AT202240B - Metallgehäuse für einen elektrischen Einzelteil - Google Patents

Metallgehäuse für einen elektrischen Einzelteil

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AT202240B
AT202240B AT235857A AT235857A AT202240B AT 202240 B AT202240 B AT 202240B AT 235857 A AT235857 A AT 235857A AT 235857 A AT235857 A AT 235857A AT 202240 B AT202240 B AT 202240B
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AT
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housing
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Metallgehäuse für einen elektrischen Einzelteil 
Die Erfindung bezieht sich auf ein   Metallge-   häuse für einen elektrischen Einzelteil, wobei das Gehäuse durch einen aus einer starren und einer elastischen Schicht bestehenden, auf einem ringsumlaufenden Stützrand im Gehäuse ruhenden Deckel verschlossen ist und der öffnungsrand des Gehäuses auf die nach aussen liegende elastische 
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 dem Einzelteil   verbundener Stromzuführungsstrei-   fen festgeklemmt ist. 



   Es ist bekannt, dass bei Konstruktionen der obenerwähnten Art, die insbesondere bei Elektrolytkondensatoren angewendet werden, SchwierigLeiten auftreten können, indem der auf den Stromzuführungsstreifen   aufdrückende   Rand des starren Deckelteiles diesen   Streifen durchschnei-   
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 zwischen dem Einzelteil und dem Gehäuse unterbrochen wird. Es wurde bereits vorgeschlagen, diese Schwierigkeit dadurch zu vermeiden, dass der starre Deckelteil mit einem einer Kreissehne folgenden Einschnitt versehen wird, so dass zwei zusammenhängende Deckelteile entstehen, von denen der eine Teil gegenüber dem anderen etwas um die Linie des Einschnitts schwenkbar ist, und man den   Stromzuführungsstreifen zwischen   dem kleineren Deckelteil und der Wand durchlaufen lässt.

   Es wurde festgestellt, dass diese Massnahme nicht unter allen Verhältnissen ausreicht. Insbesondere wurde festgestellt, dass die erwähnte Durohschneidung des Stromzuführungsstreifens dann nicht immer vermeidbar ist, wenn der Deckel einen kleinen Durchmesser hat. 



   Es ist weiter eine Anordnung bekannt, bei der wenigstens zwischen dem Rand des Deckels und der Innenwand des Gehäuses eine gegebenenfalls mit dieser Innenwand verklebte zusätzliche elastische Schicht angeordnet ist, wobei der Stromzu-   fü'hrungsstreifen   zwischen dieser zusätzlichen Schicht und dem Rand des Deckels hindurchgeht. 



   Die Erfindung bezweckt, eine sehr einfache und   billige Massnahme   zu schaffen, die unter praktisch 
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   idung desStromzuführungsstreifens verhütet. 



  Nach der Erfindung ist der Rand der starren   Schicht des Deckels und/oder der Stützrand des Gehäuses an der Stelle der Festklemmung des   Stromzuführungsstreifens   mit wenigstens einer quer zum betreffenden Rand stehenden Nut versehen, deren. Breite kleiner ist als die des Stromzuführungsstreifens. Die Nut bzw. Nuten bewirken, dass jedenfalls an dieser Stelle oder an diesen   Stellen der Stromzuführungsstreifen   nicht durchschnitten werden kann und die Unterstützung des Deckels praktisch nicht   abgeschwächt   wird. 



   Vorzugsweise wird der Rand des starren Deckelteiles oder der Stützrand des Gehäuses mit mehreren Nuten versehen, wobei der Abstand zwischen den Mittelebenen der Nuten kleiner als die Breite 
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 zunehmen. 



   Die Erfindung wird an Hand zweier in der Zeithnung dargestellter Ausführungsbeispiele 
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 Nuten versehen ist, und Fig. 2 einen Teil einer Seitenansicht eines Elektrolytkondensators mit einem Deckel nach Art   der Fig. l zeigt,   wobei ein Teil im Schnitt dargestellt ist. Fig. 3 zeigt für ein weiteres   Ausführungsbeispiel   die Oberseite eines durch einen Deckel zu verschliessenden Metallgehäuses für einen elektrischen Einzelteil vor der Einbringung dieses Einzelteiles. 



   Der in Fig. 1 dargestellte Deckel besteht aus 
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 einer zu dieser konzentrischen,   etwas grösseren   Scheibe 2 aus Gummi. Die Scheiben J und 2 
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 mehrere schmale Nuten 4 gefräst. Die Tiefe dieser radial gerichteten Nuten ist am Deckelrand am   grössten   und nimmt entlang den Nuten stetig ab. 



