AT202226B - Elektrisches Entladungsgefäß mit durchsichtigem Sockel. - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefäß mit durchsichtigem Sockel.

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AT202226B
AT202226B AT80358A AT80358A AT202226B AT 202226 B AT202226 B AT 202226B AT 80358 A AT80358 A AT 80358A AT 80358 A AT80358 A AT 80358A AT 202226 B AT202226 B AT 202226B
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AT
Austria
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discharge vessel
base
electrical discharge
resin
epoxy
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AT80358A
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English (en)
Inventor
Anton Ing Pospichal
Original Assignee
Elin Ag Elek Ind Wien
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Description


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  Elektrisches Entladungsgefäss mit durchsichtigem Sockel. 



    Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Befestigung eines Sockels an Entladungsgefässen, vorzugsweise Leuchtstoffröhren, wobei der Sockel aus insbes. lichtdurchlässigem Material wie Kunststoff oder Glas verfertigt ist. Erfindungsgemäss werden hiebei lichtdurchlässige Kunstharze vom Typ der Epoxy- oder Äthoxylinharze, wie z. B. AralditGiessharz F verwendet. 



  Es ist bereits bekannt, sogenannte Schmelzkleber auf Polyamidbasis zu verwenden. Im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen Sockelkitten,    
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 den sind, da sich diese Sockel bei der nötigen Erhitzung verformen und durch Verfärbung undurchsichtig werden, ist dieser Schmelzkleber auf Polyamidbasis zwar durchsichtig, doch zur Verkittung des Sockels mit den Röhrenenden ist es hiebei notwendig, die Röhrenenden mindestens auf die Erweichungstemperatur des Schmelzklebers zu erhitzen, hernach die Enden mit dem Schmelzkleber zu bestreichen, die Sockel aufzusetzen, worauf der Kleber beim Abkühlen hart wird und so die feste Verbindung Sockel-Glasrohrende herstellt. 



  Noch komplizierter wird der Kittvorgang, falls der Schmelzkleber in einem geeigneten Lösungsmittel zu einer zähen Lösung gelöst wird und damit die Röhrenenden bestrichen werden. In diesem Fall muss eine bestimmte Trocknungszeit und eine bestimmte Trocknungstemperatur eingehalten werden, um das Lösungsmittel vorsichtig durch Verdunsten ohne Blasenbildung aus dem Schmelzkleber zu entfernen. Ein schwerwiegender Nachteil ist bei diesem Schmelzkleber jedoch die verhält-   nismässig   leichte Reversibilität der Klebung. Die Schmelzverbindung kann bei Wiedererwärmung leicht gelöst werden. 



   Bei dem   erfindungsgemässen   Kleber fallen die oben aufgezählten Nachteile weg. Das verwendete Epoxy- oder Äthoxylinharz, z. B.   Araldit-Giess-   harz F, wird-gemischt mit der entsprechenden Menge   Härter-bei   ungefähr   170#180 C   Erwärmung aushärten gelassen, worauf eine auch bei Wiedererwärmung nicht mehr lösbare Verbindung zwischen Sockel und Röhrenende hergestellt wird, die erst bei derartig hohen Temperaturen gefährdet ist, bei welchen eine mittels Schmelzklebers hergestellte Verbindung schon lange gelöst ist.
Da die Aushärtung nur etwa 5 Min.

   dauert, ist es ohne weiteres möglich, die Sockelung in einem Sockelautomaten durchzuführen, wobei man ähnlich der Sockelung von   Glüh- oder   Leuchtstofflampen mit normalem Sockelkitt das   Kunstharz-Härte, gemisch,   das eine sirupartige Konsistenz besitzt, in den Sockel einstreicht, auf das 
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Leuchtstofflampenendematen laufen lässt. 



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäss verwendeten Epoxy- oder Äthoxylinharze, z. B. Araldit-Giessharz F, ist, dass sie in ausgehärtetem Zustand von sich aus bereits wasserabstossend sind. Im Gegensatz hiezu werden die Schmelzkleber zur Verbesserung ihrer Wasserabstossungseigenschaften mit einer Kunststoffschicht überdeckt. 



  Massnahmen zur Verbesserung der wasserabstossenden Eigenschaften sind von vornherein bei Epoxyoder Athoxylinharz insbes. Araldit Giessharz F nicht notwendig. 



   Um die Sprödigkeit der ausgehärteten Epoxyoder Athoxylinharze herabzusetzen, wird erfindungsgemäss ein Weichmacher in vorzugsweise 5-10 Gewichtsprozenten zugesetzt. Als Weichmacher dient vorteilhaft Polyvinyläther, insbes. Lu- 
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 als Weichmacher verwendet werden, die besonders im Hinblick auf die Wasserabstossung die Eigenschaften des Epoxy- bzw. Äthyloxylinharzes ebenfalls noch verbessern. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrisches Ent1adungsgefäss, insbes. Leuchtstofflampe mit lichtdurchlässigem Sockel, dadurch gekennzeichnet, dass die verdrehungsfeste Fixierung des Sockels an den Lampenenden durch <Desc/Clms Page number 2> lichtdurchlässiges Epoxy- oder Äthoxylinharz erfolgt.
    2. Elektrisches Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kleber AralditGiessharz F verwendet ist.
    3. Elektrisches Entladungsgefäss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem lichtdurchlässigen Epoxy-oder Athoxylin- harz ein Weichmacher hinzugefügt ist.
    4. Elektrisches Entladungsgefäss nach An- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Weichmacher ein Polyvinyläther, insbes. Polyvinyläthyl- äther (Lutonal A 50), verwendet ist.
    5. Elektrisches Entladungsgefäss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Weichmacher Versamide verwendet sind.
    6. Elektrisches Entladungsgefäss nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Epoxy- oder Äthoxylinharz 5#10 Gew.-% des Weichmachers zugesetzt sind.
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