AT200556B - Verfahren zur Herstellung von gegen den Angriff von Peroxyden immunisierten Polyamidfasern und -Faserprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gegen den Angriff von Peroxyden immunisierten Polyamidfasern und -Faserprodukten

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AT200556B
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  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Es ist bekannt, dass Polyamidfasern bei der Behandlung in   Wasch- und Bleichbädern,   die Peroxydverbindungen enthalten, stark angegriffen werden, so dass erhebliche Festigkeitsverluste auftreten. Der Festigkeitsabfall der Polyamidfasern, beispielsweise polymerisiertes 
 EMI1.2 
 wenn die Einwirkung der peroxydhaltigen Waschund Bleichbäder bei höheren Temperaturen über einen längeren Zeitraum erfolgt, was beispielsweise bei der Behandlung von polyamidhaitigen Mischfaserstoffen zwecks Erzielung eines genügenden Bleicheffektes oft erforderlich ist, oder wenn, wie das bei dem Gebrauch von peroxydhaltigen Waschmitteln nötig ist, die Behandlung der Polyamid enthaltenden Gebrauchsgegenstände immer wieder, je nach deren jeweiligen Verschmutzung, in bestimmten Zeitabschnitten wiederholt werden muss.

   Auch wenn man die peroxydhaltigen Bleich- und Waschbäder in der üblichen Weise mit Magnesiumsilikat oder Phosphaten oder sonstigen, die spontane Sauerstoffentwicklung mässigenden Zusätzen stabilisiert, treten dieselben Faserschäden auf. 



   Es ist bereits gezeigt worden, dass flocked und dehydratisierend wirkende Säuren bestimmter Art und Menge oder die Salze derselben, wenn man sie den für die Bleiche oder Wäsche von Polyamidfasern oder polyamidhaitigen Fasergemische bestimmten peroxydhaltigen Behandlungsbädern zusetzt, die oben beschriebenen Faserschäden vermeiden oder zumindest weitgehend vermindern können. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine Immunisierung von Polyamidfasern und Faserprodukten gegen den Angriff von Peroxyden durch eine Vorbehandlung der fertigen Polyamidfasern und Faserprodukte erreicht werden kann, indem man diese mit peroxydfreien wässerigen oder alkoholischen Lösungen bzw. Suspensionen von organischen Verbindungen, die mindestens ein N-Atom enthalten, das mindestens mit einem H-Atom verbunden ist, oder von Oxydationsprodukten solcher organischer Verbindungen behandelt und danach trocknet. 



   Unter Faserprodukten sind im Rahmen der Erfindung synthetische, Polyamide enthaltende Gespinste, Gewebe, Gewirke oder daraus hergestellte Erzeugnisse zu verstehen. 



   Zur Immunisierung der Polyamidfasern und - Faserprodukte haben sich primäre oder sekundäre Amine als geeignet erwiesen. Ebenso können mit gutem Erfolg die Oxydationsprodukte solcher Amine, z. B. Oxime oder Hydroxamsäuren, verwendet werden. An Stelle der freien Amine können auch ihre Salze mit anorganischen oder organischen Säuren gebraucht werden. 



   Eine weitere Gruppe von besonders geeigneten
Schutzmitteln sind sekundäre oder primäre Aminoverbindungen von o-oder p-Chloranilin oder aromatische primäre oder sekundäre Aminoverbindungen von 2, 4- oder 2, 5Dichloranilin. 



   Ausgezeichnete Erfolge werden erzielt, wenn man als Schutzmittel organische Verbindungen, insbesondere Amine oder ihre Salze, verwendet, die mindestens zwei benachbarte oder nicht benachbarte N-Atome enthalten, von denen mindestens eines mindestens ein H-Atom trägt. 



  Verbindungen dieser Art sind beispielsweise Methylendiamin oder seine Derivate oder Salze, wie Methylendiamin oder Methylenditoluidin oder ihre Salze. 



   Mit gutem Erfolg lassen sich als Schutzmittel auch Guanidinverbindungen verwenden, insbesondere N-N'-Diphenylguanidin. 



   Eine weitere Klasse von erfindungsgemäss zur Immunisierung von Polyamidfasern und Faserprodukten geeigneten Verbindungen sind die. Harnstoffderivate, insbesondere solche Harnstoffderivate, die durch aromatische Reste substituiert sind, z. B. N-Oxy-N'-Phenylharnstoff. 