  Am Rand der Scheibe 1 ist die Tiefe der Nuten nicht grösser als die Stärke der Scheibe   1,   so dass 

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 die mit der Gummischeibe 2 in Berührung befindliche Oberfläche der Scheibe 1 nicht verkleinert 
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Fig. 2 zeigt einen Teil eines durch einen Dekkel nach Fig. 1 verschlossenen Gehäuses 10 eines Elektrolytkondensators. Der Deckel ruht mit dem Rand der Hartpapierscheibe 1 auf einem Stützrand 11 im Inneren des Gehäuses ; dieser Stützrand ist durch Einrollen des Gehäuses 10 entstanden. Der Endrand 12 des   Gehäuses ist über   und in die Gummischeiben 2 umgebördelt, so dass der Deckel auf den Stützrand 11   aufgedrückt   wird. 



   Zwischen dem Deckelrand und der Wand des Gehäuses ist ein   Stromzuführungsstreifen J3   geklemmt, der eine elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse 10 und einem darin angebrachten Wickel 14 eines   Elektrolvtkondensators   herstellt. 



  Der Deckel ist derart angebracht, dass sich die Nuten 4 an der Stelle des   Stromzuführungsstrei-   fens 13 befinden. Der Abstand zwischen den Mittelebenen der Nuten 4 ist kleiner als die Breite des Stromzuführungsstreifens 13, so dass nicht mehr als ein Teil der Breite des Stromzuführungsstreifens mit dem Rand der Scheibe 1 in Berührung ist. Sogar bei grossem Druck des umgebördelten Randes 12 auf den Deckel wird auf diese Weise   verhütet,   dass der Stromzuführungsstreifen 13 vom Rand der Scheibe 1 über die ganze Breite durchschnitten werden kann. 



   In Fig. 2 sind einfachheitshalber die üblichen elektrischen Durchführungen in den Öffnungen 3 des Deckels nicht dargestellt. 
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 trischen Einzelteiles, z. B. eines Wickels eines   Elektrolytkondensators, durch   einen auf einen im Gehäuse befindlichen Stützrand 31 durch Umbördeln des Endrandes   33   aufzudrückenden Deckel verschlossen wird. Der Deckel besteht, ebenso wie derjenige nach Fig. 1, aus einer starren und einer zu dieser konzentrischen, über die ganze   Berührungsfläche   mit ihr verbundenen elastischen Schicht. Im Gegensatz zum Deckel nach Fig. 1 besitzt der zum Abschluss des Gehäuses 30 verwendete Deckel keine Nuten im Rand des starren Teiles.

   Beim Abschliessen des Gehäuses wird ein nicht dargestellter Stromzuführungsstreifen des Einzelteiles zwischen dem Rand des Deckels und dem Stützrand 31 an der Stelle festgeklemmt, an der letzterer mit Nuten 32 versehen ist. Der Abstand zwischen den Nuten 32, die quer zur Richtung des Randes 31 stehen, ist kleiner als die Breite des Stromzuführungsstreifens an dieser Stelle. Die Nuten 31 können leicht dadurch angebracht werden, dass sie mit Hilfe eines   Rändel-   
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 druckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : I. Metallgehäuse für einen elektrischen Einzelteil, das durch einen aus einer starren und einer elastischen Schicht bestehenden, auf einem ringsumlaufenden Stützrand im Gehäuse ruhenden Deckel verschlossen ist, wobei der Öffnungsrand des Gehäuses auf die nach aussenliegende elasti- sche Schicht des Deckels umgebördelt ist und zwischen dem Rand des Deckels und dem Gehäuse ein mit dem Einzelteil verbundener Stromzuführungsstreifen festgeklemmt ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Rand der starren Schicht (1) des Deckels und/oder der Stützrand (31) des Gehäuses an der Stelle der Festklemmung des Strom- zurührungsstreifens (13)
    mit wenigstens einer quer zum betreffenden Rand stehenden Nut (4 bzw. 32) versehen ist, deren Breite geringer ist als die des Stromzuführungsstreifens (13). EMI2.4 stehenden Nut (4) versehen ist, deren Tiefe am Rand des Deckels am grössten ist und entlang der Nut stetig abnimmt (Fig. 2).
    3. Metallgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit mehreren irn Deckel (1) oder im Stützrand (31) vOIiges4henen Nuten (4 bzw. 32), dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Mittelebenen der Nuten klei- EMI2.5 fens (13) ist.
    4. Verfahren zur Herstellung eines mit im Stützstand vorgesehenen Nuten, ausgebildeten Metallgehäuses nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten mit Hilfe eines Rändelwerkzeuges in den Stützrand gedrückt werden.
AT235857A 1956-04-13 1957-04-10 Metallgehäuse für einen elektrischen Einzelteil AT202240B (de)

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AT202240B true AT202240B (de) 1959-02-10

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