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Mit einem Belichtungsmesser gekuppelter photographischer Objektivverschluss Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Patent Nr. 194244 geschützten Erfindung.
Gegenstand des Stammpatentes ist ein mit einem Belichtungsmesser gekuppelter photographischer Objektivverschluss mit gleichachsig zur Verschlussachse angeordneten Einstellern für Blende und Belichtungszeit, bei dem gleichachsig mit den Einstellern ein einen Nachführer des Belichtungmessers beeinflussender Ring angeordnet ist, der mittels einer an ihm und dem einen Einsteller angeordneten Kurvensteuervorrichtung im Zusammenwirken mit einer an ihm und dem andern Einsteller angeordneten Geradführung beim Bewegen eines der Einsteller parallel zur Verschlussachse verschiebbar ist.
Ein besonderer Vorteil einer gemäss dem Stammpatent ausgebildeten Vorrichtung besteht in der
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Relativlage der Einsteller für Blende und Belich- tungszeit auf den Belichtungsmesser. Dieser Vor- zug ergibt sich daraus, dass eine Anderung der
Relativeinstellung der Einsteller in einfacher Weise in eine Änderung der axialen Lage des mit den t-eiden EinsteIlem verbundenen Rings umgewandelt wird, während bei gekuppeltem Verstellen der Ein- steller, bei dem der Nachführer des Belichtung- messers nicht beeinflusst werden darf, diese Bedin- gung absolut zuverlässig dadurch erreicht ist, dass der übertragungsring bei einem solchen Verstellen
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erfährt.
Darüber hinaus zeichnet sich die im Stammpatent geschilderte Vorrichtung durch eine grösstmögliche Freizügigkeit hinsichtlich der Anordnung von Verbindungsteilen zwischen dem übertragungsring und dem Nachführer des Belichtungsmessers aus, da die Abtastung der Axiallage des Rings an jeder Stelle seiner rückseitigen Stirnfläche erfolgen kann.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäss dem Stammpatent so auszubilden, dass zusätzlich zu den vorerwähnten Vorzügen noch der weitere Vorteil einer optimalen Arbeitsgenauigkeit dadurch hinzukommt,
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denen Rings, welche für die Stellung des Nachführers des Belichtungsmessers bestimmend ist, ausschliesslich durch die Relativlage der Einsteller für Blende und Belichtungszeit beeinflusst ist.
Eine Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass der eine der Einsteller für Blende bzw. Belichtungszeit auf Drehmitnahme mit einem besonderen, am Verschlussgehäuseumfang gelagerten und in axialer Richtung gesicherten Ring verbunden ist, an welchem der diesem Einsteller zugeordnete Teil der Kurven-
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die zwischen diesem Einsteller und dem den Nachführer des Belichtungsmessers beeinflussenden Ring ausgebildet ist.
Durch die Erfindung ist der besondere Vorteil geschaffen, dass der mit den beiden Einstellern verbundene, axial verschiebbare Ring und der Träger des dem einen Einsteller zugeordneten Teils der Kurvensteuervorrichtung eine in sich geschlossene, selbständig an einem ortsfesten Lagerzylinder, nämlich am Verschlussgehäuseumfang, angeordnete Einheit bilden. Dadurch hängt die Axiallage des axial verschiebbaren Rings ausschliesslich von der Relativlage der Einsteller für Blende und Belichtungszeit ab, da sowohl die Kurvensteuervorrichtung als insbesondere auch die Axialführung des besonderen Rings am Verschlussgehäuseumfang praktisch spielfrei ausführbar sind.
Insbesondere ist somit durch die Erfindung der Vorteil geschaffen, dass die Art der Lagerung der Einsteller und die Grösse des Lagerspiels in axialer Richtung für die Axiallage des verschiebbaren Rings und damit für die Arbeitsgenauigkeit der Vorrichtung vollkommen einflusslos sind.
Eine Sicherung des besonderen Rings kann in verschiedenen vorteilhaften Weisen erzielt sein, beispielsweise dadurch, dass der Ring in eine an der Verschlussgehäuse-Seitenwand ausgebildete Uförmige Führung eingesetzt ist. Zur Bewerkstelligung des Einsetzens des Rings in eine solche Führung kann dieser entweder an seiner Mantelfläche aufgeschnitten oder aus zwei besonderen, zusammensetzbaren Teilen gebildet sein. Eine in vorste-
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in ihrer Herstellung einfach und aufwandsparend.