  Auch Phenylbiguanid ist ein sehr guter Schutzstoff im Sinne der Erfindung. 



   Zur Erläuterung des erfindungsgemäss verwendeten Verbindungstyps werden folgende Formeln   aufgeführt,   die als solche oder als Substitutionsprodukte verfahrensgemäss wirksam sind : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 :atom :   Methylendiaminderivate :    Methylendianilin   C. Hs-NH-CH -NH-CHg   und Methylen-di-p-toluidin 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
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 EMI2.8 
 Benzidinderivat   M, N'-Diphenylbenzidin    
 EMI2.9 
 Dimethyl-4, 4'-diaminodiphenylmethan 
 EMI2.10 
 
Die hier als Beispiele besonders aufgeführten Verbindungen haben als chemisches Merkmal ihres Aufbaues durchwegs mindestens zwei, mehr oder weniger voneinander entfernte, also direkt miteinander verbundene oder durch mehr oder weniger C-Atome, Ringe oder Heteroatome voneinander getrennte Aminogruppen.

   Eingebaute oder als Substituenten vorhandene Benzolringe steigern den Schutzeffekt. Diese Steigerung   des Schutzeffektes   durch Benzolringe als Substituenten oder Zwischenglieder geht so weit, dass einzelne aromatische Verbindungen mit nur einer Aminogruppe, die dann primär oder sekundär sein muss, eine gewisse Wirksamkeit haben. Indessen ist der praktische Wert dieser aromatischen Monoamine dadurch eingeschränkt, dass eine grosse Anzahl solcher Stoffe bei Anwesenheit von Peroxyden zu mehr oder weniger farbigen Oxydationsprodukten umgewandelt werden, welche natürlich die Bleiche und Reinigung von Polyamid stören. Dagegen gehören solche Verbindungen, welche durch zahlreiche Substituenten an dieser Oxydationsreaktion gehindert sind, z.

   B. primäre oder sekundäre Aminoverbindungen von   0- oder p-Chloranilin   oder 2, 4oder 2, 5-Dichloranilin, zu den Schutzstoffen gemäss der Erfindung. 



   Während also   Benzolringe   effektsteigernd wirken und Methylgruppen den Effekt nicht vermindern, wird durch sauerstoffhaltige Gruppen der Schutzeffekt der hier aufgeführten Verbindungen vermindert. So wirkt beispielsweise das oben angeführte   p-Aminobenzolsulfamid   weniger schützend als p-Phenylendiamin. Indessen braucht eine solche Gruppe noch nicht die Verwendbarkeit solcher Verbindungen als Poly-   amid-Schutzston'auszuschliessen.   



   So sind beispielsweise die Oxydationsprodukte der Amine, welche aus diesen Schutzstoffen mit 
 EMI2.11 
 ; B."Methoden der Organischen Chemie" [Sauer-   stoffverbindungen,   Band 8], Seite 689, Georg Thieme-Verlag 1952), noch als Schutzstoffe anzusehen. 



  Die Oxaldihydroxamsäure HO OH    HON NOH    ist als Schutzstoff im Sinne der Anmeldung wirksam. 



   Die erfindungsgemäss behandelten Polyamidfasern und -Faserprodukte sind gegen den Angriff des Aktiv-Sauerstoffes beim Waschen und Bleichen geschützt. Sie werden selbst nach mehrmalig wiederholter Peroxydbehandlung im Bleich- oder Waschbad in ihrer Festigkeit kaum vermindert. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Das nachfolgende Beispiel erläutert die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens. 



   Beispiel : Seide aus polymerisierten s-Caprolactam wurde mit   10% piger   wässeriger Lösung von N-Phenylbiguanid während 15 Minuten bei 100  C vorbehandelt. Anschliessend wurde das Material dreimal unter fliessendem Wasser gespült, getrocknet und danach fünfmal wiederholter Behandlung mit einem Peroxy-Waschmittel bei   95-100  C   unterzogen, bei welcher man mit folgendem Waschbad pro Liter Flüssigkeit arbeitete :   5, 7   g Natronseife
1, 5 g Soda
0, 75 g Pyrophosphat
0, 75 g Tripolyphosphat
0, 6 g Perborat
0, 7 g Wasserglas 
Festigkeit :

