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Österreichische
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wobei die vier zwischen den Kotben befindlichen Räume a ! s Arbeitsräume wirken.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Längs- bezw. Querschnitt durch die Maschine und Fig. : ! eine Vorder- ansicht der Kurvenscheibe in grösserem Massstabe, während die Fig. 4-10 schematische
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angegebenen Richtungen bewegen, folgender Kreislauf: Kammer < '........ Explosion # e''' ........ Kompression p". Einströmung # e' .... Ausströmung.
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Kammer e''' .. ... Explosion # e" . Kompression "e'. Einströmung # e ..... .. Ausströmung u. s. w.
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der Kolben in eine gleichmassige Drehbewegung des Kranzes umgesetzt wird, ist folgende :
Der Kranz c ist durch Arme l an einer Nabe l' befestigt, die lose auf einer festen Welle a sitzt.
In ähnlicher Weise ist jeder Kolben durch einen Arm l1 an einer Nahe
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den eine (jähe) umfasst, die sich um Ende eines Winkelhebels bog befindet, der um eine Achse o des Armes l schwingen kann. An dem Ende g trägt der Hebel eine Rolle, welche in der Nut g g' n m einer auf der festen Welle a befestigten Scheibe (Fig. 3) eingreift.
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@ den schematischen Darstellungen der Fig. 4--10 hervor.
Betrachtet man zunächst die beiden Kolben p1 und p, zwischen welchen die Explosion stattfindet, so bewirkt der aus der Explosion resultierende Druck, dass der Kolben y nach links und der Kolben p2 nach rechts getrieben wird, wie es die Pfeile in Fig. 4 anzeigen.
Es soll nun für jeden der Kolben untersucht werden, wie diese Verschiebung zur
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folgend, zu verschieben, d. h. die Kraft, mit welcher die Rolle zu diesem Zeitpunkt auf das Kurvenelement drückt, besitzt die Richtung der Tangente  B an diesem Bogen im Punkte A. Daraus folgt, dass, wenn der Winkel F zwischen den Tangenten A Bund A 0, welche im Punkt A einerseits an den Bogen A D, andererseits an die Führungsnut gezogen sind, kleiner ist als der entsprechende Reibungswinkel, die Rolle in der Nut, der Tangente A C folgend, gleiten und sich infolgedessen, der Kurve g E folgend, nach rechts verschieben wird.
Diese Verschiebung bewirkt aber die Mitnahme der Achse o mit dem Kranz c in derselben Richtung.
Die Bewegung des Kolbens p2 nach rechts bewirkt die Drehung des Hebels o' g' um die Achse 0'in der Richtung g' H. Die Rolle g' legt sich also gegen die innere Fläche der Führungsnut. Im Berührungspunkte H der Rolle g'mit dem betreffenden Kurvenelement stehen die Tangenten H I und H J, welche an dieses Kurvenelement und an den Bogen, den der Punkt H beschreiben will, gezogen sind, nahezu senkrecht aufeinander.
Die Rolle iindet atso auf dem Kurvenelement einen Stützpunkt. Da das andere, nicht dargestellte Ende des Hebels o'g'durch den Kolben pg ttach rechts bewegt wird, so entsteht eine Drehung des Hebels o' g' um den Punkt H, welcher sich selbst langsam auf der Kurve verschiebt, wodurch eine Mitnahme der Achse o'und des Kranzes c in derselben Richtung wie früher (Bogen 0'k') erfolgt.
Die Fig. 5-10 zeigen verschiedene Stellungen während einer vollständigen Umdrehung, woraus entnommen werden kann, dass sich die oben beschriebenen Erscheinungen für jeden Raum zwischen zwei Kolben und für jede einer Viertelumdrehung entsprechende Verschiebung regelmiissig wiederholen, wodurch eine gleichmässige Drehung des Zylinders erzielt wird : Fig. 5 zeigt die Maschine in dem Zeitpunkt, in welchem die Explosion zwischen und b'eintritt. In Fig. 6 ist die Explosion eingetreten, die Rolle g hat sich in der Nut nach rechts bewegt, die Rolle g'dient dem Hebel b'o y'als Stützpunkt und der Kranz hat sich um einen gewissen Winkel gedreht. In Fig. 7 ist die vorhergehende Phase beendigt ; der Kranz hat sich um 900 gedreht und die Explosion tritt nun zwischen b und b1 ein.
Die anderen Figuren stellen- dieselben Phasen bei fortschreitender Drehung dar.
Die Kurve 9 y* M M steHt die Kurve des absoluten Weges dar, welcher von der Rolle 9 während einer vollständigen Umdrehung des Kranzes c beschrieben wird. Diese Kurve kann auch so gestaltet sein, dass eine beliebige Anzahl Explosionen bei einer Umdrehung des
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(Rückwirkung in dem Stützpunkt und Tangente an die Kurve in diesem Punkt) innerhalb der geeigneten Grenzen bleiben, um eine Führung ohne Stösse und unter günstigen Reibungs- verhtUtnissen zu erzielen.