AT201678B - Durchschaltnetzwerk für Nachrichtenübertragungsanlagen - Google Patents

Durchschaltnetzwerk für Nachrichtenübertragungsanlagen

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AT201678B
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Description


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  Durchschaltnetzwerk für   Nachrichtenübertragungsanlagen   
Die Erfindung bezieht sich auf Durchschaltnetzwerke mit   Kreuzungsschaltem   für Nachrichten- übertragungsanlagen und betrifft insbesondere Schaltkreise, die in solchen Netzwerken verwendet werden. 



   In der USA-Patentschrift Nr.   2, 684, 405   ist ein zur Herstellung von Verbindungswegen in Tele-   phonanlagen geeignetes Durchschalt- und   Verteilnetzwerk beschrieben, bei dem eine grosse Anzahl von Gasentladungsröhren verwendet wird, die gewöhnlich als Kreuzungsschalter bezeichnet werden. Diese Kreuzungsschalter sind an gemeinsame Verbindungspunkte angeschlossen, welche die Knoten des Netzwerkes bilden. Bei Anlegen von Markierpotentialen an die Klemmen des Durchschaltnetzwerkes wird über dieses Netzwerk durch Ionisation einer Kette oder Serie von als Kreuzungsschalter dienenden Gasentladungsröhren ein Verbindungweg hergestellt.

   In der genannten Patentschrift sind die in einer vollständigen Telephonanlage er-   forderlichen Überwachungs- und   Steuereinrichtungen zur Herstellung eines Verbindungsweges zwischen zwei Teilnehmern bei der Einleitung eines Anrufes und zur Tennung dieses Verbindungsweges bei der Beendigung des Anrufes beschrieben. Die erwähnten   Überwachungs- UIl1d Steuer-     vorgänge werden   durch Betätigung von Schaltern und andern Schaltelementen ausgeübt, die ausserhalb der Netzwerkklemmen und entfernt von den einzelnen Stufen von Kreuzungsschaltern liegen. Bei einer solchen Anordnung sind jedoch für die 
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 erforderlich. 



   Die Anzahl der Stufen, die innerhalb eines solchen   Durchschaltnetzwerkes'angeordnet   werden können, ist massgeblich für die Grösse des Netzwerkes und, damit für die Anzahl von Teilnehmerleitungen, mit welchen über das Netzwerk Verbindungen hergestellt werden können. Die Stufenanzahl hängt ihrerseits von den Spannungsspielräumen ab, die eingehalten werden müssen, um eine falsche   Betätigung   von Kreuzungsschaltem zu verhindern. Die   Vorsorge für angemessene Span-   nungsspielräume gegen falsche Verbindungen stellt eines der Hauptprobleme bei solchen Durchschalt- netzwerken mit Gasentladungsröhren dar.

   Die erwähnten falschen Verbindungen können zwischen einer belegten Röhre in einem vorher über das Netzwerk hergestellten Verbindungsweg und einer andern Röhre auftreten, an die zur Herstellung eines neuen Verbindungsweges ein Markierpotential angelegt worden ist. Die Spannungsspielräume, die in solchen Netzwerken ausgenützt werden, basieren auf der Differenz zwischen den Zündund   Brennspannungen   der Gasentladungsröhren, die als Kreuzungsschalter im Netzwerk Verwendung finden. Diese Spielräume werden aber durch verschiedene Umstände vermindert, etwa durch die Schwankungen der Kennlinie der Gasentladungröhren und durch die Verwendung einer Markerspannung, die zwecks Herabsetzung der Schaltver-   zogerung (lonisationsverzögerung) hoher   als die zur Ionisation der Kreuzungsschalter unbedingt erforderliche. Spannung ist. 



   Das Problem der   Sicherung angemessener   Spannungsspielräume kann auf verschiedene Arten an- 
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 günstigsten sein, verschiedene Lösungsmöglichkeiten in ein-und demselben Netzwerk gleichzeitig anzuwenden. (Beispielsweise können die Schwankungen der Zündspannung der als Kreuzungsschalter verwendeten Röhren durch entsprechenden Röhrenaufbau bzw. entsprechende Vorbehand-   lung. der Rohren   herabgesetzt werden. Die Gas-   ent1adungsröhren   werden vorteilhaft so aufgebaut, dass sie im abnormalen Entladungsbereich eine Kennlinie negativen Widerstandes haben und im Verbindungsweg eingeschaltet bleiben können. 



   Ferner können die Spanungsspielräume verbessert werden, indem man zwischen den einzelnen Stufen von Kreuzungsschaltern im Netzwerk sogenannte Fortschaltkreise anordnet, die dazu dienen, die Markiersignale, die von einer vorhergehenden Stufe im Netzwerk'angelegt werden, in der Weise zur nachfolgenden Stufe des Netzwerkes weiterzuleiten, dass auf diese stärkere Markiersignale vorgegebener Amplitude wirken. Die Fortschaltkreise können, je nach ihrer Anordnung innerhalb des Netzwerkes, dem Strombedarf der nachfolgenden Stufen und nach andern Faktoren verschiedene Formen haben ; sie können aktive 

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 Elemente, wie etwa eine Gastriode, enthalten, aber auch ausschliesslich aus passiven Elementen aufgebaut sein.

   Eine andere Möglichkeit besteht darin, die in den Verbindungswegen liegenden Gasentladungsröhren mit zusätzlichen Zündstrecken auszustatten. 



   Ein weiterer, älterer Vorschlag zur Verbesserung der Spannungsspielräume, der besonders wertvoll ist, besteht darin, in der Mitte des Netzwerkes sogenannte Trennstrecken oder Halbierungskreise anzuordnen. Diese Halbierungskreise ermöglichen es, jede Hälfte des Netzwerkes gesondert zu markieren, so dass die Röhren in den möglichen Teilwegen beiderseits der Halbierungskreise voneinan- 
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 sprechend zwei kleineren Netzwerken bemessen werden müssen. Bei gleichbleibenden Spannungsspielräumen wäre daher zu erwarten, dass die Anwendung von solchen Halbierungskreisen eine Verdopplung der Stufenzahl im Netzwerk ermöglicht. 



  Tatsächlich liegen die Spannungsspielräume betragsmässig zwischen jenem Wert, der bei einem vollen Netzwerk notwendig ist, und dem, der für das halbe Netzwerk zu erwarten wäre, weil es sich im Betrieb trotz der Halbierungskreise, d. h. trotz der Markierung von zwei scheinbar voneinander unabhängigen Netzwerken der halben Stufenzahl, doch um ein einziges Netzwerk mit der gesamten Stufenzahl handelt. Eine   Überprüfung   des Problems der Spannungsspielräume zeigt aber, dass die Faktoren, welche das Bestreben haben, diese Spielräume zu vermindern, hauptsächlich mit dem Markieren oder Belegen eines Verbindungsweges über das Netzwerk verknüpft sind und nur in zweiter Linie mit den Haltebedingungen bei der Aufrechterhaltung eines bereits durchgeschalteten Weges zusammenhängen.

   Die Spannungsspielräume des Netzwerkes nähern sich deshalb jenen, die für ein Netzwerk mit der halben Stufenzahl gelten. 



   Wenn Halbierungskreise verwendet werden, wird das Netzwerk wie bei einem einfachen Durchschaltnetzwerk mit Kreuzungsschaltern an den Einund Ausgangsklemmen markiert. Beide Markierungen schreiten gegen die Mitte des Netzwerkes fort und zünden aufeinanderfolgend Gasentladungs- 
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 schaltkreise weitergeleitet, die in der bereits erwähnten Weise zwischen den einzelnen Stufen eingeschaltet sind. Es kann jedoch kein Markiersignal über einen Halbierungskreis hinausgelangen, noch kann es unmittelbar die Spannungen auf 
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   be-einflussen.

   Die Halbierungskreise halten diese Tren-    nung zwischen den beiden Hälften des Netzwer- kes so lange aufrecht, bis an einem Markierung- kreis von beiden Seiten her Markiersignale eintreffen, in welchem Zeitpunkt der betreffende Hal- bierungskreis leitend wird und dadurch einen Weg niedriger Impedanz zwischen den Eingangs-und 
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 kiert worden sind, in einem der Halbierungskreise bewirkt. 



