AT202457B - Hue- und Strohpresse - Google Patents

Hue- und Strohpresse

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AT202457B
AT202457B AT200658A AT200658A AT202457B AT 202457 B AT202457 B AT 202457B AT 200658 A AT200658 A AT 200658A AT 200658 A AT200658 A AT 200658A AT 202457 B AT202457 B AT 202457B
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AT
Austria
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press
brake
levers
straw
shafts
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AT200658A
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English (en)
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Claas Maschf Gmbh Geb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Heu- und Strohpresse 
Die   Edìndu. n, g betrifft   eine Ausgestaltung der durch die Patentschrift   Nr.   196246   geschützten   
 EMI1.1 
 Bremse regelbar ist.
Durch die Bauart nach dem Stammpatent, wo- 
 EMI1.2 
 als Gegenhalter zumräder einwirkende Bremskraft je für sich veränderbar ist, wird die Aufgabe gelöst, in der Ballenpresse besonders feste und dichte Ballen zu pressen. Infolgedessen können die Zähne der Greiferräder nur schwer in den (Ballen eindringen, da die Festigkeit des Ballens   dem ! Eindringen   der Greiferräder einen erheblichen Widerstand entgegensetzt. Die Greiferräder werden daher durch Ausbrechen einzelner Zähne oft beschädigt und ein Verbiegen der Bremswellen ist die unmittelbare Folge der unzulässigen Beanspruchung. 



   Zur Verhinderung derartiger   Schäden   sind gemäss der vorliegenden Erfindung die Bremswellen ausweichbar gelagert, vorzugsweise in Hebeln, die schwenkbar am   Pressengehäuse   angeordnet sind. Die Hebel zur Lagerung der Bremswellen sind mit Vorteil zweiarmig ausgebildet, um den einen Hebelarm für die Anbringung an der Kanalwand der Presse und den andern Hebelarm für den Anschluss einer Feder einrichten zu können. Die Sei- tenwände der Presse werden daher mit Lagerzapfen versehen, auf denen die Hebel angeordnet sind, und mit   länglichen'Durchbrüchen,   welche die Ver-   sóhielbbar. keit   der Bremswellen sowohl nach oben als auch nach unten begrenzen.

   Die auf die Brems- wellen einwirkende Federung kann nun in der
Weise an   dem Hebelaim angeordnet   sein, dass jede 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 durch werden die Zugfedern gespannt, die nunmehr in erhöhtem   Masse auf   die Greiferräder der oberen Bremswelle einwirken. Durch das tiefere 
 EMI1.5 
 bewirkt, so dass durch die gleichzeitige Einwirkung der Federspannung auf beide Bremswellen eine möglichst gleichmässige Dichte an der unteren und oberen Seite des   Pressballens   sichergestellt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer. Bremsvorrichtung für Pressballen nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig.   l   eine Strohpresse mit angebauter Bremsvorrichtung in Ansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 das hintere Ende einer Heu- und Strohpresse in Seitenansicht und Fig.   3   einen 
 EMI1.6 
 tung des Pfeiles x gesehen. 



   Die Presse 1 besteht im wesentlichen aus dem Presskanal   2, dem Presskolben   3 und dem Zubringer 4, der das Pressgut über den Zuführungsboden 5 vor den Kolben bringt. Am Ende der Presse ist in Verlängerung der Kanalwände 6, 6' eine aus Winkeleisen 7, 7'bestehende Ballen-   führung angeschlossen,   die gleichzeitig zum Lagern der Bremswellen 9 und 10 dient. Auf   deI   oberen Bremswelle 9 befinden sich die Greiferräder 11, 12 sowie das Strohrad mit dem Schaltnocken für die Einstellung der   Ballengrösse.   Die untere Bremswelle 10 trägt die Greiferräder 15, 16 Am äusseren Ende der Bremswellen ist jeweils eine Bremsscheibe zur Auflage der   Bremsbände]   angeordnet.

   Die Bremsbänder sind je mit   eine !   Spannschraube 19, 19'verbunden und werder durch die Knebelmuttern 20, 20'angespannt Durch die Federn 21,   21',   welche zwischen der Knebelmuttern und der Halterung liegen, wird eir elastisches   Abbremsen gewährleistet.   



   Bei der Ausführung nach Fig.   1-3 kann jed <    Bremswelle einzeln abgebremst werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Am Ausgang des Presskanals der Presse 1 sind Bremswellen 9 und 10 mit den Greiferrädern 11, 12 bzw.   15, 16 eingebaut. Zur Lagerung   der Bremswellen dienen die Hebel 27,   27'bzw.   



  28,   28'welche   auf Lagerzapfen 29 an den Seitenwänden 6, 6'der Presse schwenkbar angeordnet sind. Die Hebel sind als zweiarmige Hebel mit den Armen 30, 31 ausgebildet. Die Seitenwände der Presse weisen längliche Durchbrüche 33,34 für die Naben der Hebel auf. Die Bremswellen können somit um den Lagerzapfen 29 eine Bewegung ausführen, die sowohl nach oben als auch nach unten durch die Grösse der   Durchbrüche   begrenzt ist. Die Arme 30 der Hebel werden jeweils durch eine Zugfeder 35 verbunden, so dass die Bremswellen dauernd unter Federspannung stehen und bei einem besonders starken Druck des Pressballens auf die   Greiferräder   entweder nach unten oder nach oben ausweichen können. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Heu- und Strohpresse mit einem   Presskanal,   
 EMI2.1 
 Wellen angeordnet sind, deren Drehzahl durch eine Bremse regelbar ist, wobei die   Greiferräder   knapp vor dem Ausgang des   Presskanals als Gegen-     halterzum Presskolben angeordnet sind- und die    auf jede Welle der Greiferräder wirkende Bremskraft je für sich veränderbar ist, nach Patentschrift Nr. 196246, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswellen ausweichbar gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Heu- und Strohpresse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswellen in Hebeln gelagert sind, die schwenkbar am Pressengehäuse angeordnet sind.
    3. Heu- und Strohpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (27, 27') bzw. (28,28') zur Lagerung der Bremswellen als zweiarmige Hebel ausgebildet sind, wobei der eine Hebelarm (31) zur schwenkbaren Lagerung des Hebels und der andere Hebelarm (30) zum Anschluss einer Federung eingerichtet ist.
    4. Heu- und Strohpresse nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (28, 28') der unteren Bremswelle mit den Hebeln (27, 27') der oberen Bremswelle durch eine Zugfeder (35) in Verbindung stehen.
AT200658A 1956-05-05 1958-03-19 Hue- und Strohpresse AT202457B (de)

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AT202457B true AT202457B (de) 1959-03-10

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AT200658A AT202457B (de) 1956-05-05 1958-03-19 Hue- und Strohpresse

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AT196246B (de) 1958-03-10

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