gleitstein 17 und das Druckstück 19 wieder fest auf den Einstellring 14 gepresst werden. Dadurch wird eine 
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Kupplunggeschaffen. 



   Auf ihrem Innenmantel hat die Steuerhülse 15 eine Steuerkurve 21 (Fig. 2 und 5). In einer Keilführung am äusseren Umfang der Hohlwelle 8 liegt   . ein Steuerkeil   22 so, dass sich unter und über ihn hinweg sowohl die Hülse 5 mit dem Zahnrad 6 als auch die mit diesen Teilen fest verbundene Hohlwelle 8 samt der Steuerhülse 15 in Längsrichtung verschieben können. Eine Steuernase 23 des Steuerkeils 22 greift in die Steuerkurve 21 der Steuerhülse 15 ein. Eine weitere Nase 24 des 
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 22 beim Drehen der Hohlwelle 8 sich mitdreht. Diese Nase 24 verhindert aber den Steuerkeil 22 
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 dem Gewindevorschub längs bewegt werden.

   Die Steuernase 23 dieses sich drehenden, aber nicht längs verschiebenden Steuerkeils 22 nimmt die   1Steuerhülse   15 synchron mit der Hohlwelle 8 an der Drehung mit, wenn die Kurve 21 geradlinig in Längsrichtung einer Mantellinie der Steuerhülse 15   verläuft.   Das ist beim Schneiden von zylindrischem Gewinde der Fall. 



   Bei kegelige Gewinde verläuft die Steuerkurve 21 nicht in Richtung einer Mantellinie, sondern 
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 ist. Entsprechend diesem Schrägverlauf der Steuerkurve 21 wird die Steuerhülse 15 gegenüber der Hohlwelle 8 eine Relativbewegung ausführen, die sich über den Gleitstein 17 und die Festspannvorrichtung 18/19 auf den Einstellring   14   und über dessen Steuerkurve 13 auch auf die Schneidbakken 12 überträgt. Die Schneidbacken 12 werden entsprechend der   Konizität   des zu schneidenden 

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 zurückgesteuert,Steuerkurve 21 ein, so werden die Schneidbacken aus dem geschnittenen Gewinde zurückgezogen. 
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 Steuerkeils 22 am Anfang der Kurve   21,   in Fig. 2 dagegen am Ende der Steuerkurve 21 in dem Teil 21b. In dieser Stellung sind die Schneidbacken abgehoben.

   Man erkennt aber auch, dass, wenn jetzt der Schneidkopf 9 mit den teils mit ihm verbundenen, teils mit ihm gekuppelten Teilen 8, 5,6,   14/15     zurückgeschoben   wird, dann auch die Bak- 
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 werden, weil ja die Steuernase 23 eine Relativbe-   wegu. ng der Steuerhülse   15 bewirkt, die sich auf den Einstellring 14 überträgt. 



   Das Zahnrad 6 hat eine Ringnut, in die eine Gabel eines Hebels 37 greift, der von aussen mit 
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 Schwenken des Hebels 3, 8 kann das Zahnrad 6 und die mit ihm gekuppelten Teile, d. h., auch der Schneidkopf in Längsrichtung verschoben werden, wenn die noch zu beschreibende Gewindeleitvor- 
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 windeleitvorrichtung zum zwangsläufigen Anschneiden des Gewindes   nicht benützt,   so wäre es denkbar, den Schneidkopf mittels des Hebels 38 an das zu schneidende Werkstück   anzudrücken bis   er angeschnitten hat und sich dann weiter fortbewegen kann. 



   Die Maschine hat aber auch eine Gewindeleitvorrichtung. 



   Das hintere Ende der Hohlwelle 8 hat einen zylindrischen Zapfen 39, der mit der Welle 8 durch Schrauben 40 fest verbunden ist. Auf diesem Zapfen ist eine Leitpatrone 41 gelagert. Das über die Leitpatrone hinausragende   Ende   des Zapfens 39 ist als Vierkant ausgebildet, auf das eine Kurbei gesteckt werden kann. Dadurch kann die Hohlwelle 8 unmittelbar angetrieben werden. 



   Der Abschlussdeckel 4 hat ein nach hinten ausragendes Auge mit einer senkrechten   Flachführung   27 (Fig. 6), die durch einen Deckel 29   abgeschlos-   sen ist. In diese Flachführung passt eine formgleich gestaltete Leitmutter 28, die an ihrem unteren 
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NaseBolzen 31 angeordnet, der drehbar in einer Bohrung 32 in dem nach hinten überstehenden Auge des Abschlussdeckels 4 gelagert ist. Am andern Ende hat der Bolzen 31 einen Zapfen 33. 