In anderer, vorteilhafter Weise kann der besondere Ring in axialer Richtung dadurch geführt und gesichert sein, dass dieser zwischen einem an der Verschlussgehäuse-Seitenwand ausgebildeten Bund und einer bzw. mehreren, am Verschlussgehäuse befestigbaren Halterungen, wie Scheiben, Haltewinkeln oder Kopfschrauben, geführt ist.
Diese Art der Führung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn ein Aufschneiden des Rings, beispielsweise aus Stabilitätsgründen, nicht erwünscht ist, bzw. wenn ein Aufschneiden oder Trennen in zwei Teile auf Grund der Art der Kurvensteuervorrichtung, beispielsweise wenn diese als Gewinde ausgebildet ist, nicht durchführbar ist. Weiterhin gewährleistet diese Führungsweise ein leichtes und schnelles Anbringen des Rings am Verschluss, was für dessen Zusammenbau günstig ist.
Eine Axialsicherung des besonderen Rings, welche einen grösstmöglichen Verstellweg des in axialer Richtung verschiebbaren Rings gewährleistet, lässt sich dadurch erreichen, dass an der Ver- schlussgehäuse-Seitenwand oder am Ring radial gerichtete Stifte angesetzt sind, welche in am Ring bzw. an der Verschlussgehäuse-Seitenwand ausgebildete und in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze oder Nuten eingreifen. Hiedurch wird der besondere Vorteil erzielt, dass die gesamte Höhe der Verschlussgehäuse-Seitenwand als Verschiebeweg für den Ring nutzbar ist.
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sich besonders einfach, sicher und genau dadurch erzielen, dass die Stifte besondere Trägerteile besitzen, welche am Ring bzw. an der Verschlussgehäuse-Seitenwand befestigbar sind.
In den Figuren ist die Erfindung an einem Aus-
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Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen photographischen Objektiwerschluss, an dem gemäss der Erfindung ein besonderer, mit dem einen Einsteller verbundener Ring angeordnet ist.
Mit diesem arbeitet ein dreh- und axial verschiebbarer Ring zusammen, welcher über eine durch einen verschiebbaren Stift angedeutete Übertra-
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tungsmessers beeinflusst.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung den den Nachführer des Belichtungsmessers beeinflussenden Ring gemäss Fig. I.
Fig. 3 zeigt gleichfalls in perspektivischer Darstellung den besonderen Ring gemäss Fig. 1.
Die Fig. 4,5 und 6 zeigen im Schnitt drei verschiedene, gemäss der Erfindung ausgebildete Füh-
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sonderen Ring.
In den Fig. l und 4 bis 6 ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet. An der Rückseite des Gehäuses ist ein Rohrstutzen 1a (Fig. 1) ausgebildet, der zur Aufnahme von Linsen des Aufnahmeobjektivs dient. Mittels eines am Rohrstutzen befindlichen Aussen- gewindes lu und eines auf dieses aufschraubbaren nicht näher gezeigten Schraubrings erfolgt in ai
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schlusses an einer Kamera. Ferner ist in an siel 'bekannter Weise an der Rückseite des Verschlüsse ; an einer Lagerstufe 1 c ein Blendeeinstellring 2 ge lagen, während an der Vorderseite des Gehäuses ein mit einer Griffrändelung 3a versehener Belich tungszeit-Einstellring 3 angeordnet ist.
Zur Siehe rung des Belichtungszeit-tEinsteIIrings in axialer
Richtung dient eine Frontplatte 4, welche ihrer seits durch einen Schraubring 5 gehalten ist, der auf den Rohrstutzen 6 einer nicht näher gezeigten in an sich bekannter Weise die Teile des Verschlussmechanismus tragenden Verschlussgrund- platte aufschraubbar ist.
Die Anzeige der jeweiligen Einstell- bzw. Relativlage der Einstellring 2 und 3 für Blende bzw. Belichtungszeit geschieht in gleicher Weise wie beim Stammpatent durch einen gleichachsig zur Verschlussachse verschiebbaren Ring, der mit dem einen Einstellring mittels einer diesem und ihm zugeordneten Kurvensteuervorrichtung und mit dem andern Einstellring mittels einer diesem und ihm zugeordneten Geradführung verbunden ist. Dieser Ring ist mit 7 bezeichnet und entspricht dem Ring 9 des Stammpatents.