   In der einfachsten Ausführung wird der Halbierungskreis nur durch eine vorgespannte Diode gebildet. Diese hat die Wirkung, das Netzwerk für die Zwecke der Markierung in zwei Hälften zu teilen ; sie vermittelt überdies noch weitere, den Halbierungskreisen eigentümliche Vorteile, wie beispielsweise die   Möglichkeit,   das Netzwerk bezüglich seines Mittelpunktes symmetrisch zu gestalten, d. h. zu beiden Seiten desselben die gleiche Anzahl von Stufen vorzusehen. Ein solcher Halbie-   lungskreis   ist schon in Verbindung mit einem Durchschaltnetzwerk vorgeschlagen worden, das an seinen Knoten keine Markierung erfordert und bei dem die inneren Durchschaltröhren ausschliesslich 
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 in einem ausgewählten Weg liegen, werden dabei nach der Herstellung eines einzigen Verbindungweges automatisch wieder entionisiert. 



   Bei einer solchen einfachen Anordnung mit Hal- 
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 werk an den beiden Klemmen des betreffenden Halbierungskreises geschlossen wird. Durch diese einfachen Halbierungskreise wird aber der Verbindungsaufbau über das Netzwerk nicht in dem Sinne gesteuert, dass die Herstellung nur eines einzigen Verbindungsweges zwischen den beiden markierten Klemmen des Netzwerkes gewährleistet wird. Ebenso wenig wird von diesen Halbierungskreisen ein   Einfluss   auf einen bereits durchgeschalteten Ver-   bindungsweg ausgeübt ;   insbesondere steuert ein solcher Halbierungskreis nicht die Trennung eines Verbindungsweges.

   Ferner ist es bei Halbierungskreisen dieser Art notwendig, dass alle Kreuzungschalter im Netzwerk in gleicher Richtung gepolt sind, was wieder einen grossen Potentialbereich er- 
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 aufbau an die gengenüberliegenden Klemmen des Netzwerkes Markierimpulse von entgegengesetzter Polarität anzulegen, sowie zum Verbindungsabbau an eine der ausgewählten Klemmen einen Trennimpuls anzulegen, der entgegengesetzte Polarität wie der vorher an diese Klemme zum Aufbau der gewünschten Verbindung angelegte Markierimpuls hat. 



   Es ist demgemäss ein Ziel der Erfindung, ein verbessertes Durchschaltnetzwerk für die Herstellung von Verbindungswegen zwischen markierten Einund Ausgangsklemmen des Netzwerkes zu schaffen. Insbesondere sollen durch die Erfindung Halbierungskreise geschaffen werden, welche den Aufbau, die Aufrechterhaltung und den Abbau eines Ver- 

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 bindungsweges über das Netzwerk regeln. Die Halbierungskreise sollen gewährleisten, dass jeweils nur ein einziger Verbindungsweg über das Netzwerk hergestellt wird. Sie sollen einen logischen Kreis enthalten, mit dessen Hilfe die als Kreuzungsschalter verwendeten Gasentladungsröhren, welche den Verbindungsweg bilden, in Abhängigkeit von Markierimpulsen oder Trennimpulsen gleicher   Polarität'zusammengeschaltet   bzw. getrennt und mit den erforderlichen Spannungsquellen verbunden werden. 



   Ferner zielt die Erfindung darauf ab, die Halbierungskreise so auszubilden, dass sie den Gleichstrom für die Kreuzungsschalter zu beiden Seiten dieser Kreise regeln. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, ein rasch arbeitendes Durchschaltnetzwerk zu schaffen, bei dem die zur Herstellung eines Verbindungweges über das Netzwerk erforderliche Zeit sehr 
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Ferner zielt die Erfindung darauf ab, die Halbierungskreise so auszubilden, dass die Kreuzungschalter symmetrisch bezüglich dieser Kreise angeordnet werden können, wodurch der erforderliche Potentialbereich vermindert und die Anwendung von   Markier-und Trennsignalen   gleicher Polarität an den   gegenüberliegenden   Klemmen des Netzwerkes ermöglicht wird. Die Halbierungskreise sollen überdies den Wechselstrom   im Übertragungs-   weg des Netzwerkes begrenzen.

   Schliesslich löst die Erfindung die Aufgabe, den Markiervorgang und insbesondere die von den gegenüberliegenden Klemmen des Netzwerkes ankommenden Markersignale zu stabilisieren. 



   Gemäss der Erfindung sind innerhalb eines   Durchsohaltnetzwerkea   mit   K1Jeuzungssqhaltern   Halbierungskreise eingeschaltet, welche das Schlie- ssen, die Aufrechterhaltung und das Trennen der Verbindungswege über das Netzwerk. regeln. Jeder Halbierungskreis ist mit einem logischen Schaltkreis ausgestattet, mit dem er einen einzigen Verbindungsweg über das Netzwerk dann und nur dann schliesst, wenn sowohl an der Eingangsseite als auch an der Ausgangsseite des Halbierungskreises Markierimpulse vorhanden sind und gleichzeitig im Halbierungskreis ein   Befähigungs- oder   Reizimpuls wirksam ist ;

   ferner trennt der logische Schaltkreis einen bestehenden Verbindungsweg über das Netzwerk durch Wegnahme der Speisespannungen, wenn irgendein klemmenseitiger Trennimpuls gleicher Polarität wie die Markierimpulse gleichzeitig mit einem nichtselektiven Freigabeimpuls im Halbierungskreis wirksam ist. 



    Schliesslich   bewirkt jeder Halbierungskreis eine Regelung des Gleichstromes sowie eine Begrenzung des Wechselstromes bei der Übertragung über die Kreuzungsschalter im hergestellten Verbindungweg. 



   Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung wird in den Halbierungskreisen ein   logi-   scher   UND-Kreis mit drei Eingängen verwendet ;   dieser UND-Kreis zündet eine Gasentladungsröhre jeweils dann, wenn im Halbierungskreis gleichzeitig drei Impulse oder impulsartige Spannungsänderungen auftreten. Zur Herstellung eines Verbindungsweges über das Netzwerk wird ein Markierimpuls an eine ausgewählte Klemme des Netzwerkes und ein Markierimpuls gleicher Polarität an eine andere ausgewählte Klemme auf der gegen- überliegenden Seite des Netzwerkes angelegt.

   Bei Anlegen   dieser heiden klemmseit1gen Markierim-   pulse wird der Reihe nach an alle Halbierungskreise ein   Befähigungs-oder Reizimpuls abgegeben.   Wenn an beiden Klemmen eines Halbierungskreises Markierimpulse eintreffen und zugleich in diesem Kreis ein   Reizimpuls einlangt, dann   wird eine erste   Gasentladungsröhre   in dem betreffenden Hal- 
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 röhre versorgt die Kreuzungsschalter zu beiden Seiten des Halbierungskreises mit Brennstrom. Mit jedem Halbierungskreis ist. ein gemeinsamer Detektor verbunden, der an die Steuereinrichtung für die Halbierungskreise ein Ausgangssignal abgibt, welches das Schliessen eines Verbindungsweges über das Netzwerk anzeigt, sowie später ein weiteres Signal, welches die Trennung dieses Weges über das Netzwerk anzeigt.

   Sobald ein Verbindungsweg hergestellt worden ist, bewirkt das vom Detektor kommende und das Schliessen des Verbindungsweges anzeigende Signal eine Unterbrechung der die Halbierungskreise abtastenden Reizimpulsreihe, so dass Mehrfachverbindungen vermieden werden. Wenn somit alle drei erwähnten Spannungssignale vorhanden sind, was zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur bei einem Halbierungskreis der Fall sein kann, so bewirkt der logische UND-Kreis dieses Halbierungskreises den Anschluss der Spannungsquellen an den ausgewählten Verbindungsweg. Bei Fehlen eines beliebigen dieser drei Signale am Halbierungskreis wird kein Verbindungsweg über den betreffenden Kreis hergestellt.

