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Signalanlage mit in korrespondierenden Wechselfeldern durch AU8glelch8ströme gleichsinnig bewegten Empfanger-und Geberankern.
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beiliogonder Zeichnung gegeneinander schaltet. Die in den Ankern al und durch die Felder m,, m2 induzierten elektromotorischen Kräfte halten sich dann solange das (ilei < - gewicht, als sich Anker nnd Feldwicklungen in relativ gleicher Lage zueinander befinden.
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dieses Gleichgewichtszustandes Ausgleichsströme im Ankerstromkreis, welche den anderen Anker in die übereinstimmende Lage zu drehen suchen. Eine solche Anordnung kann, wie gleichfalls bekannt, mit Vorteil zur Signatübermitttung benützt werden.
Hiebei wird ent-
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Wecker, welcher auf die Ausgleichsströme anspricht. Der Wecker ertönt demnach, sobald der geberanker behufs Übermittlung eines Signales verstellt wird und schweigt, sobald der Empfänger sich entsprechend eingestellt hat. Da diese Einstellung fast momentan erfolgt, so ist das Ertönen des Weckers nur von sehr kurzer Dauer und die Möglichkeit vorhanden, dass das Weckersignal überhört wird.
Um dies zu vermeiden, wird nun erfindungs- gomäss der Empfnngeranker mit einer Sperrung beliebiger Art versehen, durch welche der- selbe entgegen der Einwirkung der Ausgleichsströme in seiner jeweiligen Stellung solange festgehalten wird, bis die durch das andauernde Ertönen des Weckers herbeigerufene Be- dienung die Sperrung löst. Das übermittelte Signal wird hierauf an dem sich selbsttätig @ in neuer Lage einstellenden Empfänger abgelesen. Fügt man auch auf der Sende- stelle einen Weckeer in den Ankerstromkreis ein, so kann dieselbe auf einfache Weise kontrollieren, ob und wann auf der anderen Station ein gegel) enes Signal beobachtet worden ist.
Der betreffende Zeitpunkt ist durch das Verstummen des bei der Einstellung des Geberapparates ertönenden Weckers der Sendestelle gegeben und fällt mit der Ein-
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Für manche Zwecke, namentlich bei rascher Signalfolge, eignet sich vorzugsweise die in den folgenden Fig. 3-5 dargestellte Einrichtung. Bei dieser ist der Empfänger noch mit einem zweiten zum Anker 62 parallel geschalteten Anker b ausgerüstet, welcher keiner Hemmung unterliegt, somit der Bewegung des Gebers sofort folgen kann und hindurch eine Voranzeige des gegebenen Signales bewirkt, noch ehe die Auslösung des gesperrten Ankers 62 erfolgt. Die schnelle und sichere Erkennung des Signales wird hiedurch wesentlich unterstützt. Bei einer derartigen Ausführung mit zwei Ankern kann ferner die Einrichtung z. B. durch eine entsprechende Ausbildung der Hemmung so getroffen worden, dass der unfreie Anker von Hand in die vom freien Anker gezeigte Signalstellung gedroht worden muss, um den bezw. die Wecker zum Schweigen zu bringen.
Dieser Minstellungszwang hat die Wirkung eines nachdrücklichen Hinweises auf das eingestellte Signal, so dass ein Verkennen oder eine Nichtbeachtung desselben ausgeschlossen ist.
In Fig. 4 ist der Geber mit zwei unter sich starr verbundenen Ankerwicklungen vorsehen, welche. mit je einem der beiden Empfängeranker in einem besonderen Stromkreis
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Hntritib ermöglicht. Zu diesem Zwecke ist der Geber mit einem Kontrollanker c ausgerüstet, welcher vom Empfänger rückwärts betätigt wird. Und zwar wirkt dieser Kontrollanker in gleicher Weise wie die anderen Ankerpaare mit einem besonderen Anker des Empfängers zusammen, welcher mit dem unfreien Anker 62 des letzteren gekuppelt ist. Durch Drehen
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so stellt sich im normalen Zustande der Anlage unter gleichzeitigem Verstummen der akustischen Signale der Kontrollanker c des Gebers seinerseits in gleiche Lage mit Anker a1.
Eine Abweichung hievon zeigt an, dass eine Störung eingetreten und das Signal nicht richtig übermittelt worden ist.
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PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Signatan ! ago mit in korrespondierenden Wechselfeldern durch Ausgleichsströme gleichsinnig bewegten Empfänger- und Geberankern, bei welchen die Ausgleichsströme zur gleichzeitigen Betätigung akustischer Signale dienen, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Empfänger je einen unfreien Anker besitzen, d. h. einen solchen, der unter der Drehwirkung des Ansgtoichsstrotnos nicht von selbst in die Signalstellung gelangen kann, sondern dazu der Lösung einer Sperrvorrichtung oder der Einstellung von Hand bedarf, zu dem Zwecke, den Ausgleichsstrolll und das akustische Signal bis zur Vornahme dieser Handlung andauern zu lassen.