AT201445B - Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder Lasten - Google Patents

Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder Lasten

Info

Publication number
AT201445B
AT201445B AT201445DA AT201445B AT 201445 B AT201445 B AT 201445B AT 201445D A AT201445D A AT 201445DA AT 201445 B AT201445 B AT 201445B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roller
auxiliary device
moving
loads
drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Hinglhofer
Original Assignee
Franz Hinglhofer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Hinglhofer filed Critical Franz Hinglhofer
Application granted granted Critical
Publication of AT201445B publication Critical patent/AT201445B/de

Links

Landscapes

  • Handcart (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von
Lebewesen und/oder Lasten 
Die Erfindung betrifft ein Hilfsgerät, das das Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder
Lasten erleichtert und zu diesem Zwecke mit einer von einem Motor angetriebenen Walze ausgestattet ist. Bekannte Geräte dieser Gattung sind nach Art von kleinen Strassenwalzen ausgebildet, der Bedie- nungsmann steht oder sitzt auf der Plattform und das Gerät wird durch eine schwenkbare hintere Laufrolle und allenfalls noch seitliche   Stütz- oder Laufrollen   abgestützt. 



   Die Erfindung schafft ein   Gerät.,   das gegenüber diesen bekannten Geräten vielseitiger verwendbar ist und erreicht dies dadurch, dass sein Rahmen mit Schubmitteln wie Gurten und/oder Sitzen zum Schie- ben des Lebewesens bzw. der Last und weiters mit Holmen versehen ist, die Handgriffe mit den Betäti- gungsgriffen für die Regelung des Antriebes für die Kupplung od. dgl. tragen, wobei die Holme auszieh- bar sind und in sie Bowdenzüge für die Regelung des Antriebes, für die Kupplung od. dgl. Kupplungen zu deren Verlängern bzw. Verkürzen eingebaut sind. 



   Mit dem erfindungsgemäss ausgebildeten Gerät ist es beispielsweise möglich, eine Person, die auf
Schiern oder Rollschuhen steht, zu schieben, um ihr die Fortbewegung zu erleichtern. Ein solches Gerät kann daher   z. B.   mit besonderem Vorteil für Angehörige des Bergrettungsdienstes verwendet werden, um diesen den Aufstieg zu erleichtern. Auch kann es dazu dienen, grössere Lasten zu befördern, wobei der
Bedienungsmann vor oder neben dem Gerät gehen und dieses bedienen kann. Bei entsprechender Ausge- staltung der Walze kann das Gerät aber auch das Treppensteigen erleichtern. In diesem Fall wird die Wal- ze mit entsprechenden Schaufeln ausgestattet. Die Ausgestaltung der Walze richtet sich überhaupt nach dem Verwendungszweck, zur Fortbewegung auf Schnee wird man eine andere Oberfläche verwenden als auf Eis oder auf hartem Boden.

   Zur Erleichterung des Auswechselns können der Mitte nach geteilte Wal- zenbeläge verwendet werden. Für manche Zwecke kann es auch vorteilhaft sein, eine lenkbare Hilfswal- ze in der Nähe des äusseren Endes der Halterungen vorzusehen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt ; Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäss ausgebildeten Gerätes, Fig. 2 ist eine Draufsicht, Fig. 3 zeigt eine Kupplung für die Bowdenzüge, die Fig. 4 und 5 stellen verschiedene Walzenbeläge dar und
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3 durch einen Radkranz.. 



   Ein aus Stahlrohren gebildeter Rahmen enthält zwei obere Holme 1 und zwei untere Holme 2, die
Lagerschilder 3 für die Welle 4 der Antriebswalze 8 tragen. An weiteren Rohren ist der Antriebsmotor 5, beispielsweise ein luftgekühlter Verbrennungsmotor, gelagert, dem der Brennstoff beispielsweise durch   PumpenförderJIl1g   durch die hohle Welle 4 vom Brennstoffbehälter 15 zugeführt wird. Der Motor überträgt mittels eines Ketten- oder Riementriebes 6 seine Kraft auf ein mit einer Walze 8 gekuppeltes Antriebs- rad   7 ;   die Walze 8 ist auf der Welle 4 mittels Lagern 24 gelagert. Die Lagerschilder 3 sind mit Rohrstük- ken 9 versehen, in denen die abnehmbaren Holme 2 stecken, welche einen Sitz 33 tragen können. Zwi- schen den Holmen 2 sind Gurten 13 mit einem Sicherheitsschloss 14 befestigt. 