   vorbehandelter Seide aus --Caprolactam   Rkm. un- Rkm.    behandelt behandelt Verlust 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> nach <SEP> der <SEP> 1. <SEP> Behandlung <SEP> 46, <SEP> 0 <SEP> 43, <SEP> 2 <SEP> 6, <SEP> 1% <SEP> 
<tb> nach <SEP> der <SEP> 2. <SEP> Behandlung <SEP> 46, <SEP> 0 <SEP> 42, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 0% <SEP> 
<tb> nach <SEP> der <SEP> 3. <SEP> Behandlung <SEP> 46, <SEP> 0 <SEP> 39, <SEP> 2 <SEP> 1480i <SEP> 
<tb> 
 
Festigkeit :

   unbehandelter Seide aus a-Caprolactam Rkm.   un- rum   behandelt behandelt Verlust 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> nach <SEP> der <SEP> 1. <SEP> Behandlung <SEP> 44,0 <SEP> 29,0 <SEP> 34%
<tb> nach <SEP> der <SEP> 2. <SEP> behandlung <SEP> 44,0 <SEP> 17,8 <SEP> 66%
<tb> nach <SEP> der <SEP> 3. <SEP> Behandlung <SEP> 44,0 <SEP> 13,0 <SEP> 70%
<tb> 
 
 EMI3.3 
 fasern mit dem Faserschutzstoff N-Phenylbiguanid vor der Behandlung mit Peroxydwaschmittel erreicht man, dass der Festigkeitsverlust etwa   6, 1%   beträgt und selbst bei fünfmal wiederholter Bleiche bei   14, 8%   stehen bleibt, während er sonst unter den hier beschriebenen scharfen Versuchsbedingungen schon nach einmaliger Behandlung 34% und bei fünfmaliger Behandlung   70%   beträgt.

   Die beschriebenen Schutzstoffe werden, wie die Versuche zeigen, von der Faseroberfläche festgehalten. Es ist damit eine weitgehende Immunisierung der Polyamidfasern gegen den Peroxydangriff erreicht worden. 



   Wie die Tabelle zeigt, ist durch die Vorbehandlung die Widerstandsfähigkeit der Seide aus polymerisiertem s-Caprolactam gegen Peroxyd fünfmal grösser geworden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von gegen den
Angriff von Peroxyden immunisierten Polyamid- fasern und-Faserprodukten, dadurch gekenn- zeichnet, dass man gebrauchsfertige Polyamid- fasern oder-Faserprodukte mit peroxydfreien wässerigen oder alkoholischen Lösungen bzw. 



   Suspensionen von organischen Verbindungen, die mindestens ein   N-Atom   enthalten, das minde- stens mit einem H-Atom verbunden ist, oder von
Oxydationsprodukten solcher organischer Ver- bindungen behandelt und danach trocknet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Stickstoff- verbindungen primäre oder sekundäre Amine oder ihre Oxydationsprodukte, vorzugsweise Oxime oder Hydroxamsäuren verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass primäre oder sekundäre Amine aromatischer Verbindungen, z. B. primäre oder sekundäre Aminoverbindungen von o-oder p-Chloranilin oder von 2, 4- oder 2, 5-Dichlor- anilin, verwendet werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Stickstoffverbindungen Verbindungen, insbesondere Amine oder ihre Salze, mit mindestens zwei benachbarten oder nichtbenachbarten N-Atomen, von denen mindestens eines mindestens ein H-Atom trägt, oder ihre Salze, verwendet werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Verbindung Methylendiamin oder seine Derivate, Methylendianilin, Methylenditoluidin oder Salze dieser Verbindungen, verwendet werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Verbindungen Guanidinverbindungen, insbesondere N, N'-Di- phenylguanidin, verwendet werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Verbindungen Harnstoffderivate, insbesondere solche, die durch aromatische Reste substituiert sind, z. B. N-OxyN'-phenylharnstoff, verwendet werden.
    8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Verbindung Phenylbiguanid verwendet wird.
AT200556D 1955-03-19 1955-03-19 Verfahren zur Herstellung von gegen den Angriff von Peroxyden immunisierten Polyamidfasern und -Faserprodukten AT200556B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3628906A (en) * 1967-08-26 1971-12-21 Degussa Agent for protecting polyamide fibers or threads against the attack of bleaching and washing baths

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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