   Am Ende der Hohlwelle 8 sitzt auf dem Bund des Zapfens 39 eine Nase 34, die sich mit der Hohlwelle 8 dreht. Wird die Hohlwelle 8 samt dem sie tragenden Schneidkopf nach vorne ver- 
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   33 an. Dreht sich die Welle, von hinten auf die Maschine blickend, im Sinne des Pfeiles der Fig. 7,   so wird der Zapfen 33 nach rechts ausgeschlagen und der Nocken 35 des zylindrischen Bolzens 31 hebt die Leitmutter 28 nach oben ab. 
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   beitsstellu. ng,   d. h., in der Stellung, bei der sie sich im Eingriff mit der Leitpatrone 41 befindet. 
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 bei Linkslauf als auch bei Rechtslauf der Maschine oder des Schneidkopfes wirksam wird. 



   Die Nocken 35 sind so ausgebildet, dass der Bolzen 31 und die Leitmutter 28 in der abgehobenen Stellung verharren, in die sie durch die Nase 34 und den Zapfen 33 am Ende des Arbeitsvorganges gebracht worden sind. Das bedeutet soviel, dass der Schneidkopf nach dem Gewindeschneiden sogleich 
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 werden kann. Erst wenn man mit dem Hebel 36 den Bolzen 31 von Hand in die Stellung entspre- 
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 wieder in Eingriff mit der Leitpatrone 41. 



   Im Fussteil des Gehäuses 1 ist ein langes Antriebsritzel 42 gelagert, auf dessen Welle ein weiteres Zahnrad 43 sitzt. Auf einer weiteren Welle 
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 dessen Räder direkt mit dem Rad 42, oder aber mit dem Rad 43 gekuppelt werden können. Dadurch wird es möglich, das Rad 6 mit verschiedenen Geschwindigkeiten anzutreiben. Das ausragende Ende der Welle 44 ist als Vierkant 46 ausgebildet. Auf dieses Vierkant kann eine Handkurbel 
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 das durch Motorkraft angetrieben wird. 



   Der Arbeitsvorgang, z. B. beim Schneiden eines konischen Gewindes, spielt sich wie folgt   ab :   
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 Stellung erreicht haben. Dann wird die Schraube 18 angezogen. Der Schneidkopf befindet sich in der Endstellung wie in Fig.   l   gezeichnet. Jetzt wird die Maschine entweder mit dem Vierkant 46 
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 samt dem Schneidkopf und den übrigen Teilen 5, 6,9, 10, 11, 12, 14, 15 gedreht und nach vorne 
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 bewegt15, 17, 14 stetig zu öffnen entsprechend der Konizität des zu schneidenden Gewindes, am Ende werden sie abgehoben. Am Ende des Gewindevorganges wird aber auch die Leitmutter 28 abgehoben.

   Man kann sofort den Schneidkopf mit dem Hebel 38 in die Ausgangsstellung zurückbringen, dabei   schliessen   sich die Schneidbacken wieder ; es 
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 werden und die Leitmutter ist wieder im Eingriff mit der Leitpatrone 41. Ein neuer Arbeitsgang kann beginnen. 



   Abweichend von der bisher beschriebenen Ausführungsform hat gemäss der Erfindung die Steuerhülse 15 des in den Fig. 10-14 dargestellten   Ausführungsbeispieles noch   eine zweite Aussparung 61 (Fig. 13 und 14). Auch sind zwischen der aus Druckstück 19 und Schraube 18 bestehenden Festspannvorrichtung und dem Einstellring 1'4 für die Schneidbacken noch Elemente für eine Schnellverstellung eingeschaltet. Diese Abweichungen werden im folgenden näher erläutert. 



   Der   Schneidbackenkörper   9 besitzt eine zylindri- 
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 derschenring 48 liegt mit einer Planfläche 50 an der Bodenfläche 51 des Einstellringes 14 an. In einer 
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 be 56 verdreht werden kann. Ein zur Achse der Scheibe 56 um eine gewisse Exzentrizität versetzt angeordneter Exzenterzapfen   56'greift   in einen radialen Schlitz 57 auf der Bodenfläche 51 des 
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    14 (Fig.Arbeitsablaufes geöffnet und geschlossen   werden können. 



   Die Festspannvorrichtung 18, 19 wirkt auf die Nabe 49 des Zwischenringes 48. Ein Schlitz 20 in der Nabe 49 wird von der Schraube 18 durchsetzt, die mit ihrem Gewinde den Gleitstein 17   erfasst   und aussen in der Zylinderbohrung des Druckstückes 19 sitzt. Das über den Gleitstein 17 her- 
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 radialen Schlitz 57 des Einstellringes 14 eingreift, wird beim Drehen des Zwischenringes 48 der Einstellring 14 mitgedreht. Dadurch werden die Schneidbacken 12 in die gewünschte Durchmesser- 
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 lage oder Schliessstellung. Nach beendigtem Einstellen wird die Schraube 18 festgezogen, wodurch der Gleitstein 17 und das Druckstück 19 fest an die Nabe 49 des Zwischenringes 48 gepresst werden. Beim Schneiden werden dabei durch die schräg verlaufende Steuerkurve 21 (Fig. 14) die Schneidbacken so gesteuert, dass ein kegeliges Ge- winde entsteht.

