AT20050B - Einrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes von Stromabnehmern elektrischer Fahrzeuge gegen Stromzuleitung. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes von Stromabnehmern elektrischer Fahrzeuge gegen Stromzuleitung.

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AT20050B
AT20050B AT20050DA AT20050B AT 20050 B AT20050 B AT 20050B AT 20050D A AT20050D A AT 20050DA AT 20050 B AT20050 B AT 20050B
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  Einrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes von Stromabnehmern elektrischer
Fahrzeuge gegen die Stromzuleitung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Stromabnehmern elektrischer Wagen, welche den Zweck hat, das Abheben derselben vom Fahrdraht bei gesteigertem Winddrucke oder rascherer Fahrt zu verhindern. Diese Einrichtung besteht im wesentlichen aus elektrisch beeinflussten Vorrichtungen, z. B. einem oder mehreren Solenoiden, Elektromagneten, Drehankern oder dgl., durch welche gegebenenfalls entsprechend dem Winddruck oder der Fahrgeschwindigkeit das Andrücken des Stromabnehmers an den Fahrdraht bewirkt wird. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen dieser Einrichtung in schematischen Darstellungen veranschaulicht. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 1 wird das   Andrucken   des Schleifbügels b entsprechend dem jeweiligen Winddrucke auf elektrischem Wege durch im   Nebenschluss liegende Sole-   
 EMI1.1 
 angebracht, in welchen die unter Federdruck stehenden Kolben n1, n2 verschiebbar sind. Letztere greifen an den drehbaren Hebelarmen o1, o2 an, welche ihrerseits mit den Rheostat-   kurbeln   p1, p2 verbunden sind. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende : Bewegt sich das Fahrzeug in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung, so wird der   Kolben     durch den Winddruck nach rechts   so weit zurückgedrückt, bis zwischen demselben und der Federkraft das   Oeichgewicht   eintritt.

   Diesem Zustande entspricht ungefähr die Stellung des   Hobeis ol, pl, bei weicher   die Solenoide   sl,   s2 entsprechend dem vorgeschalteten Widerstand des Rheostaten r Strom von bostimmter Spannung erhalten. Hiedurch werden die Kerne der Solenoide s1, s2 einwärtsgezogen und   der Schleifbügel b   an den Fahrdraht angedrückt. Bei Stillstand oder mässiger Fahrt steht bei dieser Ausführungsform die Rheostatkurbel auf dem   Loerkontakt   und der Bügel b wird bloss durch die vorhandene,   gebräuchliche   Feder an den Fahrdraht angedrückt. Selbstverständlich könnte die Einstellung des Strom- 
 EMI1.2 
 
Bei der Anordnung nach Fig. 2 erfolgt die Regelung des Anpressungsdruckes nicht dem Winddruck, sondern zunächst der Fahrgeschwindigkeit entsprechend.

   Am Wagenuntergestell ist eine Dynamomaschine q federnd aufgehängt, deren Antrieb durch die auf der Radachse t aufgekeilten Reibungsscheiben t1, t2 bewirkt wird. 



   An Stelle der Dynamomaschine kann ein Zentrifugalregulator angeordnet werden, der bei Änderung der Fahrgeschwindigkeit wie bei der vorerwähnten Anordnung eine Widerstandsänderung im Solenoidstromkreis herbeiführt (Fig. 3). 



   Auch kann an Stelle der Dynamomaschine auf dem Dach des Fahrzeuges ein Wind-   fliiggirad   oder eine   Windturbine angeordnet   werden, welche unmittelbar mit einem Generator gekuppelt ist, von dessen Klemmen die Leitung zum Solenoid führt. Hiebei erfolgt die 
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Regelung des Anpressnngsdruckes von Stromabnehmern elektrischer Fahrzeuge gegen die Stromzuleitung durch elektrisch beeinflusste Vorrichtungen (Solenoide ete.), derart, dass der Anpressungsdruck mit zunehmender geschwindigkeit des Fahrzeuges grösser wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstärke in den Solenoiden (si, s) bei zu- nehmendem Winddrucke infolge Ausschaltung von Widerständen (r) vergrössert wird, wobei die Ausschaltung dieser Widerstände durch einen mit einer Rheostatkurbet (px, p2) verbundenen Kolben (nt, n2) bewirkt wird, welcher unter dem Einflusse des Winddruckes vorstellt wird (Fig. 1).
    2. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf dem Fahrzeug montierten, durch die Laufradachsen oder durch eine auf dem Fahrzeug befindliche Windturbine u. dgl. angetriebenen Dynamomaschine, welche den elektrischen Strom für die das Andrücken des Stromabnehmers an die Fahrleitung bewirkenden Vorrichtungen liefert, so dass der Anpressungsdruck der Fahrgeschwindigkeit oder dem Winddruck entsprechend geregelt bezw. geändert wird.
AT20050D 1903-06-10 1903-06-10 Einrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes von Stromabnehmern elektrischer Fahrzeuge gegen Stromzuleitung. AT20050B (de)

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