AT20275B - Vorrichtung zum Befördern von Schiffen zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Kanalzuhaltungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Befördern von Schiffen zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Kanalzuhaltungen.

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AT20275B
AT20275B AT20275DA AT20275B AT 20275 B AT20275 B AT 20275B AT 20275D A AT20275D A AT 20275DA AT 20275 B AT20275 B AT 20275B
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Emil Krumholz
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Emil Krumholz
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  Vorrichtung zum Befördern von Schiffen zwischen zwei verschieden hoch gelegenen
Kanalzuhaltungen. 



   Der Gegenstand des vorliegenden Zusatzes bezieht sich auf die Anordnung einer zweiten Schiebebühne auf jeder der beiden geneigten Ebenen (Scilebenen) des Schiffshebewerkes gemäss Patent Nr. 10179 und bezweckt, die Leistungsfähigkeit derselben zu erhöhen, wenn die die beiden Kanalhaltungen verbindende Schiffseisenbahn nur eingeleisig angelegt ist und daher die berg-und talwärts fahrenden Schiffszüge auf ein und derselben Bahnstrecke   verkehren müssen.   



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Anlage, Fig. 2 einen Grundriss derselben. Die Fig. 3 bis 5 zeigen   Längenschnitto   der Seiles) en der unteren   Kanalhaltung   mit den   Schiebehühnen   
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 ausser Betrieb. 



   Die zweite   Schiebebühne 81 besitzt   nahezu die gleiche Ausgestaltung wie die erste Schiebebühne   82,   Dieselbe ist oberhalb der ersten angeordnet und heisst die obere Schiebebühne im Gegensatze zur ersten, welche die untere Schiebebühne genannt wird. Die untere Schiebebühne dient dazu, die mit der Schiffseisenbahn   A   anlangenden, auf dem Schiffswagen aufgelagerten Schiffe vorn   Bahnkörper   in den Kanal und die vom   Kanale   kommenden Schiffe auf den Bahnkörper zu bringen.

   Die   obere Schiebebühne   ist bestimmt, die Lücke auszufüllen, welche im   Bahnkörper   A entsteht, wenn die untere Schiebebühne aus der Stellung in der   Babnachse   in den Kanal hinabgelassen wird, damit die Schiffszüge über dieselbe auf das all der anderen Seite der Seilebenen gelegene,   Verschubzwsscken   dienende Stück Vu bezw. Vo der   Schiffseisenhahn   gelangen kann. 



   Die untere Schiebebühne S2 wird auf der Seilobene E mittelst der Seile vom Antriebwerke W in den Kanal hinabgelassen und von dort in die Stellung in der Bahnachse hinaufgezogen. Bei der Aufwärtsbewegung gelangt die untere Schiebebühne 82 all-   mählich   bis an die obere Schiebebühne S1, legt sich an dieselbe an (Fig. 4) und schiebt sie vor sich   her. Hiebci rückt   die obere Schiebebühne   81   aus der   innegehabten   Stellung in der   Bahnachse heraus   und die untere Schiebebühne tritt an ihre Stelle (Fig. 5).

   Lässt 
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 rückt die obere Schiebebühne von selbst nach und geht in die Stellung in der   Bahnachso   hinein, in welcher sie durch eine entsprechende Einrichtung festgehalten wird, während die untere Schiebebühne die Fahrt nach abwärts fortsetzt (Fig. 3). 



     Die Leistungsfähigkeit   der Anlage wird durch diese Einrichtung in der Weise erhöht, dass man imstande ist, in der Zeit, während welcher ein mit einem Schiffe beladener Wagen auf der Schiffsbahn weiter befördert wird, an beiden Kanalhaltungen mittelst der beiden unteren Schiebebühnen die mit der Bahn angelangten Schiffe in die   Kanalhaltnngen   hinabzulassen und gegen solche Schiffe umzutauschen, die mit der Bahn zur anderen Kanalhaltung   überführt   werden sollen.

   Infolgedessen findet jeder Schiffszug beim Eintreffen an der 
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 Schiffe nach der anderen Kanalhaltung kann somit sofort nach dem Zusammenstellen des Schiffszuges angetreten werden, ohne erst das Hinablassen und Herausziehen der unteren Schiebebühne in den Kanal bezw. aus dem Kanäle, d. b. den Umtausch des mitgebrachten Schiffes gegen ein neues, abwarten   zu müssen  
Die mit einem beladenen   Schiffswagen   besetzte untere   Schiebebühne   liegt also wie schon erwähnt, bei der Ankunft des Scbiffszuges beispielsweise an der unteren Kanalhaltung (u-u Mitte derselben) an der oberen Schiebebühne an.

   Die obere Schiebebühne befindet sich in diesem Augenblicke in der Stellung in der   Bahnachse,   so dass der Schiffszug über. diese hinüber fahren kann, um auf das Verschubgeleise   Ftt   zu gelangen. 



   Nach   vollführtem   Einrücken der unteren Schiebebühne 82 in die Stellung in der Bahnachse (a-a Mitte derselben) wird der auf derselben befindliche Schiffswagen auf die Bahnstrecke geschoben und gleichzeitig der Schiffswagen vom   Versc1mbgeleise     flu   auf die untere Schiebebühne gestellt. 



   Sobald dies geschehen und der Schiffszug zusammengestellt ist, setzt sich derselbe in der Richtung nach der oberen Kanalhaltung 0 in Bewegung, während die untere Schiebebühne mit dem auf dieselbe geschobenen Schiffe sofort nach der Festlegung des Schiffswagens auf derselben behufs Auswechslung des Schiffes gegen ein auf dem   Kanale   angelangtes Schiff in die Kanalhaltung U hinabgelassen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Beförderung von Schiffen zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Kanalhaltungen nach Patent Nr. 10179, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schiebebühnen auf jeder der von der Bahnstrecke nach den Kanalhaltungen führenden Seilebenen E und neben diesen in der Bahnachse liegende Verschubgeleise Vu und Vo angeordnet sind, so dass jeder Schiffszug bei jeder Kanalhaltung einen aus derselben emporgeholten, auf der unteren Schiebebühne gelagerten Schiffswagen antrifft, welcher nach Verschieben des angekommenen Schiffswagens von der oberen Schiebebühne auf das Verschubgeleise und weiterem Aufholen der unteren Schiebebühne in die Bahnachse auf letztere verstellt wird, während der Schiffswagen vom Verschubgeleise auf die untere Schiebebühne gebracht und in den Kanal geführt werden kann.
AT20275D 1904-05-20 1904-05-20 Vorrichtung zum Befördern von Schiffen zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Kanalzuhaltungen. AT20275B (de)

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