   Da ferner die   Befähigungs- oder   Reizimpulse an alle Halbierungskreise der Reihe nach angelegt werden, ist jeweils nur ein Halbierungskreis im Netzwerk zum Ansprechen auf die beiden vorstehend erwähnten klemmenseitigen Markiersignale befähigt. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung wird an eine der vorher ausgewählten Netzwerkklemmen ein   Trennimpuls gleicher Polarität und   gleichen Betrages wie die erwähnten Markierimpulse angelegt. Für den Trennvorgang wird aber nicht der Reizimpulsgeber, sondern eine andere Impulsquelle betätigt, welche an alle Halbierungskreise des Netzwerkes einen nichtselektiven Freigabeimpuls abgibt. In Kombination mit diesem nichtselektiv arbeitenden Freigabeimpulsgeber werden in den Halbierungskreisen logische ODERKreise verwendet, um den ausgewählten Weg wieder aufzutrennen, indem die erste Gasentladungröhre des Halbierungskreises, der im ausgewählten Weg liegt, entionisiert wird.

   Sobald ein nichtselektiver Freigabeimpuls gleichzeitig mit einem klemmenseitigen Trennimpuls, der von einer beliebigen 

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   der vorher ausgewählten Netzwerkklemmen kommt, in einem Halbierungskreis eintrifft, wird eine zweite Gasentladungsröhre im Halbierungskreis ionisiere, die ihrerseits die erste Gasentladungsröhre, die vorher zum Schliessen und zur Aufrechterhaltung des Verbindungsweges benutzt worden ist, entionisierc.

   Bei der Entionisation dieser ersten Röhre wird vom'gemeinsamen Detektor ein Impuls abgegeben, der an den Freigabeimpulsgeber für die Halbierungskreise weiter. geleitet wird, um diesen Impulsgeber abzuschalten, wodurch die zweite Gas-   
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Ein Merkmal der Erfindung liegt somit darin, dass jeder Halbierungskreis in einem Durchschaltnetzwerk der beschriebenen Art einen logischen UND-Kreis enthält, welcher das Schliessen eines einzigen Verbindungsweges über das Netzwerk steuert ; dieser UND-Kreis spricht nur an, wenn im Halbierungskreis von den beiden markierten, 
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 gegenüberliegendenzugleich ein Reizimpuls von einem besonderen Impulsgeber her wirksam ist.

   Der   Reizimp\. 1Jlsgeber     beeinflusst   die verschiedenen Halbierungskreise nacheinander, um so das Schliessen nur eines ein-   zigen   Verbindungsweges   über   das Netzwerk zu ermöglichen. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung enthält jeder Halbierungskreis einen logischen
ODER-Kreis, welcher die Trennung eines bestehenden Verbindungsweges über das Netzwerk steuert ; dieser ODER-Kreis spricht auf einen von einer der beiden Klemmen des einzigen Verbin-   dungsweges einlangenden   Trennimpuls und auf einen gleichzeitig einlangenden Impuls vom Freigabeimpulsgeber für die Halbierungskreise an. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird in jedem Halbierungskreis ein Strombegrenzer angewendet, um eine Entionisation von Kreu-   zungsschaltern   infolge von Störstromstössen zu verhindern. 



   Die Kreuzungsschalter sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung symmetrisch an die Halbierungskreise angeschlossen, wodurch der Bereich der angelegten Potentiale vermindert und allen Klemmen des Netzwerkes die gleiche Impedanz dargeboten wird ; überdies wird auf diese Weise eine Auslöschung der geradzahligen Harmonischen bewirkt, welche beim Betrieb der Ketten von nichtlinearen   Gasentladungsröhren   bzw. Kreuzungschaltern entstehen. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden an die ausgewählten, gegenüberliegenden Klemmen des Netzwerkes   Marlderimpulse   gleicher Polarität angelegt und auch der Trennimpuls, welcher den Verbindungsabbau im   Halbierungs-   kreist steuert, hat die gleiche Polarität wie die Markierimpulse. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung einer zu einer Drosselspule parallelgeschalteten Zener-Diode, um eine Entkopplung der Drosselspule während der Impulsgaben sowie bei   Wechselstromstössen   zu bewirken. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein gemeinsamer Detektor in Kombination mit Halbierungskreisen und deren Steuereinrichtungen verwendet, um an die gemeinsame Steuereinrichtung ein Signal beim Schliessen eines gemeinsamen Verbindungsweges über einen Halbie-   rungskreis und ein anderes Signal   bei der Tren-   nung   dieses Verbindungsweges abzugeben. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung von Gleichstromreglern in den Halbierungskreisen, um den Gleichstrom auf beide Hälften des Durchschaltnetzwerkes geregelt zu verteilen. 



   Schliesslich liegt ein weiteres Merkmal der Erfindung in der Stabilisierung der bei den Halbierungskreisen   ankommenden   Markierimpulse sowie in der Verwendung von Begrenzern   zum   Schutz der Halbierungskreise gegen   Spannungsstosse   und gegen falsche Betätigung infolge solcher Spannung- stösse. 



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf 
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 genauer erläutert werden. 



   Fig. 1 zeigt im Blockschema einen Teil eines Durchschaltnetzwerkes gemäss der Erfindung. Fig. 2 
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In Fig. 1 ist im Blockschema ein Teil eines er-   findungsgemässen   Durchschaltnetzwerkes dargestellt. 
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 werk gezeichnet, doch versteht sich, dass ein Durchschaltnetzwerk mit Kreuzungsschaltern eine grosse Anzahl von möglichen Verbindungswegen darbietet, wobei die Anzahl dieser möglichen Wege sowie die Anzahl der Stufen des Netzwerkes je nach der Anzahl der Anrufe zu bemessen ist, die gleichzeitig bedienbar sein sollen. Der zwischen den einzelnen   Blöcken   dargestellte einzige Leitungsweg versinnbildlicht somit eine beliebige Anzahl von   Leitungswegen.   Beispielsweise kann jede Klemme des Netzwerkes mit 10 Kreuzungsschaltern der nachfolgenden Stufe verbunden sein.

   Das dargestellte Netzwerk ist befähigt, zwischen Anschlusspunkten, etwa den Punkten 10 und 11, die an die Klemmenkreise 12 bzw. 24 angeschlossen sind, einen Verbindungsweg   herzustellen. Die Blöcke     13, 15, 17, 19, 21   und 23 sind Stufen von Kreuzungsschaltem, die vorzugsweise als Gasdioden ausgebildet sind. Die Blöcke 14 und 22 sind Fortschaltkreise, die als Kreise mit aktiven Schaltelementen ausgebildet sein können. Die nichtselektiven   Fortschalt- und Marlderimpulse   für die Fortschaltkreise 14 und 22 werden über Adern 28 bzw. 33 von einer Impulsquelle in der Steuereinrichtung 25 geliefert.

   Diese Impulsquelle kann jede beliebige Bauart haben, wird aber vorzugsweise als   transistorbestückter Multivibrator ausgebildet.   Der Multivibrator kann so geschaltet sein, dass er kontinuierlich arbeitet, oder auch so, dass er durch 

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 dar,vorzugsweise aus passiven Schaltelementen aufgebaut sind. Der Block 18 enthält die Halbierungskreise, welche das Schliessen, die Aufrechterhaltung und die Trennung eines einzigen Verbindungsweges über das Netzwerk regeln.

   Vorzugsweise ist das   Durchschaltnetzwerk bezüglich   der Halbierungskreise symmetrisch aufgebaut, wodurch die Anzahl von verschiedenen Spannungswerten, die für das Netzwerk erforderlich sind, vermindert und überdies die Anwendung von Markier-und Trennimpulsen gleicher   Polarität. an. allen Klemmen   des   Netzwerkes ermöglicht wird ;   ferner werden auf diese Weise die geradzahligen Harmonischen in den Verzerrungsprodukten bei der Nachrichten- übertragung ausgelöscht. Die Bezeichnung sym-   metrisch" soll, besagen,   dass von jedem Kreuzungsschalter die gleiche Elektrode den Halbierungskreisen zugekehrt ist. Beispielsweise können die Kathoden aller als Kreuzungsschalter verwendeten Gasentladungsröhren den Halbienmgskreisen und die Anoden dieser Röhren den Netzwerkklemmen zugekehrt sein.