Gemäss der Erfindung ist nunmehr der eine 'Einstellring, im Ausführungsbeispiel der Belich- tungszei :, Einstellring 3, auf Drehmitnahme mit einem besonderen, am Verschlussgehäuseumfang
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Ring 8 verbunden, an welchem der dem Einstellring 3 zugeordnete Teil der Kurvensteuervorrichtung ausgebildet bzw. angeordnet ist, die zwischen diesem Einstellring und dem den Nachführer des Belichtungsmessers beeinflussenden Ring ausgebil- det ist.
Die Verwendung eines besonderen, unabhängig von den Einstellen gelagerten und in seiner Axialführung spielfrei angeordneten Rings als Träger des dem einen Einsteller zugeordneten Teils der zwischen diesem und dem Ring 7 angeordneten Kurvensteuervorrichtung erbringt den schon genannten Vorteil, dass eine Beeinflussung des Rings 7 hinsichtlich seiner Axiallage ausschliesslich durch die Verstellbewegung der Einsteller erfolgt, während jeder andere Einfluss, vor allem das Lagerspiel der Einsteller und deren mehr oder weniger grosse Stabilität, völlig ausgeschaltet ist. Hiedurch ist eine
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leistet.
Darüber hinaus gewährleistet die Verwendung eines besonderen Rings als Träger des dem einen Einsteller zugeordneten Teils der Kurvensteuervorrichtung eine leichte und damit kostensparende Herstellung dieses Teils, da der betreffende Einsteller, im Ausführungsbeispiel der BelichtungszeitEinstellring 3, und der besondere Ring völlig unabhängig voneinander herstellbar sind und somit verwickelte Arbeitsvorgänge bzw. Fertigungsvorrichtungen vermieden sind.
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Weiterhin erfordert das Herstellen der nur auf Drehmitnahme gerichteten Verbindung zwischen dem besonderen Ring und dem Einsteller beim Verschlusszusammenbau keinen besonderen Aufwand und ist schnell und einfach durchführbar. Als Verbindungsmittel ist hiebei im Ausführungsbeispiel an der Innenfläche des BelichtungszeitEinstellrings 3 ein Stift 9 befestigt, der in eine Ausnehmung 8a des Rings 8 eingreift.
Im Ausrührungsbeispiel sind als Kurvensteuer-
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führsr des Belichtungsmessers zusammenarbeiten- den Rings 7 im Mantel des Rings 8 Steuerschlitze
8b ausgebildet, in welche am Innenumfang des Ring ; 7 befestigte, sich in radialer Richtung erstreckende Stifte 10 eingreifen.
Die Ausbildung der Kurvensteuervorrichtung in der vorbeschriebenen Art zeichnet sich insbesondere durch eine leichte Herstellbarkeit und einen einfachen Zusammenbau aus. Dies ergibt sich daraus, dass das Anbringen der Steuerschlitze im Mantel des Rings 8 einfach durchführbar ist, und dass das Einsetzen der Stifte, die beispielsweise als Stiftschrauben ausgebildet oder in einer weiter unten beschriebenen, weiteren vorteilhaften Weise angeordnet sein können, ebenfalls einfach ist.
An Stelle der Steuerschlitze könnten am Ring 8 auch Steuernuten ausgebildet sein, insbesondere dann, wenn es aus Festigkeitsgründen erwünscht ist, den Mantel des Rings nicht zu durchbrechen.
Weiterhin könnte als Kurvensteuervorrichtung zwischen den Ringen 7 und 8 eine dem Ausführungsbeispiel des Stammpatents entsprechende Ge- windeführung Anwendung finden. Ferner könnte die Kurvensteuervorrichtung nicht nur formschlüs- sis, sondern auch kraftschlüssig ausgebildet sein.
Wie bereits erwähnt, ist der Ring 8 gegen ein Verschieben in axialer Richtung gesichert. Eine iolche, eine spielfreie Lagerung gewährleistende - Sicherung kann in verschiedenen Weisen vorgekommen sein, von denen jede für bestimmte Ge- gebenheiten und Bedingungen des Verschlussauf- ) aus einen grösstmöglichen Vorteil herbeiführt.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 ist eine sicherung des Rings 8 dadurch erreicht, dass an ler Verschlussgehäuse-Seitenwand eine U-förmige
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'ingesetzt ist. Um das Einsetzen des Rings zu ermöglichen, ist dieser in "s" an seiner Mantelfäche ufgeschnitten, so dass er sich auf das zum Obertreifen über die eine Wandung der Führung 1d rforderliche Mass aufweiten lässt. Damit sich der
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niegt, ist er aus Werkstoff mit Federungseigenchaft hergestellt.
