AT202801B - Vorrichtung zur Bildung gepackter Münzrollen - Google Patents
Vorrichtung zur Bildung gepackter MünzrollenInfo
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Description
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Vorrichtung zur Bildung gepackter Münzrollen
Es ist bereits. bekannt, Münzrollen in der Weise zu packen, dass der Packhebel ein dünner U-för- mig gebogener Blechstreifen ist, dessen Mittelteil an der Grundfläche der Münzrolle anliegt, wogegen die'beiden Seitenteile. an gegenüberliegenden Flanken der Rolle anliegen und mittels Verbindungs- einrichtungen, die an der Rol1enoberseite wirksam sind, zusammengehalten werden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, um solche Münzrollen rasch herzustellen.
Diese Vorrichtung umfasst erfindungsgemäss einen Behälter, der im wesentlichen die Form eines prismatischen Blocks aufweist, der mit Fussteilen unterschiedlicher Höhe versehen ist, und der der Münzgrösse angepasste, zweckmässig halbzylindrisch geformte, längliche Sitzfiächen ausbildet, die im Block unter mässiger Neigung verlaufen und an einem Ende ein Paar von Vorsprüngen besitzen, die ein Widerlager für die unterste Münze einer Münzenrolle bilden und wobei zwischen den Sitzflächen eine längslaufende Bodennut ausgebildet ist, in welche der Ver- packungsstreifen eingelegt. werden kann. Hat man diesen Streifen in die genannte Nut eingelegt, so geht die Bildung der gepackten Münzrolle, nach Ausfüllen der, Sitzflächen mit Münzen, sehr schnell vor sich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen im vorliegenden'Zusammenhang zu verwen- denden Blechstreifen bekannter Art, die Fig. 2 und 3 Seitenansichten einer Münzenrolle, die unter Zuhilfenahme solcher Streifen gepackt ist, Fig. 4 einen Grundriss zu Fig. 2, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung zur Bildung der Münzrollen, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5 und Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6.
Wie aus den Figuren 1-4 ersichtlich ist, besteht der Streifen, der einen aus einer vorbestimmten Anzahl von Münzen bestehenden Münzstapel einschliesst, aus einem U-förmigen Streifen dünnen Bleches, welches leicht gebogen werden kann und einen flachen Mittelteil 1 besitzt, der mit einer GrundHäche der Münzrolle A in Berührung kommt, und an den sich zwei längliche Seitenteile 2 und 3 anschliessen, die quergekrümmt sind, damit sie an zwei gegenüberliegenden Seitenbereichen der Rolle satt anliegen. Dabei endet Teil 3 in einer schmalen Zunge 3a, die in einem Schlitze fixiert werden kann, der in das Ende des anderen Seitenteiles 2 eingeschnitten ist.
Die Länge der Sei tenteile 2 und 3 ist der Höhe des zu packenden Münzstapels angepasst, wobei die Länge des Mittelteiles 1 dem Münzdurchmesser gleich ist, alles wie bekannt.
Die Münzen, welche später die durch das Band zusammenzuhaltende Rolle ergeben sollen, werden unter Verwendung der in den Fig. 5-7 dargestellten zählbrettähnlichen Vorrichtung gestapelt. Sie umfasst einen Behälter, im wesentlichen bestehend aus einem etwa prismatischen Block 11, der an seinen Enden Fussteile 12, 13 von unterschiedlicher Höhe bildet und ihn geneigt halten. Die Nei- gung des Blockes H trägt dazu bei, um die Münzen in den einzelnen Rollen einander zu nähern.
Der Block 11 besitzt etwa halbzylindrische, gegeneinander geneigte Sitzflächen 14, 15, 16 und 17, die zwischen den Fussteilen 12 und 13 in der Längsrichtung verlaufen und hinsichtlich ihres Durchmessers den verschiedenen zu verpackenden Münzsorten angepasst sind.
An ihren unteren Enden, also benachbart den Fussteilen 12, sind die Sitzflächen je mit einem Paar von Vorsprüngen 18 ausgestattet, welche ein Widerlager der untersten Münze einer Münzrolle vorstellen. Ferner schliessen die Sitzflächen eine Längsnut 19 ein, in die der Streifen 1, 2, 3, der der Breite der Nut 19 entspricht, eingelegt werden kann.
Das Einlegen der Streifen erfolgt vor dem Einfüllen der Münzen, zweckmässig in der Weise, dass er in vorgebogenem Zustand eingelegt wird.
Im vorstehenden wurde lediglich ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung beschrieben und es ist ersichtlich, dass diese zahlreiche Abänderungen erlaubt.
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Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Bildung gepackter Münzrollen, wobei der Packbehelf ein dünner U-förmig gebogener Blechstreifen ist, dessen Mittelteil an der Grundfläche der Münzrolle anliegt. wogegen die <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 der Rolle anliegen und mittels Verbindungseinrichtungen, die an der Rollenoberseite wirksam sind, zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Behälter umfasst, der im wesentlichen die Form eines prismatischen Blocks aufweist, der mit Fussteilen unterschiedlicher Höhe versehen ist, und der der Münzgrösse an- gepasste, zweckmässig halbzylindriseh geformte, längliche Sitzflächen ausbildet, die im Block unter mässiger Neigung verlaufen und an einem Ende ein Paar von Vorsprüngen besitzen,die ein Widerlager für die unterste Münze einer Münzrolle bilden und wobei zwischen den Sitzflächen eine längslaufende Bodennut ausgebildet ist, in welche EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT202801X | 1956-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT202801B true AT202801B (de) | 1959-04-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT801957A AT202801B (de) | 1956-12-13 | 1957-12-12 | Vorrichtung zur Bildung gepackter Münzrollen |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT202801B (de) |
-
1957
- 1957-12-12 AT AT801957A patent/AT202801B/de active
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