AT19396B - Regelungsvorrichtung für Druckluft-Zugsteuerungen. - Google Patents
Regelungsvorrichtung für Druckluft-Zugsteuerungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Regelungsvorrichtung für Druckluft-Zugsteuerungen. Treibt man einen Fahrschaltor mit verschiedenen Zwischenstufen durch einen Luftmotor mit gleichmässig fortschreitendem Kolben und Zahnstange an. so ergeben sich Schwierigkeiten, da der Schalter, um Funkenbildung zu vermeiden. eine ruckweise Hewegung machen muss. Trotz Verwendung einer eingeschalteten federnden Kupplung zwischen Schalter und Luftmotor, die die gleichmässige Kotbenbcwegung und die ruckweise Schalter- bowogung in Hinktang bringen sott. tritt infolge der grossen Elastizität der Luft leicht ein Überspringen einer oder mehrerer Stufen ein. Ausserdom macht die Regelung der Ein schaltgeschwindigkeitsowiedasFesthaltenaufeinerbeliebigenStufeebenfallswegender Elastizität der Luft Schwierigkeiten, da beim Absperren oder Drosseln der Luft die nach- EMI1.1 Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung werden diese Mängel beseitigt. Das Wesen derselben besteht darin, dass die Antriebsvorrichtung für den Schalter gleichzeitig auf einen Kolben wirkt, welcher bei der Bewegung Flüssigkeit durch eine Öffnung treibt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. EMI1.2 geschlossen ist ; h ist ein Rückschlagventil. Die Wirkungsweise ist folgende : Wird der mit dem Führersteuerschalter in geeigneter Weise gokuppolte Schaltet fM geschlossen, so wird der Elektromagnet t durch Strom aus der Stromquelle n erregt; er zieht seinen Anker ein und es wird dadurch in leicht er- EMI1.3 so kann sich die Stange c beispielsweise entgegen einer nicht dargestellten Rücksteilkraft bewegen und dreht den Schalter a vorwärts, wobei der Kolben f das über ihm befindliche () l durch das geöffnete Ventil g presst. Wird der Schaltet-tM ausgeschaltot, so wird die Leitung k stromlos und das Ventil g durch seine Rückstellkraft wieder geschlossen, wonach naturgemäss kein Weiterhewegen des Kolbens e meltr ointroten kann Wird der Schalter m wieder geschlossen, so wird das Ventil g wieder geöffnet. Die Druckluft in b bewegt die Stange c und damit den Schalter in derselben Richtung weiter und es ist nur nötig, den Schalter m nochmals zu öffnen, damit y wieder geschlossen und dadurch der Schalter a festgehalten wird. Das gleiche Spiel kann sich naturgomhss beliebig oft wiederholen. EMI1.4 ausgelassen und die Rückstellkraft führt den Schalter a in die Nullage zurück, in welcher der Motorenstrom ausgeschaltet ist. Hiebei wird natürlich auch die Stange c mit dem Kolben e zurückbewegt und das durch das Ventil g ausgeflossene Öl läuft durch das Rückschlagventil A wieder in den Zylinder f zurück. Als Rückstellkraft für den Schalter a kann beispielsweise Druckluft genommen werden, welche auf das () im Zylinder f drückt. <Desc/Clms Page number 2> Um ein selbsttätiges Regeln der Einschaltegeschwindigkeit zu erhalten und zu ver- häuten, dass der Motorstrom des zugehörigen Wagens eine unzulässige Grösse annimmt, kann der Magnet i auch noch unabhängig vom Schalter m stromlos gemacht werden, und zwar durch einen selbsttätigen Schalter < , dessen Wicklung o im Motorenstromkreis liegt. Nimmt der Motorenstrom eine unzulässige Grösse an, so wird der Schalter I geöffnet, die Leitung A-stromtos und dadurch, wie oben beschrieben, das Ventil 9 gescblossen und der Schalter a festgehalten, bis der Schalter I wieder geschlossen, der Motorenstrom also gesunken ist. Naturgemäss könnte das Ventil 9 anstatt durch Schliessen des Schalters m auch durch Öffnen dos letzteren geöffnet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Regelungsvorrichtung für Druckluftsteuerungen, bei welcher die Antriebsvorrichtung (b, c) für den Fahrschalter (a) auf einen in oinfm Flüssigkeitszylinder (h) spielenden EMI2.1 gesteuerten Ventiles (g) unabhängigen Rückschlagventiles wieder einsaugt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Regelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass in den Stromkreis des den Ausfluss überwachenden elektromagnetischen Ventiles ein vom Motorstrom beeinflusste Maximal-Stromausschalter (l) eingeschaltet ist, welcher beim Anwachsen des Motorstromes über eine gewisse Grenze den Stromkreis (les Elektromagneten önnet und dadurch die Ausströmungsöffnung des Flüssigkeitszylinders selbsttätig schliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT19396T | 1903-07-04 |
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| AT19396B true AT19396B (de) | 1905-03-10 |
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ID=3524288
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| AT19396D AT19396B (de) | 1903-07-04 | 1903-07-04 | Regelungsvorrichtung für Druckluft-Zugsteuerungen. |
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