   In jedem der beiden oberen Holme 1 ist ein Verlängerungsstück 10 in der   Längsrichtung verschiebbar   angeordnet, das an seinem freien Ende einen Drehgriff trägt. Der linke Drehgriff kann in der bei Motorrä- dern üblichen Weise zur Gangschaltung dienen, der rechte zur Regelung der Gaszufuhr, überdies kann an "beiden Drehgriffen oder nur an einem von ihnen oder in deren Nähe ein Dekompressorhebel 12 angeordnet sein. Die Verlängerungsstücke 10 können beispielsweise mittels Klemmschrauben in jeder beliebigen Stel- lung, an den oberen Holmen 1 festgeschraubt werden. Der Brennstoffbehälter 15 wird durch den hohlen
Innenraum der Walze 8 gebildet, am Rahmen sind   ein Reservebrennstoffbehälter 16 und   ein Gepäcksträ- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ger 17 befestigt. 



   Die Bowdenzüge werden zweckmässigerweise so bemessen, dass sie bei voll ausgezogenen Verlängerungsstücken 10 gestreckt sind. Um zu verhindern, dass sie in der innersten Stellung der   Verlängerungs-   stücke 10 durchhängen, sind Kupplungen nach Fig. 3 vorgesehen, mittels welcher ein Mittelstück eingesetzt oder ausgeschaltet werden kann. Zur Verbindung des hinteren Endes des   Mittelstückes   mit dem vorderen Ende des hinteren Teiles des Bowdenzuges werden an den beiden miteinander zusammenstossenden Enden die biegsamen Rohre 18 auf ein Stück entfernt, so dass dort die Drahtseile 19 frei liegen. Diese freien Enden der Drahtseile werden durch Bohrungen 20 eines U-förmigen Bügels 21 gesteckt und die beiden Drahtseilstücke werden mittels einer geeigneten Klemme 22 zusammengeklemmt.

   Die gleiche Anordnung wird am vorderen Ende des Mittelstückes zu dessen Verbindung mit dem hinteren Ende des vorderen Teils des Bowdenzuges getroffen. Will man die   Verlängerungsstücke   10 ganz einschieben, dann entfernt man die Mittelstücke der Bowdenzüge und klemmt die vorderen und hinteren Enden dieser Züge ebenfalls mittels der beschriebenen Kupplungen unmittelbar zusammen. Diese Kupplungen sichern dadurch, dass die biegsamen Rohre festgelegt werden, eine ungehinderte Betätigung der Bowdenzüge. 



   Die Walze 8 besteht aus sie bildenden Hohlzylinderhälften 23 beispielsweise aus Kunststoff, die bei den Lagerschalen zusammengeklemmt auf der Welle 4 gelagert sind. Am Umfang angeordnete Längsrippen 25 erhöhen die Griffigkeit ; 39 stellen Nuten in den beiden Mantelhälften 23 der Walze 8 dar. In diese greifen Federn 38 der verschiedenen Kränze ein, die je nach   Verwendungszweck   des Gerätes aufgelegt werden. 



   In Fig. 1 ist am vorderen Ende der unteren Holme 2 noch eine Hilfswalze 26 um ein lotrechtes Lager drehbar gelagert, die mittels eines Lenkrades 28 um eine lotrechte Achse 27 verschwenkt werden kann ; sie ist aber nicht unbedingt erforderlich. 



   Will sich beispielsweise ein Schiläufer dieses Gerätes bedienen, dann nimmt er die in Fig. 1 dargestellte Lage ein und lässt sich von dem Hilfsgerät auf den Schiern 29 vorwärtschieben. Er kann auf diese Weise auch starke Steigungen überwinden, ohne sich selbst anstrengen zu müssen. Die Geschwindigkeit kann er mittels der Drehgriffe 11 regeln, die Richtung kann er durch die Stellung seiner Beine einstellen. 



  In gleicher Weise kann eine Person, die an Stelle von Schiern Rollschuhe oder Schlittschuhe trägt, fortbewegt werden. 



   Zur Fortbewegung auf Eis ist es zweckmässig, nach Art einer Kreissäge gezähnte Kränze 30 (siehe unterer Teil der Fig. 5) zu verwenden. Soll das Gerät zum Treppensteigen verwendet werden, dann verwendet man Kränze 32 mit Greifern gemäss Fig. 4, wobei die Abstände und Längen der Greifer auf die üblichen Treppenmasse abgestimmt sind. 



   Zum Fortbewegen auf einer Wasseroberfläche verwendet man wieder Kränze 31 mit Schaufeln (siehe obere Hälfte der Fig. 5). Die fortzubewegende Person kann beispielsweise mit Wasserschiem ausgerüstet sein und in ähnlicher Weise, wie in Fig. 1 dargestellt, in dem Hilfsgerät sitzen. 



   Man kann aber auch Geräte selbst, wie beispielsweise Rodeln, kleine Boote oder kleine Fahrzeuge, in denen die fortzubewegenden Personen sitzen, durch das Hilfsgerät vorwärtsbewegen lassen. In diesem Falle greift das Hilfsgerät nicht unmittelbar an den fortzubewegenden Personen an, sondern an dem Wagen, Schlitten usw. Man muss nur dafür sorgen, dass die in dem Wagen sitzenden Personen die Möglichkeit haben, die Drehgriffe 11 zu betätigen. 