   Der Block 25 enthält die Steuer- 
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 und der Freigabeimpulsgeber für die Halbierungs- kreise zählen. Der Block 26 ist ein das Schliessen bzw. Trennen eines Verbindungsweges feststellen- der Detektor. Sowohl die Steuereinrichtung 25 als auch der Detektor 26 sind allen Halbierungskreisen des Netzwerkes gemeinsam. 



   Die   grundsätzliche Aufgabe   des Durchschaltnetzwerkes liegt darin, beim Anlegen von Markierimpulsen gleicher Polarität an den Klemmen 12 und 24 einen Verbindungsweg über das Netzwerk herzustellen und diesen Verbindungsweg über das Netzwerk beim Anlegen eines Trennimpulses gleicher Polarität wie die Markierimpulse an eine der Klemmen 12 oder 24 wieder abzubauen. Wenn an den Klemmenanschluss 10 ein Markierimpuls angelegt wird, wird dieser Markierimpuls über den Klemmenkreis 12 der ersten Stufe des Netzwerkes zugeführt und zugleich wird über die Ader 27 der Steuereinrichtung 25 ein Signal übermittelt. 



  Die Steuereinrichtung 25 liefert beim Eintreffen dieses Signals an die Adern 28 und 33 nichtselektive Markierimpulse   für.     die'Fortschaltkreise M   und 22, während der abtastende Reizimpulsgeber über die Ader   31     Reizimpulse an die Halbierungs-   kreise abgibt. In der Zeichnung ist zwar nur ein Halbierungskreis dargestellt, doch versteht sich, dass zwischen jedem Knoten der dritten und vierten Stufe von Kreuzungsschaltern ein solcher Hal- 
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 nur ein Halbierungskreis verbunden ist. Die Steuereinrichtung 25 und der   Schliess- und Trenn-   detektor 26 sind allen Halbierungskreisen gemeinsam.

   In Abhängigkeit von den verschiedenen Impulsen, die an das Durchschaltnetzwerk angelegt werden, wird über das Netzwerk zwischen den Klemmen 12 und 24 ein   Verbindungsweg herge-   stellt. 



   Wenn'es erwünscht ist, diesen Verbindungweg wieder zu trennen, wird ein Trennimpuls gleicher Polarität und gleichen Betrages wie der Markierimpuls an eine der Klemmen 12 oder 24 angelegt. Dieser Impuls wird je nachdem, ob er an die Klemme 12 oder 24 angelegt worden ist, über eine der Adern 27 oder 34 dem Freigabeimpulsgeber zugeführt. Der Freigabeimpulsgeber legt seinerseits einen Freigabeimpuls an den betreffenden Halbierungskreis an.

   Dieser Impuls und der von einer Klemme des Netzwerkes ankommende, über die Stufen von Kreuzungsschaltern bis zum Halbierungskreis fortschreitende Trennimpuls bewirken zusammen, dass der Halbierungskreis aberregt und das Netzwerk wieder in seinen Anfangszustand   zurückgeführt   wird, wobei die vorher verwendeten Kreuzungsschalter durch die Abschaltung des von Klemme zu Klemme des Netzwerkes fliessenden Brennstromes nichtleitend gemacht werden. Zusätzlich zu der vorstehend. beschriebe- 
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 kreise und der   zugehörigen   Kreise sind verschie- dene   Überwachungs- und   Steuerfunktionen   vorge-   sehen, die nachfolgend in Verbindung mit den
Fig. 2 und 3 erläutert werden. 



   Fig. 3 zeigt ein spezielles   Ausführungsbeispiel   eines Halbierungskreises gemäss der Erfindung. Um das Verständnis der Arbeitsweise dieses Ausfüh- rungsbeispiels und der Zweckbestimmung seiner verschiedenen Funktionen zu erleichtern, sei zu- nächst auf Fig. 2 Bezug genommen, wo ein Block- schema dargestellt ist, in dem alle diese Funk-   tionen'angegeben   sind. Fig. 3 soll sodann unter Bezugnahme auf diese einzelnen Funktionen erläutert werden, obgleich im Rahmen der Erfindung alle diese Funktionen durch gemeinsame Ele-   mente. ausgeübt   werden, die Bestandteile der Halbierungslaeise sind. 



   In Fig. 2 ist ein funktionelles blockschema eines Halbierungskreises mit einem Blockschema des Schliess- und Trenndetektors und der Steuereinrichtung dargestellt. Wie man erkennt, sind die: Klemmen 41 und 43 des Halbierungskreises mit einem logischen UND-Kreis verbunden. Bei der Anwendung im Netzwerk ist jede Halbierungskreisklemme mit einem Knoten ,einer der benachbarten Stufen   von Kreuzungsschaltern   verbunden.   Für die   nachfolgende Erläuterung sei angenommen, dass die Klemme 41 mit der dritten Stufe und die Klemme 43 mit der vierten Stufe von Kreuzungsschaltern verbunden ist. Der die Halbierungskreise abtastende Reizimpulsgeber 42 ist ebenfalls mit dem   logischen 1   UND-Kreis 40 verbunden. Dieser Reizimpulsgeber 42 und der Freigabeimpulsgeber 52 für die Halbierungskreise können beliebigen Aufbau haben. 



  Beispielsweise kann als Reizimpulsgeber 42 ein 
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 gigkeit von Impulsen einschalten, die über die Adern 27 und 34 (Fig. I) einlagen. Dieser Im- 

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   pulsgeber enthält auch einen Schaltkreis für die Abschaltung des Ringzählers in Abhängigkeit von seinem Impuls, der vom Schliess- und Trenndetektor 26 eintrifft. Der Auslöseimpulsgeber 52 kann ein Multivibrator sein, der durch einen über eine der Adern 27 oder 34 eintreffenden Impuls eingeschaltet wird. Dieser Impulsgeber enthält ebenfalls einen Schaltkreis, welcher den Multivibrator in Abhängigkeit von einem seitens des Schliessund Trenndetektors 26 einlangenden Impuls abschaltet. Die Markierimpulse, welche an die Klemmen der Halbierungskreise angelegt werden, stehen unter dem Einfluss von Markierimpuls-Stabilisatoren 44 und 45.

   Diese Stabilisatoren bieten den Markierimpulsen eine relativ niedrige Impedanz dar, um die Aubildung von Schwingungen zu verhindern, die ansonsten an den Durchschaltröhren und den wirksamen Streukapazitäten infolge des Anlegens der Markierimpulse entstehen könnten. 



  Der Halbierungskreis enthält ferner einen Gleichstromregler, der durch einen Block 47 angedeutet ist, einen Wechselstrombegrenzer, angedeutet durch einen Block 49, und einen Stossspannungsschutz,   
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    durchODER-Kreis,   der durch einen Block 50 angedeutet ist, steuert die Trennung des Halbierungskreises. 



  Mit diesem logischen ODER-Kreis ist eine Quelle 52 für nichtselektive Freigabeimpulse verbunden. 



  Wie schon erwähnt, kann der Freigabeimpulsgeber für die Halbierungskreise beliebige Bauart haben und z. B. ein Multivibrator sein, der durch ein an 
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 Freigabeimpulsgeber 52 enthält auch einen   geeig-   neten Schaltkreis zur Abschaltung des   Multivibra-   tors in   Abhängigkeit   von einem Impuls, der seitens des   Schliess-und Trenndetektors 26   über die Ader 35 eintrifft. Der die Halbierungskreise abtastende Reizimpulsgeber 42 enthält eine geeignete Impulsquelle bekannter Art, beispielsweise einen Ringzähler, der aufeinanderfolgend an alle   Halbierungs-   kreise des Netzwerkes Impulse anlegt.

