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Merkzeichen für Karteien
Bei den in Karteien gebräuchlichen Merk- zeichen mit Ansteckzungen ist es besonders bei denjenigen Merkzeichen, deren Kopf breiter als der Einsteckschlitz ist, wichtig, dass das Merk- zeichen mit der oberen Zunge fest am Kartei- blatt haftet, damit das Merkzeichen durch Stau- chen oder Herüberstreichen der Karteien nicht vom Blatt abfällt. Dies geschieht insbesondere bei Merkzeichen, deren obere Einsteckzunge aus dem Kopf ausgestanzt ist und bei denen die
Einsteckzunge den Signalkopf überragt, sehr leicht, weil diese ausgestanzte Zunge kurz ist.
Merkzeichen, die in der eingesteckten Lage unter allen Umständen nicht haftenbleiben, machen die ganze Signalisation von Karteien, z. B. auch für die Terminüberwachung, illusorisch.
Die Anforderungen der Praxis werden erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass bei solchen Merkzeichen mit Einsteckzungen die obere Einsteckzunge innerhalb des Kopfteiles mindestens zwei mit den Längskanten des zugeordneten Einsteckschlitzes in der Karteikarte in'einander entgegengesetzter Richtung zusammenwirkende Anschlagkanten aufweist, deren eine Anschlagkante von mindestens einem quer zur Zungenlängsrichtung seitlich vorspringenden hakenförmigen Fortsatz und deren andere Anschlagkante von einem Ende oder einem stufenförmigen Absatz des die Einsteckzunge freilegenden Schlitzes gebildet ist, wobei im letzteren Falle sich die Aussparung unter dem Absatz fortsetzt.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1-5 fünf Ausführungsbeispiele der Erfindung in ungefähr doppeltem Massstab dargestellt. Fig. 6 zeigt diese Merkzeichen in etwa natürlichem Massstab in die Schlitzpaare eines Karteiblattes eingesteckt.
Der Hauptkörper a besitzt nach Fig. 1 zwei entgegengerichtete Einsteckzungen b und c. Die obere Zunge ist aus dem Kopfteil a'des Hauptkörpers a gestanzt und weist einen einseitigen Haken b'auf. Der den Haken freilegende Schlitz d' bildet an seinem dem Haken entgegengesetzten Ende einen Anschlag d'. Der Haken b'sichert das Merkzeichen nach unten gegen Stauchen und der Anschlag d'nach oben hin, wenn ein solches Merkzeichen in ein Schlitzpaar g, g'eines Kartei- blattes f eingesteckt ist. Wird auf die Signalzunge e gedrückt, dann verhindert der Haken b' das Nachgeben des Signals, und es kann nicht vom Karteiblatt abgedrückt werden.
Das Ein- fädeln der oberen Zunge des Merkzeichens in den zugehörigen Schlitz g ist durch seitliches
Verschwenken möglich, ebenso auch das Ab- nehmen. Wie die untere Zunge c gestaltet ist, ist dann nebensächlich, sie könnte entgegen der
Darstellung auch ohne Anschlagschultern c'aus- geführt sein, da sie nur zur Führung und zum
Halten am Karteiblatt dient.
Das Beispiel in Fig. 2 entspricht im wesent- lichen dem in Fig. 1, nur ist der Schlitz d in
Fig. 2 als regelrechte Aussparung d gestaltet, wodurch der Haken b'und Zange b etwas freier und beweglicher liegen. Nach Fig. 3 ist der
Haken b doppelseitig ausgeführt. Beide Haken b' sind bei d" unterschnitten, um sie durch seitliches Kippen in den zugehörigen Schlitz g des Karteiblattes 1 einführen zu können. Die nach oben gerichteten Anschläge werden durch Unterschneidungen d" gebildet. Nach Fig. 4 ist die Aussparung d in geringerer Breite d0 am Absatz d' weiter abwärts geführt, um eine bessere Federung der Zunge b zu erhalten, was namentlich bei spröderem Werkstoff erwünschtseinkann. Schliesslich kann die obere Zunge b mit ihrem Haken b' auch seitlich frei liegen, wie in Fig. 5.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Merkzeichen für Karteien aus federndem Werkstoff mit zwei in ein Schlitzpaar einer Karteikarte eingreifenden Einsteckzungen und einem eine Signalzunge aufweisenden Kopfteil, aus dem die obere Einsteckzunge herausgestanzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Einsteckzunge (b) innerhalb des Kopfteiles (a') mindestens zwei mit den Längskanten des zugeordneten Einsteckschlitzes (g) in der Karteikarte (f) in einander entgegengesetzter Richtung zusammen-
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quer zur Zungenlängsrichtung seitlich vorspringenden hakenförmigen Fortsatz (b') und deren andere Anschlagkante (d') von einem 9 Ende oder einem stufenförmigen Absatz des die Einsteckzunge freilegenden Schlitzes (d) gebildet ist, wobei im letzteren Falle sich die Aussparung (d) unter dem Absatz (d'bei fortsetzt.
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