AT200652B - - Google Patents

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AT200652B
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Maschinenfabrik Augsbrug-Nuernberg A. G.
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Description


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  Elektrische Fernsteuerung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Fernsteuerung mit wahlweise gleichzeitig oder nacheinander erfolgenden Fernbetätigung nach dem Arbeitsstromprinzip arbeitender Schaltgeräte über eine kleine Zahl von Leitungen, bei der mittels einer Verteilereinrichtung über ein und dieselbe Leitung Steuerimpulse übertragen werden, die zeitlich unmittelbar aufeinanderfolgend für jedes Schaltgerät zu einer andern Zeit übertragen werden, wobei an jedem Schaltgerät der zugehörige Impuls periodisch in so kurzem Zeitabstand und in solcher Stärke erneut gegeben wird, dass unter Berücksichtigung der Trägheit des Schaltgerätes dieses nicht abfallen kann. 



   Bei derartigen Fernsteuerungen musste bisher die Empfängerseite von Hand eingeschaltet werden. Hiezu war es erforderlich, dass sich an der Empfängerseite ein Bedienungsmann befand. Erfindungsgemäss lässt sich der Bedienungsmann auf der Empfängerseite dadurch ersparen, dass auf der Geberseite eine oder mehrere der der Übertragung der Steuerimpulse dienenden Leitungen und ein die Geberseite einschaltendes Relais unabhängig von der Verteilereinrichtung über einen Schalter an eine Stromquelle angeschlossen sind und auf der Empfängerseite vor der Verteilereinrichtung ein die Empfängerseite einschaltendes Relais an dieselbe oder dieselben Leitungen geschaltet ist. 



   In der Zeichnung ist das Schaltbild für ein Ausführungsbeispiel dargestellt. 



   Zur Übertragung der Steuerimpulse sind Drehmelder,   z. B. Drehstromschleifringläufermotore nach   dem Prinzip der elektrischen Welle zusammengeschaltet. Die Geräte 22 bis 24 stellen die Geber dar, die mittels der angedeuteten Steuergriffe in die jeweilige Schaltstellung gebracht werden. Jeder Hebel steuert wie üblich ein Triebwerk. Die Geräte 25 bis 27 stellen die Empfänger dar, von denen jeder mit einem kleinen, nicht weiter dargestellten Meisterschalter gekuppelt ist und ihn in die der jeweiligen Stellung der zugehörigen Geber entsprechende Schaltstellung bringt. Von den beiden Läuferleitungen ist die eine geerdet, die andere wird zu je einem Kontakt eines Verteilers 28 und 29 geführt und durch die synchron rotierenden Arme 3 und 13 werden die jeweils einander zugeordneten Geber und Empfänger kurzzeitig zusammengeschaltet.

   Die Trägheit der Empfänger bewirkt, dass sie trotz der Unterbrechung eine der je-   weiligen Lage des Gebers entsprechende Stellung einnehmen. Der vierte Kontakt des Gebers und Empfängers    dient zur Kontrolle des Gleichlaufes beider Verteiler und Verhütung von Fehlschaltungen, indem über einen Transformator 30 und einen Gleichrichter der vierte Kontakt des Verteilers 28 an Gleichspannung liegt. Laufen Geber und Empfänger synchron, dann gelangt bei jeder Umdrehung ein Gleichstromimpuls auf das Relais 31, dessen Arbeitskontakt 32 in den Haltestromkreis 33 der Zugspule des Haupt- (oder auch des Steuerstrom-) schützen 34 eingeschaltet ist. Ist der Gleichlauf nicht mehr vorhanden, dann fällt das Relais 31 ab und sein Arbeitskontakt 32 öffnet den Haltestromkreis 33, so dass das Hauptschütz 34 herausfällt.

   Da die Empfänger 25 bis 27 mit Rückzugsfedern ausgestattet sind, werden sie bei Stromlosigkeit in die Nullstellung zurückgezogen. 



   Das erfindungsgemässe Einschalten der Anlage geht folgendermassen vor sich : Sobald der Druckknopf 35 gedrückt wird, gelangt, sofern die drei Steuerhebel in Nullstellung stehen und die Nullkontakte 36 (es ist nur einer gezeichnet) daher geschlossen sind, Gleichstrom auf die Schleifleitung 37 und das Relais 38. Relais 38 spricht an und schaltet mit seinem Arbeitskontakt 39 das Hauptschütz 40 ein. Gleichzeitig gelangt   Gleichspannung über   den Stromabnehmer   41,   den Ruhekontakt 42 des Relais 31, den Nullkontakt 43 und die Drossel 44 zum Relais 45. Dieses schaltet mit seinem Arbeitskontakt 46 dasHauptschütz 

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 34 ein, so dass nun Geber und Empfänger rotieren.

   Ist Gleichlauf vorhanden (der Kontakt 47 des Hauptschützes 34 ist geschlossen), dann fliesst Gleichstrom über das Relais 31, welches den Kontakt 32 schliesst. 



  Gleichzeitig unterbricht sein Ruhekontakt 42 den Strom zum Relais 45, so dass dieses abfällt und den Arbeitskontakt 46 unterbricht. Von nun an (es ist vorausgesetzt, dass der Druckknopf 35 inzwischen wieder losgelassen wurde) geht die Gleichlaufkontrolle wieder wie oben beschrieben vor sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektrische Fernsteuerung mit wahlweise gleichzeitig oder nacheinander erfolgender Fernbetätigung nach dem Arbeitsstromprinzip arbeitender Schaltgeräte über eine kleine Zahl von Leitungen, bei der mittels einer Verteilereinrichtung über ein und dieselbe Leitung Steuerimpulse übertragen werden, die zeitlich unmittelbar aufeinanderfolgend für jedes Schaltgerät zu einer andern Zeit übertragen werden, wobei an jedem Schaltgerät der zugehörige Impuls periodisch in so kurzem Zeitabstand und in solcher Stärke erneut gegeben wird, dass unter Berücksichtigung der Trägheit des Schaltgerätes dieses nicht abfallen kann, dadurch gekennzeichnet,
    dass auf der Geberseite eine oder mehrere der der Übertragung der Steuerimpulse dienenden Leitungen und ein die Geberseite einschaltendes Relais unabhängig von der Verteilereinrichtung über einen Schalter an eine Stromquelle angeschlossen sind und auf der Empfängerseite vor der Verteilereinrichtung ein die Empfängerseite einschaltendes Relais an dieselbe oder dieselben Leitungen geschaltet ist.
AT200652D 1955-11-28 1956-10-03 AT200652B (de)

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DE200652T 1955-11-28

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AT200652B true AT200652B (de) 1958-11-25

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ID=29556421

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