   Da die Markier- und Trennimpulse die gleiche Polarität haben, sind der Reizimpulsgeber und der Freigabeimpuls- 
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   rität ansprechen.   Der abtastende Reizimpulsgeber enthält aber einen logischen UND-Kreis, der bewirkt, dass die Impulsquelle nur dann eingeschaltet wird, wenn über beide Adern 27 und 34 Markierimpulse ankommen. Da die Impulse vom Freigabeimpulsgeber 52 für sich allein nicht ausreichen, um die Halbierungskreise in einem beste- 
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 nachfolgend noch erläutert wird, ist es zulässig, dass der Freigabeimpulsgeber bei Eintreffen von Markierimpulsen an den beiden Adern 27 und 34 einen Freigabeimpuls an alle Halbierungskreise im Netzwerk liefert.

   Wenn es jedoch erwünscht ist, dass der Freigabeimpulsgeber während der Her- 
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 kann dieser Impulsgeber einen geeigneten Schaltkreis enthalten, welcher die Impulsquelle stillsetzt, sobald Marlderimpulse über beide Adern 27 und 34 eintreffen, wobei dieser Schaltkreis aber die Einschaltung der   impulsquelle   bei Einlangen nur eines Impulses, nämlich des Trennimpulses, über eine der Adern 27 oder 34 bewirken muss. Der zur   Überprüfung   und Anzeige des Schliessens und der Trennung eines Verbindungsweges dienende Schaltkreis ist in dem Block 26 enthalten, der mit   Schliess-und Trenndetektor'* bezeichnet   ist. Dieser   Schliess- und Trenndetektor   ist mit dem Block 25 verbunden, der die Steuereinrichtung enthält und nicht einen Bestandteil der Halbierungskreise bildet. 



   Fig. 3 stellt teils im Block- und teils im Schaltschema einen Halbierungskreis gemäss der Erfindung sowie die zusätzlichen Schaltkreise dar, die 
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 gemeinsamen Kreise umfassen bei dem vorliegenden   Ausführungsbeispiel der Erfindung den Schliess-   und Trenndetektor sowie die Steuereinrichtung. 



  Die Steuereinrichtung enthält zwei Impulsquellen, nämlich den abtastenden Reizimpulsgeber und den   Freigabe : impu1sgeber   für die Halbierungskreise. 



   Nachfolgend werden die Funktionen der in Fig. 3 dargestellten Schaltkreise an Hand des Funk- 
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 der Halbierungskreise. 



   Mit jeder Eingangsldemme eines jeden Halbierungslaeises ist ein Stabilisator verbunden, der die Aufgabe hat, die ankommenden   Ma11kierimpulse   zu stabilisieren. Diese Stabilisatoren sind in Fig. 2 durch Blöcke 44 und 45 angedeutet. Bei dem in Fig. 3 gezeigten speziellen   Ausführun) ? ; sbeispiel   wird die Stabilisierung durch eine   Potentialquelle   77, Dioden 91 und 92 und durch Widerstände 102 und 103 bewirkt, die in der Grössenordnung von 0, 05 Megohm liegen können.

   Diese Stabilisatoren für die Markierimpulse sind Begrenzerkreise, die Spannungen, welche einen vorgeschriebenen Amplitudenwert überschreiten, über die Diode 92 und den Widerstand 103 bzw. über die Diode 91 und den Widerstand 102 eine niedrige Impedanz darbieten, um so die Ausbildung von Schwingungen zu unterbinden, die ansonsten in den vorher-   gehenden Durchschaltröhren   beim Eintreffen von Markierimpulsen. auftreten könnten. 



   Schliessender UND-Kreis. 



   Der logische UND-Kreis ist mit beiden Ein- 
 EMI6.8 
 und enthält Dioden 60,61 und 62, die an die Klemmen 41, 43 bzw. an den abtastenden Reiz- 
 EMI6.9 
 pulsgeber 42 kann ein instabiler Multivibrator sein, der aufeinanderfolgend an alle Halbierungskreise Reizimpulse anlegt Dieser Multivibrator kann über einen UND-Kreis in Abhängigkeit von den Impulsen gesteuert werden, die von den Netzwerkklemmen über die Adern 27 und 34 eintreffen (siehe Fig. 1). Zwischen dem abtastenden Reizimpulsgeber 42 und dem UND-Kreis sind ein Widerstand 64 und ein Kondensator 65 eingeschal- 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 tet. Der Widerstand 64 ist so gross bemessen, wie dies im Hinblick auf die Schaltfunktion der Röhre 70 zulässig ist.

   Der Kondensator 65 verschärft die Reizimpulse, die mit geringem Strom über den Widerstand 64 übertragen werden, während die Kondensatoren 53 und 54 die ursprünglichen   Spannungsstösse   über den Kondensator 65 verschlucken. Falls eine der Dioden 60 oder 61 durch Kurzschluss ausfällt, schützt der Widerstand 69 die Zündelektrode 68 der Röhre 70, während der Widerstand 67 den Reizimpulsgeber 52 schützt. Vorteilhafterweise ermöglicht dieser Impulsweg hoher Impedanz das Anlegen von Impulsen an den UND-Kreis, ohne ein Rauschen oder Störimpulse an den Kreuzungsschaltern zu bewirken, die in bereits bestehenden Verbindungswegen liegen.

   Das Unterbleiben von solchen   Störungen   wird ferner durch die Kondensatoren 53 und 54 begünstigt, welche alle Impulse des Reizimpulsgebers, welche die Klemmen der   Halbierongskreise   erreichen, in der beschriebenen Weise verschlucken. Falls über die Adern 72 und 73 vom Reizimpulsgeber 42 gleichzeitig Impulse eintreffen, wird die Diode 62 in   Spernchtung vorgespannt   und am Widerstand 64 entsteht ein Impuls, der durch den Kondensator 65 verschärft und an den Widerstand 67 weitergeleitet wird.

   Falls an der Klemme 41 oder an der Klemme 43 kein Markierimpuls vorhanden ist, dann ist die zugeordnete Diode 60 oder 61 leitend und der erwähnte verschärfte Impuls vom abtastenden Reizimpulsgeber verläuft über jene Diode, an die kein Markierimpuls angelegt worden ist, und über einen der Widerstände 57 oder 58 zurück zur Potentialquelle 59. Sind hingegen an beiden Klemmen 41 und 43 Markierimpulse wirksam, so werden die beiden Dioden 60 und   6 I   in Sperrichtung vorgespannt und der verschärfte Reizimpuls wird über den   Widerstand)   69 an die Zündanode 68 der   Schliessröhre   70 abgegeben und bewirkt eine Ionisation dieser Rohre.

   Die Verzögerung, die normalerweise zwischen dem Anlegen des   Impulse' : an   die Zündanode 68 und der Ionisation der Schliessröhre 70 eintritt, wird durch eine teilweise Ionisation innerhalb der Röhre vermindert. Diese teilweise Ionisation wird durch eine Gleichspannung bewirkt, welche seitens einer Spannungsquelle 98 über einen Widerstand 83 der Zündelektrode 79   zugeführt wird.   



   In der Zeichnung sind die Potentialquellen 59, 71, 77 und 98 beispielsweise an der positiven Klemme geerdet ; der richtige Betrieb der Gasentladungsröhren wird dabei in der Weise gewährleistet, dass die Kathoden der Gasentladungsröhren stärker negativ gemacht werden als die Anoden. Beispielsweise kann die Potentialquelle 77 die Kathode der   Schliessröhre   70 normalerweise auf einem Potential   von-462   Volt halten, während die Quelle 71 die Anode der Röhre 70   auf-247   Volt halten kann. 



   Der Übergang der Ionisation der Schliessröhre 70 auf die den Hauptspalt bildenden Elektroden schliesst den Kreis zwischen der   Potentialquelle   77, welche mit der Kathode der Schliessröhre 70 verbunden ist, und den Klemmen 41 und 43 des Halbierungskreises. Da die Potentialquelle 77 durch den Halbierungskreis parallel zum Verbindungsweg geschaltet ist, muss diese Quelle gegenüber den   Nachrichtenfrequenzen   entkoppelt sein. Der ver-   fügbare Serienwiderstand   reicht aber nicht aus, um eine niedrige   Übertragungsdämpfung   zu gewährleisten. Aus diesem Grunde ist in Serie mit der Hauptanode der   Schliessröhre   70 und dem Obertragungsweg eine Drosselspule 87 eingeschaltet.