In anderer Weise könnte ein Einsetzen des be-
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dWeise und ohne zusätzlichen Aufwand an Teiler eine enge Passung zwischen Ring und Führung da die U-förmige Führung und die Höhe des be sonderen Rings ausschliesslich durch Dreharbeit gänge genau aufeinander abstimmbar sind.
Eine andere Art der Sicherung des Rings 8 in
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RichtungRing 8 zwischen einem an der Verschlussgehäuse- Seitenwand ausgebildeten Bund le und einer bzw. mehreren, am Verschlussgehäuse befestigbaren Hal- terungen angeordnet. Die am Verschlussgehäuse befestigbaren Halterungen sind im Ausführungsbeispiel als Kopfschrauben 11 ausgebildet, welche in die Verschlussgehäuse-Rückwand eingeschraubt sind. An der Unterseite ihres Kopfes liegt der Ring 8 mit einer Stirnfläche an.
In gleicher Weise könnten an Stelle der Kopfschrauben 11 auch mehrere Haltewinkel oder eine einzige, konzentrisch zum Ring 8 angeordnete Sicherungsscheibe am Verschlussgehäuse angeschraubt sein.
Eine Sicherungsvorrichtung gemäss Fig. 5 zeichnet sich durch ein einfaches und leichtes Anbrin-
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ergibt sich daraus, dass die Halterungen, nämlich die Kopfschrauben 11, lösbar mit dem Verschlussgehäuse verbunden sind, so dass der Ring in einfacher Weise auf die Verschlussgehäuse-Seitenwand aufschiebbar ist. Die beschriebene Sicherungsvorrichtung ist besonders dann von Vorteil, wenn eine Trennung des besonderen Rings zum Zwecke des Einsetzens in eine Führung aus den weiter oben schon genannten Gründen nicht erwünscht bzw. nicht durchführbar ist.
Eine weitere Ausführungsart für die Sicherung des besonderen Rings 8 in axialer Richtung ist die
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ist hier dadurch geschaffen, dass an der Verschlussgehäuse-Seitenwand oder am Ring 8 radial geruchtete Stifte befestigt sind, welche in am Ring bzw. an der Verschlussgehäuse-Seitenwand ausgebildete, in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze eingreifen.
Im Ausführungsbeispiel ist die Anordnung der 1 Stifte an der Verschlussgehäuse-Seitenwand vorgenommen, wobei die Stifte mit 12 bezeichnet sind ;
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Schlitze ausgebildet, deren Länge dem Verstellweg des Belichtungszeit-Einstellrings entspricht. 1
Der besondere Vorteil einer Sicherungsvorrichtung dieser Art liegt darin, dass der für ihre Anordnung in axialer Richtung erforderliche Raum nicht grösser als die Höhe des besonderen Rings ist. Dadurch kann die Höhe dieses Rings genau so gross wie die Höhe der Verschlussgehäuse-Seitenwand gewählt werden, so dass sich ein grösstmöglicher Höhenraum für die Anordnung der Steuerschlitze 8b und damit ein grösstmöglicher Verstellweg des einen Nachführer des Belichtungs- 1 : messers beeinflussenden Rings 7 ergibt.
Eine besonders vorteilhafte Anordnungsart für die an die Verschlussgehäuse-Seitenwand bzw. an die Ringe 8 oder 7 anzusetzenden, radial gerich-
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teten Stifte 12 ist in Fig. 6 gezeigt, in welcher die Anordnung der Stifte 12 an der Verschlussgehäuse-Seitenwand dargestellt ist. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass die Stifte 12 als Niete ausgebildet und auf Trägerplättchen 13 festgenietet sind.
In diesen Plättchen ist ein Loch ausgebildet, in welches eine in die Verschlussgehäuse-Seitenwand eingeschraubte Schraube 14 eingreift. Die Stifte 12 ragen durch in der Gehäuse-Seitenwand ausgebildete Bohrungen lf radial nach aussen.
Durch diese Anordnungsart der Stifte 12 sind dieselben einfach und schnell an die GehäuseSeitenwand bzw. an die Ringe ansetzbar. Ebenso
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gen gewährleistet, da die Stiftlage ausschliesslich durch die glatten Bohrungen lf bestimmt ist und diese sowohl durch Bohren als auch durch Stanzen
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Für das Anbringen der auf Trägerplatten angeordneten Stifte an den Ringen 7 bzw. 8 kann es zweckmässig sein, für die Trägerplatten Einfräsungen an den Ringen auszubilden, damit der durch die Wandstärke der Ringe gegebene Raum nicht überschritten wird.
