AT18860B - Einrichtung zur Bewegungsübertragung bei Kraftmaschinen mit schwingenden Kolben. - Google Patents

Einrichtung zur Bewegungsübertragung bei Kraftmaschinen mit schwingenden Kolben.

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AT18860B
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Leon Maillard
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Leon Maillard
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 EMI1.2 
 
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 wobei die vier zwischen den   Kotben befindlichen   Räume   a ! s Arbeitsräume   wirken. 



     Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel   der Erfindung dar. u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Längs- bezw. Querschnitt durch die Maschine und   Fig. : ! eine Vorder-   ansicht der Kurvenscheibe in grösserem Massstabe, während die Fig. 4-10 schematische 
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   angegebenen Richtungen bewegen, folgender Kreislauf: Kammer < '........ Explosion # e''' ........ Kompression p". Einströmung # e' .... Ausströmung.   
 EMI1.5 
   Kammer e''' .. ... Explosion # e" . Kompression "e'. Einströmung     # e ..... .. Ausströmung u.   s. w. 
 EMI1.6 
 der Kolben in eine gleichmassige Drehbewegung des Kranzes umgesetzt wird, ist folgende :
Der Kranz c ist durch Arme l an einer Nabe l' befestigt, die lose auf einer festen Welle a sitzt.

   In ähnlicher Weise ist jeder Kolben durch einen Arm l1 an einer Nahe      
 EMI1.7 
 den eine   (jähe)     umfasst,   die   sich um Ende eines Winkelhebels bog   befindet, der um eine Achse o des Armes l schwingen kann. An dem Ende g trägt der Hebel eine Rolle, welche in der Nut g g' n m einer auf der festen Welle a befestigten Scheibe (Fig. 3) eingreift. 
 EMI1.8 
   @ den schematischen Darstellungen   der Fig. 4--10 hervor. 



   Betrachtet man zunächst die beiden Kolben p1 und   p, zwischen welchen   die Explosion stattfindet, so bewirkt der aus der Explosion resultierende Druck, dass der Kolben y nach links und der Kolben p2 nach rechts getrieben wird, wie es die Pfeile in Fig. 4 anzeigen. 



   Es soll nun für jeden der Kolben untersucht werden, wie diese Verschiebung zur 
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 folgend, zu verschieben, d. h. die Kraft, mit welcher die Rolle zu diesem Zeitpunkt auf das Kurvenelement drückt, besitzt die Richtung der Tangente   Â   B an diesem Bogen im Punkte A. Daraus folgt, dass, wenn der Winkel F zwischen den Tangenten A Bund A 0, welche im Punkt A einerseits an den Bogen   A   D, andererseits an die Führungsnut gezogen sind, kleiner ist als der entsprechende Reibungswinkel, die Rolle in der Nut, der Tangente A C folgend, gleiten und sich infolgedessen, der Kurve g E folgend, nach rechts verschieben wird. 



  Diese Verschiebung bewirkt aber die Mitnahme der Achse o mit dem Kranz c in derselben Richtung. 



   Die Bewegung des Kolbens p2 nach rechts bewirkt die Drehung des Hebels o' g' um die Achse   0'in   der Richtung g' H. Die Rolle g' legt sich also gegen die innere Fläche der Führungsnut. Im Berührungspunkte H der Rolle g'mit dem betreffenden Kurvenelement stehen die Tangenten H I und H J, welche an dieses Kurvenelement und an den Bogen, den der Punkt H beschreiben will, gezogen sind, nahezu senkrecht aufeinander. 



  Die Rolle    iindet atso   auf dem Kurvenelement einen Stützpunkt. Da das andere, nicht dargestellte Ende des   Hebels o'g'durch   den Kolben   pg ttach   rechts bewegt wird, so entsteht eine Drehung des Hebels o' g' um den Punkt H, welcher sich selbst langsam auf der Kurve verschiebt, wodurch eine Mitnahme der Achse o'und des Kranzes c in derselben Richtung wie früher (Bogen   0'k')   erfolgt. 



   Die Fig. 5-10 zeigen verschiedene Stellungen während einer vollständigen Umdrehung, woraus entnommen werden kann, dass sich die oben beschriebenen Erscheinungen für jeden Raum zwischen zwei Kolben und für jede einer Viertelumdrehung entsprechende Verschiebung   regelmiissig   wiederholen, wodurch eine gleichmässige Drehung des Zylinders erzielt wird : Fig. 5 zeigt die Maschine in dem Zeitpunkt, in welchem die Explosion   zwischen   und b'eintritt. In Fig. 6 ist die Explosion eingetreten, die Rolle g hat sich in der Nut nach rechts bewegt, die Rolle g'dient dem Hebel   b'o y'als   Stützpunkt und der Kranz hat sich um einen gewissen Winkel gedreht. In Fig. 7 ist die vorhergehende Phase beendigt ; der Kranz hat sich um 900 gedreht und die Explosion tritt nun zwischen b und   b1   ein.

   Die anderen Figuren stellen- dieselben Phasen bei fortschreitender Drehung dar. 



   Die Kurve   9     y* M M steHt   die Kurve des absoluten Weges dar, welcher von der Rolle 9 während einer   vollständigen   Umdrehung des Kranzes c beschrieben wird. Diese Kurve kann auch so gestaltet sein, dass eine beliebige Anzahl Explosionen bei einer Umdrehung des 
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 (Rückwirkung in dem Stützpunkt und Tangente an die Kurve in diesem Punkt) innerhalb der geeigneten Grenzen bleiben, um eine Führung ohne Stösse und unter günstigen Reibungs-   verhtUtnissen   zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Bewegungsübertragung an Kraftmaschinen mit einem ringförmigen, kreisenden Zylinder, in welchem vier paarweise verbundene Kolben mittels durch Schlitze der Zylinderwandung gehende Arme um eine feste Achse schwingen, wobei die vier zwischen den Kolben befindlichen Räume a) s Arbeitsräume wirken, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem den Zylinder (c) mit einer auf der Welle (a) lose sitzenden Nable (1") verbindenden Arm (l) eine Drehachse (0) für einen Winkelhebel (b o g) angeordnet ist, von dem das eine Hebelende (b) einen auf dem zugehörigen Kolbenarm (11) befestigten Zapfen (b) gabelartig umfasst, während das andere Ende (g)
    mittels einer Rolle in der Nut einer auf der Welle festgekeilten Kurvennutscheibe gleitet, welche Nut entsprechend der gewünschten Zahl der Schwingungen eines jeden Kolbens während einer Umdrehung des Zylinders geformt ist.
AT18860D 1904-02-26 1904-02-26 Einrichtung zur Bewegungsübertragung bei Kraftmaschinen mit schwingenden Kolben. AT18860B (de)

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AT18860B true AT18860B (de) 1905-01-10

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