   Die von der Drosselspule dargebotene Impedanz wird weiter durch den Kondensator 85 erhöht, welcher parallel zur Spule 87 geschaltet ist und mit der Spule 87 bei der Mittenfrequenz des Nach-   richtenbandes   in Resonanz kommt, wodurch den Nachrichtenströmen eine hohe Impedanz dargeboten wird. Es sind nunmehr alle Impedanzen, die für die Steuerung des UND-Kreises erforderlich sind, gegen den Sprechweg durch die Impedanz der Drosselspule isoliert. 



   Während der   Schliess- und Trennvorgänge   muss die Drosselspule 87 entkoppelt werden, um hohe Spannungsstösse über diese Spule zu vermeiden. 



  Diese Entkopplung wird vorzugsweise dadurch erreicht,   dass   parallel zur Spule 87 eine sogenannte 
 EMI7.1 
    oder Schwellwerts-Dioded ! ie Zener-Diode   74 nach beiden Richtungen hin eine Entkopplung der Drosselspule 87 gegenüber den starken Impulsen, die während der Schliessund Trennvorgänge entstehen. Es ist ferner zu beachten, dass die ZenerDiode befähigt sein muss, den gesamten   Schliess- und Fre1gabestrom   in der 
 EMI7.2 
 Drosselspule 87 gegeben ist. Eine ausführliche Er-   läuterung der   Zener-Dioden oder SchwellwertsDioden findet sich in der Zeitschrift The Bell System Technical Journal", Band 33, July 1954, Seite 833. 



   Beim Schliessen des Schaltkreises zwischen der Quelle 77   und den Klemmen 41   und 43 über die Schliessröhre 70 wird an die Klemme 41 über die Widerstände 75 und 80 sowie über die Dioden 76 und 82 ein Haltepotential angelegt. In ähnlicher Weise legt die Röhre 70 an die Klemme 43 über Widerstände 78 und 84 sowie über Dioden 81 und 86 ein Haltepotential an. 



   Gleichstromregelung. 



   Um die Aufrechterhaltung eines hergestellten Verbindungsweges zu gewährleisten, wird der an die. beiden Hälften des Verbindungsweges angelegte Gleichstrom geregelt. Nach einem Merkmal der 
 EMI7.3 
 

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   schen bestimmten Grenzwerten bewirkt und aufrechterhalten. Insbesondere wird erfindungsgemäss der Gleichstrom über den Halbierungskreis durch bestimmte Elemente des Halbierungskreises selbst bei kurzzeitiger Unterbrechung des übertragenen Stromes, die ansonsten zu einer falschen Trennung   
 EMI8.1 
 



   Der Widerstand 75 kann ungefähr halb so gross wie der Widerstand 80 sein. Dementsprechend werden % des Haltestromes für die Klemme 41 über die Diode 76 und der Rest über die Diode 82 fliessen. Eine ähnliche Beziehung kann zwischen den Widerständen 78 und 84 bestehen, so dass ebenfalls   ungefähr /s   des Haltestromes für die Klemme 43 über die Diode   81   und der Rest über die Diode 86   zugeführt   werden. 



   Gegen eine Entionisation infolge einer Vermin-   derung   des Haltestromes, der dem Halbierungskreis 
 EMI8.2 
    wirdbindungsweges über   den Halbierungskreis an der Klemme 43 ein Stromimpuls aufgenommen-wird, 
 EMI8.3 
    denfliessende Strom   unterbrochen. Die Kreuzungsschalter, welche an die Klemme 41 angeschlossen sind, bleiben trotz der Unterbrechung eines Teiles des Stromes leitend, weil   ungefähr #   des Stromes   tür   diese Schalter relativ wenig beeinflusst werden und weiterhin über den Widerstand 75 und die Diode 76 fliessen. Der Gleichstrom, welcher der Klemme 43 zugeführt wird, wird während irgendwelcher, an der Klemme 41 ankommender Impulse in ähnlicher Weise geregelt. 



   Wechselstrombegrenzung. 



   Es ist ferner eine Begrenzung des Wechselstromes notwendig, um zu verhindern, dass die Kreu- 
 EMI8.4 
 in einem Halbabschnitt des herge-stellten Verbindungsweges in den nichtstabilen Bereich der negativen Kennlinie übergeführt werden, und um ferner zu verhindern, dass infolge von   übermässigen   Stromstössen teilweise   Auftrennun-   gen stattfinden. Der Begrenzerkreis für den Wech-   selstrom   ist in Fig 2 durch einen Block 49 ange-   leutet,   der gemäss Fig. 3 Dioden 82 und 86 sowie Widerstände 75,78, 80 und 84 enthält. Wie schon im Zusammenhang mit der Erläuterung der 
 EMI8.5 
 ein an der Klemme 41 eintreffender Spannungsimpuls über die Diode 82 und den   Kondensator @8   der Diode 86 zugeführt.

   Falls dieser Spannungs- stoss nicht, ausreicht, um die Diode 86 zu sperren, bewirkt er einen erhöhten Stromfluss über die
Diode 86 und es wird dann ein resultierender lmpuls an die Klemme 43 abgegeben. Reicht hinge- gen   dlieser   ankommende Impuls für eine sperrende
Vorspannung der Röhre öö aus, dann wird er im vorliegenden Beispiel über die Diode nicht mit einer Amplitude übertragen, die grösser ais unge-   fähr 1/3   des Haltestromes ist. Das Verhältnis der Werte der Widerstände 78 und 84 bestimmt somit die Schwelle des Wechselstrombegrenzers. In ähnlicher Weise werden allenfalls an der Eingangsklemme 43 des Halbierungskreises eintreftende Impulse durch die Diode 82 und die Widerstände   7)   und 80 begrenzt. 



   Ausser durch die bereits erläuterte Schaltung wird die Wechselstrombegrenzung auch noch durch die Zener-Diode 74 unterstützt. Die an der Drosselspule 87 auftretende Wechselspannung kann die Schwellenspannung der Diode 74 nicht überschreiten. Die an dieser gemeinsamen Impedanz (Drosselspule 87 und Diode 74) auftretende Spannung reicht nicht aus, um eine der Dioden 76 und 81 zu sperren. 



    Trennender : ODER-Kreis   
Nach Beendigung des Gespräches wird ein
ODER-Kreis   betätigt,   um den Verbindungsweg zu trennen. Dieser ODER-Kreis ist in Fig. 2 durch den Block 50 : angedeutet. Er trennt den Halbierungskreis bei Eintreffen eines   nichtselekti-   ven Freigabeimpulses vom Freigabeimpulsgeber 52 und gleichzeitigem Vorhandensein eines Trennimpulses an einer der Klemmen 41 oder 43 des   Halbierungs1creises.   Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel enthält der ODER-Kreis Dioden 91 und 92, die beiden Zündelektroden einer   gasgefüllten T rennröhre   94 und Widerstände 95 und 97, die in Serie zwischen den Dioden 91 und 92 und den zugeordneten Zündelektroden eingeschaltet sind.

   Eine Spannungsquelle 98 ist über einen Widerstand 99 an die Hauptanode der Trennröhre 94 angeschlossen, während der Freigabeimpulsgeber mit der Hauptanode der Trenn-   röhre   94 verbunden ist. Eine Spannungsquelle 77 liefert an die Zündelektroden der Röhre 94 über Widerstände 102 und 103 positive Vorspannungen. 



   Nach Beendigung des Gespräches wird enweder an die Klemme 10 oder 11 in Fig.   l   ein   Trennim-   puls angelegt, um den Abbau des Verbindungs weges zu veranlassen. Infolge dieses Trennimpulses, der die gleiche Polarität wie ein Markierimpuls hat, wird von der betreffenden Klemme 12 oder 24 ein Impuls übertragen, der sowohl zu der Steuereinrichtung 25 als auch zu der benachbarten Stufe von Kreuzungsschaltern gelangt. Durch den andieSteuereinrichtungangelegtenImpulswird   . der Freigabeimpulsgeber 52 betätigt   und dieser legt gleichzeitig an die Kathoden aller Trenn- 

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 röhren 94 Impulse an.

