AT200220B - Elektrische Fernsteuerung von Kranen - Google Patents

Elektrische Fernsteuerung von Kranen

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AT200220B
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lines
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crane
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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Description


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  Elektrische Fernsteuerung von   Krauen   
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Fernsteuerung von Kranen, die wahlweise von ihrem angebauten Führerkorb direkt gesteuert oder von einem ortsfesten Steuerstand ferngesteuert werden können, wobei zur Auslösung der einzelnen Schaltkommandos bei Fernsteuerung Tonfrequenzen ver- wendet werden, die den Steuerorganen des Krans über eine oder mehrere Schleifleitungen zugeleitet werden und wobei jede Schleifleitung als Trägerleitung für die Übertragung mehrerer Tonfrequenzen dient. 



   Erfindungsgemäss kann eine derartige Fernsteuerung so ausgebildet sein, dass im ferngesteuerten
Kran an die die tonfrequenten Fernsteuerströme übertragenden Schleifleitungen ein Verstärker und hinter diesen parallelgeschaltete, den einzelnen Tonfrequenzen zugeordnete Filter geschaltet sind, wobei hinter jedes einzelne Filter über einen Gleichrichter ein Relais geschaltet ist, dessen Arbeitskontakt entweder direkt im Stromkreis zur Betätigung eines der Triebwerksschütze liegt oder in den Betätigungs- stromkreis eines Hilfsschützes geschaltet ist, dessen Arbeitskontakt seinerseits im Betätigungsstromkreis eines der Triebwerksschütze liegt, und dass ein durch über die Schleifleitungen übertragene Gleich- oder
Wechselströme betätigtes Hilfsschütz zum Ein- und Ausschalten des Verstärkers vorgesehen ist.

   Durch eine derartige Einrichtung kann erreicht werden, dass der Verstärker, dessen Wirksamkeit nur innerhalb der Betriebszeiten des Krans notwendig ist, während der Betriebspausen ausgeschaltet ist, ohne dass es erforderlich ist, den Empfängerteil der Fernsteuerung am Empfänger selbst ein-oder auszuschalten. Bei den bisher bekannten Fernsteuerungen der genannten Art war es entweder erforderlich, den Verstärker ständig eingeschaltet zu lassen, oder es musste ständig ein Bedienungsmann auf dem Führerstand des ferngesteuerten Krans vorhanden sein bzw. zum Ein-und Ausschalten des auf dem Kran befindlichen Verstärkers musste jeweils ein Mann zum Führerstand des Krans hochklettern. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundzuge dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau des Sendeteils einer Fernsteuerung für das Triebwerk (Hauptheben) eines Krans, Fig. 2 den grundsätzlichen Aufbau des Empfängerteiles. 



   An das Wechselstromnetz 1 (Fig. 1) ist über die Leitung 2 ein Netzanschlussgerät mit Stabilisatorröhre 3 angeschlossen. Das Netzanschlussgerät liefert dem nachgeschalteten Geber 4 die erforderlichen Spannungen und Ströme. Der Geber 4 besteht im wesentlichen aus drei Tonfrequenzgeneratoren 5 bis 7 mit den entsprechenden   Überwachungs- und   Regelgeräten (Schwingungskontrollanzeiger 8 und Klirrfaktoreinstellung 9). Die in den Tonfrequenzgeneratoren 5 bis 7 erzeugten Frequenzen werden über Kopplungsglieder 10, z. B. Widerstände, den Ausgangsverstärker 11 und ein Anpassungsglied 12 (z. B. Anpassungstransformator oder Kondensator), den beiden Schleifleitungen 13,14 zugeführt. Eine dieser Schleifleitungen kann eine der Laufschienen des Kranes und geerdet sein.

   Zu den einzelnen Tonfrequenzgeneratoren 5 bis 7 führen in nachstehend noch näher zu erläuternder Weise von einem Meisterschalter 15 aus Leitungen 18 bis 22, die der Auswahl der jeweils erforderlichen Steuerfrequenz dienen. 



   Die über die Schleifleitung 13,14 (Fig. 1) geleiteten, vom Meisterschalter 15 ausgewählten Steuerfrequenzen werden von den Stromabnehmern 23 (Fig. 2) durch Leitungen 24 dem Verstärker 25 zugeführt. 



  Dieser besteht im wesentlichen aus einem der Stromversorgung des Verstärkers dienenden Netzanschlussgerät 26, einem Vorverstärker 27 mit seinen Regeleinrichtungen und der Endstufe 28. Die Endstufe gibt das ihr von den Schleifleitungen 13, 14 zugeführte Frequenzgemisch verstärkt über Leitungen 29 an eine Gruppe reihenweise hintereinandergeschalteter Filter 30a bis 30e, Gleichrichter 31a bis   31e,   Relais 32a bis 32e und gegebenenfalls Hilfsschütze 33a bis 33e weiter. An die Schaltkontakte der Hilfsschütze 33a bis 33e sind die jeweils zugeordneten Triebwerksschütze über Leitungen 34a bis 34e angeschlossen. 

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Claims (1)

  1. Das Ein- und Ausschalten des Verstärkers 25 erfolgt selbsttätig beim Ein- und Ausschalten des Meisterschalters 15 durch eine an sich bekannte und nicht näher dargestellte Gleichstromübertragung über Verbindungsleittmgen vom Meisterschalter 15 zu den SchJ. eifleitungen 13. 14 bzw. vom Verstärker 25 zu - zu den Leitungen 24. - - PATENTANSPRUCH :
    Elektrische Fernsteuerung von Kranen, die wahlweise von ihrem angebauten Führerkorb direkt gesteuert oder von einem ortsfesten Steuerstand ferngesteuert werden können, wobei zur Auslösung der einzelnen Schaltkommandos bei Fernsteuerung Tonfrequenzen verwendet werden, die den Steuerorganen des Krans über eine oder mehrere Schleifleitungen zugeleitet werden und wobei jede Schleifleitung als Trägerleitung für die Übertragung mehrerer Tonfrequenzen dient, dadurch gekennzeichnet, dass im ferngesteuerten Kran an die die tonfrequenten Fernsteuerströme übertragenden Schleifleitungen (13,14) ein Verstärker (25) und hinter diesen parallelgeschaltete, den einzelnen Tonfrequenzen zugeordnete Filter (30a - 30e) geschaltet sind, wobei hinter jedes einzelne Filter über einen Gleichrichter (31a-31e) ein Relais (32a-32e) geschaltet ist,
    dessen Arbeitskontakt entweder direkt im Stromkreis zur Betätigung eines der Triebwerksschütze liegt oder in den Betätigungsstromkreis eines Hilfsschützes (33a - 33e) geschaltet ist, dessen Arbeitskontakt seinerseits im Betätigungsstromkreis eines der Triebwerksschütze liegt, und dass ein durch über die Schleifleitungen übertragene Gleich- oder Wechselströme betätigtes Hilfsschütz zum Ein- und Ausschalten des Verstärkers vorgesehen ist.
AT200220D 1954-07-27 1954-07-27 Elektrische Fernsteuerung von Kranen AT200220B (de)

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