   Wenn das Hilfsgerät zusätzlich mit einer Seiltrommel ausgerüstet wird, dann kann es beispielsweise auch zum Bergen von Bergsteigen mittels dieses Seiles verwendet werden. Man kann es auch mit Vorteil zum Flottmachen von Kraftfahrzeugen verwenden, beispielsweise indem man unter die Vorderräder Kufen legt und das Fahrzeug mittels des Hilfsgerätes anschiebt. 



   Auf einem Gepäcksträger 17 können Lasten aufgelegt werden. Das Abstellen in Gebrauchslage ermöglicht ein klappbarer Ständer 34. Für stationären Betrieb,   z. B.   als Antrieb für Bergungsgeräte. wird dieser Ständer derart eingestellt, dass die Walze 8 vom Boden aufgehoben wird. Es kann sodann die Leistung des Motors ohne Zusatzgetriebe abgenommen werden   u. zw. beispielsweise für Keiliiemenantrieb   vom Kranz 35 oder für Gliederkettenantrieb vom Kranz 36 (siehe Fig. 5). 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hilfsgerät zumFortbewegen und/oderBergen von Lebewesen und/oder Lasten mit einer von einem Motor angetriebenen Walze, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) des Gerätes mit Schubmitteln wie Gurten (13) und/oder Sitzen (33) zum Schieben des Lebewesen bzw. der Last und Holmen (10) versehen ist, die Handgriffe mit den Betätigungsgriffen (11) für die Regelung des Antriebes für die Kupplung <Desc/Clms Page number 3> od. dgl. tragen, wobei die Holme (10) ausziehbar und in sie Bowdenzüge (18) für die Regelung des Antriebes, für die Kupplung od. dgl. Kupplungen (20-22) zu deren Verlängern bzw. Verkürzen eingebaut sind.
    2. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den äusseren Enden der unteren Holme (2) eine lenkbare Hilfswalze (26) angeordnet ist.
    3. Hilfsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswalze (8) mit Zähnen (30a) zur Fortbewegung auf Eis od. dgl., gegebenenfalls auch mit Greifern (32a) zum Überwinden von Treppen ausgestattet ist.
    4. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmen (1) ein umklappbarer, im heruntergeklappten Zustand die Walze anhebender Ständer (34) vorgesehen ist.
AT201445D 1957-04-18 1957-04-18 Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder Lasten AT201445B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201445T 1957-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT201445B true AT201445B (de) 1959-01-10

Family

ID=3669318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201445D AT201445B (de) 1957-04-18 1957-04-18 Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder Lasten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT201445B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3146840A (en) * 1959-07-13 1964-09-01 Walsh Jack Powered endless track snow sled
DE4409677A1 (de) * 1994-03-17 1994-08-11 Klapproth Ernst Peter Motorschlitten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3146840A (en) * 1959-07-13 1964-09-01 Walsh Jack Powered endless track snow sled
DE4409677A1 (de) * 1994-03-17 1994-08-11 Klapproth Ernst Peter Motorschlitten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2951995C2 (de) Segelfahrzeug für festen Untergrund
EP0103609B1 (de) Taschenfahrrad
DE3837185C2 (de)
AT201445B (de) Hilfsgerät zum Fortbewegen und/oder Bergen von Lebewesen und/oder Lasten
DE2830691A1 (de) Trainingsgeraet fuer ruderer
EP3569214A1 (de) Fahrzeug
DE4132794A1 (de) Vorderradantrieb fuer fahrrad
DE4415611A1 (de) Muskelkraftantrieb für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit integrierter Lenkung
DE102008063075B4 (de) Fahrzeug
DE2524717A1 (de) Von hand zu bewegender wagen oder karren zum befahren von treppen
DE3516322A1 (de) Radfahrzeug mit antrieb durch den fahrer
DE102015009793B4 (de) Fahrzeug mit Arm- und Beinantrieb
AT73665B (de) Fahrzeug mit Abstoßantrieb.
DE646688C (de) Fahrbares Spielzeugreittier
DE102005013336A1 (de) Transportgerät für laufmüde Kinder
DE410834C (de) Ladevorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE19801461A1 (de) Dreiradfahrzeug
DE29809101U1 (de) Stufentandem für die Mitnahme von gehbehinderten Personen
DE202008017221U1 (de) Hilfsgerät zum ermüdungsarmen Gehen und Laufen
DE3415353A1 (de) Mit muskelkraft antreibbares, in selbstmontage herstellbares wasserfahrzeug mit lenkeinrichtung
AT386169B (de) Fahrrad
DE20103181U1 (de) Spielzeug-Tretroller mit Fahrantrieb durch Auf- und Abverlagerung, sowie Hin- und Herschwingen des Körpergewichtes durch den Rollerfahrer
DE1505925A1 (de) Motorgleiter
WO1990008062A1 (de) Sportruderboot
DE202005015717U1 (de) Muskelkraftgetriebenes Leichtfahrzeug