   Durch den an die benachbarte Stufe des Durchschaltnetzwerkes abgegebenen Impuls wird ein Trennimpuls an eine Klemme des betreffenden Halbierungskreises   gelietert.   Es sei angenommen, dass dieser Impuls auf die Klemme 43 wirkt. Der die Klemme 43 erreichende Impuls gelangt über die Diode 92 und den Widerstand 97 zu der zugeordneten Zündelektrode der Trennröhre 94. Dieser Impuls überlagert sich der positiven Vorspannung, die normalerweise von der Quelle 77 an die Zündelektrode der Röhre 94 angelegt wird, und wirkt überdies mit dem Impuls zusammen, der vom Freigabeimpulsgeber 52 an die 
 EMI9.1 
 Ionisation der Röhre 94 sinkt das Anodenpotential dieser Röhre ab, wodurch der Kondensator 101 rasch entladen wird.

   Der   impulsförmige   Entladungsstrom des Kondensators 101 fliesst teils über den Widerstand 96, zum grösseren Teil aber von der Anode der Schliessröhre 70 her, die an die gegenüberliegende Klemme des Kondensators 101 angeschlossen ist, wobei dieser Impuls das Anodenpotential der   Röhre 70   absenkt und hiedurch die Spannung an den die Hauptentladungsstrecke bildenden Elektroden dieser Röhre bis unter die Brennspannung vermindert.

   Dieser Strom fliesst so lange, bis der Kondensator 101 von der Stromquelle 71 wieder aufgeladen worden ist, oder bis der Freigabeimpulsgeber 52 den Impuls von der Kathode der   Trennröhre   94 abschaltet. überdies ist der Kondensator 101 zweckmässig so gross bemessen,   dass er   einen Nebenschlussweg für den Strom der Schliessröhre 70 darbietet, und zwar für hinreichend lange Zeit, um diese Schliessröhre zu entionisieren. Beispielsweise kann diese Zeitspanne 250 Mikrosekunden betragen. Infolge der Stromverminderung über die Schliessröhre 70 wird vom Schliess- und Trenndetektor an den Freigabeimpulsgeber ein Impuls abgegeben. Dieser Impuls schaltet seinerseits den Freigabeimpulsgeber ab, wodurch wieder die Trennröhre 94 entionisiert wird, indem der Freigabeimpuls, der an der Kathode der Röhre 94 liegt, unterbrochen wird. 



   Infolge der Entionisation der Röhre 70 wird der den einzigen Verbindungsweg haltende Strom unterbrochen. Da somit der Verbindungsweg an seinem Mittelpunkt aufgetrennt wird, werden die Kreuzungsschalter   in,   beiden Hälften des Verbindungsweges nichtleitend, wodurch dieser Verbindungsweg über das Netzwerk in den freien Zustand zurückkehrt und die Knoten des Netzwerkes für andere Verbindungswege verfügbar werden. 



     Stossspannungsschutz   für die Schliessröhre. 



   An die Anode der Schliessröhre 70 ist über eine Diode 104 und   die Induktivität   87 eine Spannungsquelle 71 angeschlossen. Die Diode 104 und die Spannungsquelle 71 wirken als Begrenzerkreis und begrenzen die Amplitude des über die Dioden 76 und 81 zur Anode der Schliessröhre gelangenden ankommenden Markierungsimpulses. Ansonsten könnte einer dieser ankommenden Mar- kierimpulse für sich allein stark genug sein, um eine Ionisation der Schliessröhre zu bewirken. Auch bei der Entionisation der Trennröhre 94 wird über den Kondensator 101 zur Anode der Schliessröhre 70 ein Impuls abgegeben, und auch in die- 
 EMI9.2 
 ausreicht, um die Schliessröhre 70 zu ionisieren. 



     Schliess- und   Trenndetektor. 
 EMI9.3 
 der Steuereinrichtungtor 76   Rückkopplungssignale abgeleitet, welche be-   stimmte Steuerkreise in Abhängigkeit vom Schlie- ssen oder Trennen eines Verbindungsweges über das Netzwerk   beeinSussen.'Der Schliess-und   Trenndetektor, der in Fig. 3 durch den Block 26 angedeutet ist, ist allen Halbierungskreisen gemeinsam und liefert an die Steuereinrichtung 25 in Abhängigkeit von der Schliessung oder Trennung eines Halbierungskreises bestimmte Signale. Eine Induktivität 106 ist in Serie zwischen einer Potentialquelle 77 und den Kathoden der Schliessröhren 70 aller Halbierungskreise eingeschaltet. Parallel zu dieser Induktivität 106 liegen ein Kondensator 108 und die Primärwicklung 109 eines Transformators 110.

   Die   Sekundärwicklung 112   des Transformators 110 ist mit den Basiselektroden von Transistoren 115 und 117 verbunden. Die Emitter dieser Transistoren sind geerdet, während 
 EMI9.4 
 mit einer Quelle 118 positiven Potentials verbunden ist. Zwischen einer Quelle 124 negativen Potentials und den Kollektoren der Transistoren 115 bzw. 117 sind Widerstände 120 bzw. 121 ein- 
 EMI9.5 
 gibt über seinen Kollektor ein Trennanzeigesignal an die Steuerkreise ab, während der Transistor 117 über seinen Kollektor ein   Schliessanzeigesignal   an die Steuerkreise 25 liefert, wie dies nachfolgend noch   genauer beschrieben werden soll. 



  Wenn die Schliessröhre eines Halbierungskrei-   ses in Abhängigkeit von zwei'an den Klemmen des Halbierungskreises gleichzeitig mit einem abtastenden Reizimpulsgeber kommenden Impuls in der vorher beschriebenen Weise ionisiert wird, entsteht an der Induktivität 106 ein Impuls, der auch an   der Primärwicklung 109 erscheint. Dieser Impuls wird infolge seiner Polarität an die Basiselektrode   des Transistors 117 abgegeben, wodurch dieser Transistor leitend wird. Sobald der Transistor 117 leitend wird, wird über den Kollektor des Transistors 117 an die Steuereinrichtung 25 ein Schliessanzeigeimpuls abgegeben.

   Sobald eine   Schliessröhre 1   durch Zündung der zugeordneten Trennröhre 94 entionisiert wird, entsteht an der   Induktivität 106   wieder ein Impuls, der aber entgegengesetzte Polarität wie der früher an der gleichen Induktivi- 

 <Desc/Clms Page number 10> 

   tät   entstehende Impuls hat. Dieser Impuls wird über die Sekundärwicklung 112 des Transistors 110 an die Basiselektrode des Transistors 115 abge- 
 EMI10.1 
 
25pulsgebers 52 dienen. Durch Auswertung dieser
Rückkopplungswege, die vom   Schliess- und   Trenn- detektor kommen, werden die Steuerkreise inner- halb kürzester Zeit betätigt, wodurch die Anzahl der Anrufe, die über das Netzwerk hergestellt werden können, erhöht wird.

