DE475217C - Schraegaufzug fuer Grossraumfoerderung mit Druckwagen und Seilantrieb - Google Patents

Schraegaufzug fuer Grossraumfoerderung mit Druckwagen und Seilantrieb

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DE475217C
DE475217C DESCH82196D DESC082196D DE475217C DE 475217 C DE475217 C DE 475217C DE SCH82196 D DESCH82196 D DE SCH82196D DE SC082196 D DESC082196 D DE SC082196D DE 475217 C DE475217 C DE 475217C
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ropes
cross
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pressure carriage
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LIEBE HARKORT AKT GES
PAUL UELLNER
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LIEBE HARKORT AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • B61J3/06Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means with vehicle-engaging truck or carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

Bei Großraumförderungen mittels Schrägaufzuges begegnet man in der Unter- und Oberstation, wo die Leer- und Vollzüge ausgewechselt werden, der Schwierigkeit, daß die Druckwagen oder die diesen ziehenden Seile dem freien Auslauf der ankommenden und abgehenden Züge im Wege sind.
Dieser Schwierigkeit wurde bisher dadurch begegnet, daß der Druckwagen in der Unter-Station in eine Grube versenkt oder so hoch gehoben wurde, daß er dem Ablaufen kein Hindernis mehr bot. Eine andere Lösung ist, das Seil in einem durch eine Unterbrechungin den Schienenstrang erzeugten Schlitz zu versenken. Erstere beiden Lösungen sind kostspielig, letztere krankt an der Möglichkeit, daß das Seil sich, anstatt in den Schlitz zu legen, auf die Schiene legt und dann vom durchfahrenden Zuge zerstört wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es stellt dar Abb. 1 den Grundriß der ganzen Anlage mit den beiden Aufzugsgleisen α und b, dem Druckwagen 2 und 2', der Gleisbremse 1, dem den Gegenstand des Anspruches bildenden Gleiskreuz und den Ober- und Unterseilen 7 und 8, deren innere Stränge 5 und 6 niedergedrückt werden sollen.
Abb. 2 stellt das Gleiskreuz in größerem Maßstabe dar, und zwar in gesenktem, 3, und gehobenem, 3', Zustand. Das Heben und Senken geschieht beispielsweise durch den Motor 11, welcher mittels Transmission die Ritzel 10 und 10' dreht und durch deren Eingriff mit den senkrecht geführten Zahnstangen 9 und 9' das Gleiskreuz bewegt. Der innenliegende Seilturm 5 und 6 ist dort ebenfalls in gehobener und gesenkter Lage ersichtlich.
Abb. 3 stellt einen Querschnitt durch das Gleiskreuz 3 dar. Es zeigt den Druckwagen 2 auf dem Gleise b, das Gleiskreuz 3 in der unteren und 3' in der oberen Lage sowie den Motorantrieb für die beiden Ritzel 10 und 10' und die Seile 5 und 6 in gehobener (normaler) und 5' und 6' in gesenkter Lage.
Der Leerzug wird in der Unterstation durch Gleisbremsen 1 vorübergehend festgehalten, während der Druckwagen 2, durch dieses Hindernis nicht beeinflußt, seinen Weg fortsetzt. Kurz unterhalb des Hindernisses ist ein Weichenkreuz angeordnet, welches den Voll- und Leerzügen es ermöglicht, von ihrem Gleise auf das Nebengleis zu fahren.
Das Kreuzstück 3 des Weichenkreuzes selbst ist vertikal beweglich und gestattet, im gehobenen Zustande, den Aufzugs verkehr (Abb. 2 und 3). Wenn aber der Zug in der Bremse festgehalten wird und der Druckwagen an dem Weichenkreuz vorbeigefahren ist (Abb. 1), wird das Kreuzstück gesenkt, und die beiden innenliegenden Kabel 5 und 6 werden bis unter das Niveau der Schienen gedrückt, so daß nunmehr das Weichenkreuz in jeder Richtung durchfahren werden kann, ohne durch die Seile behindert zu werden, ganz unabhängig von der Bewegung der Winde, welche mithin während des Zugwechsels den Vollzug an eine beliebige Stelle des
Bunkers befördern kann. Die Seile liegen während dieser Zeit in einer breiten, oben völlig geschlossenen Grube. Das Senken der Seile verlangt natürlich eine geringe Verlängerung derselben. Diese ist aber ohne weiteres möglich, da ja der Druckwagen zwischen Ober- und Unterseil gehalten ist und letzteres in der Unterstation eine Spannvorrichtung besitzt, welche ein Nachgeben um to mehrere Meter erlaubt. Auch das Spannen der wieder vom Kreuzstück freigegebenen Seile wird durch dieses Spanngewicht in der Unterstation veranlaßt. Nach der Verschiebung des neuen Vollzuges werden das Kreuzig stück und mit diesem die Seile wieder gehoben, so daß der Druckwagen vorfahren und den Vollzug hochschieben kann. Es können anstatt der zwischen den Gleisen liegenden Seile 5 und 6 auch die außerhalb der Gleise liegenden Seile 7 und 8 niedergedrückt werden, nur müssen dann außerhalb der Aufzugsgleise zwei neue Stränge eingfebaut und die Züge in diese abgeleitet werden. In beiden Fällen liegen die Seile nicht in einem Schienenschlitz, sondern in einer breiten, aber völlig abgeschlossenen Grube.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schrägaufzug für Großraumförderung mit Druckwagen und Seilantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederdrücken der zwischen den Gleisen (a, b) oder außerhalb der Gleise liegenden Seile (5, 6 bzw. 7, 8) aus der gewöhnlichen Lage an der Weiche gleichzeitig mit dem Senken eines Kreuzstückes (3) des Weichenkreuzes oder durch das Kreuzstück selbst erfolgt, so daß die Seile in einer breiten, oben abgeschlossenen Grube liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH82196D 1927-03-29 1927-03-29 Schraegaufzug fuer Grossraumfoerderung mit Druckwagen und Seilantrieb Expired DE475217C (de)

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