   Diese Wirkung wird dadurch erzielt, dass die Steuernase 23 des in der Hohlwelle 8 an ihrem äusseren Umfang untergebrachten Steuerkeiles in die Steuerkurve 21 eingreift, was bereits für die erste Ausführungsform ausführlich beschrieben wurde. Zum Umstellen der Maschine auf das Schneiden von zylindrischem Gewinde ist 
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 dass Aussparung 61 keinen Gleitstein enthält. Zum Übergang von kegeligem Schnitt auf zylindrischen Schnitt wird die. Schraube 18 aus dem Gleitstein   77'herausgeschraubt. Die Schraube 78   und ihr   Druckstück   19 werden auf der Nabe 49 so weit nach links gedreht (Fig.   11).   bis die Schraube 18 über dem Gewindeloch 60 liegt.

   An dieser Stelle befindet sich auch die Aussparung 61 der Steuer-   hülse 15.   Nunmehr wird die Schraube eingesetzt und in das Gewindeloch 60 geschraubt. Ober das Druckstück 19 wird dadurch der Zwischenring 48 unmittelbar mit der Hohlwelle 8 verspannt. Damit wird auch der   Schneidbackenkorper   9 mit der Hohlwelle 8 fest verbunden. Die Relativbewegung der Steuerhülse 15 durch ihre Steuerkurve 21 wird dadurch ausgeschaltet. Die   Steuerhülse 75 bewegt   sich zwar mit, übt aber keine Wirkung auf den   Einstellring   14 aus. 



   Nach Lösen der Schraube 18 kann auch in der Stellung für den Schnitt von zylindrischem Gewinde der Zwischenring 48 verdreht und über die in ihm gelagerte Schnellverstellung der Einstell- 
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   14Da die Festspannvorrichtung 18, 19 von aussen zugänglich ist und im   Griffeld   des Bedienenden liegt, kann die Maschine gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel schnell und auf einfache Weise von kegeligem Schnitt auf zylindrischen Schnitt und umgekehrt eingestellt werden. 



     . Nicht dargestellt. und beschrieben   ist die Spannvorrichtung für die   Werkstücke,   da diese Einrichtung als bekannt vorausgesetzt werden darf und 
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 ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylinderischem Gewinde, mit auf einer drehbaren und längsverschieblichen Hohlwelle angeordnetem EMI4.9 un21a, bzw. 21b) versehen ist, in die eine sich mit der Hohlwelle (8) drehende, aber gegen Axialverschiebung gesicherte Steuernase (23) eingreift, so <Desc/Clms Page number 5> dass die Nase bei Längsverschiebung der Steuerhülse durch die Leitvorrichtung eine Verdrehung der Steuerhülse gegenüber der Hohlwelle (8) und damit eine Verdrehung des Einstellringes (14) zum Verstellen bzw. Abheben der Schneidbacken her- beführt.
    2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Steuernase (23) an einem in eine Längsnut der Hohlwelle (8) eingelegten Keil angeordnet ist, der mit einer Nase (24) in einen ringförmigen Einstich (25) des Gehäuses (1) bzw. des Gehäusedeckels (4) eingreift.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Hohlwelle (8) eine Nase (34) angeordnet ist, die mit einem Zapfen (33) zusammenwirkt, der einen zylindrischen Bolzen (31) verdreht, dessen Nocken (35) die Leitmutter (28) der Leitvorrichtung abhebt, so dass die Leitvorrichtung am Ende des Gewindeschneidens bei Rechts-oder Linkslauf selbsttätig ausgekuppelt wird.
    4. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Festspannvorrichtung (18, 19), die zum Schneiden eines kegeligen Gewindes in einen Gleitstein (17) der Steuerhülse (15) eingreift, dagegen beim Schneiden eines zylindrischen Gewindes durch eine weitere Aussparung der Steuerhülse hindurch mit der Hohlwelle (8) verbindbar ist.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hohlwelle (8) umgebende Steuerhülse (15) ausser der schräg verlaufenden Steuerkurve (21) stirnseitig zwei Aussparungen (16 und 61) besitzt, von denen die eine zur Aufnahme des Gleitsteines (17), die andere zum freien Durchlass der Spannschraube (18) der Festspannvorrichtung dient.
    6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Steuerhülse (15) und dem Einstellring des Gewindeschneidkopfes ein nach Art einer Schnellverstellung mit dem Ein- EMI5.1
AT3858A 1957-01-18 1958-01-03 Maschine zum Schneiden von kegeligem oder zylindrischen Gewinde AT202834B (de)

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