   Beispielsweise kann der abtastende Reizimpulsgeber mit einer Frequenz von 20 kHz arbeiten, wobei er innerhalb einer
Periode von 50 Mikrosekunden der Reihe nach alle Halbierungskreise abtastet. Der   Schliess- und  
Trenndetektor schaltet sodann den Freigabeimpulsgeber schon vor Beendigung der   50 Mikro-   sekunden währenden Impulsreihe ab, so dass die
Steuerkreise schon zu diesem Zeitpunkt für die 
 EMI10.2 
    können.Das   beschriebene Ausführungsbeispiel soll nur den Grundgedanken der Erfindung erläutern, lässt aber im Rahmen der Erfindung verschiedene, dem
Fachmann ohne weiteres erkennbare Abwandlun- gen zu. 
 EMI10.3 


Claims (1)

  1. des Steuerventils bewirkt, wobei diese SchalteinDichtung mit einem UND-Kreis (40 bzw. 60, 61, 62) verbunden ist, der ferner zumindest über die Ein- und Ausgangsklemmen (10, 11 bzw. 41, 43) mit Markierimpulsquellen so in Verbindung steht, dass er nur bei gleichzeitigem Empfang von Markierimpulsen seitens dieser Ein-und Ausgangsklemmen anspricht.
    4. Durchschaltenetzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der UND-Kreis (40 bzw. 60,61, 62) mit einem Reizimpulsgeber (42) einer Steuereinrichtung (25) verbunden und so geschaltet ist, dass er jeweils nur bei gleichzeitigem Eintreffen eines Reizimpulses von diesem Impulsgeber (42) und von Impulsen von den Eingangs- und Ausgangsklemmen (10, 11 bzw. 41, 43) des betreffenden Verbindungsweges anspricht.
    5. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 3 oder 4, EMI10.4 Ventil (60, 61,62) verbunden ist, so dass bei Ansprechen dieses UND-Ventils eine Ionisation dieser EMI10.5 dieser Gasentladungseinrichtung (70) bewirkt wird.
    6. Durchschaltnetzwerk nach einem der An- sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die speichernde Schalteinrichtung {70, 94) mit einem ODER-Kreis (50 bzw. 91, 92) verbunden ist, der zumindest mit den Ein- und Ausgangsklemmen (10, 11 bzw. 41,43) in Verbindung steht, so dass er einen Trennimpuls von einer dieser Klemmen aufnehmen kann, wobei der Ausgangsimpuls dieses ODER-Kreises die speichernde Schalteinrichtung (70,94) und damit das Steuerventil (82,86, 88) abschaltet.
    7. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (25) einen Freigabeimpulsgeber (52) enthält, der mit dem ODER-Kreis (91,94) so verbunden ist, dass ein Freigabeimpuls dieser Impulsquelle im Zusammenwirken mit einem Trennimpuls von EMI10.6 öffnet.
    8. Durchschaltnetzwerk nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreuzungsschalter (13,15, 17,19, 21,23) symme- trisch, bezüglich des Halbierungskreises (18) angeordnet sind und dass die Trenn-und Markierimpulse gleiche Polarität haben.
    9. Durchschaltnetzwerk nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit jedem der Halbierungskreise (18) und mit der Steuereinrichtung (25) ein Detektor (26) verbunden ist, der bei Öffnung des Steuerventils ein erstes Steuersignal liefert, durch welches der Reizimpulsgeber (42) der Steuereinrichtung (25) unwirksam gemacht wird, und dass dieser Detektor (26) über die Ein- und Ausgangsklemmen (10, 11 bzw. 41,43) mit der Quelle für die <Desc/Clms Page number 11> Trennimpulse verbunden ist, so dass bei Auftreten eines Trennimpulses ein zweites Steuersignal an die Steuereinrichtung (25) abgegeben wird.
    10. Durchschaltnetzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbierungskreis (18) einen Gleichstromregelkreis (47) zur Regelung des an die benachbarten Kreuzungsschalter (17, 19) vom Halbierungskreis abgegebenen Gleichstromes enthält, wobei die Gleichstromwege dieses Gleichstromreglers an einem Ende Verbindungen (75,80 bzw. 78,84) EMI11.1 Dioden (82 bzw. 86) herstellen, während die an- deren Enden dieser Wege miteinander verbunden sind.
    11. Durchschaltnetzwerk nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gasentladungseinrichtung (70) und dem Durchschaltnetzwerk mehrere verbindungswege bestehen, von denen je einer einen Widerstand (75 bzw. 78) und eine Diode (76 bzw. 81) enthält und mit den Ein-bzw. Ausgangsklemmen (20, 41 bzw. 11, 43) verbunden ist und je ein zweiter einen Widerstand (80 bzw. 84) enthält und mit je einer Seite des Kondensators (88) verbunden ist.
    12. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 11, da- durch gekennzeichnet, dass der Halbierungskreis (18) eine Impedanzanordnung (85, 87) zur Entkopplung eines Teiles des Halbierungskreises gegenüber Nachrichtenströmen sowie spannungs- abhängige Einrichtungen (74) für die Entkopplung dieser Impedanzanordnung (85, 87) während des Schliessens und des Trennens eines Verbindungs- weges über den Halbierungskreis enthält.
    13. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzanord- nung (74,85, 87) aus einer ersten Impedanz (87) besteht, die den Kreuzungsschaltern beiderseits des Halbierungskreises gemeinsam ist, und aus einer zweiten Impedanz (74), die mit dieser ersten Impe- danz verbunden ist und einen Nebenschluss ge- ringeren Widerstandes gegenüber der ersten Im- pedanz für die Impulse bildet.
    14. Durchschaltnetzwerk nach den Ansprüchen 5,10 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die entkoppelnde 1mped ! anzanordnung zwischen dem Verbindungspunkt der ersten und zweiten Gleich- stromwege (75, 78 bzw. 80,84) und der Gasent- ladungseinrichtung (70) eingeschaltet ist, wobei diese Impedanzanordnung eine Sättigungsdiode (74) und eine zu dieser Diode parallel geschaltete Drosselspule (87) umfasst.
    15. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplungsimpedanz ferner eine Kapazität (85) enthält, die parallel zu der Drosselspule (87) geschaltet ist, wo- bei die Kapazität und die Spule im wesentlichen bei der Bandmittenfrequenz der über den Ober- tragungsweg gelangenden Nachrichtensignale in Resonanz stehen.
    16. Durchschaltnetzwerk nach einem der An- sprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände (75, 78 bzw. 80, 84) in den ersten und zweiten Gleichstromwegen ungleiche Widerstandswerte haben, so dass der Gleichstrom auf diese Wege ungleichmässig aufgeteilt wird.
    17. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand (75, 78) im ersten Weg ungefähr die Hälfte des Widerstandes (80,84) im zweiten Weg beträgt.
    18. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Gleichstromwegen (75, 78,80, 84) und der ersten Gasentladungseinrichtung (70) eine Begrenzungsdiode (104) angeschlossen ist und dass eine Spannungs- quelle (71) eine Begrenzungsspannung in diese Be- grenzungsdiode anlegt.
    19. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine zweite Gasentladungseinrich- tung (94) zwischen den Eingangs- und Ausgangs- klemmen (41, 43) zu den benachbarten Stufen (17, 19) des Netzwerkes angeordnet ist und diese zweite Gasentladungseinrichtung (94) mit der ersten Gasentladungseinrichtung (70) so verbunden ist, dass ein Impuls von der Steuereinrichtung (25), EMI11.2 wirkt, eine Ionisation über derselben zur Folge hat und dadurch die Stromleitung über die erste Gasentladungseinrichtung (70) unterbindet.
    20. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Gasentladungseinrichtung (70,94) eine Anode eine Kathode und eine Zündelektrode (68) enthal ten, wobei das UND-Ventil (60, 61, 62) zwischer der Zündelektrode (68) der ersten Gasentladung einrichtung (70) und den benachbarten Stufer (17, 19) des Netzwerkes angeordnet ist.
    21. Durchschaltnetzwerk nach Anspruch 1 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Ein- und Ausgangsklemme (41, 43) eine Diode (91, 92) verbunden ist, die mit der zweiten Gasentladungseinrichtung (94) in Verbindung steht.
    22. Durchschaltnetzwerk nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gasentladungseinrichtung (94) zwei Zündelektroden enthält, von denen jede mit einer der benachbarten Stufen (27, 19) des Netzwerkes verbunden ist, so dass die zweite Gasentladungseinrichtung durch das Anlegen eines Trennimpulses von irgendeiner benachbarten Stufe an die zugeordnete Zündelektrode gezündet wird. EMI11.3 91,sierung der von den benachbarten Stufen (2 7, 19. des Netzwerkes eintreffenden Markierimpulse enthält.
    24. Durchschaltnetzwerk nach den Ansprüchen 5 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannungsquelle (59) zur Vorspannung der gegen sinnig gepolten Dioden (82,86) vorgesehen is <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 EMI12.2
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