Wie bereits erwähnt, ist zur Verbindung des
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beein-ring 2, zwischen diesem und dem Ring 7 eine Geradführung angeordnet. Diese ist auf einfache Weise durch einen am Blende-Einstellring in Richtung der Verschlussachse abgebogenen Arm 2a gebildet, welcher in eine an der Umfangsfläche des Rings 7 ausgebildete Ausnehmung 7a eingreift.
Die übertragung der Axialbewegung des Rings 7 auf den Nachführer des Belichtungsmessers ist in ähnlicher Weise wie im Ausführungsbeispiel des Stammpatents vorgenommen, also mittels eines in axialer Richtung verschiebbaren, zylindrischen Stifts 15, welcher dem Stift 11 des Stammpatents entspricht. Zur Führung dieses Stifts dient eine Lagerbüchse 16. Eine an einem Bund 15a des Stifts angreifende, ortsfest abgestützte Feder 17 hält den Stift in Anlage am Ring 7.
Von einer zeichnerischen Darstellung eines Belichtungsmessers ist abgesehen, da ein Belichtungsmesser von genau der gleichen Art wie im Aus-
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hnden kann.
In gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel des Stammpatents tragen die Einstellringe für Blende und Belichtungszeit Zylindermantel 2b bzw. 3b, welche die Verschlussgehäuse-Seitenwand und
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übergreifen.ist zwischen dem Aussenumfang der Verschlussge- häuse-Seitenwand und den Innenwandungen der Zylindermäntel vorgenommen, wodurch ein kom- pakter Verschlussaufbau erzielt ist. Gleichzeitig wird durch die Anordnung der Zylindermäntel 2b bzw. 3b in besonders vorteilhafter Weise die An-
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lung zwischen den Einstellringen für Blende und Belichtungszeit ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Kupplung ist in Fig. 1 gezeigt. Hier ist am Zylindermantel 2b des Blende-Einstellrings 2 eine federnde Kupplungsklaue 18 angeordnet, die in Rastausnehmungen 3c des Belichtungszeit-Einstellringes 3 eingreift. Zur Betätiguhg der Kupplung dient ein Griffstück 19, welches durch einen Schlitz 2c des Mantels 2b herausragt. Durch Niederdrücken des Griffstücks 19 ist die Kupplung zwischen den Einstellringen 2 und 3 lösbar, während sich beim Loslassen des Griffstücks wieder der gekuppelte Zustand zwischen den Einstellringen herstellt.
Der Vorgang einer Belichtungseinstellung verläufe bei dem erfindungsgemässen Verschluss in der im Stammpatent ausführlich beschriebenen Weise.
Demnach wird durch Niederdrücken des Betäti- gungsgriffstücks 19 zuerst die Kupplungsverbindung zwischen den bei den Einstellringen 2 und 3 gelöst. Sodann wird wahlweise entweder der Blende-Einstellring 2 oder der Belichtungszeit-Einstellring 3 und mit diesem auf Grund der Ver-
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herbeigeführt ist, welche an dem vom Ring 7 über den Stift 15 beeinflussten Nachführer angeordnet ist. Damit ist das den gegebenen Aufnahmeverhältnissen entsprechende Zeit-Blende-Verhältnis am Verschluss eingestellt, so dass wieder ein Kuppeln der Einstellringe durch Loslassen des Betätigung- griffstücks 19 erfolgen kann.
Durch Drehen der gekuppelten Einstellringe kann nunmehr ein gemeinsames Andern der Einstellungen für Belichtungszeit und Blende zum Zwecke der Auswahl eines dem Aufnahmegegenstand angepassten Zeit-Blende-Wertpaares durchge- führt werden. Eine Axialverschiebung des Rings 7
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Mit einem Belichtungsmesser gekuppelter photographischer Obiektiwerschluss mit gleichachsig zur Verschlussachse angeordneten Einstellern für Blende und Belichtungszeit, nach Patent Nr. 194244, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der Einsteller für Blende bzw. Belichtungszeit auf Drehmitnahme mit einem besonderen, am Ver- schlussgehäuseumfang gelagerten und in axialer Richtung gesicherter Ring (8) verbunden ist, an welchem der diesem Einsteller zuordnete Teil der Kurvensteuervorrichtung ausgebildet bzw. angeordnet ist, die zwischen diesem Einsteller und dem den Nachführer des Belichtungsmessers beeinflussenden Ring (7) ausgebildet ist.